{"id":99568,"date":"2023-06-22T08:35:49","date_gmt":"2023-06-22T06:35:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568"},"modified":"2023-06-22T08:35:49","modified_gmt":"2023-06-22T06:35:49","slug":"hinweise-des-tages-4382","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h01\">Deutsche Wirtschaft schrumpft in diesem Jahr um 0,5 Prozent, 2024 Wachstum um 1,2 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h02\">Die Bedeutung der Erzeugerpreise, die EZB und Professor Sinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h03\">Die wirtschaftliche Sicherheitsstrategie zur Abwehr chinesischer Investitionen ist der falsche Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h04\">Die Lateinamerika-Offensive der EU (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h05\">Ukraine-Krieg: Macron wechselt ins Lager der Falken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h06\">Gr&ouml;&szlig;tes Hindernis ist Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h07\">Schleichende Mobilmachung: &bdquo;K&ouml;nnen wir Krieg?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h08\">Das Elend in Syrien darf nicht vergessen gehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h09\">&bdquo;Strukturen zerschlagen&ldquo;: Faeser will Allianz gegen Clankriminalit&auml;t bilden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h10\">Gerettet wird nur, wer im richtigen Boot sitzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h11\">&Uuml;berraschendes Corona-Urteil: D&uuml;rfen Kl&auml;ger nun hoffen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h12\">Bericht: Nord Stream 2 offenbar durch kleine Sprengladung besch&auml;digt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h13\">ARD-Faktenchecker Siggelkow reitet gegen die &Uuml;bersterblichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h14\">Kluge Worte &hellip; ein weiterer Kabarettist, der nicht ganz auf den Kopf gefallen ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99568#h15\">Interessenkonflikte im Bundestag: Wie Abgeordnete in eigener Sache Politik machen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft schrumpft in diesem Jahr um 0,5 Prozent, 2024 Wachstum um 1,2 Prozent<\/strong><br>\nEine nur langsame Erholung nach der Winterrezession f&uuml;hrt dazu, dass die deutsche Wirtschaft auch im Gesamtjahr 2023 leicht schrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sinkt im Jahresdurchschnitt um 0,5 Prozent. Gleichzeitig bleibt der Arbeitsmarkt stabil. Im kommenden Jahr gewinnt die Konjunktur dann wieder etwas st&auml;rker an Fahrt, das BIP d&uuml;rfte um durchschnittlich 1,2 Prozent zulegen. Das ergibt die neue Konjunkturprognose des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Die Arbeitslosenquote steigt im Durchschnitt diesen Jahres leicht auf 5,5 Prozent und bleibt 2024 auf diesem Niveau. Das entspricht knapp 2,6 Millionen Menschen ohne Job &ndash; 150.000 mehr als 2022. Die Inflationsrate wird im Jahresdurchschnitt 2023 noch hohe 5,3 Prozent betragen, im Jahresverlauf verringert sich der Preisauftrieb aber. 2024 d&uuml;rfte die Teuerungsrate mit 2,4 Prozent wieder relativ nahe am Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) liegen.<br>\nGegen&uuml;ber seiner vorherigen Prognose vom M&auml;rz senkt das IMK seine Erwartung zur BIP-Entwicklung f&uuml;r 2023 um 0,5 Prozentpunkte ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-deutsche-wirtschaft-schrumpft-in-diesem-jahr-50254.