{"id":99623,"date":"2023-06-23T09:06:00","date_gmt":"2023-06-23T07:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623"},"modified":"2023-06-23T09:06:00","modified_gmt":"2023-06-23T07:06:00","slug":"hinweise-des-tages-4383","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h01\">Habeck im Bundestag: &ldquo;Falschunterstellungen&rdquo; und ein &ldquo;erster russischer Angriffskrieg 2014&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h02\">Transatlantisch fixiert: Chinapolitik der BRD.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h03\">Deutsch-franz&ouml;sische Konflikte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h04\">Mehr Geld f&uuml;r die Monopole, mehr Sorgen f&uuml;r die anderen: &Ouml;konomische Zuspitzungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h05\">Jenseits der US-Blockade<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h06\">Front-Desaster: Das stille Gemetzel an der ukrainischen Jugend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h07\">Zur Krankenhausreform: Zum Scheitern verurteilt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h08\">&raquo;Die Regierung hat es verpennt, sich zu k&uuml;mmern&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h09\">Das Klimageld: Wo bleibt es nur?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h10\">Verordnung zum digitalen Euro: Mit Zwangsmitteln soll ein Bargeldersatz in den Markt gedr&uuml;ckt werden <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h11\">W&auml;hlen bis das Ergebnis pa&szlig;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h12\">Genderpolitik: Warum das geplante Selbstbestimmungsgesetz r&uuml;ckschrittlich ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h13\">Strack-Zimmermann und die verbale Eskalationsbereitschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99623#h14\">Bye-bye, Linke!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Habeck im Bundestag: &ldquo;Falschunterstellungen&rdquo; und ein &ldquo;erster russischer Angriffskrieg 2014&rdquo;<\/strong><br>\nBundeswirtschaftsminister Habeck wurde im Bundestag befragt und benahm sich wie &uuml;blich &ndash; Antworten nur, wenn die Frage entsprechend unterw&uuml;rfig gestellt wurde, auf massivere Kritik jedoch arrogant und ausfallend. Bis hin zu eigenen neuen Geschichtsf&auml;lschungen. (&hellip;)<br>\nMit der Leistungsbilanz der Regierung sei er sehr zufrieden, erkl&auml;rte er an anderer Stelle. Sein Weltbild ist hermetisch geschlossen. Er ist stolz auf den Schaden, den er anrichtet.<br>\n&ldquo;Ich weise darauf hin, dass davor Nord Stream 1 und 2 und auch die Ablehnung der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine ja schon beschlossen waren. Das wurde alles ver&auml;ndert. Das hei&szlig;t, die Leistungsbilanz der Bundesregierung ist beachtenswert. Sogar die CO&#8322;- Emissionen gehen runter; wir haben sie im letzten Jahr beispielsweise trotz der Hinzunahme von Kohlekraftwerken eingehalten.&rdquo;<br>\nIst das nicht sch&ouml;n? Man muss nun einmal das eine oder andere Stahlwerk abschalten und in &ouml;ffentlichen Geb&auml;uden die Raumtemperatur bis zur Schmerzgrenze runterdrehen, schon gehen die CO&#8322;-Emissionen runter. Was ist Habeck f&uuml;r ein toller Hecht. (&hellip;)<br>\n&Uuml;berhaupt, das mit der Wirtschaft ist doch gar nicht so schlimm. &ldquo;Wir hatten &uuml;ber die Wintermonate eine technische Rezession. Das Wachstum ist nicht zufriedenstellend.&rdquo; Aber n&auml;chstes Jahr soll es ja wieder besser werden. Und &uuml;berhaupt:<br>\n&ldquo;Was die Industrialisierung und die Industriestrategie angeht, so reicht die Zeit nicht aus, um all die Investitionen &ndash; sagen wir &uuml;ber 100 Millionen Euro &ndash; hier aufzuz&auml;hlen.&rdquo;<br>\nDen Satz muss man wirklich im Protokoll nachlesen, um ihn zu glauben. Es ist ja bekannt, dass Gr&uuml;ne und Mathematik inkompatibel sind, aber hundert Millionen? Allein die &ouml;ffentlichen F&ouml;rderzusagen f&uuml;r das geplante Werk von Intel, das ja sein muss, weil man sich mit China anlegen will, betragen zehn Milliarden. Eine Milliarde, Herr Habeck, sind zehn mal hundert Millionen, zehn Milliarden sind also hundert mal hundert Millionen. Nur so als Hausnummer. Investitionen von hundert Millionen, um damit die Folgen der &ldquo;Energiewende&rdquo; abzufangen?