{"id":99892,"date":"2023-06-27T08:50:00","date_gmt":"2023-06-27T06:50:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892"},"modified":"2023-06-27T08:50:00","modified_gmt":"2023-06-27T06:50:00","slug":"hinweise-des-tages-4385","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h01\">41 Cent &raquo;Respekt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h02\">Nach Sonneberg hilft nur Ehrlichkeit: Die AfD erkennt die Interessen vieler B&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h03\">Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h04\">Baerbocks Mobbingreise: Nach Unruhen in Russland.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h05\">Deutschland will 4000 Soldaten dauerhaft in Litauen stationieren &ndash; Bundeswehr &uuml;berrascht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h06\">Bev&ouml;lkerung bleibt gelassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h07\">Arbeiter f&uuml;r Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h08\">Nazi-Symbole an der Front: heikle Wunden der Vergangenheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h09\">UN-Bericht &uuml;ber US-Gefangenenlager Behandlung in Guant&aacute;namo nach wie vor &ldquo;grausam&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h10\">Expertenanh&ouml;rung zum Heizungsgesetz: Zu wenig Mieterschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h11\">Versicherer &uuml;ber Angriffe auf Feuerwehr: &bdquo;Und dann ticken die aus&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h12\">Jaff&eacute; sieht keine Spur der Wire&shy;card-Mil&shy;li&shy;arden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h13\">Geopolitik der Digitalisierung: Wie der Abwehrkampf der USA gegen China eine toll gewordene Welt erkl&auml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99892#h14\">Zu guter Letzt: Der Bundesrechnungshof warnt vor Verlusten der Bundesbank<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>41 Cent &raquo;Respekt&laquo;<\/strong><br>\nDie Mindestlohnkommission empfiehlt eine Erh&ouml;hung &ndash; um 41 Cent. Das ist ein Schlag ins Gesicht f&uuml;r alle Menschen im Niedriglohnsektor. Und es zeigt, dass von Olaf Scholz&rsquo; &raquo;Respekt f&uuml;r Arbeit&laquo; nicht viel geblieben ist.<br>\nEs klingt wie ein schlechter Witz: Die Mindestlohnkommission der Bundesregierung schl&auml;gt vor, den Mindestlohn von gegenw&auml;rtig 12 Euro f&uuml;r 2024 auf 12,41 Euro und f&uuml;r 2025 auf 12,82 Euro anzuheben. Das sind Erh&ouml;hungen von 3,4 beziehungsweise 3,3 Prozent. Und das bei einem Mindestlohn, der sowieso schon viel zu niedrig ist, und einer Inflationsrate, die deutlich oberhalb der angedachten Anhebung liegt.<br>\nZum Vergleich: Die EU-Richtlinie &uuml;ber angemessene Mindestl&ouml;hne empfiehlt eine H&ouml;he von 60 Prozent des Medianeinkommens &ndash; das w&auml;ren in Deutschland 13,50 Euro. Um Altersarmut zu verhindern, m&uuml;sste der Mindestlohn sogar noch h&ouml;her liegen. Sozialverb&auml;nde fordern zu Recht 14 Euro.<br>\nDeshalb ist es nur folgerichtig, dass die Gewerkschaften diesem Vorschlag nicht zugestimmt haben &ndash; zum ersten Mal in der Geschichte der Mindestlohnkommission. Steffen K&ouml;rzell vom DGB berichtete in der Pressekonferenz, dass vier Kompromissvorschl&auml;ge diskutiert wurden. Am Ende wurde derjenige abgestimmt, der f&uuml;r die Arbeitsseite am schlechtesten und &ndash; wie sollte es auch anders sein &ndash; f&uuml;r die Kapitalseite am besten war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/41-cent-respekt-mindestlohn-kommission-niedriglohnsektor-reallohnverlust-olaf-scholz-steffen-koerzell-lukas-scholle\/\">Lukas Scholle auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nach Sonneberg hilft nur Ehrlichkeit: Die AfD erkennt die Interessen vieler B&uuml;rger<\/strong><br>\nDer Weg zum AfD-Erfolg ist mit politischen Fehlern der anderen Parteien gepflastert. Zu lange &uuml;berlie&szlig;en sie Themen der AfD. Schluss damit. Ein Kommentar. [&hellip;]<br>\nDie Parteien werden sich etwas einfallen lassen m&uuml;ssen &ndash; keinesfalls k&ouml;nnen sie den Willen einer wachsenden Zahl Unzufriedener weiterhin derart arrogant ignorieren, wie sie das bisher tun.