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Bedeutung der Erzeugerpreise, die EZB und Professor Sinn<\/strong><br>\nWie schnell sich manchmal die Zeiten doch &auml;ndern. Vor einem halben Jahr waren die Erzeugerpreise f&uuml;r gewerbliche Produkte in aller Munde, weil man an diesen Preisen sehr zuverl&auml;ssig ablesen kann, wie sich die Verbraucherpreise entwickeln werden. Professor Sinn hat das bei seiner Weihnachtsvorlesung 2022, die laut YouTube &uuml;ber eine Million Mal angeklickt worden ist, sehr anschaulich erkl&auml;rt (um die Minute 10). Auf dem H&ouml;hepunkt des Preisschocks waren die Erzeugerpreise um &uuml;ber 40 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat gestiegen und Herr Sinn erwartete, dass davon etwa ein Drittel bei den Verbraucherpreisen ankommen werde.<br>\nIm April war bei diesen Preisen in der EWU noch ein Zuwachs von einem Prozent festgestellt worden (wie hier beschrieben). Jetzt meldet das Statistische Bundesamt, dass im Mai auch in Deutschland nur noch ein Prozent Zuwachs gegen&uuml;ber dem Vorjahr zu Buche steht und diese Preise gegen&uuml;ber den Vormonaten absolut fallen. Die Abbildung zeigt, dass nicht nur die Erzeugerpreise f&uuml;r gewerbliche Produkte, sondern auch einige andere wichtige Indizes inzwischen unter dem Ziel der EZB von 2 Prozent liegen bzw. die Vorjahresraten bereits negativ geworden sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/06\/21\/die-bedeutung-der-erzeugerpreise-die-ezb-und-professor-sinn\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die wirtschaftliche Sicherheitsstrategie zur Abwehr chinesischer Investitionen ist der falsche Weg<\/strong><br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat am Dienstag eine Europ&auml;ische Strategie f&uuml;r wirtschaftliche Sicherheit vorgestellt. Die Gemeinsame Mitteilung konzentriert sich auf die &bdquo;Minimierung von Risiken&ldquo;, die sich aus bestimmten Wirtschaftsstr&ouml;men im Zusammenhang mit den zunehmenden geopolitischen Spannungen ergeben. (&hellip;)<br>\nDie vorgestellte Strategie betont, dass sich die Risiken bestimmter wirtschaftlicher Verflechtungen im gegenw&auml;rtigen geopolitischen und technologischen Umfeld schnell entwickeln und sich zunehmend mit Sicherheitsbedenken vermischen. Deshalb m&uuml;sse die EU einen umfassenden Ansatz entwickeln, um gemeinsam Risiken f&uuml;r ihre wirtschaftliche Sicherheit zu identifizieren, zu bewerten und zu managen, hei&szlig;t es auf der offiziellen Website der Europ&auml;ischen Kommission.<br>\nDie EU-Strategie schl&auml;gt vor, eine gr&uuml;ndliche Bewertung der Risiken f&uuml;r die wirtschaftliche Sicherheit vorzunehmen, einschlie&szlig;lich der Risiken f&uuml;r die Widerstandsf&auml;higkeit der Versorgungsketten, der Energiesicherheit, der Risiken f&uuml;r die physische und die Cyber-Sicherheit kritischer Infrastrukturen, der Risiken im Zusammenhang mit dem Abfluss von Technologien und der Risiken, wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeiten oder wirtschaftliche Zw&auml;nge als Druckmittel oder Waffe einzusetzen.<br>\nDie Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass die entstehenden Risiken von Exporten und Investitionen ausgehen k&ouml;nnten, durch die Know-how an ausl&auml;ndische Konkurrenten in einem &bdquo;engen Rahmen von Schl&uuml;sseltechnologien mit milit&auml;rischer Nutzungspotenzial&ldquo; an ausl&auml;ndische Konkurrenten weitergegeben wird. Als Beispiele werden Quantencomputer, k&uuml;nstliche Intelligenz, 6G-Technik, Biotechnologie und Robotik aufgef&uuml;hrt.