{"id":99709,"date":"2023-06-23T16:30:10","date_gmt":"2023-06-23T14:30:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709"},"modified":"2023-06-23T15:35:56","modified_gmt":"2023-06-23T13:35:56","slug":"hinweise-des-tages-ii-589","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h01\">Extra-territoriale Sanktionen, in Diplomatie verpackt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h02\">Gegen China und Russland: US-Lockangebote an Indien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h03\">Rheinmetall wird durch Ukraine-Krieg reich &ndash; und macht weiter Gesch&auml;fte mit Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h04\">Luftwaffeninspekteur erkl&auml;rt Deutschland zur Nato-Drehscheibe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h05\">Die Ukraine ist zur&uuml;ck in der Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h06\">In Br&uuml;ssel werden erste Zweifel an der Ukraine-Strategie laut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h07\">Die lange Vorgeschichte von Russlands Angriffskrieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h08\">Deutsche Leopard-Panzer sind zum Selbstmordkommando geworden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h09\">In der Ukraine wird Stepan Bandera noch immer verehrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h10\">Neue Phase der Gewalt: Immer brutaler: Israelische Besatzungsmacht in der Westbank.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h11\">Gesetzes&auml;nderung: Pl&ouml;tzlich Steuerbetr&uuml;ger &ndash; durch Nichtstun<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h12\">300. Geburtstag von Adam Smith: Mehr als die &bdquo;unsichtbaren H&auml;nde&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h13\">Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und B&uuml;rgergeld-Ausgaben 2015 bis Mai 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99709#h14\">AfD und Linkspartei: Zwischen links und rechts<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Extra-territoriale Sanktionen, in Diplomatie verpackt<\/strong><br>\nMit dem elften Sanktionspaket gegen Russland will die EU vor allem Schlupfl&ouml;cher schlie&szlig;en und Drittstaaten treffen. Damit begibt sie sich auf das gef&auml;hrliche Terrain der extra-territorialen Sanktionen &ndash; doch sie werden in Diplomatie verpackt.<br>\nDie Europ&auml;ische Union betritt Neuland: Mit ihrem elften Sanktionspaket gegen Russland nimmt sie erstmals auch Drittstaaten ins Visier, die die bisher erlassenen europ&auml;ischen Sanktionen umgehen. Sie f&uuml;hrt also extra-territoriale Sanktionen ein, wenn auch auf Umwegen.<br>\nBetroffen sind vor allem Kasachstan, Armenien, die Vereinigten Arabischen Emirate und China. Die EU k&ouml;nnte Exporte in diese L&auml;nder einschr&auml;nken, hie&szlig; es nach der Einigung in Br&uuml;ssel. [&hellip;]<br>\nDem neuen Instrument wurden deshalb die Z&auml;hne gezogen. Mehr noch: Am Beispiel China zeigt sich, dass es wom&ouml;glich gar nicht erst zum Einsatz kommt.<br>\nDie EU-Kommission wollte urspr&uuml;nglich acht chinesische Firmen mit Sanktionen belegen, weil sie angeblich kriegswichtiges Material nach Russland liefern. Peking intervenierte, nun werden nur drei russische Firmen mit Sitz in Hong Kong mit Strafen belegt. [&hellip;]<br>\nFazit: Die EU ist mit ihrem Latein am Ende. Die &bdquo;klassischen&ldquo; Wirtschaftssanktionen gegen Russland sind ausgereizt, nun begibt sie sich auf das gef&auml;hrliche Terrain der extra-territorialen Sanktionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/sanktionen-als-letzte-instanz\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Habeck und die Sanktionen &ndash; Neues Messinstrument soll Wirkung belegen<\/strong><br>\nDie Russland-Sanktionen wirken, behauptet die Bundesregierung. Belege daf&uuml;r gibt es keine. Es ist mehr eine Glaubensfrage. Allen voran ist Wirtschaftsminister Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) davon &uuml;berzeugt, dass die russische Wirtschaft schwer leidet. [&hellip;]<br>\nEs war bisher unklar, ob der Wirtschaftsminister den Unsinn selbst glaubt, den er verbreitet. Ein Beitrag im Nachrichtenmagazin Spiegel (Bezahlschranke) legt nun nahe: Er tut es.