{"id":99788,"date":"2023-06-26T08:37:05","date_gmt":"2023-06-26T06:37:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788"},"modified":"2023-06-26T08:37:05","modified_gmt":"2023-06-26T06:37:05","slug":"hinweise-des-tages-4384","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h01\">Putschversuch in Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h02\">Westliche Medien sehen Putin geschw&auml;cht, stimmt das?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h03\">Wer den Krieg anheizt und von ihm profitiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h04\">Warum die USA nicht f&uuml;r den Aufbau der Ukraine zahlen wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h05\">Robert F. Kennedy, Jr. und was wir, das Volk, tun k&ouml;nnen, um die wahnsinnige au&szlig;enpolitische Kabale der USA zu beseitigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h06\">Wir k&ouml;nnen jetzt verstehen, wie Russland und China denken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h07\">Deutschland unter Vormundschaft: So ruinieren deutsche Politiker im Einvernehmen mit den USA das eigene Land.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h08\">Intel-Werk Magdeburg: Warum Deutschland die Milliardensubventionen verweigern sollte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h09\">Cum-Ex: Wie sich der deutsche Staat an den illegitimen Gesch&auml;ften beteiligt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h10\">Wie die Spaltung der Gesellschaft einen ruin&ouml;sen Status quo zementiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h11\">Von wegen Berlin-Blockade 1948: Offene Grenzen und goldene Zeiten f&uuml;r Schieber<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h12\">Eine Genealogie des Korporatismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h13\">Ampel will Lobbyregister besser machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99788#h14\">Medien mit Bevormundungsgehabe: Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren l&auml;sst, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt f&uuml;r entbehrlich<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putschversuch in Russland<\/strong><br>\nMit gro&szlig;em Interesse und einiger Sorge haben die westlichen Regierungen, auch die deutsche, den Putschversuch des Milizenf&uuml;hrers Jewgenij Prigoschin am Wochenende beobachtet. Zwar wird der Sturz des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin weithin gew&uuml;nscht; US-Pr&auml;sident Joe Biden best&auml;tigte dies &ouml;ffentlich schon im M&auml;rz 2022. Doch ist die Sorge verbreitet, bei einem gewaltsamen Regierungswechsel in Moskau k&ouml;nne Russland ins Chaos abgleiten &ndash; mit dramatischen Folgen f&uuml;r die Kontrolle &uuml;ber die russischen Nuklearwaffen. In diesem Sinn &auml;u&szlig;erten sich am Wochenende nicht nur Regierungsvertreter aus Westeuropa &ndash; etwa aus Deutschland&ndash;, sondern sogar auch Politiker aus Polen und aus der Ukraine. Freilich hat f&uuml;r den Westen die Schw&auml;chung Russlands Vorrang vor der Sorge um die atomare Sicherheit: US-Geheimdienste waren zwar Berichten zufolge bereits Mitte Juni &uuml;ber die Putschpl&auml;ne in Kenntnis und informierten die Biden-Administration; diese behielt die Hinweise jedoch f&uuml;r sich. Befeuert wurde Prigoschin von dem fr&uuml;heren Oligarchen Michail Chodorkowski, der forderte, den Putschversuch zu unterst&uuml;tzen. Chodorkowski hat auch in deutschen Medien mehrfach Putins Sturz verlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9278\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Bundesministerien vermuten mangelnde Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Prigoschin<\/strong><br>\nNach Informationen des SPIEGEL informierten das Ausw&auml;rtige Amt und das Verteidigungsministerium am Samstagabend die Obleute der Bundestagsaussch&uuml;sse f&uuml;r Ausw&auml;rtiges und Verteidigung &uuml;ber die aktuellen Entwicklungen. In der m&uuml;ndlichen Unterrichtung &auml;u&szlig;erten die Politische Direktorin des Ausw&auml;rtigen Amts Tjorven Bellmann und die Parlamentarische Verteidigungsstaatssekret&auml;rin Siemtje M&ouml;ller dem Vernehmen nach die Mutma&szlig;ung, Wagner-Chef Prigoschin habe f&uuml;r seinen Putschversuch nicht die von ihm erhoffte Unterst&uuml;tzung von staatlichen russischen Kr&auml;ften erhalten und daher den Marsch auf Moskau gestoppt.<br>\nAngaben zum Inhalt der Vereinbarung zwischen dem Kreml und Prigoschin sowie zum Aufenthaltsort von Putin, Verteidigungsminister Schoigu und Generalstabschef Gerassimow konnten die beiden Regierungsvertreterinnen in der Telefonschalte nicht machen. Die Aussch&uuml;sse f&uuml;r Ausw&auml;rtiges und Verteidigung sollen nach SPIEGEL-Informationen voraussichtlich zu Wochenbeginn zu einer Sondersitzung zusammenkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/das-sagen-pistorius-hofreiter-buschmann-zu-rebellion-gegen-putin-a-32aea0d3-cd36-406e-902b-94823ae29721%20\">DER SPIEGEL <\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offensichtlich tappt der deutsche Auslandsgeheimdienst in Russland im Dunkeln &ndash; falls er dort &uuml;berhaupt t&auml;tig sein sollte. Das w&uuml;rde die miserablen Kenntnisse zahlreicher &bdquo;Experten&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article246049906\/Reaktionen-zu-Wagner-Aufstand-Jedes-Chaos-das-in-Russland-herrscht-ist-zum-Vorteil-der-Ukraine.html\">&bdquo;Jedes Chaos, das in Russland herrscht, ist zum Vorteil der Ukraine&ldquo;<\/a>), Medien und Politiker hierzulande erkl&auml;ren k&ouml;nnen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Machtkampf in Russland: Das seltsame Schweigen der EU<\/strong><br>\nWas sagt die EU zum Machtkampf in Russland? So gut wie nichts &ndash; was ungew&ouml;hnlich und durchaus seltsam ist.