<br>\nPolitische Entscheidungen, zumal solche von riesigen Dimensionen, wie sie jetzt angesichts von Klimawandel, Krieg und Verschiebung globaler Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse anstehen, brauchen echte Mehrheiten, nicht blo&szlig; rechnerische. Davon kann im Moment nicht die Rede sein &ndash; die rot-gr&uuml;n-gelbe Regierung bringt ja schon innerhalb ihres Ampel-Verbundes eher ein Nebeneinander von Minderheitenpositionen als ein gemeinsames Vorgehen zustande.<br>\nMit dem Verweis auf die soziale Frage ist das Wahlergebnis von Sonneberg nicht zu erkl&auml;ren. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis liegt mit 5,1 Prozent niedriger als in Th&uuml;ringen (5,8) und im Bund (5,5). Es handelt sich auch nicht um eine Klassenfrage unten gegen oben. Der AfD w&uuml;nschten im Wahlkampf die Postbotin wie der Unternehmer Gl&uuml;ck. Einer Erkl&auml;rung kommt man n&auml;her, wenn man sich die Wahlslogans der AfD zu Gem&uuml;te f&uuml;hrt: &bdquo;Sprit teurer, Strom teurer, Gas teurer, Essen teurer &ndash; nur die Ausreden werden immer billiger&ldquo;, &bdquo;Diplomatie statt Waffen&ldquo;, &bdquo;Deutschland, aber friedlich&ldquo; etc.<br>\nEs geht um den B&auml;cker, der wegen der Energiekosten pleitegeht, um eine Entschuldigung f&uuml;r &uuml;berzogene Corona-Ma&szlig;nahmen, um die Unterbringung von Fl&uuml;chtlingen, um Russland. Das alles sind reale Fragen. Der Slogan &bdquo;Der Osten steht auf&ldquo; klingt wie eine Drohung, tats&auml;chlich weist die AfD beharrlich auf &bdquo;die gro&szlig;e unterrepr&auml;sentierte Bev&ouml;lkerungsgruppe&ldquo; hin und trifft den Nerv. So war es schon, als sie in Brandenburg den Spruch &bdquo;Vollende die Wende&ldquo; plakatierte. Statt die Diskriminierung Ost abzubauen, belie&szlig; man es bei Hohn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kommentar-sonneberg-robert-sesselmann-nach-dem-afd-sieg-hilft-nur-ehrlichkeit-die-partei-erkennt-die-interessen-vieler-buerger-li.363135%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (I)<\/strong><br>\nDie westlichen M&auml;chte steigen in Verhandlungen mit Kiew &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs ein. Am Samstag sind in Kopenhagen Repr&auml;sentanten der G7-Staaten, der Ukraine und mehrerer L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens zusammengetroffen, um erstmals gemeinsam Friedensgespr&auml;che in Aussicht zu nehmen. Konkrete Ergebnisse wurden dabei noch nicht erzielt; die Verhandlungen sollen aber fortgesetzt werden. Dass im Anschluss an die aktuelle ukrainische Gegenoffensive Gespr&auml;che zumindest &uuml;ber einen Waffenstillstand gef&uuml;hrt werden sollen, ist als Ziel der Biden-Administration seit geraumer Zeit erkennbar. Ursachen sind die abnehmende Zustimmung in der US-Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine und der Pr&auml;sidentschaftswahlkampf, der f&uuml;r Biden eine Fortsetzung der milliardenschweren Hilfsleistungen nicht angeraten sein l&auml;sst. Auch in Europa schrumpft der Anteil derjenigen, die Waffenlieferungen an die Ukraine und Sanktionen gegen Russland bef&uuml;rworten. Ein ehemaliger US-Regierungsmitarbeiter spricht sich daf&uuml;r aus, sp&auml;testens im Herbst konkret auf einen Waffenstillstand zu orientieren. &bdquo;Am schwierigsten&ldquo;, urteilt er, d&uuml;rften dabei &bdquo;die Gespr&auml;che mit den Ukrainern&ldquo; sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9279\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Hinterzimmer steht offen<\/strong><br>\nGeheimes Treffen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs in Kopenhagen. Globaler S&uuml;den ma&szlig;geblich beteiligt.<br>\nDie G7-Staaten erkennen die Notwendigkeit von Verhandlungen &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Kriegs an und steigen in erste konkrete Gespr&auml;che dar&uuml;ber ein. Das ist das implizite Ergebnis eines geheimen Treffens am Sonnabend in Kopenhagen, bei dem Vertreter der sieben gr&ouml;&szlig;ten Industriel&auml;nder des westlichen Teils der Welt mit einigen L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens zusammentrafen. Gegenstand der Debatten seien &raquo;Grundprinzipien eines Friedens&laquo; zwischen Russland und der Ukraine gewesen, hie&szlig; es. Offiziell hatte die Ukraine zu der Zusammenkunft eingeladen; D&auml;nemark war als Gastgeber pr&auml;sent. Der globale S&uuml;den war mit f&uuml;nf Staaten vertreten, die auf unterschiedlicher Ebene bereits als Vermittler t&auml;tig waren bzw. sind &ndash; die BRICS-Staaten Brasilien, Indien und S&uuml;dafrika sowie die T&uuml;rkei, die das Getreideabkommen