<br>\nDer Wirtschaftsminister ist demnach so &uuml;berzeugt von der durchschlagenden Wirkung der Sanktionen, dass er nicht nur den Ausf&uuml;hrungen aus Russland nicht glaubt, sondern auch denen des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Die Organisation sagte im Fr&uuml;hjahr f&uuml;r Russland ein Wachstum von 0,7 Prozent f&uuml;r dieses Jahr vorher, w&auml;hrend sie Deutschland in der Rezession sieht.<br>\nAuch die Weltbank sieht Russland inzwischen zur&uuml;ck auf Wachstumskurs. Zudem ist die Wirtschaft in Russland weit weniger als erwartet, genauer gesagt als vom Westen gew&uuml;nscht eingebrochen. Das Minus betrug im vergangenen Jahr etwas mehr als zwei Prozent, geht aus den Daten der Weltbank hervor. Habeck sagte einen Einbruch im zweistelligen Bereich vorher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/173260-habeck-und-sanktionen-neues-messinstrument\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gegen China und Russland: US-Lockangebote an Indien<\/strong><br>\nDie USA umwerben Indien als Verb&uuml;ndeten. Gelegenheit dazu besteht aktuell beim Staatsbesuch des indischen Premierministers Narendra Modi in Washington. US-Pr&auml;sident Joe Biden l&auml;sst in seiner Charmeoffensive kaum etwas aus: roter Teppich, Staatsbankett, Reden Modis im Kapitol. Washington braucht Indien aktuell an mehreren Fronten. Das darf dann auch etwas kosten.<br>\nModi h&auml;lt sich auf Einladung Washingtons mehrere Tage in den USA auf, am Mittwoch wurde er mit einem Abendessen im Wei&szlig;en Haus empfangen. Themen, um die sich der Staatsbesuch dreht, sind unter anderem die politische und milit&auml;rische Zusammenarbeit im indopazifischen Raum und Kooperationen in den Bereichen Verteidigung, Technologie, Energie und Raumfahrt.<br>\nDie &bdquo;Financial Times&ldquo; nannte den &bdquo;roten Teppich&ldquo;, den die USA Modi ausrollten, in einer Analyse am Donnerstag etwas zwischen &bdquo;&uuml;ppig&ldquo; und &bdquo;verschwenderisch&ldquo;. Bidens &bdquo;Indien-Charmeoffensive dreht sich nur um China&ldquo;, schrieb die britische Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3321165\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rheinmetall wird durch Ukraine-Krieg reich &ndash; und macht weiter Gesch&auml;fte mit Russland<\/strong><br>\nRheinmetall verdient am Ukraine-Krieg blendend, die Auftragsb&uuml;cher sind voll. Kritik gibt es an dem R&uuml;stungskonzern jedoch aufgrund von Gesch&auml;ften in Russland.<br>\nRheinmetall konnte 2022 den gr&ouml;&szlig;ten Umsatz seiner Firmenhistorie feiern. Das kommt nicht von ungef&auml;hr: Im Zuge des Ukraine-Kriegs und der damit einhergehenden, globalen Aufr&uuml;stungs-Offensive reibt sich die Milit&auml;rindustrie die H&auml;nde. Allerdings ist der deutsche Hersteller von Waffen und R&uuml;stungsg&uuml;tern mit Sitz in NRW in die Kritik geraten.<br>\nNoch Monate nach der Eskalation in der Ukraine t&auml;tigte eine Tochterfirma von Rheinmetall offenbar Gesch&auml;fte mit Russland. Dem Vernehmen nach geht es nicht um Milit&auml;rutensilien, sondern Ersatzteile f&uuml;r Autos und Nutzfahrzeuge. W&auml;hrend Rheinmetall mitteilt, dass im Juni 2022 letztmals derartige Vorg&auml;nge get&auml;tigt wurden, bezieht sich das Portal BusinessInsider auf Recherchen und spricht von einem l&auml;ngeren Zeitraum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/militaer-lieferungen-rheinmetall-ukraine-krieg-russland-geschaefte-ruestung-zr-92355632.