<br>\nDie Europ&auml;ische Union ist normalerweise nicht um Worte verlegen, wenn es um die Wagner-Gruppe und ihren Boss Jewgeni Prigoschin geht.<br>\nIm April wurde die S&ouml;ldnertruppe auf die EU-Sanktionsliste gesetzt; die Au&szlig;enminister verurteilen regelm&auml;&szlig;ig &Uuml;bergriffe der &bdquo;Wagnerianer&ldquo; in Mali und Libyen.<br>\nDoch als Prigoschin den Putsch in Russland versuchte, hat es der EU die Sprache verschlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/machtkampf-in-russland-das-suspekte-schweigen-der-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Westliche Medien sehen Putin geschw&auml;cht, stimmt das?<\/strong><br>\nDer Spiegel titelt am Tag nach dem gescheiterten Umsturzversuch &bdquo;Prigoschins Kurzaufstand &ndash; Ein Deal, der Putins Schw&auml;che offenbart&ldquo; und offenbar scheinen viele zu glauben, dass Putin geschw&auml;cht wurde und dass der Deal, mit dem der Aufstand beendet wurde, ein Zeichen f&uuml;r Putins Schw&auml;che ist. Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie man leicht verstehen kann. Aber der Reihe nach. (&hellip;)<br>\nDas erste, was man verstehen muss, ist, dass es weder Prigoschin noch seinen M&auml;nnern um den Sturz von Pr&auml;sident Putin ging. Die Wagner-Truppe besteht aus Freiwilligen, die &ndash; das wei&szlig; ich von meinen Besuchen im Donbass &ndash; Patrioten und Anh&auml;nger von Putin sind. Auch Prigoschin hat explizit nicht Putins Sturz gefordert. Es ging Prigoschin um seinen Machtkampf mit Verteidigungsminister Schoigu.<br>\nDaher muss ich zun&auml;chst beantworten, warum ich von einem &bdquo;Putschversuch&ldquo; spreche, wenn niemand den Pr&auml;sidenten st&uuml;rzen wollte. Wenn meine Analyse richtig ist, wollte Prigoschin Schoigu aus dem Amt entfernen, also Druck auf Putin aus&uuml;ben, damit er Schoigu feuert. Das w&uuml;rde bedeuten, dass Prigoschin die Souver&auml;nit&auml;t des Pr&auml;sidenten angegriffen h&auml;tte, um ihm seinen Willen aufzuzwingen &ndash; und das ist in meinen Augen schon ein Putschversuch, denn es w&uuml;rde eine Einschr&auml;nkung der verfassungsm&auml;&szlig;igen Machtbefugnisse des Pr&auml;sidenten bedeuten. (&hellip;)<br>\nWagner ist in Russland popul&auml;r und Wagner ist gut bewaffnet. In Russland gibt es keine andere Organisation, die eine so gro&szlig;e faktische Macht in H&auml;nden h&auml;lt, und nicht direkt dem Staat unterstellt ist, wie Wagner. Die Tatsache, dass es Prigoschin trotzdem nicht gelungen ist, seine Ziele durchzusetzen, zeigt, wie fest Putin im Sattel sitzt. Daher kann von einer Schw&auml;chung Putins kaum die Rede sein.<br>\nHinzu kommt, dass Prigoschin schnell erkennen musste, wie isoliert er war. Niemand in Russland, selbst scharfe Kritiker von Schoigu, hat ihn unterst&uuml;tzt. Alle haben unisono erkl&auml;rt, dass Prigoschins Aktion nur dem Gegner hilft und sie als Verrat an Russland und dem russischen Volk bezeichnet. Alle haben sich demonstrativ hinter &bdquo;den Oberkommandierenden&ldquo;, also hinter Putin, gestellt. Auch das zeigt, dass Putin keineswegs geschw&auml;cht wurde, sondern dass Putin in der Situation vollen R&uuml;ckhalt sowohl bei den russischen Eliten, als auch im Volk hatte.<br>\nDaher kann ich keine Schw&auml;chung Putins erkennen, im Gegenteil. (&hellip;)<br>\nWenn Straffreiheit f&uuml;r Prigoschin der Preis gewesen sein sollte, den Putin zahlen musste, um ein gro&szlig;es Blutvergie&szlig;en zu verhindern, dann wird Putin das &ndash; wenn auch vielleicht ungern &ndash; akzeptiert haben. Allerdings ist Prigoschin nun faktisch entmachtet, denn er muss nach Wei&szlig;russland gehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/westliche-medien-sehen-putin-geschwaecht-stimmt-das\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu: <strong>Keine Operette: Prigoschin-Putsch gescheitert.<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung der Regionen, in denen die &raquo;Wagner&laquo;-Leute auftauchten, blieb gleichg&uuml;ltig oder kritisch. &raquo;Geht zur&uuml;ck an die Front&laquo;, war noch das mindeste, was sie zu h&ouml;ren bekamen. Trotzdem muss der Putschversuch f&uuml;r den russischen Pr&auml;sidenten und die Staatsmacht ein Warnsignal sein. Erstens, weil die Personallage der russischen Armee offenbar so angespannt ist, dass es Prigoschins Vorkommandos bis in den Moskauer Umlandbezirk schafften, ohne auf ernsthaften Widerstand zu sto&szlig;en. Zweitens, weil Putin offenbar die Vermittlung des belarussischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko in Anspruch nehmen musste, um Prigoschin zum Aufgeben zu veranlassen. Die f&uuml;r ihn pers&ouml;nlich gefundene L&ouml;sung &ndash; keine Strafverfolgung und eine Art Exil in Belarus &ndash; ist f&uuml;r den russischen Staat zwar blamabel, weil er sein Gewaltmonopol nicht durchsetzen konnte, aber letztlich wohl doch akzeptabel. Denn erstens kann in Belarus der russische Geheimdienst weiter ein wachsames Auge auf ihn haben. Zweitens k&ouml;nnte die Anwesenheit eines erprobten Haudegens wie Prigoschin in