{"id":99914,"date":"2023-06-27T14:03:02","date_gmt":"2023-06-27T12:03:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99914"},"modified":"2023-07-11T20:19:43","modified_gmt":"2023-07-11T18:19:43","slug":"bundesdeutsche-journalistenvereinigungen-kultivieren-zersetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99914","title":{"rendered":"Bundesdeutsche Journalistenvereinigungen kultivieren Zersetzung"},"content":{"rendered":"<p>Noch vor vielleicht zwei Jahrzehnten herrschte im deutschen Journalismus ein liberaler Geist, die Freiheit der bisweilen unbequemen Presse galt als unantastbar. Etwa im November 2000 solidarisierten sich Journalisten mit Kollegen, denen wegen einer albernen Recherche &uuml;ber angeblich koksende Politiker im Bundestag Hausverbot erteilt worden war. Die damalige Vorsitzende des Bundespressekonferenz e.V., Tagesspiegel-Journalistin Tissy Bruns, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/hausverbot-fur-journalisten-reichstag-emport-landtag-gelassen-730102.html\">wetterte<\/a>: &bdquo;Verbote vertragen sich nicht mit der Pressefreiheit.&ldquo; Doch mit diesem journalistischen Geist ist es sp&auml;testens seit 2022 vorbei. Von <strong>Angela Welty<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3707\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-99914-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=99914-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230627-Journalistenvereinigungen-kultivieren-Zersetzung-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der Bundespressekonferenz e.V. wurde von Journalisten gegr&uuml;ndet, damit alle Hauptstadtkorrespondenten unabh&auml;ngig von Gr&ouml;&szlig;e oder politischer Couleur ihrer Medien zeitgleich an Informationen der Bundesregierung gelangen, ohne sich solches durch Hofberichterstattung erkaufen zu m&uuml;ssen.<\/p><p>Zum Hausverbot des Bundestags <a href=\"https:\/\/www.verbaende.com\/news\/pressemitteilung\/hausverbot-im-reichstag-fuer-sat-1-reporter-unverhaeltnismaessig-3556\/\">kommentierte<\/a> damals der Deutsche Journalistenverband e.V., diese Strafe, die auf eine Art Berufsverbot hinauslaufe, stehe in keinem Verh&auml;ltnis zu einem m&ouml;glichen Versto&szlig; gegen die Hausordnung des Bundestages. Der Deutsche Journalistenverband e.V. sieht sich als Interessenvertreter von Journalisten aus allen Medienbereichen.<\/p><p>Beide Organisationen sind private Vereine, denn nach den Erfahrungen mit der Propaganda im Dritten Reich legten Verfassungsjuristen zum Schutz der Pressefreiheit Wert darauf, organisatorischen Einfluss des Staates auf die &ouml;ffentliche Meinung zu minimieren. So sollte eine &bdquo;Gleichschaltung&ldquo; der Presse wie im Schriftleitersystem der Nationalsozialisten vermieden werden. Pressegesetze verbieten im Journalismus sogar ausdr&uuml;cklich eine Zwangsmitgliedschaft, wie sie etwa in berufsst&auml;ndischen Kammern gelten. Zu Zeiten der DDR legte man im Westen gro&szlig;en Wert auf ein demonstrativ liberales Mediensystem, das Raum f&uuml;r eine Vielzahl an Meinungen bot, aus der sich die B&uuml;rger frei diejenige aussuchen konnten, die sie am meisten &uuml;berzeugte.<\/p><p>Eine Zensur fand nicht statt. Politikern wie Adenauer, der vergeblich von einem Propaganda-Ministerium tr&auml;umte und mehrfach versuchte, Einfluss auf den Rundfunk zu nehmen, hatten Verfassungsjuristen sowie Journalisten mit R&uuml;ckgrat ihre Grenzen aufgezeigt. Noch vor zwei Jahrzehnten hielten es gute Journalisten mit Hajo Friedrichs:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Distanz halten, sich nicht gemein machen mit einer Sache, auch nicht mit einer guten, nicht in &ouml;ffentliche Betroffenheit versinken, im Umgang mit Katastrophen cool bleiben, ohne kalt zu sein.