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Luftwaffeninspekteur erkl&auml;rt Deutschland zur Nato-Drehscheibe<\/strong><br>\nKeine Flugausf&auml;lle im Zivilen, voller Erfolg im Milit&auml;rischen: Nach zw&ouml;lf Tagen zieht Generalleutnant Gerhartz eine positive Bilanz der Gro&szlig;&uuml;bung &raquo;Air Defender&laquo; &ndash; und nimmt die Landstreitkr&auml;fte in den Blick.<br>\n25 Nationen, 250 Flugzeuge, etwa 10.000 Soldatinnen und Soldaten: Das Gro&szlig;man&ouml;ver &raquo;Air Defender 2023&laquo; hat nach zw&ouml;lf Tagen seinen Abschluss gefunden. Aus Sicht des Inspekteurs der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, war die Milit&auml;r&uuml;bung ein voller Erfolg &ndash; und sollte der milit&auml;rischen Infrastruktur in Deutschland Mahnung sein.<br>\nDer Generalleutnant sprach sich auf dem Fliegerhorst Schleswig-Jagel dagegen aus, weitere Milit&auml;rflugh&auml;fen zu schlie&szlig;en. Deutschland m&uuml;sse sich aufgrund der geostrategischen, geografischen und geopolitischen Lage als Drehscheibe verstehen und Kr&auml;fte der Nato aufnehmen k&ouml;nnen. Das gelte auch f&uuml;r Landstreitkr&auml;fte. (&hellip;)<br>\nScharfe Kritik an der Luftwaffen&uuml;bung hatte vor allem die Linke ge&uuml;bt. Die Bundestagsabgeordnete Sevim Da&#287;delen, Obfrau im Ausw&auml;rtigen Ausschuss, sah im Man&ouml;ver ein &raquo;verheerendes Signal&laquo; an die Weltgemeinschaft. Bundeskanzler Olaf Scholz solle sich lieber um Frieden in der Ukraine bem&uuml;hen, anstatt eine &raquo;Kriegs&uuml;bung&laquo; abzunehmen, &raquo;mit der die US-gef&uuml;hrte Nato eine milit&auml;rische Drohkulisse aufbaut und den Luftkrieg gegen Russland probt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/air-defender-luftwaffeninspekteur-erklaert-deutschland-zur-nato-drehscheibe-a-cf5f2546-2425-434e-a968-1fa1b53b8943%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Ukraine ist zur&uuml;ck in der Geschichte<\/strong><br>\nAnnalena Baerbock erkl&auml;rte am Mittwoch in London, dass die Vetternwirtschaft in der Ukraine aufh&ouml;ren m&uuml;sse. Als Gr&uuml;ne geh&ouml;rt sie einer Partei an, die alles &uuml;ber Vetternwirtschaft wei&szlig;.<br>\nJetzt m&uuml;sse es schnell gehen, erkl&auml;rte die Au&szlig;enministerin gestern auf der Ukraine Recovery Conference: Die Ukraine leide seit Jahren an Vetternwirtschaft und Korruption &ndash; diese zu beenden, m&uuml;sse eilig erfolgen, in &raquo;unglaublicher Geschwindigkeit&laquo;, wie sie dr&auml;ngte. Damit westliche, ja auch deutsche Unternehmen in das am Boden liegende Land investieren.<br>\nDie Aussagen stellen eine Z&auml;sur dar, denn bislang war es deutsche Haltung, dass die Ukraine ein irgendwie demokratisches Land sei, das durch einen Angriffskrieg in seiner Harmonie gest&ouml;rt wurde und so seine Mitte nicht mehr finden k&ouml;nnte &ndash; die Rhetorik hatte tats&auml;chlich viele esoterische Anleihen.<br>\nKaum hatte der Krieg begonnen, beeilten sich die Redaktionen im Land, kritische Artikel zum ukrainischen Pr&auml;sidenten, die aus der Zeit vor dem Ukrainekrieg stammten, sachlich neu einzuordnen: Die SZ markierte etwa einen Artikel aus dem Jahr 2021, der Selenski der Korruption bezichtigte. Sie schrieb darunter, dass der Text aus der Vorkriegszeit stammte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/die-ukraine-ist-zurueck-in-der-geschichte\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>In Br&uuml;ssel werden erste Zweifel an der Ukraine-Strategie laut<\/strong><br>\nBisher war die Unterst&uuml;tzung der Ukraine in Br&uuml;ssel ein Selbstl&auml;ufer. Regeln wurden &uuml;bergangen, Geld spielte keine Rolle. Doch nun werden erste Zweifel laut &ndash; vor allem an der Strategie von Kommissionschefin von der Leyen.<br>\nDie deutsche CDU-Politikerin hatte mehr Geld f&uuml;r die Ukraine gefordert &ndash; bis zu 50 Mrd. Euro in vier Jahren. Au&szlig;erdem will sie den ukrainischen Wiederaufbau mithilfe des eingefrorenen russischen Auslandsvem&ouml;gens finanzieren. Zudem plant von der Leyen den Start von Beitrittsverhandlungen noch in diesem Jahr.