{"id":99507,"date":"2023-06-21T09:30:15","date_gmt":"2023-06-21T07:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99507"},"modified":"2023-06-22T16:44:27","modified_gmt":"2023-06-22T14:44:27","slug":"heizen-fuer-intel-standortpolitik-aus-dem-kuriositaetenkabinett","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99507","title":{"rendered":"Heizen f\u00fcr Intel \u2013 Standortpolitik aus dem Kuriosit\u00e4tenkabinett"},"content":{"rendered":"<p>Dass der US-Chipgigant Intel im strukturschwachen Magdeburg eine riesige Chipfabrik bauen will, ist sicherlich vor allem f&uuml;r die Region eine gute Nachricht. Dass die Bundesregierung diese Ansiedlung jedoch mit unglaublichen 9,8 Milliarden Euro subventioniert, ist ein regelrechter Skandal. Kurios und nicht weniger skandal&ouml;s ist dabei, dass dieses Geld nicht etwa aus dem regul&auml;ren Bundeshaushalt kommt, sondern &uuml;ber Tricksereien mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten querfinanziert wird. So geht k&uuml;nftig ein Teil auch ihrer Heiz-, Strom- oder Benzinkosten in die Taschen eines US-Gro&szlig;konzerns, der in den letzten f&uuml;nf Jahren fast 100 Milliarden Dollar Nettogewinn erwirtschaften konnte. Mehr noch: Da aus den Einnahmen aus den Emissionszertifikaten eigentlich Energiesparprojekte kleinerer Firmen finanziert werden sollten, werden k&uuml;nftig dank Intel einige von ihnen in die R&ouml;hre gucken. Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Subventionen ist dabei haneb&uuml;chen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7239\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-99507-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=99507-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230622_Heizen_fuer_Intel_Standortpolitik_aus_dem_Kuriositaetenkabinett_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Sp&auml;testens seit der St&ouml;rung der Lieferketten w&auml;hrend der weltweiten Coronama&szlig;nahmen hat die Bundesregierung die strategische Bedeutung der Produktion von Halbleitern, also Mikrochips, entdeckt. Es kam zur so getauften <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chipkrise\">&bdquo;Chipkrise&ldquo;<\/a>, die auch und vor allem dem liebsten Kind deutscher Wirtschaftspolitik arg zu schaffen machte &ndash; der Automobilindustrie. Dass auch auf EU-Ebene ausgegebene Ziel: Man wolle sich unabh&auml;ngiger von Halbleiterimporten aus Asien machen. F&uuml;r Olaf Scholz war dies zumindest der Hauptgrund f&uuml;r die historisch einmaligen Subventionen. &bdquo;Durch solche Investitionen diversifizieren wir unsere Lieferketten und erm&ouml;glichen deutschen und europ&auml;ischen Unternehmen, die von ihnen ben&ouml;tigten Chips in der EU zu besorgen&ldquo;, <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/bund-will-intel-fabriken-mit-fast-10-milliarden-euro-foerdern-zr-92350502.html\">so der Kanzler<\/a>. So weit, so gut. Doch stimmt das auch? <\/p><p>Nein, in Deutschland werden schon jetzt Chips produziert, die beispielsweise f&uuml;r die Automobilindustrie oder f&uuml;r den Maschinenbau ben&ouml;tigt werden, und Unternehmen wie Bosch, Infineon oder Wolfspeed bauen die Kapazit&auml;ten f&uuml;r diese Produktionslinien auch derzeit &ndash; sicher ebenfalls