<br>\nBefragt, was denn die subventionierte Errichtung einer Fabrik, die der AfD-Abgeordnete Michael Kaufmann eine &ldquo;Werkbank f&uuml;r einen ausl&auml;ndischen Halbleiterhersteller&rdquo; nannte, mit der Technologief&uuml;hrerschaft zu tun habe, die man anstrebe, erkl&auml;rte Habeck, Intel werde schlie&szlig;lich &ldquo;neueste, noch nicht auf dem Markt existierende Chips dort produzieren&rdquo;, und erkl&auml;rte das zur Technologief&uuml;hrerschaft. Er behauptete, die Maschinen f&uuml;r die dortige Produktion k&auml;men aus dem deutschen Maschinenbau &ndash; was zumindest ungew&ouml;hnlich w&auml;re, weil dieser Markt von niederl&auml;ndischen Firmen beherrscht wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/173324-habeck-im-bundestag-faschunterstellungen-und-ein-erster-russischer-angriffskrieg-2014\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bundesminister Habeck sollte sich mal entscheiden, ob Putin die Gaslieferung nach Deutschland beendet hat oder das Ende der russischen Gaslieferungen auf seinen politischen Entscheidungen basiert. Interessant im Zusammenhang mit der Erw&auml;hnung der Leiterin der Grundsatzabteilung des Wirtschaftsministeriums ist dieser Beitrag von Florian Warweg: Anh&ouml;rung von Habeck und Staatssekret&auml;r Philipp im Wirtschaftsausschuss: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98319\">&bdquo;Daran erinnere ich mich nicht mehr&hellip;&ldquo;<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Transatlantisch fixiert: Chinapolitik der BRD.<\/strong><br>\nDie Bundesregierung lehne &raquo;alle einseitigen Versuche&laquo;, den Status Taiwans &raquo;mit Gewalt oder Zwang zu ver&auml;ndern&laquo;, entschieden ab, dozierte Olaf Scholz vor dem Parlament. Nun, wer gerade dabei ist, den Status Taiwans zu ver&auml;ndern, das ist der Westen, der die chinesische Insel entgegen geltendem internationalen Recht immer mehr so behandelt, als w&auml;re sie ein souver&auml;ner Staat. Das US-Handelsabkommen mit Taipeh, das das Repr&auml;sentantenhaus soeben gebilligt hat, &uuml;berschreitet weitere Grenzen. Und was ist es anderes als Zwang und Gewalt, wenn der Westen dies mit stetigen Patrouillen vor der chinesischen K&uuml;ste, mit dem Bau neuer Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte und allerlei weiteren Drohungen gegen Beijing absichert? Aber egal: In Zeiten des Kampfes kommt es nicht auf logische Stringenz, sondern auf gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Lautst&auml;rke des Kriegsgeschreis an. Nat&uuml;rlich auch in Berlin. Anlass f&uuml;r Scholz&rsquo; &Auml;u&szlig;erung war die Europareise des chinesischen Ministerpr&auml;sidenten Li Qiang, der zu Wochenbeginn zun&auml;chst Berlin besucht hatte, bevor er nach M&uuml;nchen und dann nach Paris weiterflog. Sie hat die Unterschiede zwischen der deutschen und der franz&ouml;sischen Chinapolitik recht klar hervortreten lassen. Was Deutschland betrifft: Sein Chinagesch&auml;ft ist bedeutend, weshalb Berlin es so wenig wie m&ouml;glich sch&auml;digen will. Dumm freilich, dass sein noch bedeutenderer Wirtschaftspartner, die USA, mit aller Macht Chinas Aufstieg bremsen m&ouml;chte und in Berlin Druck macht. Entsprechend laviert die Bundesregierung; w&auml;hrend Scholz bei Lis Deutschlandbesuch noch bem&uuml;ht war, sich verbal vom US-Decoupling abzugrenzen, zeichneten sich neue Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Exporte und Investitionen in China bereits ab. Und, mal ehrlich: W&auml;re es machtpolitisch nicht auch g&uuml;nstig f&uuml;r die Herrschenden in der Bundesrepublik, wenn Beijing global wieder in die zweite Liga verbannt w&uuml;rde? Paris geht zur Zeit anders vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453308.transatlantisch-fixiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsch-franz&ouml;sische Konflikte<\/strong><br>\nAnhaltender Streit zwischen Berlin und Paris bremst die eigenst&auml;ndige Aufr&uuml;stung der EU und f&uuml;hrt zu neuen Differenzen im Konflikt um die NATO-Aspirationen der Ukraine. Zu Wochenbeginn hat Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron eine Gegeninitiative zum deutschen Projekt einer europ&auml;ischen Flugabwehr (ESSI, European Sky Shield Initiative) lanciert, das Berlin ohne Abstimmung mit Paris gestartet hatte &ndash; zum Schaden der franz&ouml;sischen R&uuml;stungsindustrie. Damit laufen in der EU zwei Versuche parallel, einen