Belarus f&uuml;r ihn die Gelegenheit zur &raquo;Frontbew&auml;hrung&laquo; werden, falls es in Belarus zu einer Wiederholung der Anl&auml;ufe zum prowestlichen Regimewechsel kommen sollte. Der f&uuml;r Putin und sein Regime peinlichste Aspekt besteht aber darin, was russische Klatschmedien am Samstag abend berichteten: dass Oligarchen, auch sehr kremlnahe wie die Br&uuml;der Rotenberg, in der Situation der Ungewissheit nichts Eiligeres zu tun hatten, als das Land in ihren Privatjets zu verlassen. Das bedeutet, dass die Oligarchenklasse, der Putin zu Beginn seiner Amtszeit die Garantie ihres wie auch immer zusammengerafften Reichtums im Austausch gegen politische Loyalit&auml;t gegeben hatte, sich bewusst ist, dass diese Garantie eben auch nur so viel wert ist wie Putins F&auml;higkeit, sie tats&auml;chlich durchzusetzen. Ob Prigoschins Putschversuch mit dem ukrainischen oder einem westlichen Geheimdienst abgesprochen war, kann man einstweilen der Spekulation &uuml;berlassen. Auff&auml;llig ist, dass in Washington sehr schnell &ndash; noch am Freitag abend &ndash; eine Krisensitzung einberufen wurde. Auf eine paradoxe Weise kann der Aufstandsversuch des S&ouml;ldnerf&uuml;hrers dem Pr&auml;sidenten aber sogar noch politisch n&uuml;tzen: Angesichts der Prigoschin zugeschriebenen Absicht, sich eines Teils der russischen Atomwaffen zu bem&auml;chtigen, kann Putin darauf verweisen, dass wenigstes dieses Szenario nicht eingetreten ist. Solange er an der Macht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453460.keine-operette.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer den Krieg anheizt und von ihm profitiert<\/strong><br>\nWie der milit&auml;risch-industrielle Komplex Politik und Medien beeinflusst &ndash; Die Kosten und Risiken des Kriegs werden verdr&auml;ngt. (&hellip;)<br>\nVor mehr als 60 Jahren hatte Pr&auml;sident Dwight Eisenhower in seiner Abschiedsrede vor &laquo;dem Potenzial f&uuml;r den verh&auml;ngnisvollen Aufstieg einer fehlgeleiteten Macht&raquo; gewarnt. Er beschrieb damit den immer gr&ouml;sser werdenden Einfluss, wenn nicht gar die Kontrolle der Politik des milit&auml;risch-industriellen Komplexes.<br>\nAm Ende des Kalten Krieges befand sich der milit&auml;risch-industrielle Komplex in einer existenziellen Krise. Ohne einen Gegner wie die Sowjetunion w&auml;re es schwierig gewesen, die massiven R&uuml;stungsausgaben der USA zu rechtfertigen. Die NATO-Erweiterung er&ouml;ffnete neue M&auml;rkte. Die osteurop&auml;ischen und baltischen L&auml;nder, die der NATO beitraten, mussten ihre Streitkr&auml;fte aufr&uuml;sten und ihre Best&auml;nde aus der Sowjetzeit durch westliche Waffen, Munition, Maschinen, Hardware und Software ersetzen, die mit den Armeen der NATO kompatibel waren. Ganze Armeen, Seestreitkr&auml;fte und Luftstreitkr&auml;fte mussten neu aufgestellt werden. Die NATO-Erweiterung war ein Geldsegen f&uuml;r eine Waffenindustrie, die urspr&uuml;nglich die Not als Frucht des Endes des Kalten Krieges sah.<br>\nVon 1996 bis 1998 gaben die US-R&uuml;stungsunternehmen 51 Millionen Dollar (heute 94 Millionen Dollar) f&uuml;r Lobbyarbeit im Kongress aus. Weitere Millionen wurden f&uuml;r Wahlkampfspenden ausgegeben. Als die Waffenindustrie das Versprechen der osteurop&auml;ischen M&auml;rkte erkannte, war es vorbei mit dem Wunsch, die Schwerter zu Pflugscharen zu schlagen.<br>\nIn einem zirkul&auml;ren und sich gegenseitig verst&auml;rkenden Kreislauf stellt der Kongress dem Pentagon Geld zur Verf&uuml;gung. Das Pentagon finanziert die R&uuml;stungsindustrie, die wiederum Think Tanks und Lobbyisten finanziert, um den Kongress zu weiteren Ausgaben f&uuml;r das Pentagon zu bewegen. Wahlkampfspenden der Waffenindustrie begleiten diese Lobbyarbeit. Das Pentagon, die CIA, der Nationale Sicherheitsrat, das Aussenministerium und andere Glieder des nationalen Sicherheitsstaates finanzieren direkt die Denkfabriken und sorgen daf&uuml;r, dass jede Politik, die gef&ouml;rdert wird, die Politik ist, welche die staatlichen Institutionen selbst wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/wer-den-krieg-anheizt-und-von-ihm-profitiert\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warum die USA nicht f&uuml;r den Aufbau der Ukraine zahlen wollen<\/strong><br>\nHunderte Milliarden wird es kosten, die Ukraine wieder aufzubauen. Aber w&auml;hrend Washington viel Geld f&uuml;r Waffenhilfe bereitstellt, ist es zu weiteren Zahlungen kaum bereit. Am Ende sind Europa und Deutschland gefragt. Ein bestimmtes Instrument soll den Schaden begrenzen. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend die EU f&uuml;r den Zeitraum 2024 bis 2027 der Ukraine 50 Milliarden Euro verspricht, k&uuml;ndigte US-Au&szlig;enminister Antony Blinken nur 1,3 Milliarden zus&auml;tzliche Hilfe an.