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Haltungsjournalismus war als unprofessionell verp&ouml;nt.<\/p><p><strong>Die Reihen fest geschlossen<\/strong><\/p><p>In Zeiten des Krieges jedoch, seien es solche gegen Menschen oder Viren, wird dem &uuml;berforderten B&uuml;rger bei der politischen Orientierung keine eigene Meinungsbildung mehr zugemutet, Journalismus dient &bdquo;unter Kriegsrecht&ldquo; der politischen Sozialsteuerung. W&auml;hrend in der Nachkriegsgeneration Begriffe wie &bdquo;Mitl&auml;ufer&ldquo; und &bdquo;Gleichschaltung&ldquo; politisch negativ besetzt waren und man notfalls mit Zivilcourage Sand ins Getriebe eines totalit&auml;ren Staates streuen wollte, gelten Dissidenten heute nur noch dann als salonf&auml;hig, wenn es sich um solche im Ausland gegen unsympathische Regierungen handelt. Im Inland werden Personen, die sich in Widerspruch zu &bdquo;&ouml;ffentlicher Meinung&ldquo; und Herdentrieb setzen, inzwischen als &bdquo;Querdenker&ldquo;, &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologen&ldquo;, &bdquo;Sonstwas-Leugner&ldquo;, &bdquo;Sonstwas-Versteher&ldquo; oder &bdquo;Anti-Sonstwas&ldquo; etikettiert und sozialer &Auml;chtung preisgegeben.<\/p><p>Der Deutsche Journalistenverband verzichtet heute auch konsequent auf jeden Anschein von Objektivit&auml;t und &Uuml;berparteilichkeit. Journalisten auf der Suche nach der Marschrichtung m&uuml;ssen in Social Media nur einen Blick auf das Logo des Deutschen Journalistenverbandes werfen, das dort in den Nationalfarben eines fremden Landes erstrahlt, das offenbar &uuml;ber jede Kritik erhaben ist. Und auch die N&auml;he zu staatsnahen Propaganda-Agenturen mit staatlicher Finanzierung ist kein Tabu mehr.<\/p><p>Besonders hervorgetan hat sich das Gr&uuml;nen-nahe &bdquo;Zentrum f&uuml;r liberale Moderne&ldquo; (LibMod), dessen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97202\">Projekt Gegneranalyse<\/a> Propaganda gegen alternative Medien lancieren und diese mundtot machen soll. Dort sagt man ganz offen, dass Medien mit abweichender Meinung &bdquo;Gegner&ldquo; und zu &bdquo;bek&auml;mpfen&ldquo; sind, und markiert sie &ouml;ffentlich zum Abschuss. &Uuml;berschaubare Resonanz erzielte das Zentrum mit einer <a href=\"https:\/\/gegneranalyse.de\/christoph-becker-abschlussbericht-gegenmedien-als-radikalisierungsmaschine\/\">substanzlosen Studie<\/a>, die als inszenierte Referenz zur Diffamierung herhalten sollte.<\/p><p><strong>Auftragsjournalismus<\/strong><\/p><p>Deutlich effizienter arbeitete LibMod hingegen mit einem sogenannten &bdquo;Journalisten&ldquo;, der die Botschaft von &bdquo;Gegneranalyse&ldquo; verdeckt in konventionellen Medien platzieren konnte. Der Journalist hatte sich in der Vergangenheit mit dem originellen Kampfschreiben gegen Nazis und entsprechend provozierten Gegenreaktionen einen Namen gemacht. Au&szlig;erdem kolportierte er in der <em>taz<\/em> eifrig Dreck innerhalb der Linkspartei, mit dem sich linke Parteifreunde traditionell gegenseitig &uuml;ber die Medien bewerfen. Seine Funktion erinnert an den Zwietrachts&auml;her <a href=\"https:\/\/www.comedix.de\/lexikon\/db\/tullius_destructivus.php\">Tullius Destructivus<\/a> aus Asterix, der strategisch Streit herbeimanipuliert.<\/p><p>Der von LibMod bezahlte &bdquo;Journalist&ldquo; publizierte nun eifrig &uuml;ber &bdquo;Gegenmedien&ldquo; u.a. in <em>taz, SPIEGEL <\/em>und<em> Tagesspiegel<\/em> und warnte insbesondere vor den gef&auml;hrlichen <em>NachDenkSeiten<\/em>, die er in einen Topf mit Blogs aus dem rechten Spektrum warf. Der mutige Informationskrieger schw&auml;rzte die <em>NachDenkSeiten<\/em> dann auch noch pers&ouml;nlich beim Finanzamt an &ndash; das jene Steuern sammelt, von denen letztlich auch LibMod subventioniert wird.