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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Hinweise des Tages
Datum: 5. Januar 2026 um 8:43 Uhr
Rubrik: Hinweise des Tages
Verantwortlich: Redaktion
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Anmerkung Christian Reimann: Für den gelernten Juristen Merz scheint der Sachverhalt offensichtlich zu komplex zu sein. Dabei ist er ziemlich klar. Die USA haben mal wieder gegen das Völkerrecht verstoßen und in einen souveränen Staat interveniert. Der nicht sehr beliebte deutsche Bundeskanzler liefert mit dieser kurzen Stellungnahme weitere Indizien dafür, dass er ein williger Vasall von US-Interessen ist.
dazu: 2025 war für Westeuropa ein düsteres Jahr – mit riesigem Tempo marschiert die EU in den Abgrund
Rücksichtslose Kriegstreiberei, politische Manipulation und Propaganda – das vergangene Jahr war in der EU schlimm genug. Im neuen Jahr kann der Weg in den Abgrund nur noch schneller werden. (…)
Was jedoch wirklich originell an der Rolle der EU ist, die uns immer näher an einen selbstzerstörerischen Krieg treibt, ist etwas anderes – nämlich ihr massiver Beitrag zur kognitiven Kriegsführung und Propaganda. Auch wenn dies ein sehr aktives Betätigungsfeld ist, in dem die NATO und die nationalen europäischen Regierungen heftig darum konkurrieren, wer seine Bevölkerung am meisten in Angst und Schrecken versetzen kann, hat die EU doch etwas Besonderes an sich. Sie strebt eindeutig eine Führungsrolle in der “kognitiven Sicherheit” an, was ein Euphemismus für die Erlangung einer “Lizenz” darstellt, eigene Propaganda zu betreiben, indem man den anderen – in diesem Fall natürlich Russland – kognitiver Aggression bezichtigt.
Quelle: Tarik Cyril Amar auf RT DE
dazu auch: Europa ist Amerikas Opfer
Die Bomben fallen nie auf Washington, und das war schon immer Europas Problem.
Europa behauptet oft, endlich aufgewacht zu sein und dass der Krieg in der Ukraine die Bedeutung dieses Jahrhunderts verdeutlicht habe. Die tiefere Lektion ist älter und schmerzlicher: Der Kontinent ist positioniert, nicht geschützt. Die Logik, die die nuklearen Strategien der NATO prägte – von frühen Übungen, die Feuerstürme auf deutschem Boden simulierten, bis hin zu den WINTEX-CIMEX-Manövern der 1980er-Jahre – ist zurückgekehrt, aktualisiert und unter der Sprache der Werte verborgen. Europa steht nun vor einem Krieg, den es sich nicht ausgesucht hat, unter einer Doktrin, die es nicht verfasst hat, im Rahmen einer strategischen Architektur, die es lange als entbehrliches Terrain für andere Mächte behandelt hat.
Vom Kalten Krieg bis zum Krieg in der Ukraine ist die strategische Gleichung dieselbe geblieben: Europa ist nicht das, was die Vereinigten Staaten von Amerika schützen. Europa ist der Ort, an dem die Vereinigten Staaten sich selbst schützen.
Quelle: Thomas Karat auf Antikrieg
und: Verteidigungsminister Pistorius: „Europa zu verlieren, wäre ein fataler sicherheitspolitischer Fehler der USA“
Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) appelliert an die USA, am transatlantischen Bündnis festzuhalten. „Europa zu verlieren, wäre ein fataler sicherheitspolitischer und außenpolitischer Fehler der USA“, erklärte er in einem Interview mit der „Zeit“ mit Blick auf die radikale neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA. „Dass die USA einmal die AfD und die rechten Kräfte in Europa stärken und die westeuropäische Lebensart attackieren würden – vor zehn Jahren hätte das niemand geglaubt“.
