Beiträge von Redaktion
Leserbriefe zu „Friede, Freude, Eierkuchen. Wenn Sozialpartner den Sozialkahlschlag abkaspern …“
Leserbeiträge „Erinnerungen gegen den Krieg“ – Aufruf zum 8. Mai (26)

„Ein schickes Mercedes-Cabrio nahm mich mit, und am Steuer saß der UFA-Star Josef Sieber (Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern!). Er war in Luftwaffenuniform. Aber ich glaube, dass es sich bei der Uniform um ein Kostüm handelte, denn er war, wie er mir sagte, auf dem Weg zu den Studios in Babelsberg. Mit seiner berühmten sonoren Stimme brüllte er mir im offenen Cabriolet zu: ‚Na mein Junge, du glaubst doch sicher auch noch an den Endsieg!‘ Diesem Satz folgte eine apokalyptische Lachsalve.“
Gerade wollten wir unsere Reihe mit Folge 24 abschließen – doch dann erreichten uns noch zwei eindrucksvolle Texte mit den Erinnerungen des Vaters eines Lesers an die letzten Kriegsmonate, die er als 15-Jähriger erlebte. Gerne veröffentlichen wir diese, wieder sehr interessanten und bewegenden, Zeitzeugenberichte als Folgen 25 und 26. Hier der zweite Teil.
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Vernichtungskrieg (II): „Jeden totschießen, der nur schief schaut“ – Vor 85 Jahren überfiel Hitler-Deutschland die Sowjetunion

85 Jahre nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion nimmt die Orwell‘sche Sprachverdrehung hierzulande mittlerweile atemberaubende Züge an. Nach dem „Vernichtungskrieg“, den der „zweite Hitler“ im Kreml seit über vier Jahren angeblich gegen die Ukraine führt, wird nun auch noch ungeniert eine „bedingungslose Kapitulation Russlands“, eine „Stunde Null“ mit anschließendem Kriegsverbrecherprozess eingefordert. Höchste Zeit, die Maßstäbe wieder richtigzustellen: Ein veritabler Vernichtungskrieg war Hitlers Krieg gegen die Sowjetunion, der von Anfang an als solcher geplant war. Fast 27 Millionen Sowjetbürger fielen ihm zum Opfer. Von Leo Ensel.
Nach dem Drohnenangriff auf Moskau: Schadenfreude und russische Gelassenheit

Auf den größten ukrainischen Drohnenangriff auf Russland seit Beginn des Krieges reagierten die großen deutschen Medien mit kaum verhohlener Schadenfreude: „Drohnenhagel auf Russland“ (FAZ). „Moskau-Angriffe blamieren Putins Regime“ (Bild). Mitgefühl für die 17 verletzten Zivilisten und ein totes Mädchen sucht man in den deutschen Leitmedien vergeblich. Die Mehrheit der Russen nimmt die Drohnen-Attacken gelassen. Eine Analyse von Ulrich Heyden, Moskau.
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