<br>\nDie Strategie wurde zweitgleich mit dem offiziellen Besuch des chinesischen Ministerpr&auml;sidenten Li Qiang in Deutschland ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie Forderung einiger europ&auml;ischer Politiker zur &bdquo;Entkopplung&ldquo; sei nicht umsetzbar oder realistisch, sind chinesische Experten &uuml;berzeugt. Dagegen spr&auml;che, dass es einen gro&szlig;en Spielraum f&uuml;r den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Seiten in verschiedenen Sektoren gebe, urteilen sie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-06\/21\/content_88589578.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Lateinamerika-Offensive der EU (II)<\/strong><br>\nMit einer neuen Lateinamerika-Strategie und einem Besuch ihrer Kommissionspr&auml;sidentin in vier L&auml;ndern des Subkontinents hat die EU ihre lange angek&uuml;ndigte neue Lateinamerika-Offensive gestartet. Die Strategie soll Europas Einflussverlust in Lateinamerika gegen&uuml;ber China wettmachen sowie die L&auml;nder der Region im Machtkampf gegen Russland wieder fest an die Seite des Westens binden. Dazu sieht sie regelm&auml;&szlig;ige Gipfeltreffen zwischen der EU und dem lateinamerikanischen Zusammenschluss CELAC vor, den n&auml;chsten Mitte Juli. Ursula von der Leyen war k&uuml;rzlich auf einer Reise nach Brasilien, Argentinien, Chile und Mexiko bem&uuml;ht, der EU st&auml;rkeren Zugriff auf Lateinamerikas Rohstoffe zu sichern &ndash; von Lithium bis zu gr&uuml;nem Wasserstoff. Dabei zeigt sich, dass der Widerstand in Lateinamerika gegen europ&auml;ische &Uuml;bergriffe st&auml;rker wird &ndash; etwa gegen Bestimmungen des EU-Freihandelsabkommens mit dem Mercosur, die f&uuml;r dessen Mitglieder nachteilig sind. Auch h&auml;lt der Widerstand gegen das Streben der EU an, Schritte zur Isolierung Russlands durchzusetzen. Brasiliens Pr&auml;sident Lula erkl&auml;rt mit Blick auf westliche Kriege, das V&ouml;lkerrecht gelte &bdquo;f&uuml;r alle&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9275\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Macron wechselt ins Lager der Falken<\/strong><br>\nGerade erst hat Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg klargestellt, dass ein Beitritt der Ukraine kein Thema sei und es auch keine &bdquo;Einladung&ldquo; zum Nato-Gipfel in Vilnius geben werde. Doch nun schert Frankreichs Pr&auml;sident Macron aus. [&hellip;]<br>\nEr setzt sich zudem von Deutschland und den USA ab, die den Beitritt blockieren. Die Entscheidung sei vor allem taktisch bedingt und solle Druck auf Russland aus&uuml;ben, schreibt &bdquo;Le Monde&ldquo;.<br>\nLetztlich argumentiert Macron nun wie Kissinger: Fr&uuml;her war ein Nato-Beitritt falsch &ndash; doch seit dem Beginn des russischen &Uuml;berfalls sei es die einzig wirksame Sicherheitsgarantie. &Auml;hnlich argumentieren Polen und Balten.<br>\nAllerdings f&auml;llt er damit Kanzler Scholz und US-Pr&auml;sident Biden in den R&uuml;cken. Und Druck auf Russland kann er auch nicht aus&uuml;ben &ndash; denn Nato-Generalsekret&auml;r Stoltenberg hat schon klar gestellt, dass der Beitritt aktuell kein Thema ist.<br>\nFazit: Macron k&uuml;ndigt den deutsch-franz&ouml;sischen Konsens auf und wechselt ins Lager der Falken. Einem Ende des Kriegs kommen wir so keinen Schritt n&auml;her &ndash; im Gegenteil: Russland k&auml;mpft ja darum, die Ukraine der Nato zu entrei&szlig;en&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/ukraine-krieg-macron-wechselt-ins-lager-der-falken\/%20\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gr&ouml;&szlig;tes Hindernis ist Korruption<\/strong><br>\nUkraine: Geberkonferenz in London. EU beschlie&szlig;t neue Milit&auml;rhilfen.