Quelle: Tagesspiegel
Anmerkung Christian Reimann: Der Bundesverteidigungsminister denkt offensichtlich in engen Bahnen und ist beratungsresistent. Vor zehn Jahren hätte wohl niemand geglaubt, dass ein ehemaliger Oberbürgermeister der Friedensstadt Osnabrück zur Kriegstüchtigkeit aufruft. Vor zehn Jahren hätte wohl niemand geglaubt, dass die EU und Deutschland Friedensinitiativen aus den USA blockieren.
dazu: Liegt Berlin bald in Ruinen? Nur eines kann Europas Selbstmord noch abwenden
Wenn wir über die rasante Militarisierung der EU sprechen, ist es wichtig, die Verantwortung nicht gleichmäßig auf alle zu verteilen. Erstens gibt es in Europa kein einziges Volk, das bereit ist, singend an die Ostfront zu ziehen und dort zu sterben. So sehr sich die Propaganda auch bemüht ‒ weder die Polen noch die Deutschen noch die Balten wollen in Massen gegen die Russen in einen Krieg ziehen. Im Internet gibt es genug Kriegslüsterne, aber in der Realität ist kaum jemand dumm genug, in Schützengräben sitzen zu wollen.
Zweitens tobt auch unter den europäischen Staats- und Regierungschefs ein Krieg zu diesem Thema. Hinter Orbán und Fico, die sich offen gegen die aggressiven Pläne Brüssels aussprechen, drängen sich die Regierungschefs Italiens, Österreichs und Tschechiens und versuchen, sich nicht zu exponieren. Gegen einen Krieg mit Russland sind so mächtige Parteien wie der französische Rassemblement National und die deutsche Alternative für Deutschland.
Seien wir ehrlich: Wenn Europa einen neuen Krieg mit uns anzettelt, wird einer der Hauptverantwortlichen dafür der deutsche Bundeskanzler sein. Es ist Friedrich Merz, der heute auf seinem Schlachtross allen voranreitet.
Quelle: RT DE
Anmerkung Christian Reimann: Angesichts solcher öffentlichen Diskussionen in Russland sollten sowohl bei den Mitgliedern der Bundesregierung als auch bei den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland die Alarmsirenen aufheulen. Welche Warnungen sollen bzw. müssen noch kommen, damit insbesondere die Regierung des BlackRock-Kanzlers ihre Position im Ukraine-Konflikt überdenkt und schließlich auch ändert?
dazu auch: Die 91 Drohnen der Dummheit – Sinnlos und ohne Würde
Nachdem er vom Verhandlungstisch ausgeschlossen worden war, versuchte Selenskyj auf vielfältige Weise, die Verhandlungen zu sabotieren und die Situation eskalieren zu lassen: von Besuchen beim britischen Gerichtshof und der Europäischen Kommission bis hin zu Morddrohungen und -aufstachelung. Nun werden Drohnen gegen die Residenz des russischen Präsidenten eingesetzt.
Selenskyjs Verhalten, zusätzlich zu seinem Mangel an strategischem Gespür und Würde – die er bereits während seiner Fernsehshows verloren hatte, in denen er nackt Klavier und Gitarre spielte – offenbart die letzten Atemzüge eines Charakters, der nun den letzten Akt seines Drehbuchs erreicht hat.
Quelle: Seniora.org
und: Selenskyjs 20 Punkte oder Wie man einen Krieg nicht beendet
Was als Friedensplan präsentiert wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als geopolitische Wunschliste voller wirtschaftlicher Interessen, moralischer Inszenierung und strategischer Fallstricke. In dieser Punkt-für-Punkt-Analyse zeigt sich: Keiner der 20 Vorschläge zielt ernsthaft auf eine Deeskalation mit Russland ab.
Statt Frieden erleben wir Verwaltung, Machtpolitik und PR – und die Frage: Wer spielt hier eigentlich mit wem? Was ist das überhaupt?