<br>\nGanz nebenbei will sie sich auch noch in die Wirtschaftspolitik der EU-Staaten einmischen und vorschreiben, wo sie investieren d&uuml;rfen. Auch dies wird als Folge des Ukraine-Kriegs pr&auml;sentiert, zielt aber auf China.<br>\nNun platzt einigen EU-Diplomaten der Kragen. &bdquo;Daf&uuml;r ist die EU gar nicht zust&auml;ndig&ldquo;, hei&szlig;t es zur Investitions-Kontrolle. &bdquo;Dies ist weder begrenzt noch gezielt&ldquo;, kritisiert ein Diplomat die Budgetpl&auml;ne zugunsten der Ukraine.<br>\nAuf br&uuml;ske Ablehnung st&ouml;&szlig;t der Vorsto&szlig; zu den eingefrorenen russischen &bdquo;Assets&ldquo;. Dies sei ein &bdquo;No go&ldquo;, hei&szlig;t es in mehreren EU-L&auml;ndern. Sogar die EZB warnt: Dies w&uuml;rde den Euro schw&auml;chen und Vertrauen zerst&ouml;ren.<br>\nVon der Leyen sei abgehoben, ihre Strategie komme zur Unzeit, hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel. Schlie&szlig;lich k&auml;mpfen einige EU-L&auml;nder, allen voran Deutschland, mit der Rezession. Das begrenzt die M&ouml;glichkeiten &ndash; auch f&uuml;r die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/in-bruessel-werden-erste-zweifel-an-der-ukraine-strategie-laut\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die lange Vorgeschichte von Russlands Angriffskrieg<\/strong><br>\nWeder westliche Provokationen noch eine gef&uuml;hlte Bedrohung rechtfertigen den brutalen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.<br>\nWie beim Ersten und Zweiten Weltkrieg oder den j&uuml;ngsten Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen oder &Auml;thiopien stellt sich die Frage, ob das unermessliche Elend und die fl&auml;chendeckenden Verw&uuml;stungen &ndash; diesmal in der Ukraine &ndash; h&auml;tten vermieden werden k&ouml;nnen.<br>\nMatthew Hoh zeigt auf, wie die Politik der USA und der Nato seit dem Fall der Mauer von Russland empfunden werden konnte. Er fasste am 6. Juni in Substack die lange Vorgeschichte des Kriegs in der Ukraine mit vielen Quellenangaben zusammen. In einem ersten Teil geht es um viele bekannte Warnzeichen.<br>\nDer Versuch, die russische Sichtweise auf den Krieg zu verstehen, bedeutet nicht, dass die Invasion, die Besetzung und die begangenen Kriegsverbrechen gutgeheissen werden, und schon gar nicht, dass die Russen keine andere Wahl als diesen Krieg hatten. Nichts, was hier geschrieben steht, entschuldigt das Vorgehen Russlands. Die russische Invasion ist ein Angriffskrieg und ein Verstoss gegen das V&ouml;lkerrecht.<br>\nDiese Analyse soll vielmehr vermitteln, dass dieser Krieg nicht unprovoziert war und dass das jahrzehntelange Vorgehen der USA und der NATO den N&auml;hrboden f&uuml;r einen milit&auml;rischen Konflikt bereitete &ndash; f&uuml;r einen Krieg, der von einigen Gr&ouml;ssenwahnsinnigen und Kriegsgewinnlern in Washington, London, Br&uuml;ssel, Kiew und Moskau schon lange gew&uuml;nscht und im Februar 2022 Wirklichkeit wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-lange-vorgeschichte-von-russlands-angriffskrieg\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Leopard-Panzer sind zum Selbstmordkommando geworden<\/strong><br>\nVor allem die deutschen Leoparden werden in gro&szlig;er Zahl abgeschossen und man fragt sich, warum das so ist. Schlie&szlig;lich sind die Leopard-2-Panzer ja keine schlechten Panzer.<br>\nDer Grund ist psychologischer Natur. Ich weise immer wieder darauf hin, dass der Zweite Weltkrieg f&uuml;r die Russen immer noch ein Trauma ist und dass der Tag des Sieges &uuml;ber Nazi-Deutschland f&uuml;r die Russen einer wichtigsten Feiertage des Jahres ist. Jeder Russe, selbst heutige Schulkinder, wissen ganz genau, wo ihre Gro&szlig;eltern (oder sogar Ur-Ur-Gro&szlig;eltern) im Krieg waren und wie ihr Schicksal und Leidensweg ausgesehen hat.