umfassenden Flugabwehrschild f&uuml;r Europa zu konstruieren. Nur mit M&uuml;he konnten harte Auseinandersetzungen um den deutsch-franz&ouml;sischen Kampfjet der sechsten Generation (FCAS) zumindest vorl&auml;ufig beigelegt werden. Das Vorhaben, einen hochmodernen deutsch-franz&ouml;sischen Kampfpanzer (MGCS) zu bauen, ist vom Scheitern bedroht, weil es massiv verschleppt wird und die deutsche R&uuml;stungsindustrie bereits Alternativen produziert (Panther, Leopard 2A8). Im Streit um einen etwaigen NATO-Beitritt der Ukraine f&auml;llt Paris, von den Auseinandersetzungen mit Berlin entnervt, der Bundesregierung in den R&uuml;cken und st&uuml;tzt die Forderung, das Land in das B&uuml;ndnis aufzunehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9277\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mehr Geld f&uuml;r die Monopole, mehr Sorgen f&uuml;r die anderen: &Ouml;konomische Zuspitzungen<\/strong><br>\nDer deutsche Staat l&auml;sst sich nicht lumpen und f&ouml;rdert das Wohlergehen der Monopole nach Kr&auml;ften. Das geschieht bei einigen indirekt &ndash; allen voran bei R&uuml;stungskonzernen, die von der Kriegskonjunktur profitieren. Stolz verk&uuml;ndete der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall, Armin Papperger, k&uuml;rzlich in einem Interview, dass es bei der Produktion von Panzermunition &bdquo;kein Problem&ldquo; gebe &ndash; sein Werk in der S&uuml;dheide verf&uuml;ge &bdquo;&uuml;ber die gr&ouml;&szlig;te Fertigungskapazit&auml;t in der Welt&ldquo;. Au&szlig;er Munition rollt aus seinen Werken demn&auml;chst auch der Nachschub f&uuml;r die an der Ostfront zerschossenen Leoparden. Angesprochen auf die &bdquo;Verluste deutscher Systeme&ldquo; antwortet dieser Profiteur des Krieges lapidar: &bdquo;Im Leben gibt es immer Verluste&ldquo;. Direkt unterst&uuml;tzt werden au&szlig;er der R&uuml;stungsindustrie alle Konzerne, die am Ziel arbeiten, Deutschland &ouml;konomisch so weit es geht von China abzukoppeln. (&hellip;)<br>\nZunehmendes Gegrummel gegen&uuml;ber diesem rigiden staatsmonopolistischen Kriegskurs kommt sogar aus der eigenen Bourgeoisie. (&hellip;)<br>\nNoch mehr aber fallen diejenigen &bdquo;hinten runter&ldquo;, die nichts zu verkaufen haben als ihre Arbeitskraft. Entgegen gro&szlig; herausgestellter einzelner Preissenkungen ist die Teuerungswelle vor allem bei Nahrungsmitteln und Mieten ungebrochen. Die Inflation, kommentiert die FAZ am 17. Juni in aller Offenheit, habe nicht nur Nachteile, &bdquo;sondern auch Freunde. Das seien etwa Unternehmen, in denen die wirtschaftliche Entwicklung eigentlich Lohnk&uuml;rzungen erforderlich machen w&uuml;rde &ndash; in denen aber die tariflichen und sonstigen rechtlichen Regelungen sinkende Nominall&ouml;hne verhinderten. F&uuml;r solche Unternehmen sei es m&ouml;glich, in Zeiten hoher Inflation einfach die L&ouml;hne nicht so stark steigen zu lassen wie anderswo und so die Reall&ouml;hne zu k&uuml;rzen, ohne dass es auf dem Papier gro&szlig; auff&auml;llt. Im Schnitt, so zeigen die j&uuml;ngsten Zahlen der Bundesbank, sind die Reall&ouml;hne in Deutschland um gut 4 Prozent gek&uuml;rzt worden, ohne dass man von Lohnsenkungen geh&ouml;rt h&auml;tte.&ldquo; Diese dramatische Zuspitzung der Polarisierung der Gesellschaft in reiche Monopole auf der einen und verarmende kleine und mittlere Unternehmen und Lohnabh&auml;ngige andererseits spielt sich ab in einer Volkswirtschaft, die nun schon auf ihr drittes Quartal einer schrumpfenden wirtschaftlichen Aktivit&auml;t, also einer sich verfestigenden Rezession zusteuert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/oekonomische-zuspitzungen-4781381\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Front-Desaster: Das stille Gemetzel an der ukrainischen Jugend<\/strong><br>\nWestliche Milit&auml;rs warnen vor Blutbad bei der Gegenoffensive. Doch die politischen Hardliner der Nato-Verb&uuml;ndeten schweigen &uuml;ber &ldquo;Selbstmordmission&rdquo;. Was nottut.<br>\nAls die Ukraine sich auf den Start ihrer immer wieder angek&uuml;ndigten, aber lange verz&ouml;gerten Gegenoffensive vorbereitete, ver&ouml;ffentlichten Medien das Foto eines ukrainischen Soldaten mit dem Finger auf den Lippen, was die Notwendigkeit der Geheimhaltung symbolisierte, um ein gewisses &Uuml;berraschungsmoment f&uuml;r die Operation zu bewahren.<br>\nJetzt, da die Offensive seit zwei Wochen l&auml;uft, ist klar, dass die ukrainische Regierung und ihre westlichen Partner aus einem ganz anderen Grund schweigen: Sie wollen den brutalen Preis verschleiern, den die tapfere ukrainische Jugend f&uuml;r die R&uuml;ckeroberung eines kleinen St&uuml;ckchens Territorium von den russischen Besatzungstruppen zahlt, was manche bereits als Selbstmordmission bezeichnen.<br>\nWestliche Experten sprechen in den ersten zwei Wochen, die die K&auml;mpfe stattfinden, von &ldquo;Vorbereitungsoperationen&rdquo;, um Schwachstellen in der russischen Verteidigung zu finden, die Russland seit 2022 verst&auml;rkt hat, mit mehreren Schichten von Minenfeldern, Anti-Panzer-&ldquo;Drachenz&auml;hnen&rdquo; und Panzerfallen, stationierter Artillerie sowie Angriffshubschraubern, die auf keine Gegenwehr aus der Luft sto&szlig;en und zw&ouml;lf Panzerabwehrraketen pro St&uuml;ck abfeuern k&ouml;nnen.<br>\nAuf Anraten der britischen Milit&auml;rberater in Kiew hat die Ukraine westliche Panzer und gepanzerte Fahrzeuge, die mit von der Nato ausgebildeten Truppen besetzt sind, ohne Luftunterst&uuml;tzung oder Minenr&auml;umung in diese Schlachtfelder geworfen. Das Ergebnis war wie zu erwarten katastrophal, und es ist jetzt klar, dass es sich nicht nur um &ldquo;Vorbereitungsoperationen&rdquo; handelt, wie die Propaganda anfangs behauptete, sondern um die lang erwartete Hauptoffensive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Front-Desaster-Das-stille-Gemetzel-an-der-ukrainischen-Jugend-9194166.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jenseits der US-Blockade<\/strong><br>\nKubas Pr&auml;sident in Europa: Dank aus Italien und Serbien. Zusammenarbeit ausgebaut.<br>\nKubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat deutliche Worte gefunden: Wer vorgebe, den globalen S&uuml;den beim Kampf gegen den Klimawandel unterst&uuml;tzen zu wollen, k&ouml;nne nicht zugleich Sanktionen gegen andere Nationen verh&auml;ngen. Dies erkl&auml;rte er auf dem an diesem Freitag in Paris zu Ende gehenden Gipfeltreffen f&uuml;r einen neuen globalen Finanzpakt. D&iacute;az-Canel nimmt w&auml;hrend einer mehrt&auml;gigen Europareise in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Gruppe der 77 plus China an dem vom franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron einberufenen Treffen teil. Die Zielsetzung des Treffens begr&uuml;&szlig;e die Gruppe der 77 plus China, zu der 134 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen und 80 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung geh&ouml;ren, erkl&auml;rte D&iacute;az-Canel. Die Gestaltung einer neuen globalen Finanzarchitektur erfordere aber auch &raquo;die Abschaffung von Blockaden und einseitigen Zwangsma&szlig;nahmen, unter denen mehrere L&auml;nder des S&uuml;dens leiden und die ihre Entwicklung beeintr&auml;chtigen&laquo;, betonte er zugleich, wie die Prensa Latina am Donnerstag meldete. Er verwies darauf, dass sein Land seit mehr als 60 Jahren einer US-amerikanischen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade unterliegt, die dem V&ouml;lkerrecht und dem Multilateralismus widerspreche. Der kubanische Staatschef war am Mittwoch abend in Paris eingetroffen, wo er vor Er&ouml;ffnung des Gipfels von Au&szlig;enministerin Catherine Colonna empfangen wurde. Auf seiner noch bis Sonnabend dauernden Reise hatte D&iacute;az-Canel zuvor Italien, den Vatikan und Serbien besucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453303.bande-kn%C3%BCpfen-jenseits-der-us-blockade.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur Krankenhausreform: Zum Scheitern verurteilt<\/strong><br>\nWenn ein SPD-Minister die Revolution ausruft, ist Skepsis geboten. (&hellip;) Nun hat Karl Lauterbach mit seiner Klinikreform nur eine Revolution im Gesundheitswesen und keine soziale angek&uuml;ndigt. Die Revolution ist allerdings halbherzig. Das Finanzierungssystem der Fallpauschalen in Krankenh&auml;usern will Lauterbach nur weiter einschr&auml;nken. Es geh&ouml;rt jedoch nicht eingeschr&auml;nkt, sondern komplett abgeschafft. &bdquo;Die Privatisierung muss in allen Bereichen zur&uuml;ckgedr&auml;ngt werden. So wird es was mit der Revolution&ldquo;, kommentierte die Gewerkschaft ver.di. Im Mai forderte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia B&uuml;hler zu Recht, die Bedarfe der Patientinnen und Patienten sowie die dringenden Anliegen der Besch&auml;ftigten in den Mittelpunkt der Reformanstrengungen zu r&uuml;cken. Sie verlangte, die Krankenhausreform m&uuml;sse die bedarfsgerechte, wohnortnahe Versorgung und gute Arbeitsbedingungen der Krankenhausbesch&auml;ftigten sicherstellen. (&hellip;) Auch die zweite S&auml;ule der Krankenhausfinanzierung funktioniert nicht. Neben den laufenden Betriebskosten, die &uuml;ber die Krankenkassen finanziert werden, sollen die Bundesl&auml;nder eigentlich die Kosten f&uuml;r Investitionen in Geb&auml;ude oder technische Ger&auml;te &uuml;bernehmen. Doch die L&auml;nder kommen ihren Verpflichtungen nicht nach. Nach Angaben der Deutschen Kranken-hausgesellschaft standen im Jahr 2020 einem Investitionsbedarf von sechs Milliarden Euro nur die geleisteten Zahlungen von drei Milliarden Euro gegen&uuml;ber. Hinter dem Gepl&auml;nkel &uuml;ber die f&ouml;deralistischen Zust&auml;ndigkeiten und die Ablehnung der Reform durch die Bundesl&auml;nder verbergen sich wohl in erster Linie finanzielle Interessen. Wenig &uuml;berraschend fordern die Bundesl&auml;nder im Vorfeld der Gesundheitsministerkonferenz vom 5. und 6. Juli in Friedrichshafen mehr Geld vom Bund. Das wird kaum flie&szlig;en, denn die Ampel sieht zurzeit andere Priorit&auml;ten. Lauterbach muss sich entscheiden, welche Interessen er mit der Reform bedienen will. Die der Patienten und der Besch&auml;ftigten oder die der Profiteure. Beides wird nicht m&ouml;glich sein. So ist seine Revolution zum Scheitern verurteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/zum-scheitern-verurteilt-4781312\/%20\">Werner Sarbok in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&raquo;Die Regierung hat es verpennt, sich zu k&uuml;mmern&laquo;<\/strong><br>\nZwangsversetzungen in Rheinland-Pfalz. F&ouml;rderlehrpersonal wird vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein Gespr&auml;ch mit David Koch.<br>\nDavid Koch ist Landesvorstandsmitglied der Linken in Rheinland-Pfalz mit dem Schwerpunktgebiet Innen- und Sozialpolitik.<br>\nLehrerinnen und Lehrer an F&ouml;rderschulen m&uuml;ssen in Rheinland-Pfalz Zwangsversetzungen ertragen. Damit reagiert die Landesregierung auf den akuten Mangel beim sonderp&auml;dagogischen Personal. Wie konnte es zu dem &uuml;berhaupt kommen?<br>\nHintergrund f&uuml;r den entstandenen Mangel ist, dass vor allem im Norden von Rheinland-Pfalz kaum Sonderp&auml;dagoginnen und -p&auml;dagogen ausgebildet wurden. Im S&uuml;den des Bundeslandes war das Problem weniger eklatant. Studierende bauen sich aber dort ihr Umfeld auf, wo sie ihren Beruf erlernen. Meist wollen sie da bleiben und arbeiten. Deshalb mangelt es im Norden an Fachkr&auml;ften, um Inklusion an Schulen zu realisieren. Die Landesregierung, in Rheinland-Pfalz eine Ampelkoalition, hat sich demzufolge gedacht, in sogenannten Wellen Personal vom S&uuml;den in den Norden zu versetzen. In einer ersten Welle plant sie, etwa 75 F&ouml;rderlehrkr&auml;fte an Schulen im anderen Teil des Landes zur Arbeit zu dirigieren. F&uuml;r die folgenden Jahre wurde noch keine Anzahl genannt. Es k&ouml;nnten Hunderte sein. Die allgemeine Dienstaufsichtsbeh&ouml;rde hat das mit Schulleitungen besprochen. Eine konkrete Auswahl ist noch nicht getroffen. Besonders verbeamtete Kolleginnen und Kollegen werden sich gegen diese Zwangsversetzung kaum wehren k&ouml;nnen. Der Dienstherr kann festlegen, wo er sie am dringendsten braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453206.bildungskrise-die-regierung-hat-es-verpennt-sich-zu-k%C3%BCmmern.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Das Klimageld: Wo bleibt es nur?<\/strong><br>\nDie Ampel hat versprochen, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beim CO2-Preis zu entlasten &ndash; und das w&auml;re auch eine soziale Tat, wie eine neue Untersuchung zeigt. Doch bisher: Fehlanzeige. Dabei funktioniert Klimapolitik nur mit fairem Ausgleich.<br>\nDer &ndash; angebliche &ndash; &ldquo;Heizhammer&rdquo; ist weg. Viele verunsicherte Hausbesitzer d&uuml;rften letzte Woche aufgeatmet haben, nachdem die Ampel-Koalition auf Druck der FDP das Heizungsgesetz von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) weitgehend entkernt hatte. Der Kompromiss erlaubt es, in den n&auml;chsten Jahren weiterhin &Ouml;l- und Gasheizungen einzubauen.