<br>\nAuf dem H&ouml;hepunkt der Kriegshandlungen in der Ukraine sind am Mittwoch die Unterst&uuml;tzer Kiews in London zu einer zweit&auml;gigen Geberkonferenz zusammengekommen, um &uuml;ber den Wiederaufbau des zerst&ouml;rten Landes zu beraten. Wie schon im vergangenen Sommer bei der Vorl&auml;uferveranstaltung im Schweizer Lugano steht dabei laut dpa die Frage im Mittelpunkt, &raquo;wie privatwirtschaftliche Unternehmen dazu ermutigt werden k&ouml;nnen, in dem vom russischen Angriffskrieg gebeutelten Land zu investieren&laquo;. Zum Auftakt k&uuml;ndigte der britische Premierminister Rishi Sunak an, Investitionen mit staatlichen Garantien in H&ouml;he von umgerechnet mehreren Milliarden Euro vor Risiken absichern zu wollen. EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen sagte, die EU werde der Ukraine f&uuml;r die kommenden drei Jahre 50 Milliarden Euro bereitstellen. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken versprach mehr als 1,3 Milliarden Dollar zus&auml;tzlich. 520 Millionen Dollar sollen allein in eine Modernisierung der Stromversorgung investiert werden. Deutschland stellt der Ukraine der Agentur Reuters zufolge im laufenden Jahr weitere 381 Millionen Euro f&uuml;r humanit&auml;re Hilfe zur Verf&uuml;gung. Damit sollen etwa Generatoren zur Stromerzeugung, Lebensmittel und Zelte f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Obdachlose finanziert werden, wie das Ausw&auml;rtige Amt per Twitter im Umfeld des Londoner Treffens mitteilte. Auch unabh&auml;ngig von der Geberkonferenz l&auml;sst sich die EU nicht lumpen und unterst&uuml;tzt die Kriegf&uuml;hrung Kiews, wie AFP am Mittwoch mitteilte. W&auml;hrend ihre Pr&auml;sidentin in London weilte, stockte die EU-Kommission am gleichen Tag bei einer Zusammenkunft in Br&uuml;ssel den gemeinsamen Milit&auml;rhilfefonds um weitere 3,5 Milliarden Euro auf &ndash; vor allem f&uuml;r die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453208.krieg-in-osteuropa-gr%C3%B6%C3%9Ftes-hindernis-ist-korruption.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schleichende Mobilmachung: &bdquo;K&ouml;nnen wir Krieg?&ldquo;<\/strong><br>\nDie Militarisierung und Konditionierung der deutschen Gesellschaft f&uuml;r Krieg findet derzeit auf allen Ebenen und Kan&auml;len statt.<br>\nIn deutschen Medien sind mittlerweile Artikel mit &Uuml;berschriften, wie diese, selbstverst&auml;ndlich geworden: &bdquo;Was sind eigentlich Sch&uuml;tzenpanzer?&ldquo; Das Bemerkenswerte hinter der harmlosen Frage ist vor allem: Der Artikel mit dieser &Uuml;berschrift steht auf der Kinderseite der E&szlig;linger Zeitung, den &bdquo;Kindernachrichten&ldquo;, die nahezu &uuml;berall zum Standard geworden sind. Motto: Wie erkl&auml;re ich Kindern die Welt der Erwachsenen, Kompliziertes in einfacher Sprache. Etwa, was es mit den Wahlen in der Stadt Bremen auf sich hat. Oder, warum die Meeresschildkr&ouml;te sich nicht um ihren Nachwuchs k&uuml;mmert.<br>\nJetzt jedoch beantwortet &bdquo;Paul, der Kinder-Chefreporter&ldquo; den Kleinen neben einem Bild von Soldaten mit ukrainischer Flagge auf einem Panzer die angeblich so wichtige Frage: &bdquo;Welche Unterst&uuml;tzung braucht die Ukraine im Krieg gegen Russland? Geld, Medizin, Waffen. All das hat Deutschland bereits an die Ukraine gegeben. Was bisher nicht dabei war: bestimmte Panzer, obwohl das oft gefordert wurde. Jetzt soll sich das &auml;ndern.