Quelle: Seniora.org
Anmerkung Christian Reimann: Immerhin fällt diesem Medium auf, dass die Bedingungen für die weiteren Finanzen an die Ukraine durch die EU „ungewöhnlich“ sind. Es wird jedoch nicht hinterfragt, weshalb insbesondere die deutschen Politiker in EU und Deutschland – Frau von der Leyen und Herr Merz – dennoch so eine Entscheidung getroffen haben. Sie müssen gewusst haben, welche Konsequenzen und Risiken damit verbunden sind.
dazu: Causa Jacques Baud – ein krasser Fall staatlicher Willkür
«Bestrafe einen und erziehe Millionen»
Interview mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko
Zeitgeschehen im Fokus In der letzten Zeit hört man aus der EU vermehrt Ungeheuerliches. Es gibt gehäuft Fälle, bei denen Journalisten und Wissenschaftler massiv in ihrem Leben eingeschränkt werden, wenn ihre Positionen von den staatlichen Vorgaben abweichen, was als «Desinformation» bezeichnet wird. Was fällt konkret unter Desinformation?
Andrej Hunko Ja, Desinformation ist das neue Zauberwort, das Schlüsselwort. Hier stellt sich die Frage: Wer definiert, was Desinformation ist und was nicht? Alles, was von staatlichen Stellen kommt oder von der EU, soll nach dieser Vorstellung keine Desinformation sein. Die EU nimmt sich also das Recht heraus, die Wahrheit zu bestimmen. In der Vergangenheit hat sich jedoch herausgestellt, dass gerade auch von staatlicher Seite Desinformation verbreitet wurde.
Quelle: Zeitgeschehen im Fokus
dazu auch: Donna Quichotta und Sanchos Panzer
Eine bitterböse Weihnachtssatire.
Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von Kaiserin Ursel der Anderthalbsten ausging, dass alle Narrative in der EU geschätzt würden. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit, da Wolodimirius Statthalter in Ost-EUnien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.
Da die Realität in all ihrer Boshaftigkeit sich hartnäckig weigerte, sich den von der EU-Bürokratur verordneten Narrativen anzupassen, sah ihre Durchlaucht sich leider gezwungen, die bereits gegen diverse europäische Journalisten und Bestseller-Autoren verhängten Sanktionen nun auch gegen die widerspenstige Realität anzuwenden. Infolgedessen wird es der Realität ab sofort untersagt, sich im EU-Terr(or)itorium und erst recht nicht in den Köpfen der EU-Bürger aufzuhalten. (…)
Wie Burgfräulein Strazi in ihrer unendlichen Weisheit bereits festgestellt hat, ist Putin für Hunderte Millionen Todesopfer verantwortlich, und wir werden alles daran setzen, dass die Realität dieses Postulat endlich vollumfänglich umsetzt. Dazu ist es unumgänglich, dass die Weissagungen des NATO-Propheten Mark Rutte, wir seien Russlands nächstes Ziel und ein Krieg wie zu Zeiten unserer Väter und Großväter stünde an, von der Realität nicht länger ignoriert wird. Diese Ignoranz beweist eindeutig, dass die Realität der russischen Propaganda auf den Leim gegangen ist oder gar von Moskau direkt finanziert wird. Das werden wir nicht länger dulden!
Quelle: Overton Magazin
Anmerkung unserer Leserin A.F.: Absolut nichts ist gut in Gaza und Israel macht weiter mit seinen Verbrechen.
dazu: “Irgendwann ging es nicht mehr”
Mehr als fünf Millionen Menschen bekommen Bürgergeld. Jetzt reformiert die Politik das System. t-online hat mit Menschen gesprochen, die direkt davon betroffen sind.
Vier Menschen, vier Wege ins Bürgergeld – und kaum eine Gemeinsamkeit auf den ersten Blick. Sie alle wollten arbeiten oder haben gearbeitet, sie alle haben versucht, sich durchzuschlagen. Und doch sind sie irgendwann im System der Grundsicherung gelandet – aus Erschöpfung, Krankheit, Überforderung oder schlichtweg Pech.
Diese Protokolle erzählen vom Leben als Leistungsempfänger jenseits von Klischees. Von Menschen, die kämpfen, scheitern, neu anfangen – und manchmal auch einfach stehen bleiben. Sie zeigen, wie unterschiedlich die Wege ins Bürgergeld sind und wie stark das System selbst diese Wege prägt.