vermittelt hat, und Saudi-Arabien, das einen Gefangenenaustausch organisieren konnte. Die Ukraine und die G7-Staaten nutzten das Treffen zun&auml;chst, um zu versuchen, einen Keil zwischen Russland und den globalen S&uuml;den zu treiben. Dies geht aus &Auml;u&szlig;erungen von Celso Amorim hervor, der als Chefberater von Brasiliens Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva an dem Kopenhagener Treffen beteiligt war. Demnach legte der Leiter des ukrainischen Pr&auml;sidialamtes, Andrij Jermak, den Entwurf f&uuml;r eine Abschlusserkl&auml;rung zu dem Treffen vor, der auf Teilen der &raquo;Friedensformel&laquo; von Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij vom November 2022 basierte. Letztere sieht unter anderem den kompletten R&uuml;ckzug der russischen Truppen aus der Ukraine vor. Amorim zufolge lehnten die f&uuml;nf Staaten des globalen S&uuml;dens Jermaks Vorsto&szlig; klar ab, der im &uuml;brigen die Ursache daf&uuml;r gewesen sein k&ouml;nnte, dass China &ndash; anders als zun&auml;chst angek&uuml;ndigt &ndash; gar nicht erst an der Zusammenkunft teilnahm. Weitere Treffen sollen folgen, wom&ouml;glich schon im Juli. Amorim legte Wert auf die Feststellung, es ergebe wenig Sinn, weiterhin ohne China und vor allem ohne Russland zu verhandeln. Immerhin wurde in Kopenhagen, wie Kanzlerberater Jens Pl&ouml;tner berichtete, schon &uuml;ber Sicherheitsgarantien verhandelt &ndash; und zwar nicht nur &uuml;ber solche f&uuml;r die Ukraine, sondern auch &uuml;ber Garantien f&uuml;r Russland. Er nannte als Beispiel ein Verbot, in der Ukraine Marschflugk&ouml;rper zu stationieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453534.diplomatie-f%C3%BCr-frieden-hinterzimmer-steht-offen.html\">J&ouml;rg Kronauer in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baerbocks Mobbingreise: Nach Unruhen in Russland.<\/strong><br>\nVor dem Aufstieg und weichen Fall des S&ouml;ldnerf&uuml;hrers Jewgeni Prigoschin hatten G7 und NATO entschieden: Der Krieg gegen Russland geht endlos weiter. Nur noch kleine H&uuml;rden wie die russische Armee oder die Bockigkeit des globalen S&uuml;dens m&uuml;ssen genommen werden. Bei der ersten Aufgabe f&uuml;hlt sich die in Berlin regierende faktische Allparteienkoalition zur angek&uuml;ndigten &raquo;F&uuml;hrung&laquo; in Westeuropa berufen. Daher: Nach dem Gro&szlig;man&ouml;ver &raquo;Air Defender 2023&laquo; ist nicht vor dem n&auml;chsten, sondern in dem schon mittendrin. Es hei&szlig;t &raquo;Griffin Storm&laquo;, dauert vom 21. Juni bis zum 7. Juli. Die Panzergrenadierbrigade 41 &raquo;Vorpommern&laquo; trainiert dabei den Einsatz an der NATO-Ostflanke und verlegt daf&uuml;r rund 1.000 Soldatinnen und Soldaten sowie 300 Panzerfahrzeuge nach Litauen. Am Montag verk&uuml;ndete Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) dort bei einer Parade: &raquo;Deutschland ist bereit, dauerhaft eine robuste Brigade in Litauen zu stationieren.&laquo; Das sollen ungef&auml;hr 4.000 Soldaten sein. Das &raquo;dauerhaft&laquo; bedeutet einen Bruch so ziemlich aller Vertr&auml;ge mit Russland zur milit&auml;rischen Bet&auml;tigung der Bundesrepublik und der NATO. In dieser Hinsicht gilt es einen Spitzenwert zu verteidigen: Deutsche Regierungschefs haben seit mehr als 150 Jahren keinen Vertrag mit Russland oder der Sowjetunion eingehalten. Die zweite Nuss, die auf dem Weg zur Niederlage Moskaus zu knacken ist, ist der S&uuml;den. Dessen L&auml;nder wollen keine russische Unterwerfung, wie sich gerade bei den Verhandlungen in Kopenhagen zeigte. Am Montag wollte sich Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) daher auf den Weg nach S&uuml;dafrika machen, das im August Gastgeber des n&auml;chsten BRICS-Gipfels sein wird. Nach einem Treffen mit ihren EU-Amtskollegen in Luxemburg, wo es Nichtssagendes zu Prigoschin gab, wird in Pretoria Au&szlig;enministerin Naledi Pandor ihre Gastgeberin sein. Die empf&auml;ngt &ouml;fter Sergej Lawrow als die Deutsche, findet an einem gemeinsamen Man&ouml;ver ihres Landes mit Russland und China am Jahrestag des russischen Eingreifens in den Ukraine-Krieg nichts Besonderes und gibt dem US-Botschafter Bescheid, der sich &uuml;ber m&ouml;gliche Waffenlieferungen aus S&uuml;dafrika f&uuml;r Russland aufregt: Das sei eben privat. Im Januar meinte Pandor, es sei &raquo;simpel und infantil&laquo;, den R&uuml;ckzug Russlands aus der Ukraine zu fordern, &raquo;angesichts der massiven Waffentransfers, die stattgefunden haben&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453570.baerbocks-mobbingreise.