<br>\nIn Washington ist das Interesse nicht gro&szlig;, neben den milit&auml;rischen Lasten nun auch noch die des Wiederaufbaus zu schultern. Politisch sei es ausgesprochen schwierig, den amerikanischen W&auml;hlern das als &bdquo;faire Lastenverteilung&ldquo; zu verkaufen, hei&szlig;t es dort. Da die Europ&auml;er vergleichsweise weniger Milit&auml;rhilfe leisten, m&uuml;ssten sie die Kosten des Wiederaufbaus stemmen. Eine Position, die von Demokraten und Republikanern geteilt wird. Auch US-Pr&auml;sident Joe Biden &auml;u&szlig;ert sich auffallend zur&uuml;ckhaltend zur Frage des Wiederaufbaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article246033716\/Geberkonferenz-Warum-die-USA-nicht-fuer-den-Aufbau-der-Ukraine-zahlen-wollen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Robert F. Kennedy, Jr. und was wir, das Volk, tun k&ouml;nnen, um die wahnsinnige au&szlig;enpolitische Kabale der USA zu beseitigen<\/strong><br>\nDank der Talkshow von Wladimir Solowjow gestern Abend habe ich eine k&uuml;rzlich gehaltene Rede von Kennedy geh&ouml;rt, in der er die aufschlussreichen und v&ouml;llig vern&uuml;nftigen Gedanken seines Onkels zur Gestaltung der Beziehungen zu den Russen darlegt. Ja, ich habe RFK Jr. nicht in der BBC oder auf CNN geh&ouml;rt. Es musste Solovyov sein, der verstanden hat, dass diese Rede weit verbreitet werden muss.<br>\nKennedy hat nicht die Art von Geschw&auml;tz von sich gegeben, die wir seit langem von Donald Trump h&ouml;ren, wie seine &ldquo;Kunst einen Deal zustande zu bringen&rdquo; f&uuml;r gute Beziehungen mit seinem Freund Vlad sorgen w&uuml;rde. Wir alle wissen, dass Trump Schlangen&ouml;l verkauft hat und verkauft, denn die Beziehungen zu Russland haben sich w&auml;hrend seiner gesamten Pr&auml;sidentschaft immer weiter verschlechtert. Abgesehen davon, dass er Victoria Nuland rausgeschmissen hat, war er v&ouml;llig erfolglos bei der Befreiung der amerikanischen Diplomatie aus dem W&uuml;rgegriff der Neocons innerhalb und au&szlig;erhalb der Regierung.<br>\nKennedys Rede basierte vielmehr auf einer objektiven Argumentation: Er erkannte an, dass auf der anderen Seite auch ein Mensch ist, dass er auch nationale Interessen hat, die ihm genauso wichtig sind wie uns, und dass Kompromisse geschlossen werden m&uuml;ssen, um die Menschheit zu erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/robert-f-kennedy-jr-und-was-wir-das-volk-tun-koennen-um-die-wahnsinnige-aussenpolitische-kabale-der-usa-zu-beseitigen\">Gilbert Doctorow in Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen jetzt verstehen, wie Russland und China denken<\/strong><br>\nChinas angeblicher Plan, eine milit&auml;rische Ausbildungsbasis auf Kuba zu errichten, kann der amerikanischen Bev&ouml;lkerung helfen, Russlands Widerstand gegen den Expansionismus der NATO in Osteuropa und in der Ukraine sowie Chinas Widerstand gegen US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in der N&auml;he Chinas besser zu verstehen.<br>\nDie US-Politiker laufen Sturm gegen das angebliche Abkommen zwischen China und Kuba, nicht weil es illegal w&auml;re, sondern weil sie sich mit einer chinesischen Milit&auml;rbasis in der N&auml;he der Vereinigten Staaten einfach nicht wohl f&uuml;hlen.<br>\nEs ist unbestritten, dass China genauso berechtigt ist, einen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt in Kuba zu errichten, wie die Vereinigten Staaten von Amerika es mit den L&auml;ndern tun, die die 800-1000 US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte im Ausland beherbergen.<br>\nDennoch gef&auml;llt das den US-Politikern &uuml;berhaupt nicht. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken erkl&auml;rte, die Vereinigten Staaten h&auml;tten &ldquo;gro&szlig;e Bedenken&rdquo; gegen den China-Kuba-Plan.<br>\nDer republikanische Kongressabgeordnete Matt Gaetz geht noch weiter. Er bef&uuml;rwortet eine umfassende milit&auml;rische Antwort auf den Plan. Gaetz verk&uuml;ndete dramatisch: &ldquo;Wir sollten viel mehr dar&uuml;ber besorgt sein, dass China Kuba in einen station&auml;ren Flugzeugtr&auml;ger direkt vor der K&uuml;ste Floridas verwandelt.&rdquo;<br>\nDer demokratische Senator Mark Warner und der republikanische Senator Marco Rubio, der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Senats, gaben eine gemeinsame Erkl&auml;rung ab, in der sie erkl&auml;rten, sie seien &ldquo;zutiefst beunruhigt &uuml;ber Berichte, wonach Havanna und Peking zusammenarbeiten, um die Vereinigten Staaten und unsere Bev&ouml;lkerung ins Visier zu nehmen.&rdquo;<br>\nW&auml;hrend sie sich &uuml;ber den angeblichen Plan Chinas und Kubas aufregen, tragen die US-Politiker weiterhin ihre Scheuklappen, die sie daran hindern zu sehen, dass die Russen und die Chinesen genauso &uuml;ber die US-Milit&auml;rbasen und den milit&auml;rischen Expansionismus in ihrem Teil der Welt denken, zumal nicht zu leugnen ist, dass die US-Regierung, wie Martin Luther King feststellte, der &ldquo;gr&ouml;&szlig;te Verursacher von Gewalt auf der Welt&rdquo; ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_06_22_wirkoennen.htm\">Jacob G. Hornberger in Antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Rechte dreht frei<\/strong><br>\nRepublikaner wollen mutma&szlig;liche Milit&auml;rbasis Chinas auf Kuba angreifen. Au&szlig;enminister Blinken steigt bei Stimmungmache ein.<br>\nIm Kampf gegen China und Kuba setzen rechte US-Politiker auf Eskalation. Der republikanische Kongressabgeordnete Matthew Gaetz aus Florida hat Pr&auml;sident Joseph Biden aufgefordert, mutma&szlig;liche chinesische Milit&auml;reinrichtungen in Kuba von US-Truppen zerst&ouml;ren zu lassen. &raquo;Ich unterst&uuml;tze den Einsatz milit&auml;rischer Gewalt, um chinesische Anlagen in Kuba zu entfernen&laquo;, erkl&auml;rte der &uuml;berzeugte Anh&auml;nger Donald Trumps am Mittwoch w&auml;hrend einer Anh&ouml;rung vor dem Streitkr&auml;fteausschuss des Repr&auml;sentantenhauses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453448.imperiale-anspr%C3%BCche-us-rechte-dreht-frei.