Quelle: t-online
dazu auch: AWO-Chef fordert Diskussion zur Armutsvermeidung
„Wir begrüßen jede Debatte, die sich ehrlich mit der Frage auseinandersetzt, wie soziale Sicherheit in diesem Land gestaltet werden muss“, sagte Groß auf die Frage, wie er die Mitgliederinitiative in der SPD bewerte. Die Erwartung der AWO sei, dass die Diskussion dafür genutzt werde, über Armutsvermeidung, Teilhabe und „echte Arbeitsmarktintegration“ zu sprechen. Die AWO ist der SPD seit ihrer Gründung 1919 als sozialdemokratische Wohlfahrtsorganisation eng verbunden. Groß, der bis 2021 als SPD-Abgeordneter im Bundestag saß, vertrat die Partei unter anderem im Haushaltsausschuss.
Quelle: taz
und: Sozialkürzungen sparen kein Geld, sie verschieben nur die Rechnung
Während österreichweit an sozialen Ausgaben und Projekten gespart wird, denkt kaum jemand unter den Entscheidungsträger:innen an die Folgen oder die Kosten, die dadurch in Zukunft entstehen. Denn manche Einsparungen sind ein teures Geschenk – bezahlt mit einem Kredit aus der Zukunft.
Wien und ganz Österreich stehen vor einer neuen Runde von Sozialkürzungen. Förderungen werden eingefroren oder gestrichen, Leistungen eingeschränkt, Zugänge erschwert. Die Begründung klingt dabei meist so: Sparzwang, Budgetloch, „Gürtel enger schnallen“.
Doch diese Logik ist kurzsichtig und gefährlich. Denn Sozialkürzungen sparen kein Geld, sie verschieben nur Kosten. Und zwar in Bereiche, in denen sie später deutlich höher ausfallen.
Quelle: Pressenza
Anmerkung unseres Lesers G.G.: Die Feststellungen in diesem österreichischen Artikel sind eins zu eins auf Deutschland übertragbar. Einfach unfassbar, auf welchem Niveau inzwischen politische Entscheidungen zum Nachteil der aktuellen und kommender Generationen getroffen werden.
dazu: Wohnungslosenhilfe warnt wegen Kälte vor Lebensgefahr für Obdachlose
Angesichts der bevorstehenden Kältewelle warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe vor einer unzureichenden Versorgung von Obdachlosen. “Kälte stellt für obdachlose Menschen eine akute Lebensgefahr dar”, sagte Geschäftsführerin Sabine Bösing dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Ohne Zugang zu warmen, sicheren Schutzräumen seien wohnungslose Menschen den extremen Temperaturen schutzlos ausgeliefert.
Quelle: Zeit Online
dazu: Kanzleramtschef Frei erwägt Änderung am Koalitionsvertrag
Angesicht der schlechten Wirtschaftslage hat sich Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) offen für eine Überarbeitung des Koalitionsvertrags gezeigt.
Quelle: Zeit Online
Anmerkung Christian Reimann: „Verstärkt gegensteuern“ – das bedeutet auch für diese Koalition, dass der noch vorhandene Sozialstaat weiter abgebaut werden soll.
dazu auch: Im Gesundheitswesen müssen manche Leistungen entfallen
Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) stimmt die Bevölkerung auf einen Abbau von Leistungen im Gesundheitssystem ein. „Klar ist auch, dass manche Leistungen entfallen müssen, um das Gesundheitssystem günstiger zu machen, was in anderen Ländern auch funktioniert“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Quelle: RND
und: Wer Leistungskürzungen vorschlägt, hat keine Ahnung von den Problemen des Gesundheitssystems
Wem als Sparmaßnahme für die gesetzliche Krankenversicherung als erstes Leistungskürzungen einfallen, hat sich bisher nicht die Mühe gemacht, sich intensiver mit den Problemen im Gesundheitswesen zu beschäftigen. Denn auf die Anschlussfrage, welche Leistungen konkret gestrichen werden sollten, folgen zumeist untaugliche Vorschläge. (…)
Nein, der Grund für die hohen Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ist nicht der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das deutsche Gesundheitssystem arbeitet schlicht ineffizient, wofür die Patientinnen und Patienten nichts können. Sie werden sich selbst überlassen und nicht durch das System dirigiert.