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230627-Screen1_Twitter_Finanzamt_Meisner.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/div><p>In seinen Artikeln unterschlug der professionelle Provokateur jedoch, dass sich der Journalist nicht nur von den Verlagen bezahlen lie&szlig;, sondern auch von LibMod.<\/p><p>Das jedoch ist mit Ziffer 6 des Pressekodex nicht wirklich vereinbar:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Journalisten und Verleger &uuml;ben keine T&auml;tigkeiten aus, die die Glaubw&uuml;rdigkeit der Presse in Frage stellen k&ouml;nnten.<\/p>\n<p><strong>Richtlinie 6.1 &ndash; Doppelfunktionen<\/strong><\/p>\n<p>&Uuml;bt ein Journalist oder Verleger neben seiner publizistischen T&auml;tigkeit eine Funktion, beispielsweise in einer Regierung, einer Beh&ouml;rde oder in einem Wirtschaftsunternehmen aus, m&uuml;ssen alle Beteiligten auf strikte Trennung dieser Funktionen achten. Gleiches gilt im umgekehrten Fall.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Nachdem der LibMod-Propagandist in der Pose eines vermeintlich objektiven taz-, SPIEGEL- und Tagesspiegel-Journalisten gegen die <em>NachDenkSeiten<\/em> sein Gift verspr&uuml;ht hatte, beschwerte sich der Herausgeber beim Deutschen Presserat. Der Journalist kann schwerlich Akteur und getarnter Journalist in eigener Sache sein.<\/p><p>Der Deutsche Presserat ist ebenfalls ein privater Verein, der von Verlegern und Journalistenvereinigungen getragen und von nahezu allen professionellen Medien beachtet wird. Die <a href=\"https:\/\/recherche.presserat.info\/\">Spruchpraxis des Presserats<\/a> zu Ziffer 6 war bislang sehr restriktiv. Journalisten, die f&uuml;r einen Beteiligten ihres Berichtsthemas arbeiteten, mussten ihren Interessenkonflikt gegen&uuml;ber den Lesern mindestens offenlegen.<\/p><p>Im Bezug auf den <em>Tagesspiegel<\/em> stimmten daher vier Mitglieder des Beschwerdeausschusses f&uuml;r eine Beanstandung, drei dagegen und eines enthielt sich. Dennoch wurde die Mehrheit knapp verfehlt, da der Presserat auf die Mehrheit der Anwesenden abstellt. (Ein Mitglied, das sich f&uuml;r befangen erkl&auml;rt h&auml;tte, w&auml;re hingegen stimmlos ausgeschieden. Enthaltungen sind vorliegend faktische Nein-Stimmen. Warum ein nicht befangenes Mitglied sich enthalten darf, ist unerfindlich, denn Entscheidung ist nun einmal dessen Aufgabe.)<\/p><p>An der Entscheidung hatten allerdings auch Mitglieder mitgewirkt, die der Deutsche Journalistenverband zum Presserat entsandt hatte. Und hier dr&auml;ngt sich ein pikanter Interessenkonflikt auf: So hatte besagter Journalist auch im vom Deutschen Journalistenverband herausgegebenen Organ <em>journalist<\/em> w&auml;hrend des Verfahrens ebenfalls gegen die <em>NachDenkSeiten<\/em> <a href=\"https:\/\/www.journalist.de\/suche\/meldungen\/verkehrte-parallelmedienwelt\">agitiert,<\/a> ohne seine Lobby-T&auml;tigkeit f&uuml;r LibMod vollumf&auml;nglich offenzulegen.* Die vom Deutschen Journalistenverband entsandten Mitglieder urteilten also &uuml;ber einen Vorwurf, der dem eigenen Verband mit demselben Akteur ebenfalls zu machen ist. Mit anderen Worten: Sie waren strukturell befangen. Beim Presserat gibt man sich dazu kleinlaut.<\/p><p>Da der Presserat inzwischen &uuml;ber &sect; 19 Medienstaatsvertrag auch indirekt &ouml;ffentlich-rechtliche Funktionen aus&uuml;bt, stellt sich die Frage, ob ein solches nach Gutsherrenart arbeitendes Gremium noch zeitgem&auml;&szlig; ist. W&auml;hrend dem Deutschen Journalistenverband eine gewisse politische Haltung zuzugestehen sein mag, h&auml;tte man sich vom Presserat hingegen Objektivit&auml;t und Professionalit&auml;t gew&uuml;nscht.