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschland unter Vormundschaft: So ruinieren deutsche Politiker im Einvernehmen mit den USA das eigene Land.<\/strong><br>\nEs braucht mittlerweile Mut, in Deutschland oder in der Schweiz die gro&szlig;en Medien und\/oder Politiker der totalen Ein&auml;ugigkeit zu bezichtigen. Schon ist man ein Putin-Versteher &ndash; oder schlimmer. Aber es gibt sie zum Gl&uuml;ck noch, jene Intellektuellen und Publizisten, die den Mut haben, klare Worte zu sprechen. Zu ihnen geh&ouml;rt der Schriftsteller Wolfgang Bittner, der deshalb auch schon auf der Schwarzen Liste der Ukraine figuriert &ndash; Globalbridge.ch berichtete. Jetzt hat Bittner in einem kurzen Beitrag wieder auf einige Realit&auml;ten hingewiesen, die sonst einfach verschwiegen oder &laquo;vergessen&raquo; gemacht werden.<br>\nDie USA schaffen nach dem Prinzip &ldquo;teile und herrsche&rdquo; seit Jahrzehnten zerst&ouml;rte und zerst&uuml;ckelte L&auml;nder: Korea, Vietnam, Zypern, Jugoslawien, Libyen, Irak, Syrien &ndash; um nur einige zu nennen. Deutschland ist ein ganz spezieller Fall, seit 1945, nach der bedingungslosen Kapitulation, befindet es sich in den H&auml;nden der USA. Wie w&uuml;rde Deutschland, wie w&uuml;rde Europa heute dastehen, wenn es zu dem von Michail Gorbatschow und Wladimir Putin vorgeschlagenen &ldquo;europ&auml;ischen Haus&rdquo; gekommen w&auml;re, einem gemeinsamen Wirtschaftsraum von Wladiwostok bis Lissabon? Aber das haben die USA vereitelt. Dennoch ist es nicht gelungen, das Chaos und die Konfusion in Deutschland zu verhindern. Die Bev&ouml;lkerung ist tief gespalten, indoktriniert und aufgehetzt &ndash; ein absurdes Theater.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/deutschland-unter-vormundschaft-so-ruinieren-deutsche-politiker-im-einvernehmen-mit-den-usa-das-eigene-land\/%20\">Wolfgang Bittner in Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Baerbock pfeift auf die B&uuml;rger: &bdquo;Egal, was meine deutschen W&auml;hler denken&rdquo;: Wir stehen zur Ukraine<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h04\">Habeck: Bevor Osteurop&auml;er frieren, m&uuml;ssten wir unsere Industrie drosseln oder abschalten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Intel-Werk Magdeburg: Warum Deutschland die Milliardensubventionen verweigern sollte<\/strong><br>\nAls gute Nachricht f&uuml;r Magdeburg, Deutschland und die ganze EU hat Bundeskanzler Olaf Scholz die Aufstockung der staatlichen F&ouml;rderung f&uuml;r eine Halbleiterfabrik von Intel gefeiert. Das Gegenteil ist der Fall. (&hellip;)<br>\nErstens ist die Absicherung gegen Lieferrisiken zuallererst die Aufgabe der Unternehmen, nicht des Staates. Abh&auml;ngigkeiten reduzieren kann man nicht nur durch Produktionen vor der Haust&uuml;re, sondern vor allem auch durch Diversifizierung der Bezugsquellen &ndash; Halbleiterfabriken gibt es zum Beispiel auch in Irland und den USA &ndash; und Lagerhaltung, bei Rohstoffen zudem durch Recycling. (&hellip;)<br>\nZweitens sollte der Staat seine knappen Mittel f&uuml;r die Verbesserung der Rahmenbedingungen aller Firmen einsetzen, statt willk&uuml;rlich einzelne herauszupicken. Kaum ein Mittelst&auml;ndler kann sich einen Drittel seiner n&auml;chsten Investition vom Staat bezahlen lassen. Doch jeder w&uuml;rde profitieren, w&uuml;rde Deutschland dieselben 10 Milliarden Euro in den Ausbau von Stromleitungen, die Sanierung maroder Autobahnbr&uuml;cken, Bahntrassen und Schulen, in die Forschung oder die Digitalisierung der Verwaltung investieren. Zugleich w&uuml;rde dies den Standort f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren attraktiver machen.<br>\nDrittens macht sich erpressbar, wer sich auf einen Subventionswettlauf einl&auml;sst. Deutschland hatte urspr&uuml;nglich 6,8 Milliarden Euro f&uuml;r das Intel-Projekt zugesagt. Nun hat der Intel-Chef Pat Gelsinger unter Verweis auf h&ouml;here eigene Investitionen eine Aufstockung auf 10 Milliarden Euro durchgesetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-andere-blick\/intel-warum-der-berliner-subventionswettlauf-ein-fehler-ist-ld.1743391%20\">NZZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>10 Milliarden Euro f&uuml;r Intel: So viele Schulen, Wohnungen, Radwege oder Bahnstrecken k&ouml;nnte der Staat mit dem Geld bezahlen<\/strong><br>\nIm Schulsystem gibt es einen doppelten Investitionsstau. Zum einen m&uuml;ssen neue Schulen gebaut werden. Es fehlen auch Sporthallen und Schwimmb&auml;der. Rechnet man mit etwa 25 bis 50 Millionen Euro f&uuml;r eine neue Schule, lie&szlig;en sich mit den Intel-Milliarden 200 bis 400 neue Schulen bauen.<br>\nZum anderen m&uuml;ssen bestehende Schulen saniert, renoviert oder modernisiert werden. Die F&ouml;rderbank KfW sieht einen Bedarf von 45 Milliarden Euro, um die Schulen auf einen modernen Stand zu bringen. Zehn Milliarden Euro seien daf&uuml;r allein in Nordrhein-Westfalen n&ouml;tig. (&hellip;)<br>\nEin Kilometer Bahngleis kostet rund 10 bis 20 Millionen f&uuml;r herk&ouml;mmliche Strecken und 30 bis 50 Millionen Euro f&uuml;r Hochgeschwindigkeitsstrecken. Rechnet man jeweils mit den Mittelwerten, k&ouml;nnten mit den zehn Intel-Milliarden 666 Kilometer normale Schienen oder 250 Kilometer neue Hochgeschwindigkeitsstrecke gebaut werden. (&hellip;)<br>\nEin Kilometer Radweg kostet im Mittel zwischen 200.000 und 500.000 Euro. Es k&ouml;nnten also 20.000 bis 50.000 Kilometer neue Radwegen gebaut oder