<br>\nWenn man das wei&szlig;, dann ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie es bei den Russen angekommen ist, dass nun &ndash; 80 Jahre nach dem Krieg &ndash; wieder deutsche Panzer in der Steppe wenige hundert Kilometer vor der Stadt, die damals Stalingrad hie&szlig;, auf russische Soldaten schie&szlig;en.<br>\nDas hat &uuml;brigens diverse russische Verb&auml;nde dazu gebracht, hohe Pr&auml;mien f&uuml;r Soldaten auszuloben, die einen Leoparden abgeschossen haben. Die Gesamtpr&auml;mie, inklusive der Pr&auml;mien, die auch das russische Verteidigungsministerium f&uuml;r Absch&uuml;sse bezahlt, kann sich schnell auf &uuml;ber zehntausend Euro f&uuml;r einen abgeschossenen Leoparden summieren.<br>\nWenn es das Ziel des Westens gewesen ist, die russischen Soldaten an der Front zu motivieren, dann war die Lieferung der Leoparden die bestm&ouml;gliche Idee. Das wurde mir zwar an der Front erz&auml;hlt, aber das war vor der ukrainischen Offensive und ich war ehrlich gesagt skeptisch, wie das in der Praxis aussehen w&uuml;rde.<br>\nIn der Praxis ist es offensichtlich noch viel extremer. Ich h&ouml;re immer mehr Geschichten davon, dass die Russen regelrecht auf die Leoparden warten. Und selbst das offizielle Kiew gesteht inzwischen ein, dass die Russen sich so z&auml;h verteidigen und sich unter keinen Umst&auml;nden zur&uuml;ckziehen, dass man in der ukrainischen Armee inzwischen ratlos ist, was man noch tun kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/deutsche-leopard-panzer-sind-zum-selbstmordkommando-geworden\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>In der Ukraine wird Stepan Bandera noch immer verehrt<\/strong><br>\nWie Globalbridge.ch vor ein paar Tagen berichtet hat, gibt es in der Ukraine immer noch Bestrebungen, den Nazi-Kollaborateur Stepan Bandera, der 2010 vom damaligen ukrainischen Staatspr&auml;sidenten Wiktor Juschtschenko posthum zum Nationalhelden ernannt wurde, zus&auml;tzlich zu verehren, zum Beispiel mit der Umbenennung von Stra&szlig;en oder Sportanlagen auf seinen Namen oder auf den Namen eines seiner Mitl&auml;ufer. Und der kollektive Westen schaut einfach weg &ndash; zum Gl&uuml;ck mit Ausnahmen. Die US-amerikanische Plattform &laquo;History News Network&raquo; hat eben einen Artikel von Norman J. W. Goda aus dem Jahr 2010 ver&ouml;ffentlicht, einem auf Holocaust-Studien spezialisierten Professor an der &laquo;University of Florida&raquo;, der daran erinnert, welch traurige Figur dieser in der Ukraine noch immer verehrte Mann Stepan Bandera tats&auml;chlich war. (cm)<br>\nAm 22. Januar 2010 ehrte der ukrainische Pr&auml;sident Wiktor Juschtschenko Stepan Bandera, indem er ihm posthum die staatliche Auszeichnung &bdquo;Held der Ukraine&ldquo; verlieh. Der sowjetische KGB ermordete Bandera, einen ukrainischen Nationalisten im Exil, im Jahr 1959.  Viele Ukrainer, darunter auch ukrainische Emigrantengruppen in Kanada, dr&auml;ngten damals Juschtschenko, die Ehrung zu vorzunehmen, die, wie es in einer Erkl&auml;rung hie&szlig;, &bdquo;die Gerechtigkeit und die Wahrheit &uuml;ber Bandera und den von ihm angef&uuml;hrten Befreiungskampf wiederherstellen w&uuml;rde.&ldquo; Bis zum heutigen Tag betrachten viele Ukrainer Bandera als einen gemarterten Freiheitsk&auml;mpfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/in-der-ukraine-wird-stepan-bandera-noch-immer-verehrt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Neue Phase der Gewalt: Immer brutaler: Israelische Besatzungsmacht in der Westbank.