&ldquo;<br>\nDanke, Paul. Jetzt kann unser Kind beruhigt in die Schule gehen, denn jetzt wei&szlig; es Bescheid und kann mitreden, wenn es um die Sch&uuml;tzenpanzer oder die vielen anderen wichtigen Panzer mit den lustigen Tiernamen geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/schleichende-mobilmachung-koennen-wir-krieg\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Das Elend in Syrien darf nicht vergessen gehen!<\/strong><br>\nDer j&uuml;ngste Bericht des &laquo;Hohen UN-Fl&uuml;chtlingskommissariats&raquo; UNHCR h&auml;lt den M&auml;chtigen der Welt den Spiegel vor. 110 Millionen Menschen waren im Jahr 2022 auf der Flucht, Tendenz steigend. 70 Prozent von ihnen leben als Inlandsvertriebene im eigenen Land, auf der Flucht vor Krieg, Naturkatastrophen oder anderer Verfolgung. Die Fl&uuml;chtlinge aus Syrien gelten laut UNHCR mit 6,5 Millionen weiterhin als die gr&ouml;&szlig;te Gruppe unter den Fl&uuml;chtlingen, gefolgt von jeweils 5,7 Millionen aus der Ukraine und aus Afghanistan.<br>\nIm Jahr 2000 lag die Zahl der Fl&uuml;chtlinge laut UNHCR bei 38,08 Millionen, doch schon ein Jahr sp&auml;ter z&auml;hlte das Fl&uuml;chtlingskommissariat mehr als 40 Millionen. Der von den USA erkl&auml;rte Krieg gegen den Terror, der seit dem 11. September 2001 bis heute viele L&auml;nder nicht zur Ruhe kommen l&auml;sst, tr&auml;gt nach den Dokumentationen des Watson-Instituts (Brown University, Rhode Island) erheblich zu Flucht und Vertreibung der Menschen bei. In einem im Mai 2023 ver&ouml;ffentlichten Bericht werden besonders Afghanistan, Irak, Syrien, Jemen, Libyen und Somalia hervorgehoben, aus denen die gr&ouml;&szlig;te Zahl von Fl&uuml;chtlingen stammt.<br>\nUnter dem Titel &bdquo;Wie der Tod den Krieg &uuml;berlebt&ldquo; beschreibt das Institut, dass allein in den genannten L&auml;ndern seit September 2001 mindestens 4,5 Millionen Menschen an den Folgen der US-gef&uuml;hrten Kriege starben. Durch zerst&ouml;rte &Ouml;konomien, zerst&ouml;rte Lebensgrundlagen, zerst&ouml;rte medizinische Einrichtungen, Umweltverschmutzung, anhaltendes Traum und Gewalt. Mehr als 7,6 Millionen Kinder unter f&uuml;nf Jahren gelten nur in diesen L&auml;ndern als mangelern&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/das-elend-in-syrien-darf-nicht-vergessen-gehen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Strukturen zerschlagen&ldquo;: Faeser will Allianz gegen Clankriminalit&auml;t bilden<\/strong><br>\nBerlin, Ruhrpott, Bremen sind nur einige Hotspots, in denen arabischst&auml;mmige Gro&szlig;familien kriminelle Strukturen aufgebaut haben, die kaum noch kontrollierbar sind. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will nun mit einer &bdquo;Allianz gegen Clankriminalit&auml;t&ldquo; gegen dieses organisierte Verbrechen vorgehen. Darin sollten Bund und L&auml;nder zusammenarbeiten, sagte Faeser der Bild-Zeitung (Mittwochausgabe). Es sei sinnvoll, die Kr&auml;fte der Ermittlungsbeh&ouml;rden zu b&uuml;ndeln.