ausgewiesen und besonders markiert werden. Der Unterschied w&auml;re enorm. Das bestehende Netz von Radwegen an Bundes-, Landes- und Kreisstra&szlig;en wird auf gut 50.000 Kilometer gesch&auml;tzt. (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung ringt derzeit um den Haushalt f&uuml;r 2024. Ein Streitpunkt ist die Einf&uuml;hrung einer Kindergrundsicherung. Sie soll das bisherige Kindergeld sowie Leistungen f&uuml;r bed&uuml;rftige Familien b&uuml;ndeln &ndash; und letztere auch ausweiten. Die zus&auml;tzlichen Kosten betragen 12 Milliarden Euro. Bisher ist daf&uuml;r im Haushaltsplan noch kein Platz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/intel-chipfabrik-magdeburg-10-milliarden-subvention-das-koennte-staat-mit-dem-geld-alles-machen\/%20\">Business Insider<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Hauptaktion&auml;re bei Intel sind <a href=\"https:\/\/de.finance.yahoo.com\/quote\/INTC\/holders\/?guccounter=1\">Vanguard und BlackRock<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Seit 2014 ist auch bekannt: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article131660696\/EZB-laesst-sich-von-Finanzmacht-BlackRock-beraten.html\">EZB l&auml;sst sich von Finanzmacht BlackRock beraten<\/a>. Dieser Umstand d&uuml;rfte die &bdquo;komfortable Verhandlungsposition&ldquo; von Intel verbessert haben. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99507\">Heizen f&uuml;r Intel &ndash; Standortpolitik aus dem Kuriosit&auml;tenkabinett<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99628\">&bdquo;Deutschland hat sich bei dem Deal erpressen lassen&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Cum-Ex: Wie sich der deutsche Staat an den illegitimen Gesch&auml;ften beteiligt hat<\/strong><br>\nAmtstr&auml;ger der Bundesrepublik Deutschland haben alles getan, um die Aufkl&auml;rung in Sachen Cum-Ex zu unterbinden. Der Staat steckt tief im Skandal. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nWenn schon noch ein Untersuchungsausschuss, dann richtig. Soll die ganze Wahrheit ans Licht kommen, muss der Cum-Ex-Mond umrundet und in seiner Gesamtheit in den Blick genommen werden. Eine echte &ndash; also nicht parteitaktisch motivierte &ndash; Untersuchung m&uuml;sste daher auch die unheilige Allianz der Unt&auml;tigkeit zwischen dem Bundesfinanzministerium und dem Hessischen Ministerium der Finanzen beleuchten.<br>\nAngesichts des Desinteresses im Hessischen Finanzministerium fand das Thema erst ein Jahr sp&auml;ter, im Dezember 2002, seinen Weg zum Bundesministerium der Finanzen (BMF), aber nicht durch die Finanzverwaltung, sondern durch ein Schreiben des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Dieser beschrieb nicht nur das Problem, sondern lieferte gleich auch einen &ndash; unvollkommenen &ndash; L&ouml;sungsvorschlag: &bdquo;In dem Sonderfall eines sogenannten Leerverkaufes sind [&hellip;] zus&auml;tzliche Regelungen notwendig, um dem Fiskus die Kapitalertragsteuer betragsm&auml;&szlig;ig zur Verf&uuml;gung zu stellen, die dem Anrechnungsanspruch entspricht [&hellip;]. Hierzu schlagen wir [&hellip;] Folgendes vor: [&hellip;] &bull; die Begr&uuml;ndung einer Abzugs- und Abf&uuml;hrungspflicht f&uuml;r eine Kapitalertragsteuer zu Lasten des Leerverk&auml;ufers f&uuml;r Rechnung des Erwerbers der Aktien.&ldquo;<br>\nDrei Jahre geschah danach aber mehr oder weniger nichts. Anschlie&szlig;end wurde der Vorschlag des Bankenverbandes mit dem Bundesamt f&uuml;r Finanzen und den L&auml;ndern beraten. Einige L&auml;nder meldeten Bedenken an, am Ende einigte man sich darauf, den Vorschlag des Bankenverbandes weiterzuverfolgen: &bdquo;Es solle jedoch versucht werden, die notwendigen Gesetzes&auml;nderungen gegen&uuml;ber dem Vorschlag deutlich zu vermindern.&ldquo; Dies gelang nicht, und &uuml;ber das &bdquo;Jahressteuergesetz 2007&ldquo; wurde der Vorschlag des BdB leicht modifiziert mit Wirkung zum 1. Januar 2007 Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/cum-ex-wie-sich-der-deutsche-staat-an-den-illegitimen-geschaeften-beteiligt-hat-li.358455%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie die Spaltung der Gesellschaft einen ruin&ouml;sen Status quo zementiert<\/strong><br>\nSoziale Bewegungen sind heutzutage fast immer zerstritten. Warum ist das so, und wie kommen wir da raus? (&hellip;)<br>\nAuf sich gestellt sind alle Einzelbewegungen, ob f&uuml;r Klimaschutz, Frieden oder soziale Gerechtigkeit zum Scheitern verurteilt. Eine isolierte Friedensbewegung hat wenig Chancen gegen einen partei&uuml;bergreifenden neuen Bellizismus; eine Klimabewegung, die nur ihr Thema im Auge hat und keine breiten B&uuml;ndnisse eingeht, wird nicht gen&uuml;gend Kraft und gesellschaftliche Akzeptanz gewinnen k&ouml;nnen. Die zunehmende Polarisierung und Spaltung n&uuml;tzt allein denen, die die gegenw&auml;rtige ruin&ouml;se Ordnung der Welt solange wie m&ouml;glich aufrechterhalten wollen.<br>\nAus diesen Gr&uuml;nden sind Versuche, die Gr&auml;ben zu &uuml;berwinden, von entscheidender Bedeutung. Das ist schwer, gewiss. Denn man m&uuml;sste sich das, was die Gr&auml;ben so tief gemacht hat, zun&auml;chst einmal gemeinsam anschauen. Das w&uuml;rde zum Beispiel bedeuten, dass es eine ernsthafte Aufarbeitung der Coronazeit gibt, dass Fehlentscheidungen zugegeben und Entschuldigungen ausgesprochen werden. Es w&uuml;rde bedeuten, Kontakt&auml;ngste zu &uuml;berwinden und dort, wo der Dialog abgerissen ist, wieder miteinander zu sprechen, im informellen Austausch ebenso wie in &ouml;ffentlichen Veranstaltungen.