{"id":99944,"date":"2023-06-28T08:34:14","date_gmt":"2023-06-28T06:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944"},"modified":"2023-06-28T08:34:14","modified_gmt":"2023-06-28T06:34:14","slug":"hinweise-des-tages-4386","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h01\">Nach Wagner-Aufstand in Russland: S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident ignoriert bei ihrem Besuch Au&szlig;enministerin Baerbock<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h02\">Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h03\">Kyiv must seize this moment. Otherwise, stalemate might be inevitable.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h04\">Putin ordnet Realit&auml;tspr&uuml;fung an &ndash; Keine Ukrainer mehr auf dem Schlachtfeld, keine Souver&auml;nit&auml;t in Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h05\">Wie weiter in Russland? Wenn des Westens Wunschdenken st&auml;rker ist als die sorgf&auml;ltige Analyse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h06\">K&ouml;nnte China zuerst zuschlagen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h07\">Entt&auml;uschende Mindestlohnanpassung gegen die Stimmen der Gewerkschaften beschlossen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h08\">Gut ein Viertel der Besch&auml;ftigten hat Zweifel, die aktuelle Berufst&auml;tigkeit bis zum Rentenalter durchhalten zu k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h09\">&ldquo;Armutszeugnis f&uuml;r Regierung&rdquo; Bund verbrennt 755 Millionen Corona-Masken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h10\">WELTWOCHE zur Covid-L&uuml;ge: Schlag ins Gesicht der Mehrheitsmedien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h11\">Big Tech ist schlecht. Big KI wird noch schlimmer sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h12\">Der Audi-Strafprozess endet mit einem schmutzigen Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h13\">Immer noch nichts mit den Chinesen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h14\">Antikriegskoalition vertreibt Milit&auml;rrekrutierer von College-Karrieremesse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h15\">Gipfel f&uuml;r neuen Finanzpakt zeigt gestiegene Erwartungen des Globalen S&uuml;dens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99944#h16\">Globaler Lithiumhunger eskaliert in Argentinien: Protestwelle und Pr&uuml;gelkommandos<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nach Wagner-Aufstand in Russland: S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident ignoriert bei ihrem Besuch Au&szlig;enministerin Baerbock<\/strong><br>\nEin Programmpunkt allerdings fehlte, auch trotz der neuen geopolitischen Lage nach der Wagner-Revolte in Russland: Ein Zusammentreffen mit dem s&uuml;dafrikanischen Pr&auml;sidenten Cyril Ramaphosa. Das &uuml;berrascht, repr&auml;sentiert Baerbock doch eines der wirtschaftlich st&auml;rksten L&auml;nder Europas. Diese Auslassung hat jedoch Gr&uuml;nde: Baerbock gilt in Pretoria als unerfahren. Au&szlig;erdem ist die Regierung S&uuml;dafrikas der Ansicht, Baerbock sei von nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;en Vorstellungen gepr&auml;gt, n&auml;mlich davon, dass die Werte der westlichen Minderheit der Ma&szlig;stab f&uuml;r die Mehrheit der Welt sein sollen.<br>\nIn einem Namensartikel, der am Sonntag in der s&uuml;dafrikanischen Sunday Times erschien, zementierte Baerbock ihre Weltsicht. Zwar lobte sie die afrikanische Friedensinitiative im Ukraine-Krieg und setzte sich f&uuml;r eine Mitgliedschaft der Afrikanischen Union in der G20 ein. Doch was S&uuml;dafrika aufst&ouml;&szlig;t, ist der Umstand, dass sie einerseits die UN-Charta betont (&bdquo;Russland hat die Regeln gebrochen&ldquo;) und andererseits nicht anerkennen will, dass es f&uuml;r die Sanktionen gegen Russland keine Mehrheit in der UNO gibt. Aus Sicht S&uuml;dafrikas stellen die Sanktionen gegen Russland einen Alleingang des Westens dar. S&uuml;dafrika beteiligt sich &ndash; wie Indien, Brasilien, China und die meisten anderen L&auml;nder des globalen S&uuml;dens &ndash; nicht an den westlichen Sanktionen.<br>\nInsofern sieht Ramaphosa keinen Grund, Baerbock zu treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web.archive.org\/web\/20230627142122\/https:\/\/www.fr.de\/politik\/ukriane-krieg-putin-wagner-ramaphosa-baerbock-suedafrika-kein-treffen-kritik-tbl-zr-92367089.html\">FR Online (Web Archiv)<\/a>\n<p>dazu: <strong>Nach Wagner-Aufstand in Russland: S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident trifft Au&szlig;enministerin Baerbock<\/strong><br>\nEin Programmpunkt allerdings fehlte zun&auml;chst, auch trotz der neuen geopolitischen Lage nach der Wagner-Revolte in Russland: Ein Zusammentreffen mit dem s&uuml;dafrikanischen Pr&auml;sidenten Cyril Ramaphosa war zun&auml;chst vom Pr&auml;sidenten nicht gew&uuml;nscht. Das &uuml;berrascht, repr&auml;sentiert Baerbock doch eines der wirtschaftlich st&auml;rksten L&auml;nder Europas. Diese Auslassung hat jedoch Gr&uuml;nde: Baerbock gilt in Pretoria als unerfahren. Au&szlig;erdem ist die Regierung S&uuml;dafrikas der Ansicht, Baerbock sei von nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;en Vorstellungen gepr&auml;gt, n&auml;mlich davon, dass die Werte der westlichen Minderheit der Ma&szlig;stab f&uuml;r die Mehrheit der Welt sein sollen. Am Nachmittag traf Cyril Ramaphosa die deutsche Au&szlig;enministerin aber dann doch.