<br>\n&bdquo;Wir m&uuml;ssen kriminellen Clans knallhart ihre Grenzen aufzeigen. Der Staat muss hier St&auml;rke zeigen und darf keinen Millimeter zur&uuml;ckweichen&ldquo;, betonte Faeser. &bdquo;Einzelne Nadelstiche sind wichtig, reichen aber nicht aus&ldquo;, betonte die Ministerin. Kriminelle Strukturen m&uuml;ssten vielmehr &bdquo;nachhaltig zerschlagen&ldquo; sowie Finanzstr&ouml;me und Einnahmequellen gestoppt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/strukturen-zerschlagen-faeser-will-allianz-gegen-clankriminalitaet-bilden-li.361186\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Warum m&ouml;chte Bundesinnenministerin Faeser keine &bdquo;Allianz&ldquo; gegen Steuerhinterzieher und deren vielf&auml;ltige, aber auch kriminelle Praktiken bilden? Steuerhinterziehung wird seit Jahren beklagt &ndash; der Schaden geht in die Milliarden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1305\">Zweistellige Milliardenverluste f&uuml;r den Fiskus durch Steuerhinterziehungen <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17255\">Steuerpflicht beim Einkommen &ndash; oder Steuerhinterziehung-Deluxe <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96545\">Lesetipp &ndash; Fabio De Masis Betrachtungen zu Olaf Scholz und zur Warburg-Aff&auml;re.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gerettet wird nur, wer im richtigen Boot sitzt<\/strong><br>\nDie ganze Welt verfolgt die Suche nach f&uuml;nf Gesch&auml;ftsleuten in einem verschollenen Tauchboot. Dabei starben dieses Jahr bereits hunderte Menschen im Mittelmeer &ndash; nahezu unbemerkt. Ein Kommentar. [&hellip;]<br>\nDas Verschwinden des Tauchboots ist eine Trag&ouml;die f&uuml;r seine Insassen und ihre Angeh&ouml;rigen. Man kann nur hoffen, dass es gefunden wird, bevor den Menschen an Bord der Sauerstoff ausgeht. Warum aber schenken wir diesem Vermisstenfall so viel mehr Anteilnahme und Aufmerksamkeit als den Hunderten Fl&uuml;chtlingen, die in den vergangenen Tagen im Mittelmeer verungl&uuml;ckt sind? Warum ber&uuml;hrt uns das Schicksal von f&uuml;nf reichen Gesch&auml;ftsleuten, die sich freiwillig auf ein waghalsiges Abenteuer eingelassen haben, so viel mehr als das von Tausenden Verzweifelten, die vor Krieg und Armut fliehen und sich nichts davon ausgesucht haben? Beim verschollenen Tauchboot schauen wir hin, beim gekenterten Rettungsboot lieber weg.<br>\nEine Antwort lautet wohl: Das Schicksal der waghalsigen Million&auml;re erscheint uns n&auml;her als das der Kriegsfl&uuml;chtlinge. Die eine Geschichte riecht nach Abenteuerlust, Neugier und Luxus, die andere nach Angst, Verzweiflung und Elend. Werden die Abenteurer gerettet, kehren sie heim in ihre Villen. Bei den Fl&uuml;chtenden stellt sich hingegen die Frage, in welche Notunterkunft sie auf wessen Kosten gebracht werden. Oder ob sie nicht gleich zur&uuml;ckgeschickt werden sollten in ihre Heimatl&auml;nder, die sie gerade erst unter nervenaufreibenden Strapazen verlassen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/kolumne\/suche-nach-titan-gerettet-wird-nur-wer-im-richtigen-boot-sitzt\/2152875\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Uuml;berraschendes Corona-Urteil: D&uuml;rfen Kl&auml;ger nun hoffen?<\/strong><br>\nDas Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat bei den Corona-Ma&szlig;nahmen eine erste rote Linie gezogen. Was bedeutet das Urteil?<br>\nDas Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat das v&ouml;llige Verbot von Versammlungen zu Beginn der Corona-Pandemie im April 2020 f&uuml;r unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt. Das Gericht stufte am Mittwoch die entsprechende Passage einer s&auml;chsischen Corona-Schutzverordnung als unwirksam ein. Die Regelungen der S&auml;chsischen Corona-Schutz-Verordnung vom 17. April 2020 (S&auml;chsCoronaSchVO) &uuml;ber die Zul&auml;ssigkeit von Versammlungen seien mit dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit nicht vereinbar gewesen. Der Verordnung zufolge waren Versammlungen nur mit Genehmigung zugelassen. Auch andere Bundesl&auml;nder hatten damals Kundgebungen untersagt.