<br>\nSo sehr es das eigene Ego auch best&auml;tigen mag, in seiner Twitterblase unterwegs zu sein und Podien mit seinen politischen Freunden zu besetzen, so wenig hilft das in der gegenw&auml;rtigen Weltlage weiter. Wo sind die Veranstaltungen, wo die Fernsehsendungen, in denen eine Luisa Neubauer und eine Daniela Dahn &uuml;ber Kontroversen zu den Themen Ukraine und Corona sprechen? Eine Aufarbeitung ist unverzichtbar, gerade da, wo sie unbequem ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/wie-die-spaltung-der-gesellschaft-einen-ruinoesen-status-quo-zementiert-li.360749\">Fabian Scheidler in Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Von wegen Berlin-Blockade 1948: Offene Grenzen und goldene Zeiten f&uuml;r Schieber<\/strong><br>\nAlle Verkehrswege unterbrochen, mehr als zwei Millionen Berliner von der Au&szlig;enwelt abgeschnitten, ohne Lebensmittel, ohne Kohlen in verzweifelter Lage. So ungef&auml;hr stellen sich die meisten die Lage in den drei Westsektoren Berlins in der Zeit der Blockade vor. Sie begann vor 75 Jahren am 24. Juni 1948 und dauerte 13 Monate.<br>\nDoch von einer Abriegelung der Stadt kann keine Rede sein. Die sowjetische Besatzungsmacht in Ostdeutschland hatte zwar die Verkehrsverbindungen zwischen West-Berlin und den drei Besatzungszonen in Westdeutschland unterbrochen, also den G&uuml;ter- und Personentransport, aber die Grenzen von West-Berlin in den Ostteil der Stadt und in das Umland waren offen.<br>\n110.000 West-Berliner arbeiteten im Osten, 106.000 Ost-Berliner im Westen. Die S-Bahnen fuhren, Z&uuml;ge nach Brandenburg oder nach Mecklenburg ebenso &ndash; die Versorgung von dort lief auf zeit&uuml;bliche Weise durch massenhafte Hamsterfahrten, privat und im gesch&auml;ftlichen Ma&szlig;stab. Es war eine goldene Zeit f&uuml;r Schieber und Spekulanten in Ost wie West. (&hellip;)<br>\nDie Berliner Zeitung jener Monate erlaubt Blicke auf die Lage, die sich stark vom heute vorherrschenden Geschichtsbild unterscheiden. Das liegt einerseits daran, dass die Zeitung die Version der sowjetischen Besatzungsmacht verbreitete, aber auch an den Legenden &uuml;ber die abgeschn&uuml;rte Heldenstadt West-Berlin und ihre selbstlosen Retter, vor allem die Amis. Darin mischten sich menschlich-anr&uuml;hrende Geschichten wie die von den Schokoladenabw&uuml;rfen der Luftbr&uuml;ckenpiloten und knallharte Ost-West-Konfrontation des hei&szlig;laufenden Kalten Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-blockade-1948-berliner-zeitung-ergaenzt-einseitige-west-legenden-ueber-die-zeit-der-luftbruecke-li.356104%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Ich kann mich an die Erz&auml;hlungen einer 1945 geborenen Freundin erinnern, deren Mutter, solange es keine Mauer gab, nach Ostberlin ging und die DM in Verh&auml;ltnis 1 zu 4 umtauschte und dann dort noch billiger einkaufte. Nicht nur, dass die DDR alleine die Reparationen an die SU tragen musste, sie wurde auch durch dieses Verhalten ziemlich gepl&uuml;ndert.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99689\">Die Legende von der Luftbr&uuml;cke und die historischen Fakten (1\/2)<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine Genealogie des Korporatismus<\/strong><br>\nEs ist kein Kapitalismus. Es ist kein Sozialismus. Das neue Wort, das wir heutzutage h&ouml;ren, ist das richtige Wort: Korporatismus. Es bezieht sich auf die Verschmelzung von Industrie und Staat zu einer Einheit mit dem Ziel, ein gro&szlig;es vision&auml;res Ziel zu erreichen, zum Teufel mit der Freiheit des Einzelnen. Das Wort selbst stammt aus der Zeit vor seinem Nachfolger, dem Faschismus. Aber das eff-Wort ist durch Missbrauch v&ouml;llig unverst&auml;ndlich und nutzlos geworden, so dass durch die Diskussion des &auml;lteren Begriffs Klarheit gewonnen werden kann.<br>\nBetrachten Sie als offensichtliches Beispiel Big Pharma. Es finanziert die Regulierungsbeh&ouml;rden. Es besteht eine Dreht&uuml;r zwischen Unternehmensf&uuml;hrung und beh&ouml;rdlicher Kontrolle. Die Regierung finanziert h&auml;ufig die Arzneimittelentwicklung und genehmigt die Ergebnisse. Die Regierung gew&auml;hrt die Patente weiter und setzt sie durch. Impfstoffe sind von der Haftung f&uuml;r Sch&auml;den freigestellt. Wenn Verbraucher sich vor Sch&uuml;ssen str&auml;uben, erlegt die Regierung, wie wir gesehen haben, Vorschriften auf. Dar&uuml;ber hinaus bezahlt Pharma bis zu 75 Prozent der Werbung im Abendfernsehen, was offensichtlich sowohl eine positive Berichterstattung als auch Schweigen &uuml;ber die Schattenseiten erkauft.<br>\nDas ist das Wesen des Korporatismus. Aber es ist nicht nur diese Branche. Es wirkt sich immer st&auml;rker auf Technologie, Medien, Verteidigung, Arbeit, Ern&auml;hrung, Umwelt, &ouml;ffentliche Gesundheit und alles andere aus. Die gro&szlig;en Player haben sich zu einem Monolithen zusammengeschlossen und verdr&auml;ngen die Dynamik des Marktes.<br>\nDas Thema Korporatismus wird selten ausf&uuml;hrlich diskutiert. Die Leute w&uuml;rden die Diskussion lieber &uuml;ber abstrakte Ideale f&uuml;hren, die in der Realit&auml;t nicht wirklich umsetzbar sind. Es sind diese Idealtypen, die rechts und links spalten; W&auml;hrenddessen verschwinden die wirklich existierenden Bedrohungen unter dem Radar. Und das ist seltsam, denn Korporatismus ist viel mehr eine gelebte Realit&auml;t. Im 20. Jahrhundert erfasste es auf vielf&auml;ltige Weise die meisten Gesellschaften der Welt und besch&auml;ftigt uns heute mehr als je zuvor.