Quelle: Tim Szent-Ivanyi in Neue Westfälische
dazu: 10-Billionen-Marke überschritten: Geldvermögen privater Haushalte steigt auf Rekordsumme
Etwas mehr als 10 Billionen Euro – diese unvorstellbare Rekordsumme, eine 1 mit 13 Nullen, nennen Deutschlands Privathaushalte ihr Eigen. Das Geldvermögen steigt seit Jahren, weil die Menschen hierzulande sparen wie die Weltmeister und trotz einer weitverbreiteten Börsenskepsis inzwischen zunehmend auch von steigenden Aktienkursen profitieren.
Quelle: Tagesspiegel
Anmerkung unseres Lesers H.B.: “Sprengstoff für die Demokratie” – Neuer Regierungsbericht: Vermögensverteilung in Deutschland extrem ungleich – Der Paritätische – Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege/
dazu: Nahles: Chancen für Arbeitslose bei Jobsuche so schlecht wie nie
Nahles sagte dem Portal Web.de, der Arbeitsmarkt sei seit Monaten wie ein Brett, es komme kein Schwung rein. Aktuell sei keine Gruppe an Arbeitnehmern vor Jobverlust gefeit. Gut ausgebildete Menschen hätten aber weiterhin die besten Chancen am Arbeitsmarkt. Für Berufseinsteiger sei die Lage hingegen schlecht.
Die frühere SPD-Vorsitzende äußerte dabei auch Kritik am sogenannten Vermittlungsvorrang für Arbeitslose, der mit der Bürgergeldreform kommen soll. Dieser besagt, dass die Vermittlung in Arbeit in der Regel Vorrang vor einer Ausbildung oder Qualifizierung hat. Nahles erklärte, die Fähigkeiten der arbeitslosen Menschen würden oft nicht zu den freien Stellen passen. Qualifizierung bleibe wichtig, sonst stünden die Menschen nach drei Monaten wieder beim Jobcenter vor der Tür.
Quelle: Deutschlandfunk
dazu: Zwangsverrentung ab 2027? Wen das betreffen könnte und was es bedeutet
Würde die Zwangsverrentung ab 2027 wiederkommen, wären insbesondere Bürgergeld-Empfänger im Alter ab 63 Jahren betroffen, sobald sie die formalen Voraussetzungen für einen Rentenbezug erfüllen. Konkret wären das die Mindestversicherungsjahre in der Rentenversicherung und das Erreichen eines bestimmten Mindestalters.
Bei einer Zwangsverrentung drohen den Betroffenen erhebliche finanzielle Nachteile. Bei einer vorzeitigen Altersrente fallen Abschläge an. Das sind in der Regel 0,3 Prozent pro Monat bei vorzeitigem Renteneintritt. Wer also vier Jahre früher in Rente gegangen ist, bekommt bis zu 14,4 Prozent weniger Rente, und das sogar lebenslang.
Quelle: inFranken.de
dazu: Lebensmittelpreise sind für immer mehr Menschen eine Belastung
Laut einer Umfrage sind teure Lebensmittel für immer mehr Menschen ein Problem. 45 Prozent der Befragten einer Forsa-Studie im Auftrag der Verbraucherzentrale des Bundesverbands gaben an, dass sie sich wegen gestiegener Preise beim Lebensmitteleinkauf einschränken müssen. Vor einem Jahr hatten dies noch 39 Prozent der Befragten gesagt.
Grundsätzlich blicken viele Verbraucher der Umfrage zufolge skeptisch auf ihre Lage. Wenn sie an ihre persönliche Situation als Verbraucherin und Verbraucher denken, blicken demnach 52 Prozent “eher negativ” auf das neue Jahr. “Eher positiv” schauen 47 Prozent voraus. Für die Umfrage befragte das Institut Forsa vom 12. bis 14. November 1.002 Menschen ab 18 Jahren.
Quelle: Zeit Online
Hauptadresse: http://www.nachdenkseiten.de/
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