<br>\nDoch die Freude k&ouml;nnte in &Auml;rger umschlagen. Heizen mit Erd&ouml;l und Erdgas wird wegen des steigenden Klima-Aufschlags auf fossile Brennstoffe immer teurer werden. [&hellip;]<br>\nEin nachhaltig steigender CO2-Preis in den Sektoren W&auml;rme und Verkehr wird Haushalte mit niedrigeren Einkommen st&auml;rker belasten als einkommensstarke Haushalte.<br>\nEin Gro&szlig;teil der Belastungen k&ouml;nnte durch ein einheitliches, j&auml;hrlich vom Staat auszahlbares &ldquo;Klimageld&rdquo; aufgefangen werden, wie es die Ampel in ihrem Koalitionsvertrag als Kompensation eigentlich auch versprochen hat.<br>\nDoch bisher ist nicht klar, wann es eingef&uuml;hrt wird. Es ist sogar offen, ob es in dieser Legislaturperiode &uuml;berhaupt noch kommt.<br>\nDas Geld, das der Staat bisher durch die CO2-Bepreisung einnimmt, flie&szlig;t n&auml;mlich bisher &uuml;ber den &ldquo;Klima- und Transformationsfonds&rdquo; (KTF) in andere Kan&auml;le &ndash; etwa in die Gegenfinanzierung der abgeschafften Stromsteuer sowie in die Zusch&uuml;sse f&uuml;r die energetische Geb&auml;udesanierung und den Heizungstausch.<br>\nHier bahnt sich ein neuer Konflikt an, da der Klimaschutz eine soziale Schieflage zu bekommen droht. Denn &auml;rmere Haushalte zahlen, relativ zu ihrem Einkommen, viel CO2-Aufschlag, profitieren aber nur wenig von Zusch&uuml;ssen &ndash; weil sie etwa gar kein Haus oder keine Wohnung besitzen, die saniert werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/finanzen-wirtschaft\/das-klimageld-wo-bleibt-es-nur\">Klimareporter<\/a>\n<p>dazu: <strong>CO&#8322;-Bepreisung: Wo bleibt das Klimageld?<\/strong><br>\nNeben den zu erwartenden Preissteigerungen f&uuml;r fossile Energien wird der CO&#8322;-Preis weiter angehoben. Um die Belastungen auszugleichen, hat sich die Bundesregierung auf ein Klimageld verst&auml;ndigt. Das #schlaglicht 23\/2023 aus Niedersachsen fordert dessen schnelle Umsetzung und mehr &ouml;ffentliche Investitionen in klimafreundliche Alternativen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++26339796-10d2-11ee-957a-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Verordnung zum digitalen Euro: Mit Zwangsmitteln soll ein Bargeldersatz in den Markt gedr&uuml;ckt werden<\/strong><br>\nDer Vorschlag der EU-Kommission f&uuml;r die Verordnung zur Einf&uuml;hrung des digitalen Euro, der mir vorliegt, enth&auml;lt eine Vielzahl von Zwangsma&szlig;nahmen zur Durchsetzung der Verbreitung des neuen Zahlungsmittels ohne erkennbaren Mehrwert f&uuml;r die Nutzer. Die einzige erkennbare Funktion des eEuro ist es, Bargeld verdr&auml;ngen zu helfen, und der digitalen Total&uuml;berwachung n&auml;herzukommen.<br>\nIn ihrem Arbeitsprogramm f&uuml;r 2023 f&uuml;hrt die EU-Kommission f&uuml;r das zweite Quartal 2023 einen Vorschlag f&uuml;r eine Verordnung zum digitalen Euro auf. Dieser Vorschlag liegt mir vor. Ich nenne den Vorschlag kurz eEuro-Verordnung oder Verordnung, auch wenn es erst einmal nur ein Vorschlag ist. Ver&ouml;ffentlicht werden soll er am 28. Juni.<br>\nEbenfalls im zweiten Quartal will die Kommission einen Vorschlag f&uuml;r eine Verordnung zur Festlegung der Konsequenzen des Status von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittels vorlegen. Dieser Vorschlag liegt mir nicht vor. In der eEuro-Verordnung hei&szlig;t es, die Bargeld-Verordnung solle die Ausgestaltung des Status des gesetzlichen Zahlungsmittel zwischen dem eEuro und dem Euro-Bargeld harmonisieren. Es wird f&uuml;r das weitere Schicksal des Euro viel davon abh&auml;ngen, wie genau diese Harmonisierung aussieht. Ich bin aufgrund der bisher dezidiert bargeldfeindlichen Politik der EU-Kommission nicht zuversichtlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/verordnung-eeuro\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu: <strong>Recht auf Bargeldbezahlung in slowakischer Verfassung verankert<\/strong><br>\nWaren und Dienstleistungen mit Bargeld zu bezahlen, ist in der Slowakei seit voriger Woche ein Grundrecht. Damit soll verhindert werden, dass ein &bdquo;digitaler Euro&ldquo; k&uuml;nftig verbindlich wird, wie das Onlineportal Euractiv am Montag berichtete. Den &Auml;nderungsantrag brachte danach die Partei &bdquo;Identit&auml;t und Demokratie&ldquo; (Sme Rodina) ein. Laut Milo&scaron; Svr&#269;ek, einem der Verfasser des Gesetzes, ist es sehr wichtig, dass &bdquo;wir uns in Zukunft gegen jegliche Anordnungen von au&szlig;en verteidigen k&ouml;nnen, die besagen, dass es nur den digitalen Euro und keine anderen Zahlungsoptionen geben darf&ldquo;.