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschland will 4000 Soldaten dauerhaft in Litauen stationieren &ndash; Bundeswehr &uuml;berrascht<\/strong><br>\nDeutschland will rund 4000 Bundeswehr-Soldaten zus&auml;tzlich dauerhaft nach Litauen schicken, um die Ostflanke der Nato zu st&auml;rken. &bdquo;Deutschland ist bereit, dauerhaft eine robuste Brigade in Litauen zu stationieren&ldquo;, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius am Montag bei einem Besuch in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Voraussetzung sei die Schaffung der notwendigen Infrastruktur zur Unterbringung der Soldatinnen und Soldaten und &Uuml;bungsm&ouml;glichkeiten.<br>\nDie Stationierung einer Brigade mit rund 4000 Soldaten &bdquo;plus Material&ldquo; und Familien sei mit &bdquo;erheblichem Aufwand&ldquo; verbunden, betonte Pistorius. Er habe sich mit seinem litauischen Amtskollegen Arvydas Anusauskas darauf verst&auml;ndigt, dass der Aufwuchs der Brigade Schritt f&uuml;r Schritt &bdquo;dem Aufwachsen der Infrastruktur folgt&ldquo;.<br>\nPistorius hob hervor, dass die Vereinbarkeit der dauerhaften Verlegung mit den Regional- und Operationspl&auml;nen der Nato, die noch in der Bearbeitung seien, von &bdquo;zentraler Bedeutung&ldquo; sei. Angesichts der &bdquo;sehr langen Ostflanke&ldquo; m&uuml;sse das B&uuml;ndnis das &bdquo;Prinzip der milit&auml;rischen Flexibilit&auml;t wahren&ldquo;. Es gehe um &bdquo;die Verteidigung unserer gemeinsamen Freiheit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article246065992\/Deutschland-will-4000-Soldaten-dauerhaft-in-Litauen-stationieren-Bundeswehr-ueberrascht.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erinnert sei an Putins <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2022\/15-jahrestag-von-putins-rede-bei-der-muenchner-sicherheitskonferenz-womit-putin-richtig-lag\/\">Rede auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz 2007<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;In Bulgarien und Rum&auml;nien entstehen so genannte leichte amerikanische Vorposten-Basen mit jeweils 5000 Mann. Das bedeutet, dass die NATO ihre Streitkr&auml;fte immer dichter an unsere Staatsgrenzen heranbringt, und wir, die wir uns streng an den Vertrag halten, in keiner Weise auf dieses Vorgehen reagieren.<\/p>\n<p>(Anm. d. &Uuml;bers.: Hier meint Putin die Nato-Russland-Akte, die eine dauerhafte Stationierung von Nato-Soldaten in den neuen Mitgliedsstaaten in Osteuropa verbietet. Der Vertrag gilt bis heute und wurde nie gek&uuml;ndigt oder ge&auml;ndert, trotzdem stationiert die Nato heute Soldaten in den Osteurop&auml;ischen L&auml;ndern.)<\/p>\n<p>Ich denke, es ist offensichtlich, dass der Prozess der NATO-Osterweiterung keinerlei Bezug zur Modernisierung der Allianz selbst oder zur Gew&auml;hrleistung der Sicherheit in Europa hat. Im Gegenteil, das ist ein provozierender Faktor, der das Niveau des gegenseitigen Vertrauens senkt. (&hellip;)<\/p>\n<p>Doch ich erlaube mir, vor diesem Auditorium daran zu erinnern, was gesagt wurde. Ich m&ouml;chte ein Zitat von einem Auftritt des Generalsekret&auml;rs der NATO, Herrn W&ouml;rner, am 17. Mai 1990 in Br&uuml;ssel bringen. Damals sagte er: &bdquo;Schon der Fakt, dass wir bereit sind, die NATO-Streitkr&auml;fte nicht hinter den Grenzen der BRD zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.&ldquo; Wo sind diese Garantien?&rdquo;<\/p>\n<p>Wie vor dem Ersten Weltkrieg schlittert nun ausgerechnet eine von der SPD gef&uuml;hrte deutsche Regierung immer offensichtlicher und st&auml;rker in einen milit&auml;rischen Konflikt hinein.\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerung bleibt gelassen<\/strong><br>\nEinwohner der russischen Hauptstadt verfolgten Putschversuch ohne gro&szlig;e Beunruhigung. Nur wenige packten den Notrucksack. Eindr&uuml;cke aus Moskau.<br>\nGanz Moskau schien am Sonntag &uuml;ber das Vorr&uuml;cken der &raquo;Wagner&laquo;-Leute zu reden. Auf dem Weg in einen Park traf ich eine Gruppe von M&auml;nnern, die laut &uuml;ber den Putschversuch redeten. Als ich einen der M&auml;nner ansprach, lobte er Prigoschin als &raquo;guten K&auml;mpfer&laquo;. Der russische Pr&auml;sident dagegen sei schwach, weil er vor der &raquo;f&uuml;nften Kolonne&laquo;, dem Teil der russischen Elite, die Russland weiter nach westlichen Ma&szlig;st&auml;ben ummodeln will, zur&uuml;ckweiche. Sp&auml;ter spazierten vor mir zwei Damen, beide &uuml;ber 80. Eine sagte so laut, dass es nicht zu &uuml;berh&ouml;ren war: &raquo;Eine Revolution kann auch ganz zuf&auml;llig kommen.