<br>\nIn einem Namensartikel, der am Sonntag in der s&uuml;dafrikanischen Sunday Times erschien, zementierte Baerbock ihre Weltsicht. Zwar lobte sie die afrikanische Friedensinitiative im Ukraine-Krieg und setzte sich f&uuml;r eine Mitgliedschaft der Afrikanischen Union in der G20 ein. Doch was S&uuml;dafrika aufst&ouml;&szlig;t, ist der Umstand, dass sie einerseits die UN-Charta betont (&bdquo;Russland hat die Regeln gebrochen&ldquo;) und andererseits nicht anerkennen will, dass es f&uuml;r die Sanktionen gegen Russland keine Mehrheit in der UNO gibt. Aus Sicht S&uuml;dafrikas stellen die Sanktionen gegen Russland einen Alleingang des Westens dar. S&uuml;dafrika beteiligt sich &ndash; wie Indien, Brasilien, China und die meisten anderen L&auml;nder des globalen S&uuml;dens &ndash; nicht an den westlichen Sanktionen.<br>\nInsofern sah Ramaphosa wohl zun&auml;chst keinen Grund, Baerbock zu treffen. [&hellip;]<br>\nRedaktioneller Hinweis: Wir hatten zun&auml;chst von einer Absage berichtet. Der s&uuml;dafrikanische Pr&auml;sident hat die Au&szlig;enministerin aber doch getroffen. Dieser Text entstand zu einem fr&uuml;herem Zeitpunkt und wurde dann aktualisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/ukriane-krieg-putin-wagner-ramaphosa-baerbock-suedafrika-kein-treffen-kritik-tbl-zr-92367089.html\">FR Online<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Du als Mutter, ich als Mutter&rdquo;: Baerbock auf Charmeoffensive in S&uuml;dafrika<\/strong><br>\nS&uuml;dafrika bezeichnet sich mit Blick auf den russischen Krieg gegen die Ukraine als &ldquo;neutral&rdquo;. Au&szlig;enministerin Baerbock ist im Land unterwegs, um diese Neutralit&auml;t ein bisschen Richtung Ukraine zu verschieben. Sie signalisiert Verst&auml;ndnis, um Verst&auml;ndnis einzuwerben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Baerbock-auf-Charmeoffensive-in-Suedafrika-article24221552.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Baerbock versucht es inzwischen mit einem anderen Ton. Da zeigt sich in gewisser Weise ein Lernprozess. Es hilft nur nicht. Die arrogant belehrende und von unertr&auml;glicher Doppelmoral durchtr&auml;nkte selbstgef&auml;llige Art kommt im Ausland nicht gut an und wirkt weiter nach. Das belegt auch der korrigierte, aber weiterhin in seiner Bewertung scharfe Beitrag der Frankfurter Rundschau, nachdem das Ausw&auml;rtige Amt <a href=\"https:\/\/twitter.com\/AuswaertigesAmt\/status\/1673724210881888257\">via Twitter<\/a> doch noch ein Treffen mit dem s&uuml;dafrikanischen Pr&auml;sidenten verk&uuml;ndete. Dabei betont das Ministerium, dass sich der Pr&auml;sident sogar viel Zeit f&uuml;r den Austausch mit Baerbock genommen habe, so als ob man unbedingt dem Eindruck entgegenwirken wolle, dass kaum noch jemand mit der deutschen Au&szlig;enministerin sprechen m&ouml;chte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der &Uuml;bergang zur Diplomatie (II)<\/strong><br>\nMit deutscher Beteiligung haben am Wochenende erste multilaterale Verhandlungen mit Kiew &uuml;ber eine Beendigung des Ukraine-Krieges begonnen. Am Samstag fanden in Kopenhagen Gespr&auml;che der G7-Staaten, der Ukraine sowie von f&uuml;nf L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens statt, die an Vermittlungsbem&uuml;hungen zwischen Russland und der Ukraine beteiligt waren oder sind. Ziel des Treffens war es explizit, Friedensverhandlungen in Gang zu bringen; weitere Zusammenk&uuml;nfte sollen folgen. In Kopenhagen ging es unter anderem um Sicherheitsgarantien, darunter nicht nur solche f&uuml;r die Ukraine, sondern auch Garantien f&uuml;r Russland. &Ouml;ffentlich werden diese freilich noch zur&uuml;ckgewiesen. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock etwa verlangte am gestrigen Dienstag bei einem Besuch in S&uuml;dafrika, Russland m&uuml;sse umgehend &bdquo;seine Soldaten abziehen&ldquo;. Unterdessen setzen Staaten des Globalen S&uuml;dens ihre Suche nach einer Verhandlungsl&ouml;sung fort. S&uuml;dafrikas Pr&auml;sident Cyril Ramaphosa ist erst k&uuml;rzlich von einer &bdquo;afrikanischen Friedensmission&ldquo; zur&uuml;ckgekehrt. Brasiliens Pr&auml;sident Lula klagt, es sei offenkundig &bdquo;Mode unter den st&auml;ndigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates&ldquo; geworden, &bdquo;in andere L&auml;nder einzufallen&ldquo;. Das m&uuml;sse enden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9280\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kyiv must seize this moment. Otherwise, stalemate might be inevitable.<\/strong><br>\nBy this yardstick &mdash; and as we enter the fourth week of Ukraine&rsquo;s counteroffensive &mdash; the inescapable fact is that the prognosis is more of the same. So far, Ukrainian attackers have been able to take back fewer than 50 square miles each week. On both sides of the divide, each dug trenches, planted mines and built defenses making it difficult for the other to mobilize the 3-to-1 advantage offensive forces usually need to force a breakthrough.<br>\nTo put the matter in perspective: Today, Russia controls about 17 percent of the territory that was previously Ukraine&rsquo;s. If Ukrainian forces are no more successful in the weeks ahead than they have been so far, Ukraine will not recapture all of its territory for 16 years.<br>\nAs Defense Secretary Lloyd Austin has acknowledged, Americans who have been arming and training Ukrainian forces for this campaign were hoping to see an &ldquo;overwhelming success.&rdquo; Why Ukraine has not been more effective remains uncertain. Nor has anyone yet explained why Ukraine waited so long to launch its attack.<br>\nHistory reminds us that wars hinge on many contingent factors. Their outcomes are no more predetermined than the results of the NBA championship or the World Cup. If the failed insurrection makes Russian soldiers manning the front lines less willing to risk their lives, Yevgeniy Prigozhin&rsquo;s mutiny could be the proverbial straw that broke the camel&rsquo;s back.