<\/p><p><strong>Ausgrenzung<\/strong><\/p><p>Der Arm von LibMod zur Ausgrenzung unerw&uuml;nschter Stimmen reicht &uuml;ber besagten Journalisten auch bis in den Bundespressekonferenz e.V., von dem man eigentlich auch eine Unparteilichkeit erwarten d&uuml;rfte. Der Bundespressekonferenz e.V. jedoch lehnte einen bereits positiv beschiedenen Mitgliedsantrag des Hauptstadtkorrespondenten der <em>NachDenkSeiten<\/em> mit fadenscheinigen Pseudo-Begr&uuml;ndungen ab, nachdem der von LibMod bezahlte Journalist Einspruch erhoben und damit &ouml;ffentlich geprahlt hatte. Als der Hauptstadtkorrespondent seine Mitgliedschaft einklagte, bestritt Bundespressekonferenz e.V. eine Monopolstellung.<\/p><p>Tats&auml;chlich allerdings gibt es zu den Veranstaltungen der Bundespressekonferenz keine ernsthafte Alternative, vielmehr halten Kanzleramt und Bundesministerien nahezu alle Pressekonferenzen in den repr&auml;sentativen R&auml;umen des Bundespressekonferenz e.V. ab und gew&auml;hren den Mitgliedern auch Audienzen im nicht &ouml;ffentlichen Teil, aus dem nicht zitiert werden darf. Wer nicht Mitglied ist, kann hier&uuml;ber nur aus zweiter Hand berichten und insbesondere keine Fragen stellen. Daneben kontrolliert der Bundespressekonferenz e.V. &uuml;ber den Bundespresseball auch das gesellschaftliche Parkett der Medien und verleiht ausgerechnet einen <a href=\"https:\/\/bundespresseball.de\/preis-der-bundespressekonferenz\/\">Preis f&uuml;r herausragende Leistungen im Sinne gelebter Pressefreiheit.<\/a> W&auml;hrend rechtsextreme Publikationen ungehindert Zutritt zur BPK haben, werden die sozialdemokratisch orientierten <em>NachDenkSeiten<\/em> politisch ausgegrenzt. Was die ehemalige BPK-Vorsitzende Tissy Bruns (&bdquo;Verbote vertragen sich nicht mit der Pressefreiheit&ldquo;) wohl zu hierzu gesagt h&auml;tte?<\/p><p>Wer Zeuge werden will, wie sich Bundespressekonferenz e.V. mit dem kuriosen Argument verteidigt, er k&ouml;nne seinen Mitgliedern praktisch nichts Exklusives bieten, hat hierzu am kommenden Donnerstag, dem 29. Juni 2023, Gelegenheit: Landgericht Berlin, Tegeler Weg 17-21, 11.30 Uhr, Saal 111. Zutritt vor Gericht hat jeder &ndash; den k&ouml;nnen selbst LibMod und gedungene Saboteure nicht verhindern.<\/p><p>* 11. Juli 2023, 20 Uhr: Der letzte Teilsatz wurde pr&auml;zisiert.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ ralphmeiling<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99390\">&Ouml;ffentlicher Gerichtstermin am 29. Juni: NachDenkSeiten versus Bundespressekonferenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87259\">Wieso sind die NachDenkSeiten eigentlich noch nicht in der Bundespressekonferenz?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94769\">Staatsfern? Anfrage ergibt: Bundesregierung zahlte Hunderttausende Euro an Journalisten von ARD und ZDF<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=70046\">Reitschuster, RT und die Grabes-Ruhe der Bundespressekonferenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90340\">&bdquo;Gleichgerichtete Leitmedien?&ldquo; Ein Vortrag von Florian Warweg beim Linken Forum Paderborn<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/712edee188de439aaf3eea636e4d066e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch vor vielleicht zwei Jahrzehnten herrschte im deutschen Journalismus ein liberaler Geist, die Freiheit der bisweilen unbequemen Presse galt als unantastbar. Etwa im November 2000 solidarisierten sich Journalisten mit Kollegen, denen wegen einer albernen Recherche &uuml;ber angeblich koksende Politiker im Bundestag Hausverbot erteilt worden war. 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