&laquo; Ich fragte, ob Russland in Gefahr sei. &raquo;Nein&laquo;, meinten beide. &raquo;Das russische Volk ist ruhig. Es schweigt und h&ouml;rt auf den, der auf dem Stuhl der Macht sitzt.&laquo; Die j&uuml;ngere der beiden hatte sich Prigoschins Rechtfertigung des Putschversuches im Internet angeh&ouml;rt. Das Internet spielt in Russland eine gro&szlig;e Rolle. Am Montag befragte ich Passanten vor einem Einkaufszentrum im Westen von Moskau. Nahezu einhellig h&ouml;rte ich die Meinung, es habe am Wochenende keine Panikstimmung gegeben. Fast alle meinten gef&uuml;hlt zu haben, dass die Sache friedlich endet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453562.krieg-in-osteuropa-bev%C3%B6lkerung-bleibt-gelassen.html\">Ulrich Heyden in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>War der Putschversuch nur eine Show, um von etwas anderem abzulenken?<\/strong><br>\nInzwischen gibt es viele Meldungen dar&uuml;ber, dass zumindest Teile der Wagner-Truppen nach Wei&szlig;russland verlegt werden. Offiziell best&auml;tigt ist nichts, aber die Meldungen halten sich hartn&auml;ckig. (&hellip;)<br>\nDie Meldung ist eine Sensation, denn das offizielle Kiew verweigert bisher alle Gespr&auml;che mit Russland und der ukrainische Pr&auml;sident Selensky hat Verhandlungen mit Russland Ende September per Dekret verboten und unter Strafe gestellt. Aber die Erkl&auml;rung von Danilow hatte keinerlei Folgen. Warum nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/war-der-putschversuch-nur-eine-show-um-von-etwas-anderem-abzulenken\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeiter f&uuml;r Frieden<\/strong><br>\nGewerkschafter diskutieren in Hanau &uuml;ber Ukraine-Krieg und dessen Folgen f&uuml;r die Lohnabh&auml;ngigen.<br>\nEs gibt sie &ndash; Gewerkschafter, die konsequent die Lohnabh&auml;ngigen in den Mittelpunkt ihres Tuns stellen. Und das nicht nur in Zeiten des &raquo;Friedens&laquo;. 250 (Veranstalterangaben) von ihnen haben sich am Freitag und Sonnabend im hessischen Hanau getroffen und dar&uuml;ber diskutiert, wie Antikriegsforderungen in den Gewerkschaften an Boden gewinnen k&ouml;nnen. Auf die Beine gestellt wurde die Konferenz mit dem Titel &raquo;Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg&laquo; von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der IG-Metall-Bezirksgesch&auml;ftsstelle Hanau-Fulda. Damit wurde die friedenspolitische Gewerkschaftskonferenz federf&uuml;hrend von einer IGM-Gesch&auml;ftsstelle organisiert, die von Gewerkschaftern aus dem Publikum als &raquo;Ausnahme&laquo; und &raquo;Vorbild&laquo; f&uuml;r friedenspolitische Gewerkschaftsarbeit bezeichnet wurde. (&hellip;)<br>\nGro&szlig;e Einigkeit bestand in der Einsch&auml;tzung des Krieges in der Ukraine als eines Stellvertreterkrieges, der sich inzwischen zu einem Abnutzungskrieg entwickelt habe. Dass die Welt sich derzeit am Rande eines dritten Weltkrieges im Atomzeitalter befinde, h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wenn Russland in eine &raquo;gemeinsame europ&auml;ische Sicherheitsstrategie&laquo; eingebunden worden w&auml;re. So hatte es Wladimir Putin noch in den 2000er Jahren gefordert. Dass der Krieg eine f&uuml;r das Verst&auml;ndnis wichtige Vorgeschichte hat, auch dar&uuml;ber bestand Einvernehmen, rechtfertige den Angriff auf die Ukraine trotzdem in keiner Weise. Die Ukraine werde vielmehr genutzt f&uuml;r die hegemonialen Interessen der Westm&auml;chte und Russlands.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453595.innergewerkschaftliche-diskussion-arbeiter-f%C3%BCr-frieden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Nazi-Symbole an der Front: heikle Wunden der Vergangenheit<\/strong><br>\nNazi-Abzeichen ukrainischer Soldaten heizen die russische Propaganda an und f&uuml;hren zu Bildern, die der Westen nicht sehen will.<br>\nIn einem Beitrag vom 6. Juni 2023 in der &laquo;New York Times&raquo; nimmt der Ukraine-Korrespondent Thomas Gibbons-Neff ein Thema auf, das wegen der Propaganda der Putin-Regierung sehr heikel ist. Es wird deshalb von westlichen Politikerinnen und Politikern, aber auch von Medienschaffenden tunlichst gemieden oder als Inszenierung der Gegenseite abgetan.