<br>\nOn the other hand, if Ukrainian forces remain bogged down over the course of the summer, we should expect the political dimension of this war to determine events. Many of Ukraine&rsquo;s supporters in Europe and even in the United States will join the global south&rsquo;s chorus calling for both sides to stop the killing and begin serious negotiations about a cease-fire.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/2023\/06\/26\/russia-coup-ukraine-opportunity-stalemate\/\">Washington Post<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Putin ordnet Realit&auml;tspr&uuml;fung an &ndash; Keine Ukrainer mehr auf dem Schlachtfeld, keine Souver&auml;nit&auml;t in Kiew<\/strong><br>\nIn kurzen Erkl&auml;rungen, die Ende vergangener Woche in Moskau abgegeben wurden und deren Bedeutung von der westlichen Presse &uuml;bersehen wurde, ordnete Pr&auml;sident Wladimir Putin einen Realit&auml;tscheck der russischen Kriegsstrategie an. Dann antwortete er selbst, indem er erkl&auml;rte, der Krieg sei zu Ende, wenn keine ukrainische Armee und keine NATO-Waffen mehr auf dem Schlachtfeld seien.<br>\nDas Au&szlig;enministerium antwortete mit dem Hinweis, dass Russland die Existenz eines rechtm&auml;&szlig;igen ukrainischen Staates nicht anerkennt, da der Vertrag &uuml;ber die gegenseitige Anerkennung zwischen Russland und der Ukraine in den Jahren 2018 und 2019 von den Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko und Wladimir Zelenski gek&uuml;ndigt wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/putin-ordnet-realitaetspruefung-an-keine-ukrainer-mehr-auf-dem-schlachtfeld-keine-souveraenitaet-in-kiew\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wie weiter in Russland? Wenn des Westens Wunschdenken st&auml;rker ist als die sorgf&auml;ltige Analyse<\/strong><br>\nNicht dass die Meuterei des Wagner-Chefs Prigoschin schnell beendet und dass damit ein blutiger Zusammenstoss und m&ouml;glicherweise sogar ein russischer B&uuml;rgerkrieg mit unabsehbaren Folgen &ndash; auch f&uuml;r die umliegenden L&auml;nder! &ndash; verhindert werden konnte, war das Thema der deutschsprachigen Medien am Wochenende, sondern fast ausschlie&szlig;lich die Frage, wie sehr der russische Staatspr&auml;sident Wladimir Putin dabei an Macht und Einfluss verloren hat. Das Wunschdenken der westlichen Kommentatoren war dabei un&uuml;bersehbar. Ein weitsichtigerer Kommentar kam aus den USA.<br>\n&laquo;Wagner-Spuk vorbei&raquo;, so titelte Peter H&auml;nseler, der in Moskau lebende Schweizer, seinen sehr pers&ouml;nlichen Bericht vom Montag auf seinem Blog &laquo;Stimme aus Russland&raquo;, und er erg&auml;nzte im Vorspann, im sogenannten Lead: &laquo;Eine mehr als gef&auml;hrliche Situation f&uuml;r Russland wurde unkonventionell und schnell gel&ouml;st &ndash; beeindruckend.&raquo; Und weiter w&ouml;rtlich: &laquo;Als ich am Samstag bei einem Spaziergang erfuhr, dass Prigoschin mit seiner Wagner-Gruppe meuterte, &uuml;berkam mich grosse Angst. Ich rief meinen Partner Denis Dobrin an und erbat, innerhalb dreier Stunden alle Informationen zusammenzutragen, welche erh&auml;ltlich waren. Danach verliessen mein Mit-Autor Ren&eacute; Zittlau und ich einen Museumsbesuch mit unseren Frauen und wir gingen direkt in unser B&uuml;ro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wie-weiter-in-russland-wenn-des-westens-wunschdenken-staerker-ist-als-die-sorgfaeltige-analyse\/\">Globalbridge<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vorsicht, was man sich im Russland nach der Meuterei w&uuml;nscht<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Meuterei der Wagner-Gruppe wird Ultranationalisten wie Alexander Dugin, die im Ukraine-Krieg f&uuml;r noch extremere Ma&szlig;nahmen pl&auml;dieren, in ihrem &ldquo;Gro&szlig;russland&rdquo; best&auml;rken<br>\nEin Regimewechsel in Russland ist seit dem Putsch auf dem Maidan 2014&hellip;ein Hauptziel des globalistischen Fl&uuml;gels der amerikanischen Au&szlig;enpolitik. Pr&auml;sident Joe Biden schloss sich am 26. M&auml;rz 2022 der Forderung nach einem Regimewechsel an und erkl&auml;rte, dass Putin nach dem Einmarsch in die Ukraine am 24. Februar &ldquo;nicht an der Macht bleiben kann&rdquo; [&hellip;]<br>\nNachdem Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin den vom wei&szlig;russischen Pr&auml;sidenten Alexander Lukaschenko vorgeschlagenen Deal angenommen, seinen Marsch auf Moskau abgesagt und sich zu Moskaus engstem Verb&uuml;ndeten abgesetzt hatte, war Putin immer noch im Amt.<br>\nDoch der politische Ton hat sich in Richtung der ultranationalistischen Rechten Russlands verschoben, was schwerwiegende strategische Risiken mit sich bringt, darunter eine h&ouml;here Wahrscheinlichkeit des Einsatzes taktischer Atomwaffen. [&hellip;]<br>\nDie ultranationalistische Str&ouml;mung &ldquo;Gro&szlig;russland&rdquo; in Moskau ist der Meinung, dass Putin gegen&uuml;ber dem Westen nachgiebig ist. [&hellip;]<br>\nDie Meuterei von Prigozhin macht Putin nun von der extremen Rechten Russlands abh&auml;ngig. Sollte er gest&uuml;rzt werden, wird sein Nachfolger kein liberaler Demokrat sein, von dem Washington tr&auml;umt, sondern ein russischer Nationalist, der den absoluten Sieg in der Ukraine anstrebt, selbst wenn dies den Einsatz taktischer Atomwaffen erfordert.<br>\nAlle wichtigen Str&ouml;mungen in Russland glauben, dass das westliche Ziel in diesem Krieg darin besteht, einen Regimewechsel in Russland zu erzwingen und m&ouml;glicherweise die ethnisch vielf&auml;ltige und geografisch weit verstreute Russische F&ouml;deration selbst zu spalten.<br>\nDie Russen sind in dieser Angelegenheit nicht paranoid. Ein Regimewechsel in Russland steht schon seit einem Jahrzehnt auf der Tagesordnung einiger hochrangiger Beamter der Biden-Administration.