subventioniert &ndash; deutlich aus. Das hat jedoch wenig bis nichts mit der Ansiedlung von Intel in Magdeburg zu tun. Dort wird Intel <a href=\"https:\/\/www.intc.com\/news-events\/press-releases\/detail\/1628\/intel-german-government-agree-on-increased-scope-for-wafer\">n&auml;mlich Wafer f&uuml;r Hochleistungschips herstellen<\/a>, die mit besonders niedrigen Strukturgr&ouml;&szlig;en im Angstr&ouml;m-Bereich f&uuml;r leistungsstarke Plattformen ben&ouml;tigt werden, die in Computern und Servern eingesetzt werden. Gro&szlig;kunden f&uuml;r derartige Chips sind beispielsweise Hersteller von Computern oder Chips&auml;tzen wie Qualcomm, Nvidia oder Mediathek, deren Produkte wiederum von Herstellern von Computern und Servern verbaut werden. Nur &ndash; weder die Hersteller von Chips&auml;tzen, noch die von Computern oder Servern sitzen in Deutschland. Die f&uuml;r die deutsche Industrie so wichtigen Chips haben fast ausnahmslos deutlich gr&ouml;&szlig;ere Strukturgr&ouml;&szlig;en, sind also, um es umgangssprachlich zu formulieren, nicht derart hochgez&uuml;chtet, leistungsstark und damit teuer und energiehungrig. Oder um eine Metapher zu bedienen: Deutschlands Industrie ist abh&auml;ngig vom LKW und die Bundesregierung f&ouml;rdert ein Werk f&uuml;r Sportwagen, um sich von dieser Abh&auml;ngigkeit zu l&ouml;sen. <\/p><p>Mit anderen Worten: Die Intel-Wafer, die k&uuml;nftig in Magdeburg produziert und im ebenfalls hochsubventionierten neugebauten Intel-Werk im polnischen Breslau zu fertigen Prozessoren weiterverarbeitet werden, haben mit der &bdquo;Chipkrise&ldquo; &uuml;berhaupt nichts zu tun. Diese Chips werden zum gro&szlig;en Teil erst einmal nach Asien exportiert, dort in mehreren Stufen in Plattformen verbaut, um dann auf der ganzen Welt als Vorprodukt oder direkt an Endkunden verkauft zu werden. Die Lieferketten bleiben anf&auml;llig und mit der deutschen Industrie hat das Ganze schon mal &uuml;berhaupt nichts zu tun. Oder ist in ihrem VW ein Leistungsgigant vom Typ &bdquo;Intel Core i9&ldquo; verbaut? <\/p><p>Intel ist der gro&szlig;e Gewinner dieser Standortpolitik. Dass Intel seine Produktionskapazit&auml;ten in der EU in einem Jahrzehnt mit Investitionen im Wert von 80 Milliarden Dollar ausbauen wollte, <a href=\"https:\/\/www.theverge.com\/2022\/1\/22\/22895447\/intel-ohio-chip-fab-manufacturing-cpu-processor-explained\">stand bereits seit l&auml;ngerem fest<\/a> und wurde von Intel auch so kommuniziert. Wo genau die neuen Produktionsst&auml;tten entstehen, war f&uuml;r Intel vor allem eine Frage der Subventionen durch die jeweiligen nationalen Regierungen. Am Ende gab es Geld von Deutschland, Polen, Italien, Frankreich und Irland &ndash; in all diesen L&auml;ndern werden entweder neue Produktions- und Entwicklungszentren entstehen bzw. vorhandene Produktionslinien erweitert. Selbstverst&auml;ndlich h&auml;tte Intel diese Investitionen auch ohne Subventionen get&auml;tigt &ndash; schlie&szlig;lich will man ja Produkte herstellen und Geld verdienen. Mit Asien hat das Ganze &uuml;brigens auch nichts zu tun. Intel fertigt vor allem in den USA, in Israel und der EU, aber nur zu einem kleinen Teil in seinem einzigen asiatischen Werk in Malaysia. <\/p><p>Und last but least &ndash; wenn es um die