<\/strong><br>\nPal&auml;stinensische D&ouml;rfer brennen: Hawara am Dienstag abend, Turmus Aja am Mittwoch. Ultrarechte israelische Siedler wollen die Pal&auml;stinenser lehren, wer die Herren im Land sind. Die Aufforderung des rassistischen Ministers Bezalel Smotrich von Anfang M&auml;rz, Hawara auszuradieren, f&auml;llt bei ihnen auf fruchtbaren Boden. Und die israelische Besatzungsarmee leistet ihren Beitrag zur Versch&auml;rfung der Gewalt. Seit Mittwoch abend werden, wie schon seit Jahren im Gazastreifen und in der besetzten Westbank zum letzten Mal in der zweiten Intifada 2000 bis 2003, verd&auml;chtige pal&auml;stinensische Aktivisten mittels Drohnen oder aus &raquo;Apache&laquo;-Hubschraubern heraus get&ouml;tet &ndash; &raquo;neutralisiert&laquo;, wie die Armee formuliert. Diese letzte Phase der Besatzungsgewalt begann am Montag, als die Armee mit Dutzenden gepanzerten Fahrzeugen in das Fl&uuml;chtlingslager Dschenin und dessen Umgebung eindrang. Man wollte, so die Armee, Bewohner des Fl&uuml;chtlingslagers, &raquo;Terroristen&laquo;, verhaften. Die Menschen im Lager leisteten erbittert Widerstand. Eine regelrechte Schlacht entwickelte sich zwischen dem milit&auml;risch weit &uuml;berlegenen israelischen Kommando und den pal&auml;stinensischen Widerst&auml;ndlern. Vier Pal&auml;stinenser wurden get&ouml;tet, viele wurden verletzt, einige davon schwer. Auch der UN-Menschenrechtskommissar Volker T&uuml;rk sprach von &raquo;extralegalen T&ouml;tungen&laquo;. Inzwischen ist die Zahl der Opfer in Dschenin auf sieben gestiegen, darunter ein f&uuml;nfzehnj&auml;hriges M&auml;dchen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453296.nahostkonflikt-neue-phase-der-gewalt.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>F&uuml;nf Tote und Dutzende Verletzte bei Milit&auml;reinsatz im pal&auml;stinensischen Westjordanland: Israels Regierung erleichtert Siedlungsbau<\/strong><br>\nBei einem heftigen Feuergefecht mit der israelischen Besatzungsarmee sind in Dschenin im Westjordanland mindestens f&uuml;nf Pal&auml;stinenser get&ouml;tet worden. Mehrere Dutzend weitere Menschen seien durch Sch&uuml;sse der Besatzer zum Teil lebensgef&auml;hrlich verletzt worden, teilte das pal&auml;stinensische Gesundheitsministerium am Montag mit. Bei mindestens einem der Toten soll es sich um einen K&auml;mpfer des Islamischen Dschihad handeln. Unter den Verletzten ist Medienberichten zufolge auch ein pal&auml;stinensischer Journalist, der &uuml;ber den Milit&auml;reinsatz berichtet hatte. Dem israelischen Milit&auml;r zufolge kam es bei der &raquo;Verhaftung zweier Verd&auml;chtiger&laquo; zu einem &raquo;mehrst&uuml;ndigen Schu&szlig;wechsel&laquo;. Mindestens ein Fahrzeug der Besatzungstruppen sei durch einen Sprengsatz besch&auml;digt worden. Ein Armeehubschrauber habe zudem &raquo;erstmals seit Jahren&laquo; das Feuer auf &raquo;bewaffnete Pal&auml;stinenser&laquo; in Dschenin er&ouml;ffnet, &raquo;um den R&uuml;ckzug der Truppen zu unterst&uuml;tzen&laquo;. Sieben Soldaten seien verletzt worden. Noch w&auml;hrend des Milit&auml;reinsatzes wurden Rufe nach einem noch h&auml;rten Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser in Dschenin laut. Der dem israelischen &raquo;Sicherheitskabinett&laquo; angeh&ouml;rende Finanzminister Bezalel Smotrich, der sich selbst als &raquo;Faschisten&laquo; bezeichnet und der im Zuge der Angriffe auf die pal&auml;stinensische Kleinstadt Huwara im M&auml;rz forderte, das israelische Milit&auml;r solle &raquo;pal&auml;stinensische St&auml;dte mit Helikoptern und Panzern angreifen&laquo;, sagte gestern, es sei an der Zeit, statt des &raquo;Vorgehens mit einer Pinzette&laquo; eine &raquo;breite Operation zur Beseitigung der Terrornester&laquo; im Norden des Westjordanlands zu beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1445168344686\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gesetzes&auml;nderung: Pl&ouml;tzlich Steuerbetr&uuml;ger &ndash; durch Nichtstun<\/strong><br>\nDie Einmalzahlung im Dezember des vergangenen Jahres sollte die Verbraucher unterst&uuml;tzen. Doch wegen einer neuen Regel k&ouml;nnte es f&uuml;r einige B&uuml;rger jetzt heikel werden.