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/06\/careful-what-you-wish-for-in-post-mutiny-russia\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>K&ouml;nnte China zuerst zuschlagen?<\/strong><br>\nChina, das am Rande eines aus Versehen ausgel&ouml;sten Krieges mit den USA steht, hat auf die geplanten Angriffe auf chinesische St&auml;dte reagiert, indem es sein Atomwaffenprogramm auf Hochtouren laufen lie&szlig;. Der Vorsitzende Mao pflegte zu scherzen, sein Land k&ouml;nne es sich leicht leisten, in einem nuklearen Schlagabtausch mit den USA 100 Millionen Menschen zu verlieren und den Verlust kaum zu bemerken. Doch jetzt, da der gr&ouml;&szlig;te Teil Chinas unter dem nuklearen Visier der USA zu stehen scheint, ist die heitere Stimmung in Peking durch Kriegsfieber und grimmige Entschlossenheit ersetzt worden.<br>\nDas ist in den USA nicht der Fall, wo die m&auml;chtige Kriegspartei weiterhin die Trommeln schl&auml;gt und so tut, als sei 1945 schon wieder vorbei. Im Falle eines Krieges ist es wahrscheinlich, dass auch Nordkorea involviert sein wird. Solch ein verr&uuml;cktes Verhalten erinnert an die schiere Idiotie der Tage vor dem Ersten Weltkrieg, als kleine Gruppen von Fanatikern den Gro&szlig;en Krieg entfachten, der Europa verw&uuml;stete und das britische und russische Imperium zerst&ouml;rte.<br>\nJetzt treiben die rechtsextremen Demokraten die USA in eine potenzielle nukleare Konfrontation mit Russland. Sie sind so &uuml;berm&uuml;tig bei dem Gedanken, Putins Russland fertig zu machen, dass sie keine Vorstellung von den offensichtlichen Gefahren haben, die ein zerfallendes Russland mit sich bringen wird.<br>\nChina muss sich fragen, ob es die USA mit Atomwaffen angreifen sollte, bevor Washington sich zu einem Angriff auf China entschlie&szlig;t. Deutschland stand in zwei Weltkriegen vor demselben Dilemma. Im Atomkrieg gewinnt die Seite, die zuerst zuschl&auml;gt. China wei&szlig;, dass es sich auf Messers Schneide befindet. Die meisten Amerikaner und Kanadier, die von der Anti-Putin-Propaganda besessen sind, wissen das nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_06_26_koenntechina.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Entt&auml;uschende Mindestlohnanpassung gegen die Stimmen der Gewerkschaften beschlossen<\/strong><br>\nDie Mindestlohnkommission hat heute gegen die Stimmen der Gewerkschaften einen absolut nicht zufriedenstellenden Beschluss gefasst. Demnach soll der Mindestlohn zum 1. Januar 2024 lediglich auf 12,41 Euro und ein ganzes Jahr sp&auml;ter, zum 1. Januar 2025, auf 12,82 Euro steigen. Im ersten Jahr entspricht dies einer prozentualen Erh&ouml;hung um magere 3,4 Prozent, im zweiten Jahr sind es sogar nur 3,3 Prozent. Die Arbeitnehmer*innenseite hat deshalb eine eigene Stellungnahme zum Beschlusstext der Mindestlohnkommission abgegeben.<br>\nStefan K&ouml;rzell, DGB-Vorstandsmitglied und Mitglied der Mindestlohnkommission, sagte am Montag in Berlin: &bdquo;F&uuml;r eine Anpassung lediglich im Cent-Bereich konnten wir auf keinen Fall unsere Hand reichen. Mit diesem Beschluss erleiden die fast sechs Millionen Mindestlohnbesch&auml;ftigten einen enormen Reallohnverlust. Die Mindestlohnkommission wird damit nicht ihrer Aufgabe gerecht, den gesetzlich geforderten Mindestschutz f&uuml;r Arbeitnehmer*innen zu gew&auml;hrleisten.<br>\nUm diesen Mindestschutz sowie einen Ausgleich der Inflation zu erreichen, h&auml;tte der Mindestlohn zumindest auf 13,50 Euro steigen m&uuml;ssen. Die Arbeitgeber und die Vorsitzende der Kommission haben sich dem verweigert.<br>\nVollkommen aberwitzig ist zudem, dass die Arbeitgeber als Basis f&uuml;r die n&auml;chste Erh&ouml;hung nicht den aktuell vom Gesetzgeber festgelegten Mindestlohn von 12 Euro ansetzen. Mit dem jetzt gefassten Beschluss gehen die Arbeitgeber stattdessen vom alten Mindestlohn in H&ouml;he von 10,45 Euro aus. Das kommt einer Missachtung des Gesetzgebers gleich, der vor dem sprunghaften Anstieg der Inflation die 12 Euro festgelegt hatte, um den Mindestlohn armutsfest zu gestalten.<br>\nEs ist besch&auml;mend, dass die Arbeitgeber in dieser Situation mit den h&ouml;chsten Teuerungsraten gerade bei den finanziell Schw&auml;chsten des Arbeitsmarktes sparen wollen. Sie m&uuml;ssten de facto Einkommensverluste hinnehmen und w&auml;ren komplett von der allgemeinen Lohnentwicklung abkoppelt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++69740bd0-13f2-11ee-b592-001a4a160123%20\">Pressemitteilung des DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.K.:<\/strong> Die Einrichtung einer Mindestlohnkommission f&auml;llt den Gewerkschaften auf die F&uuml;&szlig;e. Hubertus Heil hat (stellvertretend f&uuml;r die gesamte Bundesregierung) ein tolles Alibi f&uuml;r eine weitere sozio&ouml;konomische Sauerei und das zu Grunde liegende Gesetz l&auml;sst sich mit der FDP auch nicht mehr &auml;ndern. Toll!!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nur faire L&ouml;hne k&ouml;nnen den Aufstieg der AfD verhindern<\/strong><br>\nF&uuml;r Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist die Ursache der j&uuml;ngsten AfD-Erfolge klar. Die Partei werde immer dann stark, wenn in der Mitte der Gesellschaft rechte Themen hochgepeitscht und Begriffe und Positionen &uuml;bernommen w&uuml;rden, schrieb die Politikerin der &bdquo;Arbeiterpartei&ldquo; SPD bei Twitter.<br>\nSprache und Diskurse sollen also das Problem sein &ndash; wie meist, wenn soziale Schieflagen im Land sich in unbequemen politischen Entwicklungen niederschlagen. Denn Diskurse sind das letzte Schlachtfeld einer professionellen Managerklasse, in der materielle Verteilungsfragen kaum noch verhandelt werden.