Abh&auml;ngigkeit von Asien im Segment der Hochleistungschips geht, sollte man sogar die gigantischen Investitionen von Intel ruhig mal ins Verh&auml;ltnis setzen. Das Werk in Magdeburg &ndash; technisch gesehen sind es &uuml;brigens zwei Werke &ndash; soll die Fl&auml;che von drei Fu&szlig;ballfeldern haben. Das klingt viel. Der s&uuml;dkoreanische Chipgigant Samsung erweitert sein Werk in Pyeontaek jedoch gerade um <a href=\"https:\/\/asia.nikkei.com\/Business\/Tech\/Semiconductors\/Samsung-turns-South-Korea-garrison-city-into-chipmaking-boom-town\">25 Fu&szlig;ballfelder<\/a>. Und das ist nur ein Samsung-Werk. Intel plant, 80 Milliarden Dollar im n&auml;chsten Jahrzehnt zu investieren. Auch das klingt viel. Samsung investiert jedoch <a href=\"https:\/\/news.samsung.com\/us\/16gb-lpddr5-dram-largest-semiconductor\/?nrtv_cid=.nrtv_plchldr.&amp;cid=opmc-ecomm-nrtiv-pc-042720-142005-verge-10265547&amp;utm_source=verge&amp;utm_medium=narrativ&amp;utm_campaign=10265547&amp;utm_content=pc&amp;nrtv_as_src=1&amp;a=1764007532780308526&amp;uuid=41b9366d-2c38-4469-84d0-f2756ba625c9&amp;uid_bam=1811756155791346400&amp;ar=1811756155947780465\">jedes Jahr<\/a> 25 Milliarden Dollar und der Branchenprimus TSMC aus Taiwan hat alleine in den letzten beiden Jahren grob so <a href=\"https:\/\/www.theverge.com\/2022\/1\/22\/22895447\/intel-ohio-chip-fab-manufacturing-cpu-processor-explained\">viel investiert<\/a>, wie Intel es im kommenden Jahrzehnt plant. <\/p><p>Die &bdquo;Abh&auml;ngigkeit&ldquo; bleibt also. Wobei es schon ein recht vulg&auml;r&ouml;konomisches Verst&auml;ndnis ist, aus der geographischen Lage der Produktionsst&auml;tten auf m&ouml;gliche Abh&auml;ngigkeiten zu schlie&szlig;en. Jeder Hersteller, egal ob Intel, Samsung oder TSMC, verkauft nicht an den benachbarten Kunden, sondern an den Kunden, der am meisten bezahlt, und gerade bei Hochleistungschips mit ihren im Verh&auml;ltnis zum Endpreis geradezu verschwindend geringen Transportkosten spielt die geographische Lage &uuml;berhaupt keine Rolle. So werden die Chips aus Magdeburg ganz selbstverst&auml;ndlich auch in Produkten, die in Taiwan oder im chinesischen Shenzhen produziert werden, landen, w&auml;hrend Chips von TSMC nat&uuml;rlich auch in Produkten deutscher Hersteller wiederzufinden sind. Die Weltwirtschaft ist global, die Standortpolitik der Bundesregierung erinnert eher an das Wilhelminische Zeitalter. <\/p><p>Aber zumindest der Region Magdeburg n&uuml;tzt die Investition doch. Oder? Um es mit Radio Eriwan zu sagen: Im Prinzip, ja. Arbeitgeber wie Intel sind daf&uuml;r bekannt, ordentliche L&ouml;hne zu bezahlen und gerade die teils hochqualifizierten Arbeitspl&auml;tze werden sehr viel Geld in die Region pumpen. Auch regionale Zulieferer und Handwerksunternehmen d&uuml;rften sich freuen &ndash; allein der Bau des Werkes und der dazugeh&ouml;rigen Infrastruktur samt Wohnraum f&uuml;r die Arbeitnehmer, Schulen, Freizeitangeboten, Gastronomie und Handel d&uuml;rften die Region wirtschaftlich deutlich nach vorn bringen. Wo Licht ist, ist jedoch auch Schatten. Attraktive Arbeitgeber wie Intel werden gerade f&uuml;r qualifizierte Arbeitspl&auml;tze sicher vor allem Arbeitskr&auml;fte von anderen Unternehmen aus der Region abziehen und diese Unternehmen