<br>\nOlaf Scholz klang f&uuml;r seine Verh&auml;ltnisse regelrecht euphorisch. Auf Twitter schrieb der Bundeskanzler Anfang November: &ldquo;Die Soforthilfe kommt! Gaskunden m&uuml;ssen im Dezember keine Abschlagszahlung leisten. Der Bund &uuml;bernimmt daf&uuml;r die Kosten. Diesen weiteren Schritt zur Abfederung der Energiepreise haben wir heute im #Kabinett beschlossen.&rdquo; Dazu setzte Scholz den Hashtag &ldquo;Doppelwumms&rdquo;.<br>\nUnkompliziert klang das. Und ziemlich simpel: Der Staat &uuml;bernimmt die Dezember-Rechnung f&uuml;r Gas- und Fernw&auml;rmekunden. Damit die Bev&ouml;lkerung gut durch den Winter kommt, damit die Preise nicht explodieren. Ein Gesetz wurde dazu ebenfalls beschlossen, mit dem etwas sperrigen Titel: &ldquo;Erdgas-W&auml;rme-Soforthilfegesetz (EWSG)&rdquo;. Die B&uuml;rger wurden entlastet, wenn es auch bei einigen nicht ganz einfach war, an die Gelder zu kommen.<br>\nDoch nun wird klar: Nach dem aktuellen Stand der Gesetzgebung k&ouml;nnte die finanzielle Hilfe aus dem vergangenen Dezember f&uuml;r einige Deutsche noch schwere Folgen haben. Denn bislang ist geplant, dass der Betrag ab einer gewissen Einkommensgrenze versteuert werden soll. Genauer: ab einem zu versteuernden Einkommen von 66.915 Euro. Manchen B&uuml;rgern steht mindestens ein hoher b&uuml;rokratischer Aufwand bevor. Wer sich nicht an bestimmte Fristen h&auml;lt und aktiv wird, der k&ouml;nnte ohne sein Zutun zum Steuers&uuml;nder werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/verbraucher\/id_100195806\/gas-einmalzahlung-wie-regel-sie-zum-steuerhinterzieher-machen-koennte.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>300. Geburtstag von Adam Smith: Mehr als die &bdquo;unsichtbaren H&auml;nde&ldquo;<\/strong><br>\nDer Geburtstag des Moralphilosophen wurde in der linken Szene distanziert zur Kenntnis genommen. Dabei ist es Zeit, ihn zu umarmen.<br>\nIn der vergangenen Woche w&auml;re Adam Smith 300 Jahre alt geworden. W&auml;hrend die einen fr&ouml;hlich auf den schottischen Moralphilosophen anstie&szlig;en, nahm man dies in der linken Szene h&ouml;chstens distanziert zur Kenntnis. Zu gro&szlig; ist die Abneigung gegen&uuml;ber dem vermeintlichen Verfechter eines &bdquo;von unsichtbarer Hand&ldquo; gelenkten, ungeb&auml;ndigten Marktes. Dabei w&auml;re es eine gute Gelegenheit gewesen, ihn aus der Umklammerung von Fehlinterpretationen und Klischees zu befreien, ihm mit frischem Blick zu begegnen.<br>\nSmiths 1759 erschienene &bdquo;Theory of Moral Sentiments&ldquo; und 1776 ver&ouml;ffentlichte &bdquo;Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations&ldquo; wurden schnell zum Hit und in viele Sprachen &uuml;bersetzt. Mit dem Erfolg kam leider auch der Missbrauch seines Werkes: &Ouml;konom:innen und Politike&shy;r:innen beriefen sich immer selektiver auf sein Denken und verzerrten damit die Wahrnehmung dessen.<br>\nDas ber&uuml;hmte Bild von der &bdquo;unsichtbaren Hand&ldquo; ist ein trauriges Beispiel daf&uuml;r. In der damaligen Zeit war es einfach nur eine gel&auml;ufige Metapher, die Smith selbst nicht mit eigenem Gehalt aufgeladen hat und die auch keine zentrale Rolle in seinem Werk spielt; verwendete er die Wortdoppelung insgesamt nur dreimal. Als sp&auml;ter die Metapher nicht mehr gel&auml;ufig war, st&uuml;rzten sich &Ouml;kono&shy;m:innen aller Lager auf sie und arbeiteten sich an ihr ab. Man glaubte, daraus ableiten zu k&ouml;nnen, dass egoistisches Verhalten auf dem Markt immer zu einer Steigerung des Gemeinwohls f&uuml;hre und Smith jeden Eingriff zu unterbinden befahl. Der Schotte verkam zum Posterboy der Anh&auml;nger von Egoismus und Minimalstaat.