<br>\nUnd so brauchte es ein paar Twitter-Nutzer, um eine m&ouml;gliche Korrelation zwischen dem AfD-Wahlsieg bei der Landratswahl in Sonneberg und dem dortigen Lohngef&uuml;ge aufzuzeigen. Nirgendwo in Deutschland arbeitet ein gr&ouml;&szlig;erer Teil der Arbeitnehmerschaft f&uuml;r den Mindestlohn als in Sonneberg. Und just am Tag nach der th&uuml;ringischen Wahl gab die Mindestlohnkommission bekannt, dass die Lohnuntergrenze 2024 und 2025 um gerade einmal 41 Cent steigen werde. Die Reallohnzuw&auml;chse des unzureichend auf 12 Euro erh&ouml;hten Mindestlohns werden mit dieser &bdquo;Erh&ouml;hung&ldquo; kassiert.<br>\nStatt die Situation f&uuml;r Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor zu verbessern, konsolidiert die Kommission Erwerbsarmut &ndash; es sei denn, SPD und Gr&uuml;ne stellen sich quer, womit eher nicht zu rechnen ist: Die ziehen es meist vor, akademische Debatten im luftleeren Raum zu f&uuml;hren. Das ist bequemer, als Pl&auml;ne zur St&auml;rkung von Arbeiterinteressen gegen&uuml;ber dem Kapital durchzusetzen.<br>\nUnd deshalb dominieren kulturalistische &Uuml;berlegungen zur Ursache des AfD-Erfolgs, die oft in irgendeine Form von unterstellter gesellschaftlicher R&uuml;ckst&auml;ndigkeit des Ostens m&uuml;ndet &ndash; eine Strategie, die etwa der Literaturwissenschaftler Dirk Oschmann in seinem lesenswerten Buch &bdquo;Der Osten: eine westdeutsche Erfindung&ldquo; beschreibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article246095446\/Mindestlohnhoehe-Faire-Loehne-koennen-den-Aufstieg-der-AfD-verhindern.html%20\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gut ein Viertel der Besch&auml;ftigten hat Zweifel, die aktuelle Berufst&auml;tigkeit bis zum Rentenalter durchhalten zu k&ouml;nnen<\/strong><br>\nMehr als ein Viertel der Besch&auml;ftigten in Deutschland hat Zweifel, die aktuelle Berufst&auml;tigkeit ohne Einschr&auml;nkungen bis zum Rentenalter durchhalten zu k&ouml;nnen: Gut 20 Prozent glauben, das eher nicht zu schaffen. Weitere knapp 7 Prozent sind sogar &uuml;berzeugt, auf keinen Fall durchhalten zu k&ouml;nnen. Noch deutlich h&ouml;her sind die Quoten unter Arbeiter*innen (38 Prozent) und bei Menschen, die ihre Arbeitssituation generell als stark belastend oder &auml;u&szlig;erst belastend einstufen: In diesen Gruppen glauben rund 43 bzw. 59 Prozent, ihre jetzige T&auml;tigkeit eher nicht oder auf keinen Fall ohne Einschr&auml;nkung bis zum gesetzlichen Rentenalter aus&uuml;ben zu k&ouml;nnen, w&auml;hrend die Anteile bei geringerer Belastung unterdurchschnittlich sind. Unter den Besch&auml;ftigten berichtet gut jede*r F&uuml;nfte von stark oder &auml;u&szlig;erst belastenden Arbeitsbedingungen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nDie Untersuchung der WSI-Forscher Dr. Florian Blank und Dr. Wolfram Brehmer st&uuml;tzt sich auf eine repr&auml;sentative Befragung unter knapp 5000 abh&auml;ngig Besch&auml;ftigten und eine weitere Umfrage unter gut 3600 Betriebs- und Personalr&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-gut-ein-viertel-der-beschaftigten-hat-zweifel-50427.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Armutszeugnis f&uuml;r Regierung&rdquo; Bund verbrennt 755 Millionen Corona-Masken<\/strong><br>\nIn Arztpraxen und Krankenh&auml;usern w&auml;ren sie in der Pandemie dringend gebraucht worden. Nun sind massenhaft zertifizierte OP- und FFP2-Masken abgelaufen und m&uuml;ssen verbrannt werden. Aus der Politik kommt scharfe Kritik. [&hellip;]<br>\nScharfe Kritik &auml;u&szlig;erte die Opposition. &ldquo;Die massenhafte Verbrennung von Corona-Masken durch das Bundesgesundheitsministerium ist ein Armutszeugnis f&uuml;r die Bundesregierung&rdquo;, kritisierte Kathrin Vogler, gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, gegen&uuml;ber der &ldquo;Welt&rdquo;. Es sei absehbar gewesen, dass die Masken nach Ende der Maskenpflicht in vielen Bereichen nicht mehr verwendet werden.<br>\nDer aktuelle Minister Karl Lauterbach von der SPD h&auml;tte sich &ldquo;rechtzeitig um eine alternative L&ouml;sung k&uuml;mmern m&uuml;ssen und die Masken etwa in gro&szlig;em Umfang an Arztpraxen, Krankenh&auml;user oder Behinderteneinrichtungen abgeben k&ouml;nnen&rdquo;, sagte Vogler. Die Einrichtungen h&auml;tten dann selbst keine eigenen Masken mehr bestellen m&uuml;ssen und h&auml;tten Mitarbeiter und Patienten kostenlos sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Bund-verbrennt-755-Millionen-Corona-Masken-article24219913.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>WELTWOCHE zur Covid-L&uuml;ge: Schlag ins Gesicht der Mehrheitsmedien<\/strong><br>\nImmerhin: Nach langen Jahren der Pharma-Anpassung hatte Roger K&ouml;ppel, der Chefredakteur der Schweizer WELTWOCHE, den Mut zu bekennen: &bdquo;Ich schlief den Schlaf der Selbstgerechten&ldquo; (s. Video). Denn auch die WELTWOCHE hatte die handels-&uuml;bliche L&uuml;gerei rund um Corona mitgemacht. Doch in einer anderen Ausgabe der WELTWOCHE gab es einen sensationellen Durchbruch zur Wahrheit. Die RATIONALGALERIE belegt diesen Schlag ins Gesicht der Mehrheitsmedien mit Zitaten aus der Zeitung.<br>\nEs geht nicht um eine medizinische Debatte, es geht um die Grundfragen von Freiheit und Demokratie. Das belegt auch die manipulative Geisterhand, die sich in die Debatte einmischt, wenn man das WELTWOCHE-Video aufruft, die den Usern vorschreiben will, wie sie zu denken haben: &bdquo;COVID-19 &ndash; Aktuelle, wissenschaftliche Informationen finden Sie bei der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung&ldquo;. Gegen jede Presse- und Meinungsfreiheit schaltet sich eine deutsche Beh&ouml;rde in die Berichterstattung eines schweizerischen Mediums ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/weltwoche-zur-covid-luege\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Big Tech ist schlecht. Big KI wird noch schlimmer sein<\/strong><br>\nDie Tech-Giganten Microsoft und Alphabet\/Google dominieren die K&uuml;nstliche Intelligenz, welche unsere Zukunft beherrschen k&ouml;nnte.