<br>\nDas komplette Verbot sei &bdquo;ein schwerer Eingriff in die Versammlungsfreiheit&ldquo; gewesen, so das Gericht. Dass die Verordnung Einzelgenehmigungen in Aussicht stellte, habe wenig ge&auml;ndert. Aus der Vorschrift sei nicht erkennbar gewesen, unter welchen Voraussetzungen Versammlungen trotz Pandemie vertretbar gewesen sein k&ouml;nnten. Die Landesregierung h&auml;tte dies regeln m&uuml;ssen, &bdquo;unter welchen Voraussetzungen Versammlungen infektiologisch vertretbar sein k&ouml;nnen, um zumindest Versammlungen unter freiem Himmel mit begrenzter Teilnehmerzahl unter Beachtung von Schutzauflagen wieder m&ouml;glich zu machen. Nur so h&auml;tte er die erforderliche Rechtssicherheit f&uuml;r B&uuml;rger und Beh&ouml;rden schaffen k&ouml;nnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/ueberraschendes-corona-urteil-duerfen-klaeger-nun-hoffen-li.361490\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Eingriff<\/strong><br>\nUrteil: Versammlungsverbot per Coronaschutzverordnung von 2020 war grundrechtswidrig.<br>\nSo wichtig die Feststellung sein mag, sie wird wohl folgenlos bleiben<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453203.coronapandemie-in-sachsen-unverh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figer-eingriff.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bericht: Nord Stream 2 offenbar durch kleine Sprengladung besch&auml;digt<\/strong><br>\nBisher gingen Experten von gro&szlig;en Explosionen aus. Nun legen Recherche nahe, dass der Schaden an der Pipeline Nord Stream 2 eher gering ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bericht-nord-stream-2-pipeline-anschlag-nur-durch-kleine-sprengladung-beschaedigt-li.361301\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Das ist doch nur noch l&auml;cherlich: Jetzt wird die Sprengladung dem Segelboot angepasst, damit es die Ukrainer und nicht die Amis waren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ARD-Faktenchecker Siggelkow reitet gegen die &Uuml;bersterblichkeit<\/strong><br>\nEin Faktenchecker der ARD, dessen Aufgabe es ist, als Kettenhund der Regierung diejenigen zu bei&szlig;en, die das regierungsamtliche Narrativ in Frage stellen, darf nichts ungew&ouml;hnlich daran finden, wenn diese Regierung die Gr&uuml;nde f&uuml;r die hohe &Uuml;bersterblichkeit seit Beginn der Impfkampagne nicht wissen und nicht herausfinden will. Aber wenn jemand die Aufgabe &uuml;bernimmt, danach zu forschen, dann hat er in Aktion zu treten und mit allen faulen Tricks, die er kennt, am Ergebnis herumzum&auml;keln.<br>\nEs geht um die mehrfach gutachtergepr&uuml;fte und in einer Fachzeitschrift ver&ouml;ffentlichte Studie zur &Uuml;bersterblichkeit von Christof Kuhbandner und Matthias Reitzner. Deren unbequemes Ergebnis ist, dass die &Uuml;bersterblichkeit im ersten Pandemiejahr ohne Impfung minimal war und seit Fr&uuml;hjahr 2021 bis ins Jahr 2022 deutlich zugenommen hat und hoch blieb.<br>\nDer &bdquo;Faktenchecker&ldquo; Pascal Siggelkow ist bekannt geworden durch seine Widerlegung der von niemanden behaupteten Sprengung der Nordstream-Pipelines mit &bdquo;Sprengstoff in Pflanzenform&ldquo;. Jedem kann mal ein peinlicher Fehler passieren. Ist mir auch schon passiert. Aber anstatt sich etwas zur&uuml;ckzuhalten, mit unseri&ouml;sen &bdquo;Widerlegungen&ldquo; politisch sensibler Aussagen, geht Siggelkow weiter als Kettenhund der Regierenden in die Vollen. Er bietet all die &uuml;blichen faulen Tricks auf, um an unbequemen Erkenntnissen herumzum&auml;keln und sie in ung&uuml;nstiges Licht zu tauchen.