<br>\nNazi-Symbole an ukrainischen Uniformen<br>\nUnter dem Titel Nazi Symbols on Ukraine&rsquo;s Front Lines Highlight Thorny Issues of History (Nazi-Symbole an der ukrainischen Front fokussieren heikle geschichtliche Sachverhalte) greift Gibbons-Neff das Thema trotzdem auf. Er ist sich bewusst, dass dies die internationale Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine gegen die Aggression Russlands schw&auml;chen und &laquo;der russischen Propaganda in die Karten spielen&raquo; k&ouml;nnte. Aber &laquo;nichts dazu zu sagen, macht die Nachricht noch schlimmer&raquo;.<br>\nEs geht um die Verwendung von Nazi-Symbolen an den Uniformen ukrainischer Soldaten und auf verschiedenen Fotos und Abzeichen in den Social Media durch ukrainische Autorit&auml;ten, die eine Verbindung mit rechtsextremem Gedankengut offenbart. Bekanntlich gilt die &laquo;Entnazifizierung&raquo; der Ukraine noch immer als eine der Begr&uuml;ndungen von Russlands Pr&auml;sident Vladimir Putin, das Nachbarland mit einem brutalen Krieg zu &uuml;berziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/nazi-symbole-an-der-front-heikle-wunden-der-vergangenheit\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>UN-Bericht &uuml;ber US-Gefangenenlager Behandlung in Guant&aacute;namo nach wie vor &ldquo;grausam&rdquo;<\/strong><br>\nIn einem Bericht der Vereinten Nationen verurteilt eine Sonderberichterstatterin die Behandlung der H&auml;ftlinge im US-Gefangenenlager Guant&aacute;namo als &ldquo;grausam, unmenschlich und herabw&uuml;rdigend&rdquo;. Sie fordert, das Lager zu schlie&szlig;en.<br>\nDie Behandlung der verbliebenen Insassen im US-Gefangenenlager Guant&aacute;namo auf Kuba ist nach Einsch&auml;tzung einer Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen nach wie vor &ldquo;grausam, unmenschlich und herabw&uuml;rdigend&rdquo;. &ldquo;Ich habe beobachtet, dass nach zwei Jahrzehnten der Haft das Leid der Inhaftierten tief und anhaltend ist&rdquo;, sagte Fionnuala Ni Aolain, UN-Sonderberichterstatterin f&uuml;r die F&ouml;rderung und den Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten bei der Terrorismusbek&auml;mpfung.<br>\nDer Einsatz von Folter sowie Verschleppungen mutma&szlig;licher T&auml;ter und deren Helfer durch die USA in den Jahren nach den Terroranschl&auml;gen vom 11. September 2001 h&auml;tten internationale Menschenrechtsnormen verletzt, sagte Ni Aolain bei der Vorstellung ihres Berichts an den UN-Menschenrechtsrat am Montag vor Journalisten in New York. Sie forderte, das ber&uuml;chtigte Lager zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/un-guantanamo-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Expertenanh&ouml;rung zum Heizungsgesetz: Zu wenig Mieterschutz<\/strong><br>\nExperten kritisieren beim Geb&auml;udeenergiegesetz die Pl&auml;ne f&uuml;r eine weitere Modernisierungsumlage. Sie fordern Nachbesserungen.<br>\nMieter- und Verbrauchersch&uuml;tzer haben bei der Expertenanh&ouml;rung im Bundestag zum umstrittenen Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) scharfe Kritik an dem Entwurf ge&uuml;bt. &bdquo;Die Koalition muss den Schutz vor immensen Mieterh&ouml;hungen fokussieren&ldquo;, forderte Sebastian Bartels vom Berliner Mieterverein. Das sei bislang nicht der Fall.<br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP haben sich in der vergangenen Woche nach langem Hin und her darauf verst&auml;ndigt, das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) und Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) vorgelegte GEG in den Bundestag einzubringen. Damit soll der Umstieg von fossile auf klimafreundliche Heizungen eingeleitet werden.<br>\nGleichzeitig haben sich die Parteien auf &Auml;nderungen verst&auml;ndigt, unter anderem die Einf&uuml;hrung einer weiteren Modernisierungsumlage aufgef&uuml;hrt. Damit soll die Abw&auml;lzung der Kosten f&uuml;r den Einbau neuer Heizungen von Ei&shy;gen&shy;t&uuml;&shy;me&shy;r:in&shy;nen auf Mie&shy;te&shy;r:in&shy;nen m&ouml;glich werden &ndash; zus&auml;tzlich zu den bisher m&ouml;glichen Umlagen. Die &Auml;nderungen sind aber noch nicht in den vorliegenden Gesetzentwurf eingearbeitet. Deshalb soll noch eine weitere Anh&ouml;rung stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Expertenanhoerung-zum-Heizungsgesetz\/!5939062\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Experten