<br>\nDie beiden Professoren am Massachusetts Institute of Technology Daron Acemoglu und Simon Johnson sind die Autoren von &laquo;Power and Progress: Our 1&rsquo;000 Year Struggle Over Technology and Prosperity&raquo;.<br>\nDie Tech-Giganten Microsoft und Alphabet\/Google haben einen grossen Vorsprung bei der Gestaltung unserer Zukunft, welche die k&uuml;nstliche Intelligenz k&uuml;nftig potenziell dominieren wird.<br>\nDas sind keine guten Nachrichten. Die Geschichte hat uns n&auml;mlich gezeigt, dass politische und wirtschaftliche Unterdr&uuml;ckung die Folgen sind, wenn einige wenige die Informationen verbreiten k&ouml;nnen. Wenn wir nicht eingreifen, wird sich diese Geschichte wiederholen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/technik\/big-tech-ist-schlecht-big-ki-wird-noch-schlimmer-sein\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Audi-Strafprozess endet mit einem schmutzigen Deal<\/strong><br>\nDie Urteile im Strafprozess gegen die ehemaligen Audi-Manager sind rechtsstaatlich inakzeptabel. Die Schuldeingest&auml;ndnisse waren rein taktischer Natur.<br>\nAm Ende stehen Bew&auml;hrungsstrafen: Der langj&auml;hrige Audi-Chef Rupert Stadler, der fr&uuml;here Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz und der Ingenieur Giovanni Pamio sind im Verfahren um den Dieselskandal zwar verurteilt worden, m&uuml;ssen aber nicht mehr ins Gef&auml;ngnis.<br>\nMan kann sich dar&uuml;ber streiten, ob das Strafma&szlig; f&uuml;r die ehemaligen F&uuml;hrungskr&auml;fte angemessen ist. In jedem Fall inakzeptabel ist die Art und Weise, wie das Urteil zustande kam. F&uuml;r ihre Entscheidung hat die Strafkammer unter Vorsitz des Richters Stefan Weickert einen Weg gew&auml;hlt, der rechtsstaatlich nicht vertretbar ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-der-audi-strafprozess-endet-mit-einem-schmutzigen-deal\/29227378.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Immer noch nichts mit den Chinesen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBidens Spitzendiplomat beendete am Montag zweit&auml;gige Gespr&auml;che in Peking, die mit einem 35-min&uuml;tigen Treffen mit Pr&auml;sident Xi Jinping endeten. Sullivan vertritt jetzt eine Strategie, die so gro&szlig;artig ist, dass einige von uns sie &ldquo;Sullivan-Doktrin&rdquo; nennen. [&hellip;]<br>\nEs w&auml;re ein gro&szlig;er Fehler, von diesen beiden Bem&uuml;hungen etwas zu erwarten. In der wichtigsten Beziehung, die die USA in diesem Jahrhundert zu f&uuml;hren haben, kann Washington nichts weiter tun, als Positionen zu wiederholen, die Peking bereits als inakzeptabel bezeichnet hat. Die einzige Alternative &ndash; Bidens Wahl in dieser Woche &ndash; besteht darin, nichts zu sagen und es als Erfolg zu werten, dass ein weiteres Chaos abgewendet wurde. Die bittere Wahrheit ist, dass die Besten und Kl&uuml;gsten von Joe Biden zu sehr von der Ideologie der amerikanischen Vormachtstellung gel&auml;hmt sind, um auch nur einen einzigen neuen Gedanken zu entwickeln, wie man mit anderen Gro&szlig;m&auml;chten umgehen sollte, wenn wir in eine historisch neue &Auml;ra eintreten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/still-nowhere-with-the-chinese\/\">Popular Resistance<\/a>\n<p>dazu: <strong>Chinesischer Au&szlig;enminister stellt Position zur von den USA geforderten &ldquo;regelbasierten internationalen Ordnung&rdquo; klar<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nChina lehnt Kommunikation nie ab, aber der Schl&uuml;ssel ist, wie man kommuniziert und ob man die gew&uuml;nschten Ergebnisse erzielen kann, sagte Yang Tao, Generaldirektor der Abteilung f&uuml;r nordamerikanische und ozeanische Angelegenheiten des chinesischen Au&szlig;enministeriums, am Montag gegen&uuml;ber der Global Times, als er chinesische und ausl&auml;ndische Medien &uuml;ber den Besuch des US-Au&szlig;enministers Antony Blinken in China von Sonntag bis Montag informierte. [&hellip;]<br>\nIn einer Erkl&auml;rung eines Sprechers des US-Au&szlig;enministeriums vom Sonntag hie&szlig; es, Blinken habe erkl&auml;rt, die USA w&uuml;rden &ldquo;mit ihren Verb&uuml;ndeten und Partnern zusammenarbeiten, um unsere Vision einer freien, offenen und auf Regeln basierenden internationalen Ordnung voranzutreiben&rdquo;.<br>\nYang sagte, dass die urspr&uuml;ngliche Absicht von Pr&auml;sident Xi Jinping, der sich f&uuml;r eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft f&uuml;r die Menschheit einsetzt, darin besteht, die internationale Solidarit&auml;t und Zusammenarbeit zu maximieren, um globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.<br>\n&ldquo;China ist das erste Land, das die UN-Charta unterzeichnet hat. Es ist der Sch&ouml;pfer, Verteidiger und Nutznie&szlig;er der derzeitigen internationalen Ordnung. Warum sollte China die bestehende internationale Ordnung &auml;ndern?&rdquo;, sagte Yang.<br>\n&ldquo;Einige Leute sprechen immer von der &lsquo;regelbasierten internationalen Ordnung&rsquo;. Auf welchen Regeln basiert sie? Wenn es die UN-Charta ist, hat China kein Problem. Wenn es sich um die Regeln handelt, die von einer Handvoll L&auml;nder formuliert wurden, wird es China wie auch vielen anderen L&auml;ndern schwerfallen, zuzustimmen&rdquo;, sagte Yang.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202306\/1292977.shtml\">Global Times<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Joe Biden verteidigt seine Bezeichnung von Chinas Xi Jinping als Diktator, w&auml;hrend Indiens Narendra Modi einen Staatsbesuch erh&auml;lt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden verteidigte am Donnerstag w&auml;hrend einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem indischen Premierminister Narendra Modi seine j&uuml;ngste Bezeichnung des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping als &ldquo;Diktator&rdquo;, dessen Haltung zu Menschenrechten und Pressefreiheit einige in Bidens Demokratischer Partei beunruhigt.