<br>\nDavon abgesehen, dass Smith so was nie behauptet hat, versperren solche Bilder den Blick auf ihn. Liest man Smith als Ganzes und nicht nur ein paar kurze Textausz&uuml;ge, lernt man einen gro&szlig;en Menschenfreund kennen, der in Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit die tragenden Werte der Gesellschaft sah. So ist er auch nicht Gr&uuml;nder der Volkswirtschaftslehre, sondern Moralphilosoph. Noch viel wichtiger: Er dachte ganzheitlich &uuml;ber Wirtschaft, Moral und Politik nach und sah sie als unzertrennlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/300-Geburtstag-von-Adam-Smith\/!5939069\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und B&uuml;rgergeld-Ausgaben 2015 bis Mai 2023<\/strong><br>\nVon Januar bis Mai 2023 wurden vom Bund f&uuml;r das &bdquo;B&uuml;rgergeld&ldquo; 10,999 Milliarden Euro ausgegeben, 2,492 Milliarden Euro (29,3 Prozent) mehr als die 8,507 Milliarden Euro, die im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Mai 2022) f&uuml;r das Arbeitslosengeld II und Sozialgeld ausgeben wurden. Von der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) wurde f&uuml;r die ersten f&uuml;nf Monate 2023 ein durchschnittlicher Bestand von 5,492 Millionen Regelleistungsberechtigten (RLB) berichtet (vorl&auml;ufig), 552.000 mehr (11,2 Prozent) mehr als die durchschnittlich 4,940 Millionen RLB in den ersten f&uuml;nf Monaten 2022.<br>\nDie 12-Monatssumme der Ausgaben f&uuml;r Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, die im Haushaltsjahr 2022 insgesamt 22,276 Milliarden Euro betrug, stieg dementsprechend mit den &bdquo;B&uuml;rgergeld-Ausgaben&ldquo; in den ersten f&uuml;nf Monaten 2023 auf 24,768 Milliarden Euro in den 12 Monaten von Juni 2022 bis Mai 2023, 4,268 Milliarden (20,8 Prozent) mehr als ein Jahr zuvor von Juni 2021 bis Mai 2022 (20,500 Milliarden Euro). Die Ausgabe in den 12 Monaten von Juni 2022 bis Mai 2023 &uuml;berstiegen das im Bundeshaushalt 2023 veranschlagte Soll in H&ouml;he von 23,760 Milliarden Euro um 1,008 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/1813-arbeitslosengeld-ii-sozialgeld-und-buergergeld-ausgaben-2015-bis-mai-2023.html\">BIAJ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AfD und Linkspartei: Zwischen links und rechts<\/strong><br>\nDie AfD erlebt ein Umfragehoch nach dem anderen. Am Sonntag steht sie kurz davor, in Th&uuml;ringen in ein erstes Landratsamt einzuziehen. Bei der Stichwahl in Sonneburg hei&szlig;t es dann erneut: alle gegen die AfD. Auf der anderen Seite des politischen Spektrums k&auml;mpft die Linkspartei mit sich selbst und gegen Sahra Wagenknecht. Diese soll ihr Bundestagsmandat zur&uuml;ckgeben. Anmerkungen zum Zustand der parlamentarischen Linken und Rechten in Deutschland.<br>\nIm deutschen Journalismus muss die Haltung stimmen. Insbesondere die Haltung gegen rechts. Was von dort kommt, von Rechtsau&szlig;en, von der AfD, das ist schlecht. Muss gar nicht diskutiert werden. Und wenn jetzt laut Umfragen fast zwanzig Prozent der W&auml;hler die AfD w&auml;hlen wollen, dann kommt das Verbot der Partei aufs Tapet. Dabei ist vor allem die Frage interessant, warum sich ein F&uuml;nftel der Wahlberechtigten einer Partei zuwenden, deren Programm vor allem daraus besteht, das Gegenteil von dem zu fordern, was der Rest der Parteien will. Der Spiegel widmete dem Thema k&uuml;rzlich eine lange Magazingeschichte. Viele Autoren, die viele Akteure befragt haben. Die meisten davon eher ratlos ob der Situation. Die AfD hingegen frohlockt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/zwischen-links-und-rechts\/\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-99709","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=99709"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99712,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99709\/revisions\/99712"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=99709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=99709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=99709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}