warnen: Robert Habecks Heizungsgesetz k&ouml;nnte Mieten explodieren lassen<\/strong><br>\nIhre Kosten f&uuml;r den Einbau neuer W&auml;rmepumpen sollen Vermieter mit einer neuen Umlage auf die Mieter abw&auml;lzen k&ouml;nnen. So sieht es der Plan des deutschen Wirtschaftsministers vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/experten-warnen-robert-habecks-heizungsgesetz-koennte-mieten-explodieren-lassen-ld.1744111%20\">NZZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Versicherer &uuml;ber Angriffe auf Feuerwehr: &bdquo;Und dann ticken die aus&ldquo;<\/strong><br>\nDas Bild von Angriffen auf Einsatzkr&auml;fte ist verzerrt. Das Problem sind vor allem Autofahrer, sagt Thomas Wittschurky von der Feuerwehr-Unfallkasse.<br>\ntaz: Herr Wittschurky, Sie haben zum zweiten Mal Feuerwehrleute danach befragt, welchen Angriffen sie ausgesetzt sind. Erstaunlicherweise gibt das ein etwas anderes Bild, als wir alle nach den Silvesterkrawallen im Kopf gehabt haben, stimmt das?<br>\nThomas Wittschurky: Jede dritte aktive Feuerwehrkraft hat angegeben, in den letzten zwei Jahren Gewalt erfahren zu haben. Daran erkennt man schon: Das ist kein Feiertagsph&auml;nomen, sondern ein massives Alltagsproblem. Au&szlig;erdem handelt es sich &uuml;berwiegend nicht um Taten, die aus einer Gruppe heraus begangen wurden, sondern um Einzelt&auml;ter.<br>\nMich hat auch gewundert, dass Alkoholeinfluss dabei offensichtlich gar nicht so eine Rolle spielt.<br>\nDas haben wir anfangs auch anders erwartet. Aber das hat sich schon in unserer ersten Befragung im Jahr 2020 herauskristallisiert. In nur 15 Prozent der F&auml;lle gaben die Einsatzkr&auml;fte an, dass der T&auml;ter oder die T&auml;terin erkennbar alkoholisiert war. Auch in den Beschreibungen der Ereignisse wird deutlich: Wir haben es da eben nicht mit marodierenden Gangs zu tun, die sich einen Spa&szlig; daraus machen, Einsatzkr&auml;fte mit B&ouml;llern zu bewerfen &ndash; auch wenn es das gab. Aber die gro&szlig;e Masse sind Menschen wie Sie und ich, die offenbar in bestimmten Situationen die Contenance verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Versicherer-ueber-Angriffe-auf-Feuerwehr\/!5942407\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jaff&eacute; sieht keine Spur der Wire&shy;card-Mil&shy;li&shy;arden<\/strong><br>\nSeit Sommer 2020 werden bei Wirecard 1,9 Milliarden Euro vermisst. Das Geld gab es, argumentiert der angeklagte Ex-Vorstandschef Markus Braun im M&uuml;nchner Strafprozess. Der Insolvenzverwalter gelangt zu einer anderen Einsch&auml;tzung.<br>\nFast auf den Tag drei Jahre nach dem Kollaps des Skandalkonzerns Wirecard gibt es nach Darstellung des Insolvenzverwalters Michael Jaff&eacute; weiterhin keine Spur der seither vermissten 1,9 Milliarden Euro. In einem neuen Sachstandsbericht widerspricht der Rechtsanwalt einer Darstellung des wegen mutma&szlig;lichen Milliardenbetrugs vor Gericht stehenden Ex-Vorstandschefs Markus Braun.<br>\nEinen Beleg, dass das Geld und das zugrundeliegende Gesch&auml;ft echt gewesen sein k&ouml;nnten, gibt es demnach nicht: &ldquo;Im Gegenteil haben alle weiteren Untersuchungen best&auml;tigt, dass dies nicht der Fall war&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht.<br>\nIn M&uuml;nchen l&auml;uft seit Dezember der Strafprozess gegen Braun und zwei weitere fr&uuml;here Wirecard-Manager. Kern der Anklage ist der Vorwurf, dass Braun und Komplizen Gesch&auml;fte und Ums&auml;tze in Milliardenh&ouml;he erdichteten, um den eigentlich rote Zahlen schreibenden Dax-Konzern &uuml;ber Wasser zu halten und hohe Bankkredite zu erschwindeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lto.de\/recht\/nachrichten\/n\/prozess-tpa-verschwundene-milliarden-sachstandsbericht-insolvenzverwalter-wirecard\/\">LTO<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Geopolitik der Digitalisierung: Wie der Abwehrkampf der USA gegen China eine toll gewordene Welt erkl&auml;rt<\/strong><br>\nWer verstehen will, was derzeit auf der gro&szlig;en Weltb&uuml;hne, in Europa und in Deutschland vorgeht, sollte die Berichte der National Security Commission on Artificial Intelligence (NSCAI) und des Special Competitive Studies Project (SCSP) der USA kennen. Jeweils unter der Leitung des ehemaligen Google-Chefs Eric Schmidt haben diese Kommissionen im Auftrag von US-Regierung und Parlament aufgeschrieben, was n&ouml;tig ist, um die globale Vorherrschaft der USA gegen China zu verteidigen. Die Umsetzung erleben wir gerade.