<br>\nBiden sagte: &ldquo;Die Idee, dass ich mich entscheide und es vermeide, das zu sagen, was ich in Bezug auf die Beziehungen zu Indien und China f&uuml;r richtig halte, werde ich nicht gro&szlig;artig &auml;ndern&rdquo;. [&hellip;]<br>\nBiden sagte, Blinken habe eine &ldquo;gro&szlig;artige Reise nach China&rdquo; gehabt und f&uuml;gte hinzu, er selbst erwarte, Xi &ldquo;irgendwann in der Zukunft, in naher Zukunft&rdquo; zu treffen.<br>\nBiden glaubte, dass seine &Auml;u&szlig;erungen &ldquo;keine wirklichen Konsequenzen&rdquo; gehabt h&auml;tten, und bezeichnete einen vermeintlichen Zusammenbruch der Beziehungen zwischen den USA und China als &ldquo;Hysterie&rdquo;. [&hellip;]<br>\nChina verurteilte die Charakterisierung des chinesischen Staatschefs durch den US-Pr&auml;sidenten als &ldquo;falsch, absurd und unverantwortlich und als offene politische Provokation&rdquo;.<br>\nAuf die Frage, wie er seine &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber Xi mit seinem Schweigen &uuml;ber Modi und Indiens Umgang mit religi&ouml;sen Minderheiten und der Unterdr&uuml;ckung Andersdenkender in Einklang bringen k&ouml;nne, sagte Biden sp&auml;ter, einer der &ldquo;grundlegenden Gr&uuml;nde&rdquo; daf&uuml;r, dass die Beziehungen zwischen den USA und China nicht im gleichen Bereich liegen wie die Beziehungen zwischen den USA und Indien, sei, dass &ldquo;wir beide Demokratien sind&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.scmp.com\/news\/china\/article\/3225072\/joe-biden-defends-his-calling-chinas-xi-jinping-dictator-indias-narendra-modi-gets-state-visit\">South China Morning Post<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Durchfahrt des US-K&uuml;stenwachschiffs durch die Stra&szlig;e von Taiwan ist ein reiner Publicity-Gag, der die diplomatische Scheinheiligkeit der USA entlarvt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n&ldquo;Dieser Vorfall entlarvt einmal mehr die Doppelz&uuml;ngigkeit der US-Diplomatie gegen&uuml;ber China. Auf der einen Seite behauptet sie, die Beziehungen zwischen den USA und China zu stabilisieren, aber auf der anderen Seite schafft sie Spannungen in den Beziehungen, was eine direkte Manifestation ihrer widerspr&uuml;chlichen Worte und Taten ist&rdquo;, sagte Li. [&hellip;]<br>\nSong erkl&auml;rte, dass &ldquo;die Funktion der US-K&uuml;stenwache darin besteht, die Sicherheit der US-K&uuml;ste aufrechtzuerhalten, und ihre St&auml;rke liegt an der Ost- und Westk&uuml;ste der USA und sollte nicht auf die andere Seite des Atlantiks und des Pazifiks ausweichen, um die Sicherheit ihrer nationalen K&uuml;ste aufrechtzuerhalten. Dies ist ein klares Paradoxon.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202306\/1293014.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Antikriegskoalition vertreibt Milit&auml;rrekrutierer von College-Karrieremesse<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBronx, New York City, New York &ndash; Die Antikriegskoalition der Bronx hat am 11. Juni erfolgreich Anwerber der US-Armee von einer Berufsmesse f&uuml;r Studenten vertrieben. Die Messe wurde vom US-Abgeordneten Adriano Espaillat an der City University of New York in The Heights (BMCC) im &uuml;berwiegend dominikanischen Stadtteil Washington Heights veranstaltet. Die Koalition organisierte die Anti-Rekrutierungs-Demonstration, da die BMCC aufgrund ihrer N&auml;he eine beliebte Hochschule f&uuml;r Highschool-Sch&uuml;ler aus der Bronx ist.<br>\nAls sich die Milit&auml;rrekrutierer dem Eingang der Messe n&auml;herten, skandierten die Demonstranten lautstark: &ldquo;Milit&auml;rrekrutierer raus aus der CUNY!&rdquo; und &ldquo;Geld f&uuml;r die Hochschule, nicht f&uuml;r den Krieg!&rdquo; Sie verteilten an alle Besucher Brosch&uuml;ren, in denen sie vor den physischen und psychischen Gefahren eines Milit&auml;rdienstes warnten und die Teilnehmer ausdr&uuml;cklich aufforderten, nicht mit Milit&auml;r- oder Polizeirekrutierern zu sprechen.<br>\nDie Anti-Kriegs-Demonstranten informierten &uuml;ber Alternativen zum Milit&auml;rdienst, z. B. &uuml;ber Stipendien f&uuml;r ein kostenloses Studium im Ausland. Studenten, die die Messe verlie&szlig;en, berichteten, dass der Tisch mit den Milit&auml;rrekruten leer war und niemand Interesse zeigte.<br>\nInnerhalb von 15-20 Minuten verlie&szlig;en die Anwerber die Messe und kamen nicht wieder.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/bronx-antiwar-coalition-chases-military-recruiters-out-of-college-career-fair\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gipfel f&uuml;r neuen Finanzpakt zeigt gestiegene Erwartungen des Globalen S&uuml;dens<\/strong><br>\nKeine verpflichtenden Vereinbarungen getroffen. Pr&auml;sidenten aus Lateinamerika: Die bestehende internationale Finanzarchitektur ist &uuml;berholt<br>\nDer Gipfel in Paris &uuml;ber Wege zur Finanzierung der Abwendung katastrophaler Folgen des Klimawandels hat sich zwischen dem Wunsch nach Wiederherstellung der &ldquo;Glaubw&uuml;rdigkeit der reichen L&auml;nder&rdquo; und der Forderung nach &Uuml;berwindung der internationalen Finanzarchitektur von Bretton-Woods bewegt. Verpflichtende Vereinbarungen sind nicht zu vermelden. Teilnehmende und Beobachter begr&uuml;&szlig;ten jedoch, dass auf hoher politischer Ebene die gestiegenen Erwartungen des Globalen S&uuml;dens zum Ausdruck kamen.