<br>\nDer Vorschlag der EU-Kommission f&uuml;r den digitalen Euro wird laut Medien f&uuml;r den 28. Juni erwartet. &Auml;hnlich wie Kryptow&auml;hrungen k&ouml;nnte der digitale Euro f&uuml;r digitale Zahlungen verwendet werden, w&uuml;rde aber von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) kontrolliert werden. Beide Institutionen betonen jedoch, dass es sich nur um eine Erg&auml;nzung und nicht um einen Ersatz f&uuml;r Bargeld handelt. (&hellip;)<br>\nAllerdings wurde die Verpflichtung zur Bargeldbezahlung an vielen Stellen aufgeweicht. So d&uuml;rfen zum Beispiel Ladenbesitzer weiterhin Bargeldzahlungen aus &bdquo;angemessenen oder allgemein g&uuml;ltigen Gr&uuml;nden&ldquo; verweigern. Zu solchen z&auml;hlen zum Beispiel Sorgen &uuml;ber Raub&uuml;berf&auml;lle.<br>\nDie &Auml;nderung k&ouml;nnte bedeuten, dass das Recht auf Bargeld nun tats&auml;chlich schw&auml;cher ist als zuvor. Das bisher geltende Zentralbankrecht beschr&auml;nkte die Verweigerung von Bargeldzahlungen auf &bdquo;legale&ldquo; Gr&uuml;nde. Auch eine Empfehlung der Europ&auml;ischen Kommission aus dem Jahr 2010 besagt, dass die Verweigerung von Bargeld nur in &bdquo;gerechtfertigten&ldquo; F&auml;llen erlaubt sein sollte, zum Beispiel wenn der Verk&auml;ufer kein Wechselgeld hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulbrandenburg.com\/meldung\/recht-auf-bargeldbezahlung-in-slowakischer-verfassung-verankert\/\">paulbrandenburg<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Aber <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/steinmeier-wir-leben-im-besten-deutschland-das-es-jemals-gegeben-hat-79e657f9-a7b2-4fc8-b330-3a6eddfd5622.html\">im besten Deutschland, das es jemals gegeben hat<\/a>, kommt &ndash; zumindest bisher &ndash; noch keine Partei auf den Gedanken, Bargeld als Grundrecht zu verankern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>W&auml;hlen bis das Ergebnis pa&szlig;t<\/strong><br>\n&raquo;Neue Demokratie&laquo; auf Griechisch: Premier Mitsotakis akzeptiert nur Alleinregierung. Kommunistische Partei: &raquo;100 Prozent Opposition im Interesse der Menschen&laquo;.<br>\nDie Vergewaltigung der b&uuml;rgerlichen Demokratie treibt in den L&auml;ndern des Westens, die angeblich &raquo;unsere Werte&laquo; verteidigen, immer neue Bl&uuml;ten. W&auml;hrend Politiker der Europ&auml;ischen Union (&hellip;) lauthals die Diskriminierung der Opposition bei den Wahlen in der T&uuml;rkei beklagen, ist es gleichzeitig f&uuml;r sie v&ouml;llig &raquo;normal&laquo;, da&szlig; zum Beispiel die KPL aus &ouml;ffentlichen Debatten im Radio und Fernsehen ausgeschlossen wird und die sogenannten etablierten Parteien auf Staatskosten das Land mit sinnentleerter Wahlpropaganda &uuml;bersch&uuml;tten. In Bulgarien brauchte es f&uuml;nf Wahlg&auml;nge, bis sich zwei EU-freundliche Parteien auf ein Regierungsb&uuml;ndnis einigen konnten. Im EU-Protektorat Kosovo werden B&uuml;rgermeister &raquo;gew&auml;hlt&laquo;, die nicht einmal vier Prozent der B&uuml;rger vertreten. Eine solche Praxis ist l&auml;ngst auch im vielgepriesenen &raquo;Mutterland der Demokratie&laquo; angekommen. In Griechenland ist es durch einen einfachen Trick gelungen, da&szlig; seit Jahren b&uuml;rgerliche Parteien eine Alleinregierung stellen konnten. Sowohl die konservative Partei Nea Dimokratia (Neue Demokratie), als auch die sozialdemokratischen Parteien PASOK und SYRIZA sicherten sich jeweils eine Regierungsmehrheit, indem per Wahlgesetz der Partei mit dem h&ouml;chsten Stimmenanteil einfach 50 Mandate zus&auml;tzlich zugesprochen wurden. Aufgrund einer &Auml;nderung des Wahlgesetzes war das nun bei den j&uuml;ngsten Wahlen im Mai nicht mehr m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1456956343347\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Genderpolitik: Warum das geplante Selbstbestimmungsgesetz r&uuml;ckschrittlich ist<\/strong><br>\nAmpel-Koalition m&ouml;chte Rechte Transsexueller st&auml;rken. Doch die Initiative ist problematisch. Weshalb dieser Gender-Aktivismus nicht progressiv ist und am Ende die politische Rechte st&auml;rkt. [&hellip;]<br>\nDie Debatte um ein sogenanntes Selbstbestimmungsgesetz der Ampel-Koalition nimmt Fahrt auf &ndash; und die Lager sind ideologisch gefestigt. Noch in diesem Jahr soll die Novelle das jahrzehntealte &ldquo;Transsexuellengesetz&rdquo; ersetzen. Im Kern geht es darum, die &Auml;nderung des Geschlechtes im Ausweis auf eigenen Wunsch hin zu erm&ouml;glichen. Die bisherigen H&uuml;rden wie Gutachten und b&uuml;rokratische Vorgaben sollen entfallen.