<br>\nDer Korporatismus hat eine lange ideologische Geschichte, die zwei Jahrhunderte zur&uuml;ckreicht. Es begann als grundlegender Angriff auf das, was damals als Liberalismus bekannt war. Der Liberalismus begann Jahrhunderte zuvor mit dem Ende der Religionskriege in Europa und der Erkenntnis, dass die Gew&auml;hrung von Religionsfreiheit insgesamt gut f&uuml;r alle war. Es verringert die Gewalt in der Gesellschaft und bietet dennoch die M&ouml;glichkeit, den Glauben tatkr&auml;ftig auszu&uuml;ben. Diese Einsicht entfaltete sich nach und nach auf eine Weise, die sich auf Sprache, Reisen und Handel im Allgemeinen bezog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/de.brownstone.org\/articles\/a-genealogy-of-corporatism\/\">Jeffrey A. Tucker in Brownstone Institute<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ampel will Lobbyregister besser machen<\/strong><br>\nLange hat man von den gro&szlig;en Pl&auml;nen der Ampel im Bereich Transparenz und Lobbykontrolle nichts geh&ouml;rt. Krieg, Energiekrise, Streit ums Heizen, vieles erschien dringender als die Arbeit an unserer Demokratie. Nun geht es aber zumindest bei einem Versprechen aus dem Koalitionsvertrag voran: SPD, Gr&uuml;ne und FDP bringen ihren Gesetzentwurf zur Reform des Lobbyregisters in den Bundestag ein. Am Freitag findet die 1. Lesung statt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die neuen Regeln f&uuml;r alle Lobbyakteure noch zum Jahreswechsel Inkrafttreten k&ouml;nnen.<br>\nDer Gesetzentwurf enth&auml;lt tats&auml;chlich viele gute und sinnvolle Neuerungen, die das Lobbyregister k&uuml;nftig aussagekr&auml;ftiger machen werden. Es werden L&uuml;cken geschlossen und durch neue abgefragte Angaben die Transparenz erh&ouml;ht. Doch nicht alles ist rosig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/lobbyregister\/ampel-will-lobbyregister-besser-machen-109559\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Medien mit Bevormundungsgehabe: Haltungsjournalisten, wie sie die NZZ agieren l&auml;sst, wollen keine Meinungsvielfalt. Sie halten deshalb Informationsvielfalt f&uuml;r entbehrlich<\/strong><br>\nDie NZZ hat am 25. Mai einen Text &uuml;ber den Verleger der Berliner Zeitung, Holger Friedrich, ver&ouml;ffentlicht, in dem auch behauptet wird, dieser &laquo;umgarne&raquo; regelm&auml;ssig den Chef der Springer-Gruppe, Mathias D&ouml;pfner, &laquo;auch wenn er dessen transatlantische Weltsicht nicht teilt&raquo;. Man verstehe sich, so heisst es, denn beide seien es gewohnt, &laquo;angefeindet&raquo; zu werden.<br>\nIm publizistischen &laquo;Shitstorm&raquo; zu stehen mag eine verbindende Erfahrung sein; als Autor, dessen regierungskritische, &ouml;fters schonungslose Texte regelm&auml;ssig in der Berliner Zeitung und auch schon in der Welt erschienen sind, sehe ich aber eine wichtigere Gemeinsamkeit zwischen D&ouml;pfner und Friedrich: Beide halten an klassischem Journalismus fest.<br>\nGerade das st&ouml;rt die beiden Autoren der NZZ nun an Holger Friedrich. Ihr Text biete Gelegenheit, einige grunds&auml;tzliche Anmerkungen zum Journalismus in der offenen Gesellschaft zu machen und diese mit dem Vorgehen der NZZ-Redakteure abzugleichen. (&hellip;)<br>\nOffizielle oder auch nur insinuierte Denkverbote sind einer offenen Gesellschaft wesensfremd. Journalismus soll &Ouml;ffentlichkeit schaffen f&uuml;r alle nicht menschenrechtswidrigen Positionen zu allen wesentlichen Fragen der Zeit. Aber die Meinungsfreiheit zu respektieren und Meinungsvielfalt zu bieten ist noch nicht hinreichend.<br>\nOhne Informationsvielfalt verkommt Meinungsvielfalt zur Farce. Der Journalismus hat deshalb auch die Aufgabe, einfach sauber &uuml;ber eine m&ouml;glichst breite Themenpalette zu berichten &ndash; und dabei dort, wo es v&ouml;llig unterschiedliche Beschreibungen und Bewertungen derselben Angelegenheit gibt, dies dem Leser und Zuschauer auch m&ouml;glichst neutral darzustellen. Besonders bei hochkontroversen Themen ist dies entscheidend, m&ouml;chte man die M&uuml;ndigkeit und Urteilsf&auml;higkeit der Leser respektieren.<br>\nIm medialen Panorama der Welt, das Journalisten erzeugen, sollen die Menschen ihre Lebenswirklichkeit und ihre Ansichten wiederfinden &ndash; und auch Neues und f&uuml;r sie Ungewohntes sehen, was ihren bisherigen Kenntnissen und Vorurteilen widerspricht. Guter Journalismus erm&ouml;glicht den Menschen in der Summe vieler Medienangebote eine wirklich eigene Meinungsbildung zu den Fragen der Zeit aufgrund breiter Information.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/daily\/medien-mit-bevormundungsgehabe-haltungsjournalisten-wie-sie-die-nzz-agieren-laesst-wollen-keine-meinungsvielfalt-sie-halten-deshalb-informationsvielfalt-fuer-entbehrlich\/\">Michael Andrick in Weltwoche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-99788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=99788"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99790,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99788\/revisions\/99790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=99788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=99788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=99788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}