<br>\nDie 2018 per Gesetz gegr&uuml;ndet NSCAI, zu deutsch: Nationale Sicherheitskommission f&uuml;r K&uuml;nstliche Intelligenz, war Ausfluss der Sorge der US-Eliten, dass die USA bald ihren Vorsprung bei der Zukunftstechnologie K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) an China verlieren werden, und in der Folge dann auch die wirtschaftliche, politische und milit&auml;rische Vorherrschaft auf der Welt. Aus Anlass eines durch ein Informationsfreiheitsverfahren an die &Ouml;ffentlichkeit gelangten Zwischenberichts der NSCAI habe ich dar&uuml;ber 2020 ausf&uuml;hrlicher geschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/scsp-nscai-geopolitik\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der Bundesrechnungshof warnt vor Verlusten der Bundesbank<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof kritisiert, die Bundesregierung habe der EZB beim Kauf von Staatsanleihen nicht auf die Finger geschaut. Jetzt drohen der Bundesbank Verluste &ndash; und Steuerzahlern milliardenschwere Belastungen. [&hellip;]<br>\nHeftige Kritik der Rechnungspr&uuml;fer hagelt es auch, weil das Finanzministerium es bisher nicht f&uuml;r n&ouml;tig gehalten hat, die Auswirkungen der Anleihek&auml;ufe auf die Bundesbankbilanz und in der Folge auf den Bundeshaushalt zu pr&uuml;fen. Tats&auml;chlich ger&auml;t die Bilanz der Bundesbank wegen der Zinswende immer st&auml;rker in die Schieflage. W&auml;hrend die von der Bundesbank in den vergangenen Jahren erworbenen Anleihen keine nennenswerte Rendite abwerfen, sind die Zinsen, die die Bundesbank auf die bei ihr geparkten Einlagen der Gesch&auml;ftsbanken zahlt, kr&auml;ftig gestiegen. Aktuell betr&auml;gt der Einlagenzins 3,5 Prozent. Im vergangenen Jahr musste die Bundesbank daher auf ihre Wagnisr&uuml;ckstellungen zur&uuml;ckgreifen, um einen Verlustausweis zu vermeiden.<br>\nDie Aussicht, dass die Zinsen und mit ihnen die bilanziellen Belastungen der Bundesbank bald wieder sinken, sind angesichts der hartn&auml;ckig hohen Inflation gering. Die Bundesbank selbst rechnet damit, dass die &bdquo;k&uuml;nftigen finanziellen Belastungen erheblich sein d&uuml;rften und einige Jahre andauern&ldquo;. Bereits im n&auml;chsten Jahr werden sie die finanziellen Puffer in der Bilanz wohl &uuml;bersteigen. Dann muss die Bundesbank Verlustvortr&auml;ge bilden und diese sp&auml;ter mit Gewinnen verrechnen. Der Bundeshaushalt wird daher auf l&auml;ngere Zeit keine Gewinn&uuml;berweisungen von der Bundesbank erhalten. Die Bundesregierung k&ouml;nnte rechtlich sogar verpflichtet sein, Kapital in die Bundesbank nachzuschie&szlig;en, um deren Funktionsf&auml;higkeit zu sichern, warnen die Rechnungspr&uuml;fer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/geldpolitik-der-bundesrechnungshof-warnt-vor-verlusten-der-bundesbank-\/29222190.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Die Verluste der Bundesbank sind unerheblich, wie der Rechnungshof ja auch selber einr&auml;umen muss. Es besteht &uuml;berhaupt keine Verpflichtung, diese auszugleichen. Warum auch, die Bundesbank ist schlie&szlig;lich keine Gesch&auml;fts-, sondern eine Zentralbank. F&uuml;r Zentralbanken gelten nicht die &uuml;blichen Bilanzierungsregeln. Deren Bilanz kann auch auf Dauer negativ sein. Die Funktionsf&auml;higkeit w&auml;re nicht beeintr&auml;chtigt. Richtig ist, dass der Finanzminister auf die Gewinne verzichten muss, die laut Gesetz in den Bundeshaushalt &uuml;berwiesen werden. Er hat aber andere M&ouml;glichkeiten, sich Geld zu beschaffen. Dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">H&auml;ufig gestellte Fragen: Muss der Steuerzahler f&uuml;r Verluste der Zentralbanken haften?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-99892","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99892","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=99892"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99892\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99894,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99892\/revisions\/99894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=99892"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=99892"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=99892"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}