werden &ndash; Stichwort Fachkr&auml;ftemangel &ndash; ernste Probleme bekommen, die nun vakanten Stellen ad&auml;quat zu besetzen. Des einen Freud&rsquo; ist des anderen Leid. <\/p><p>Gesamtwirtschaftlich bleibt zwar unter dem Strich ein Nutzen; die Frage ist jedoch, ob dieser Nutzen 10 Milliarden Euro wert ist und ob man mit anderen Subventionen in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung keinen gr&ouml;&szlig;eren gesamtwirtschaftlichen Nutzen erzeugen k&ouml;nnte. Und hier muss die Antwort lauten: Nat&uuml;rlich! Was k&ouml;nnte man beispielsweise nicht alles erreichen, wenn man stattdessen ein F&ouml;rderprogramm in H&ouml;he von 10 Milliarden Euro f&uuml;r Unternehmensgr&uuml;nder im Universit&auml;tsumfeld auflegen w&uuml;rde? Deutschland ist allen Unkenrufen zum Trotz immer noch ein Land, in dem Forschung auf hohem Niveau stattfindet. Es hapert jedoch daran, diese Forschung in Unternehmensgr&uuml;ndungen und Arbeitspl&auml;tze zu transferieren. Beim Intel-Werk wird nun jeder einzelne Arbeitsplatz mit drei Millionen (!) Euro subventioniert. W&uuml;rde man junge Unternehmensgr&uuml;nder mit 500.000 Euro subventionieren, k&ouml;nnte man mit diesem Geld 20.000 Unternehmen gr&uuml;nden, die mittelfristig bei zehn Mitarbeitern pro Unternehmen ganzen 200.000 Menschen einen Job geben k&ouml;nnten. Doch was macht die Bundesregierung? Sie &uuml;berweist das viele Geld lieber nach Santa Clara im fernen Kalifornien. Auf dass die Aktion&auml;re von Intel auch k&uuml;nftig fette Dividenden einfahren k&ouml;nnen. Das ist Standortpolitik aus dem Kuriosit&auml;tenkabinett. <\/p><p>Das Sahneh&auml;ubchen auf der Kirsche des Kuriosit&auml;tenkuchens ist jedoch, dass die Subventionen nicht wie &uuml;blich aus Steuermitteln kommen, sondern &uuml;ber den Umweg des Klima- und Transformationsfonds der Bundesregierung. Der wird mit den Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionszertifikaten gespeist und soll bis 2026 die unvorstellbare Gr&ouml;&szlig;e von 177,5 Milliarden Euro haben. Nur zur Erinnerung: Das ist das Geld, das die Endverbraucher, also wir, entweder direkt an der Zapfs&auml;ule und &uuml;ber die Energierechnung oder indirekt an der Ladenkasse &bdquo;zu viel&ldquo; f&uuml;r Gas, Benzin und Strom bezahlen. Die Einnahmen sollten eigentlich dazu dienen, Unternehmen bei Investitionen zur Energieeinsparung und der Stromwirtschaft bei der Energiewende unter die Arme zu greifen. Stattdessen landet das Geld nun bei Intel. Der US-Konzern hat daf&uuml;r aber auch brav angek&uuml;ndigt, die Subventionen des Bundes in &bdquo;stromsparende&ldquo; Produktionsprozesse im Magdeburger Werk zu investieren. Und wenn Intel das sagt, wird es sicher auch stimmen. Oder? <\/p><p>Titelbild: Bandersnatch\/shutterstock.com<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8dd6b52715614928a0f15eb9989bc048\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass der US-Chipgigant Intel im strukturschwachen Magdeburg eine riesige Chipfabrik bauen will, ist sicherlich vor allem f&uuml;r die Region eine gute Nachricht. Dass die Bundesregierung diese Ansiedlung jedoch mit unglaublichen 9,8 Milliarden Euro subventioniert, ist ein regelrechter Skandal. 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