<br>\nZu dem Treffen im Brongniart-Palast, der ehemaligen Pariser B&ouml;rse, erschienen rund 40 Staats- und Regierungschefs von allen Kontinenten, Leiter internationaler Institutionen und Vertreter der Zivilgesellschaft. [&hellip;]<br>\nD&iacute;az-Canel sagte zu Beginn, &ldquo;dass die sch&auml;dlichsten Folgen der derzeitigen internationalen Wirtschafts- und Finanzordnung, die zutiefst ungerecht, antidemokratisch, spekulativ und ausgrenzend ist, die Entwicklungsl&auml;nder am st&auml;rksten treffen&rdquo;. Auch er stellte die &ldquo;veralteten Institutionen aus der Zeit des Kalten Krieges und von Bretton Woods&rdquo; infrage, die darauf ausgelegt seien, &ldquo;von den Ressourcen des S&uuml;dens zu profitieren, das Ungleichgewicht aufrechtzuerhalten und kurzfristige Rezepte anzuwenden, um ein modernes kolonialistisches Schema zu reproduzieren&rdquo;.<br>\nEine Reform der internationalen Finanzinstitutionen m&uuml;sse &ldquo;sowohl in Bezug auf die Leitung und Vertretung als auch auf den Zugang zu Finanzmitteln den legitimen Interessen der Entwicklungsl&auml;nder geb&uuml;hrend Rechnung tragen und ihre Entscheidungsbefugnis in den Finanzinstitutionen ausweiten&rdquo;, so der kubanische Pr&auml;sident.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/06\/264614\/neuer-globaler-finanzpakt-paris\">amerika21<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kubas Pr&auml;sident in Europa<\/strong><br>\nDank aus Italien und Serbien. Zusammenarbeit ausgebaut.<br>\nKubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat deutliche Worte gefunden: Wer vorgebe, den globalen S&uuml;den beim Kampf gegen den Klimawandel unterst&uuml;tzen zu wollen, k&ouml;nne nicht zugleich Sanktionen gegen andere L&auml;nder verh&auml;ngen. Dies erkl&auml;rte er auf dem am Freitag in Paris beendeten Gipfeltreffen f&uuml;r einen neuen globalen Finanzpakt. D&iacute;az-Canel nahm w&auml;hrend einer mehrt&auml;gigen Europareise in seiner Eigenschaft als Pr&auml;sident der Gruppe der 77 plus China an dem vom franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron einberufenen Treffen teil. Die Zielsetzung des Treffens begr&uuml;&szlig;e die Gruppe der 77 plus China, zu der 134 der 193 Mitgliedstaaten der UNO und 80 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung geh&ouml;ren, erkl&auml;rte D&iacute;az-Canel. Die Gestaltung einer neuen globalen Finanzarchitektur erfordere jedoch auch &raquo;die Abschaffung von Blockaden und einseitigen Zwangsma&szlig;nahmen, unter denen mehrere L&auml;nder des S&uuml;dens leiden und die ihre Entwicklung beeintr&auml;chtigen&laquo;, betonte er zugleich, wie die Prensa Latina am Donnerstag meldete. Er verwies darauf, da&szlig; sein Land seit mehr als sechs Jahrzehnten einer US-amerikanischen Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade unterliegt, die dem V&ouml;lkerrecht und dem Multilateralismus widerspreche&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1443393873780\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Globaler Lithiumhunger eskaliert in Argentinien: Protestwelle und Pr&uuml;gelkommandos<\/strong><br>\nEs geht um zentrale Zukunftsfragen, auch f&uuml;r den Globalen Norden und dessen Wandel zur Elektromobilit&auml;t: Wer darf rund 1200 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires auf wessen Land die Rohstoffe sch&uuml;rfen? Welche Rechte haben die Menschen, die darauf und bislang davon leben? Welcher Widerstand ist erlaubt?<br>\n&ldquo;Die komplette institutionelle Struktur der Verfassungs&auml;nderungen erleichtert die grenzenlose F&ouml;rderung des Lithiums, ohne Kontrollen, ohne Umweltschutz und ohne R&uuml;cksicht auf die indigenen V&ouml;lker&rdquo;, sagte eine Abgeordnete aus Jujuy. Zugleich frisst die argentinische Inflation von &uuml;ber 100 Prozent die Geh&auml;lter auf. Es ist ein sozialpolitischer Giftcocktail, der Wut erzeugt. [&hellip;]<br>\nDie Andenprovinz Jujuy grenzt im Norden an Bolivien und im Westen an Chile, die gemeinsam mit Argentinien zum s&uuml;damerikanischen Lithiumdreieck geh&ouml;ren. Hier lagert die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te bekannteste Reserve des Rohstoffs weltweit, allein in Argentinien die potenziell zweitgr&ouml;&szlig;te. Lithium wird hier aus Salztonebenen und Salzseen gewonnen, in sp&auml;rlich besiedelten Landstrichen der Provinzen Jujuy, Salta und Catamarca. F&uuml;r leistungsf&auml;hige Batterien und damit den Wandel zur Elektromobilit&auml;t ist &ldquo;das wei&szlig;e Gold&rdquo; nach aktuellem Stand unerl&auml;sslich. Der Widerstand in Argentinien hat damit auch eine internationale Dimension.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Globaler-Lithiumhunger-eskaliert-in-Argentinien-article24214462.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Vor diesem Hintergrund werden die &bdquo;Energiewende&ldquo;, die &bdquo;W&auml;rmewende&ldquo;, die &bdquo;Mobilit&auml;tswende&ldquo; als ideologische Phrasen entlarvt. Der Wandel zur Elektromobilit&auml;t basiert, wie gehabt im Kapitalismus, auf Ausbeutung, Gewalt und Umweltzerst&ouml;rung. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Schmutziges Kupfer<\/strong><br>\nSeit Jahren steigt der Preis f&uuml;r Kupfer in noch nie dagewesene H&ouml;hen. Minen und Produzenten machen weltweit Milliardengewinne. Doch wo und unter welchen Umst&auml;nden wird Kupfer abgebaut? Welche Folgen hat der Abbau f&uuml;r die Umwelt? Ein Fernsehteam st&ouml;&szlig;t auf eine &ouml;kologische Katastrophe. Eine spannende Recherche &uuml;ber Kupfer, einen der wichtigsten Rohstoffe f&uuml;r erneuerbare Energien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.3sat.de\/gesellschaft\/politik-und-gesellschaft\/schmutziges-kupfer-die-dunkle-seite-der-energiewende-100.html\">3sat<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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