<br>\nDas ist alles zun&auml;chst wenig aufsehenerregend, w&auml;re die Debatte um Transrechte nicht l&auml;ngst zu einem ideologischen Grabenkampf verkommen. Verfechter des geplanten Gesetzes und &auml;hnlicher Regelungen im Ausland sehen sich an vorderster Front eines Kulturkampfes; ihre Gegner stehen ihnen dabei in nichts nach.<br>\nDabei muss man sagen: Die Vehemenz der Kontroverse ist durch die statistische Relevanz bei Weitem nicht gedeckt: Nach amtlichen Zahlen betrifft Transsexualit&auml;t in Deutschland rund 0,35 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Selbst Lobbyorganisationen von Transsexuellen sprechen von nicht mehr als 0,6 Prozent.<br>\nDass die Debatte in Medien und Politik dennoch so intensiv gef&uuml;hrt wird, liegt an der &ldquo;Wokeness&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Genderpolitik-Warum-das-geplante-Selbstbestimmungsgesetz-rueckschrittlich-ist-9194188.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Strack-Zimmermann und die verbale Eskalationsbereitschaft<\/strong><br>\nDie FDP-Politikerin bezeichnet Russland als &bdquo;b&ouml;se&ldquo; und f&uuml;hrt Bezug zu Hitler-Deutschland an. Und sind die Russen auch ein Virus? Ein Kommentar.<br>\nVon Russland zu Hitler, von den Russen zum deutschen Volk in der Nazi-Zeit? Die deutsche Russlandpolitik gleicht seit langem einer Katastrophe. Mittlerweile fehlt gar das Mindestma&szlig; an politischem Anstand. Die Schlussfolgerung ergibt sich, wenn man h&ouml;rt, was die FDP-Politikerin Marie- Agnes Strack-Zimmermann in einem Interview gesagt hat. In dem Format &bdquo;jung &amp; naiv&ldquo; kam es zu folgendem Dialog:<br>\nStrack Zimmermann: &bdquo;Also erstens mal ist Russland b&ouml;se &hellip; was passiert, ist nicht nur b&ouml;se. Das sind Kriegsverbrecher.&ldquo;<br>\nTilo Jung:  &bdquo;Die russische Regierung ist b&ouml;se, k&ouml;nnte man sagen.&ldquo;<br>\nStrack-Zimmermann: &bdquo;&hellip; du willst damit sagen, dass Adolf Hitler der B&ouml;se war und das deutsche Volk hat liebevoll daneben gesessen?&ldquo;<br>\nDie Opfer Nazi-Deutschlands mit Nazis gleichgesetzt<br>\nIn dieser Gespr&auml;chssituation, auf diese Weise, den Bezug zum Dritten Reich herzustellen, ist ein Akt purer Demagogie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/strack-zimmermann-und-die-verbale-eskalationsbereitschaft\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bye-bye, Linke!<\/strong><br>\nIn diesen Wochen wird die Linkspartei faktisch vollj&auml;hrig, doch sie wird das junge Erwachsenenalter nicht lange auskosten k&ouml;nnen.<br>\nDie b&uuml;rgerliche Presse kann sich ihre Freude kaum verbei&szlig;en: Dass die Genossen Sahra Wagenknecht aus der Linkspartei werfen wollen, finden sie mindestens nachvollziehbar. Besonders gl&uuml;cklich schien dar&uuml;ber t-online zu sein. Den Artikel der Befindlichkeitsjournalistin Annika Leister titelte das Nachrichtenportal mit einem kurzen Abschiedsgru&szlig;: &bdquo;Bye-bye, Sahra!&ldquo; F&uuml;r fast alle Redaktionen scheint klar zu sein, dass die Linken da etwas sehr Richtiges umsetzen. Die Linken sind jedoch bl&ouml;d genug, davon nichts zu merken. Sie lassen sich von der Presse hofieren und belobigen. Erz&auml;hlen ihr, wie sie jetzt ein Parteileben ohne Wagenknecht planen &mdash; und sie finden, dass sie eine gute Show hinlegen. Dass die Granden des Medienbetriebs &mdash; Herren &uuml;ber Imperien, in denen es wie in jedem Betrieb nur eine bestenfalls unzureichende demokratische Kultur gibt &mdash; sich die H&auml;nde reiben, weil nun endlich diese l&auml;stige Frau mit sozialem Gewissen durch Parteiausschluss &bdquo;bestraft&ldquo; wird, kommt den Genossen gar nicht in den Sinn. Wie auch? Sie haben l&auml;ngst jeden klassenk&auml;mpferischen Bezug verloren. Das war durchaus mal anders.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/bye-bye-linke\">Roberto J. De Lapuente auf Manova<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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