<br>\nEs f&auml;ngt an mit negativer Rahmung. Bevor man irgend etwas &uuml;ber die Studie h&ouml;rt, erf&auml;hrt man, was ein Onlineportal, das &bdquo;bei der Querdenker-Bewegung beliebt&ldquo; sei, dar&uuml;ber berichtet hat. Wer so arbeitet, verliert das Recht, sich Journalist und erst recht Faktenchecker zu nennen. H&auml;tte Siggelkow eine Nazi-Postille gefunden, die die Studie erw&auml;hnt, h&auml;tte er die Studie wahrscheinlich dar&uuml;ber eingeflogen. Weiter geht es damit, dass &bdquo;einzelne Passagen und Grafiken der Studie in diversen Verschw&ouml;rungskan&auml;len auf Telegram&ldquo; geteilt w&uuml;rden. (&hellip;)<br>\nFast unn&ouml;tig zu sagen, dass Siggelkow und Kollegen nat&uuml;rlich nicht die vielen Falschbehauptungen von Immernochgesundheitsminister Lauterbach &uuml;berpr&uuml;ft haben, wie etwa die j&uuml;ngste gegen&uuml;ber dem Bundestag, wonach die Regierung keine Nachforschungen zur Ursache der &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland anzustellen brauche, weil das an in- und ausl&auml;ndischen Universit&auml;ten bereits erforscht werde. Das musste ich schon selbst als Falschbehauptung entlarven. Im ganzen Faktencheck von Siggelkow gibt es keinen Hinweis darauf, wie ungew&ouml;hnlich es ist, dass die Regierung und ihre Gesundheitsbeh&ouml;rden so wenig Interesse an der hartn&auml;ckig hohen &Uuml;bersterblichkeit der Bev&ouml;lkerung zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/siggelkow-uebersterblichkeit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kluge Worte &hellip; ein weiterer Kabarettist, der nicht ganz auf den Kopf gefallen ist<\/strong>\n<div class=\"moreLikeThis\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230621-hdt-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230621-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Interessenkonflikte im Bundestag: Wie Abgeordnete in eigener Sache Politik machen<\/strong><br>\nAbgeordnete k&ouml;nnen Regeln beschlie&szlig;en, die sie selbst betreffen. Recherchen belegen, dass sich private Interessen und das Bundestagsmandat oftmals in die Quere kommen.<br>\nIn einer Sitzung des Haushaltsausschusses im September 2022 meldet sich kurz vor Schluss die CDU-Abgeordnete Inge Gr&auml;&szlig;le zu Wort. Es geht um den Energiekonzern Uniper, der sich in einer existenzbedrohenden Lage befindet.<br>\nWirtschaftsminister Robert Habeck und sein Staatssekret&auml;r Udo Philipp sind an diesem Mittwoch in den Ausschuss gekommen, um den Abgeordneten ihre Pl&auml;ne f&uuml;r einen Einstieg des Staates bei Uniper zu erl&auml;utern, als Gr&auml;&szlig;le sich in die Debatte einschaltet. Wann der Bund denn beabsichtige, Uniper-Aktien zu kaufen und in welcher Menge?, will sie von Staatssekret&auml;r Philipp wissen.<br>\nDas Interesse der CDU-Politikerin ist in diesem Moment nicht ganz uneigenn&uuml;tzig, wie Recherchen von abgeordnetenwatch.de und SPIEGEL zeigen. Denn Gr&auml;&szlig;le besitzt seit dem Jahr 2016 Aktien des Energiekonzerns. Im Falle einer Uniper-Pleite w&auml;ren sie wertlos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.abgeordnetenwatch.de\/recherchen\/nebentaetigkeiten\/wie-abgeordnete-in-eigener-sache-politik-machen\">abgeordnetenwatch.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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