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Über den seit langem von westlichen “Eliten” betriebenen Aufbau des Feindbildes Russland

Über den seit langem von westlichen “Eliten” betriebenen Aufbau des Feindbildes Russland

Wem das friedliche Zusammenleben der Völker in Europa ein Anliegen ist, wird sich oft und nicht erst seit Putin darüber wundern, wie zielstrebig am Feindbild Russland gemalt wird. Russophobie ist in. Im Mai-Heft von „Le Monde Diplomatique“ ist ein Artikel des Jerusalemer Professors für internationale Beziehungen Guy Laron zum Thema erschienen. Der Titel lautet übersetzt: „Eine kleine Geschichte der Russophobie“. Der Autor berichtet, dass schon seit mindestens zwei Jahrhunderten am Feindbild Russland gearbeitet wird. Und er belegt, dass zu diesem Zweck Dokumente gefälscht und Geheimdienste eingeschaltet worden sind. Im Westen nichts Neues. Gerhard Kilper hat den Artikel für die NachDenkSeiten zusammengefasst. Dafür und für den Hinweis auf den Artikel, der ausgesprochen interessant und aktuell ist, gebührt ihm der Dank der NachDenkSeiten-Leserschaft. Albrecht Müller.

Hinweise des Tages

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR/JB)

Leserbriefe zu „Deutschland first – Urlaubs-Nationalismus in Corona-Zeiten“

Jens Berger hat sich in diesem Beitrag mit den Reisewarnungen durch das Auswärtige Amt auseinandergesetzt. Sie werden mit der Corona-Krise begründet. Merkwürdig ist jedoch, dass zahlreiche Staaten, vor denen gewarnt wird, eine wesentlich bessere Bilanz aufweisen als Deutschland. Einige Reiseländer haben zumindest offiziell erheblich weniger positiv getestete Personen und sogar keine Corona-Toten zu beklagen. Nach Ansicht von Jens Berger liegt der Verdacht nahe, dass die aktuellen Reisewarnungen politische Gründe haben könnten. Sie scheinen jedenfalls dafür geeignet zu sein, den Inlandstourismus zu stärken. Und auch wenn dadurch vermutlich die Ökologie geschont wird, entsteht der Eindruck eines politisch gewollten „Urlaubs-Nationalismus in Corona-Zeiten“.
Einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten haben schnell auf diesen Artikel reagiert. Die generelle Zustimmung ist groß, aber es werden auch andere, eigene Eindrücke und Einschätzungen mitgeteilt. Es folgt eine Auswahl der eingereichten Leserbriefe, für die wir uns sehr bedanken. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Klinkhammer: „Das Interesse der arbeitenden Menschen steht nicht im Mittelpunkt der Nachrichten“

Klinkhammer: „Das Interesse der arbeitenden Menschen steht nicht im Mittelpunkt der Nachrichten“

„Wir erfahren in den Nachrichtensendungen so gut wie nichts über die Situation von ausgepowerten und drangsalierten Arbeitnehmern, über die steigende Armut in unserem Land, über die Wohnungsnot und unverschämte Mietsteigerungen oder über das Problem und die Folgen ungenügender Renten.“ Das sagt Friedhelm Klinkhammer im 2. Teil des Interviews, das die NachDenkSeiten mit ihm und Volker Bräutigam geführt haben. Im 2. Teil geht es weiter um die China- Berichterstattung der Tagesschau, aber auch um die beschlossene Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Von Marcus Klöckner.

Videohinweise am Samstag

Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG)