Bücher der NachDenkSeiten-Macher

Das kritische Jahrbuch 2019/2020

Das kritische Jahrbuch 2019/2020 "Nachdenken über Deutschland"

Nachdenken über Deutschland


Albrecht Müller: Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst. Wie man Manipulationen durchschaut.

Spiegel Bestseller bei Sachbuch Paperback. Gleich nach Erscheinen Platz 10. Dann Platz 4 und in der zweiten Novemberwoche 2019 Platz 3, dann Platz 2. Offenbar ein lesenswertes und hilfreiches Buch.

Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst

Über das Buch:

Die Gedanken sind frei!
Demokratie klingt schön. Tatsächlich wird sie täglich ausgehöhlt. Wir alle werden ständig bedrängt zu denken, was andere uns vorsagen. Die meisten politischen Entscheidungen werden unter dem Einfluss massiver Propaganda getroffen – von der Agenda 2010 bis zu den neuen Kriegen. Dieses Buch hilft, sich aus dem Gestrüpp der Manipulationen zu befreien. Albrecht Müller beschreibt gängige Methoden der Manipulation sowie Fälle gelungener oder versuchter Meinungsmache und analysiert die dahintersteckenden Strategien. Es ist an der Zeit, skeptischer zu werden, nur noch wenig zu glauben und alles zu hinterfragen. Es ist Zeit, wieder selbst zu denken.

Bibliografische Angaben: 144 Seiten. 14 € Klappenbroschur.


Das kritische Jahrbuch 2018/2019

Des kritischen Jahrbuchs 2018/2019 "Nachdenken über Deutschland"

Nachdenken über Deutschland


Das kritische Jahrbuch 2017/2018

Des kritischen Jahrbuchs 2017/2018 "Nachdenken über Deutschland"

Nachdenken über Deutschland


Das kritische Jahrbuch 2016/2017

Kriegsgefahr!

Wirklich? Darüber aufzuklären ist heute eines der tragenden Motive unserer Arbeit – mit dem neuen Jahrbuch wie auch seiner Basis, der kritischen Internetseite NachDenkSeiten.de. Seit fast dreizehn Jahren versuchen wir aufzuklären. Seit etwa zwei Jahren hat sich der Akzent von der wirtschaftspolitischen Seite des Geschehens etwas in Richtung Krieg und Frieden verlagert. Das ist nicht mutwillig so geschehen. Es folgt der aktuellen Bedrohung.

Nachdenken über Deutschland


Das kritische Jahrbuch 2015/2016

Nachdenken über Deutschland – für alle, die es besser wissen wollen!

Alle Jahre wieder stellen wir Ihnen eine gedruckte Fassung interessanter Beiträge aus dem Internetportal NachDenkSeiten vor und zur Verfügung. Wir haben einige der wichtigsten Beiträge ausgewählt. Ein Blick auf die Gliederung zeigt Ihnen, was Sie dieses Jahr unter anderem erwartet: Texte zum Nachdenken über die Verhandlungen mit Griechenland, die neue (alte) Angst vor Fremden, die Gewerkschaften, die Bildungspolitik und die SPD, den NSA-Skandal und die deutsche Medienwelt.


Das kritische Jahrbuch 2014/2015

Selber denken – NachDenkSeiten lesen

Bei der Durchsicht und der Auswahl der Texte für das Jahrbuch 2014/2015 waren wir selbst überrascht: Wir haben einmal mehr festgestellt, wie viele Informationen, Fakten, Argumente und Dokumente die NachDenkSeiten im Laufe eines Jahres enthalten. Auch für unsere eigene tägliche Arbeit an Artikeln und für die Aufarbeitung von Sachthemen ist es hilfreich und nützlich, über eine gedruckte Fassung der Texte zu den wichtigsten Themen zu verfügen – schwarz auf weiß, eben auf Papier.


Das kritische Jahrbuch 2013/2014

Das ist das siebte kritische Jahrbuch, das wir auf der Basis der Texte unserer Internetseite www.nachdenkseiten.de herausgeben.

Nachdenken über Deutschland, dazu wollen wir auch in gedruckter Form anregen. Notwendig ist das. Gerade das Wahljahr 2013 hat bei vielen Menschen ein schales Gefühl hinterlassen. Es ging praktisch um Nichts, obwohl es um Vieles hätte gehen müssen.


Albrecht Müller – Brandt aktuell. Treibjagd auf einen Hoffnungsträger.

Gegen Willy Brandt lief Zeit seines Lebens eine Kampagne seiner politischen Gegner – mit üblen Methoden. Er wurde trotzdem Bundeskanzler. Als sich einige seiner Parteifreunde dieser Hatz anschlossen, war er erledigt. Der Autor Albrecht Müller war 1972 verantwortlich für den Wahlkampf Willy Brandts und dann Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt bei Willy Brandt und Helmut Schmidt. Er hat die Treibjagd auf Brandt hautnah miterlebt.

Für Albrecht Müller ist klar: Trotz seiner nur viereinhalbjährigen Amtszeit als Bundeskanzler, hat Willy Brandt uns viel Gutes hinterlassen. Er war der Hoffnungsträger, dessen politische Botschaften und Methoden uns heute noch fehlen.


Das kritische Jahrbuch 2012/2013

Mit den NachDenkSeiten setzen sich Wolfgang Lieb und Albrecht Müller wohltuend seit Jahren vom Medienmainstream ab. In ihrem neuen Jahrbuch durchleuchten sie kritisch die Berichterstattung zu den wichtigsten Themen und decken auf, wie wir alle von den Meinungsmachern aus Politik, Wirtschaft und Medien manipuliert werden sollen.


Albrecht Müller – Meinungsmache

Viele Wähler schließen mit der Politik ab, denn diese wird zunehmend über ihre Köpfe hinweg gemacht. Damit die Menschen trotzdem schlucken, was man ihnen vorsetzt, beeinflussen parteiische Experten und gezielte Kampagnen massiv die öffentliche Meinung. Albrecht Müller deckt auf, wer diese Kampagnen steuert und wie wir manipuliert werden. Ein kritisches Buch für kritische Bürger, das die Lust am Zweifel weckt – eine Anleitung zum Selberdenken, die auch verrät, woran wir erkennen, dass wir manipuliert werden sollen, und wo und wie wir uns noch zuverlässig informieren können.


Jens Berger – Stresstest Deutschland

Politik und Medien preisen täglich die Leistungsfähigkeit Deutschlands, nicht ohne uns im gleichen Atemzug zu ermahnen, den Gürtel doch bitte enger zu schnallen. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – die Grenzen zwischen Selbstbeweihräucherung und schrillem Alarmismus verschwimmen immer mehr. Doch wie gut sind wir wirklich? Jens Berger wirft einen unbestechlichen Blick u. a. auf die derzeitige Demokratiekrise, auf Wirtschafts-, Finanz- und Gesundheitspolitik, auf Rente und Soziales.
Wir sind Vize-Exportweltmeister, haben das begehrte AAA-Rating und hangeln uns von einem XXL-Aufschwung zum nächsten. Gleichzeitig wissen Millionen Deutsche am Monatsende nicht mehr, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Ihnen droht die Altersarmut, während ihre Kinder sich von einem Zeitvertrag zum nächsten schleppen. Geht es der Bevölkerung tatsächlich gut, wenn es der Wirtschaft gut geht? Ist die schwäbische Hausfrau wirklich ein passendes Leitbild für eine Volkswirtschaft? Wird Demokratie überhaupt noch gelebt, oder ist sie mittlerweile zu einer hohlen Phrase für Sonntagsreden verkommen? Und wer ist eigentlich der Souverän – die Banken oder das Volk? Sind die Medien noch ein „Sturmgeschütz der Demokratie“ oder nur die „Spritzpistole Angela Merkels“? Kann die Bewegung der Empörten ein Korrektiv sein? Jens Berger unterzieht Deutschland einem Stresstest und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.


Das kritische Jahrbuch 2011/2012

Wolfgang Lieb und Albrecht Müller fassen die politisch wichtigsten Themen des Jahres 2011 zusammen und benennen klipp und klar die Dinge, die im Medienmainstream sonst nicht zu hören oder zu sehen sind. Und sie regen zum Nachdenken an mit dem Ziel, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger immer weniger bereit sind, sich von skrupelloser Manipulation und willfähriger Meinungsmache bevormunden zu lassen.
Wolfgang Lieb und Albrecht Müller durchleuchten in einem zusammenfassenden Rückblick die wichtigsten politischen Themen des Jahres 2011, das geprägt war von dem politischen Zickzackkurs der Parteien inklusive Selbstdemontage einiger Politiker, den Ereignissen in Fukushima und der anschließenden Atomkraftdebatte, der arabischen Revolution mitsamt weltpolitischen Folgen, nach wie vor den Auswirkungen der Finanzkrise und dem Kampf um den Euro.


Das kritische Jahrbuch 2010/2011

Wolfgang Lieb und Albrecht Müller durchleuchten in einem zusammenfassenden Rückblick die politisch wichtigsten Themen des Jahres 2010, das geprägt war von den Auswirkungen der Finanzkrise, weiterer Hinwendung zum Neoliberalismus und dem Niedergang der sozialen und demokratischen Kultur in Deutschland.
Dieses Buch wird aufregen und will anregen. Aufregen, weil es Dinge klipp und klar benennt, die so in der Öffentlichkeit sonst nicht zu hören oder zu sehen sind. Und anregen zum Nachdenken mit dem Ziel, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger immer weniger bereit sind, sich von skrupelloser Manipulation und willfähriger Meinungsmache bevormunden zu lassen. Mit dem kritischen Jahrbuch wird das Nachdenken und Hinterfragen wieder heimisch im Land der Dichter und Denker.


Albrecht Müller – Der falsche Präsident

Noch nie war ein Bundespräsident schon vor seiner Wahl so populär wie Joachim Gauck. Nach dem ungeeigneten Vorgänger hoffen viele jetzt auf den „richtigen“ Präsidenten. Albrecht Müller teilt diese Hoffnung nicht. Denn Joachim Gauck nimmt die aktuellen, großen Bedrohungen unserer Freiheit nicht ernst genug: die Macht der Finanzwirtschaft, den Abbau der sozialen Sicherheit und die Erosion der Demokratie. Gaucks Botschaft klingt wie ein lautes „Empört Euch nicht!“ Damit ist auch er der falsche Präsident. Albrecht Müller zeigt, wie er doch noch der richtige werden kann.


Albrecht Müller – Machtwahn

Ein Netzwerk mittelmäßiger Eliten droht uns zugrunde zu richten. Es sind dieselben, die uns seit Jahr und Tag einreden, dieses Land sei am Ende, damit sie ihr Ideal einer Wirtschaft ohne Regeln besser durchpeitschen können – dabei haben sie die Zustände selbst verursacht, die sie so lauthals beklagen. Es sind die Führungskräfte aus Politik und Publizistik, aus Wissenschaft und Wirtschaft, und sie sind rücksichtslos zerstörerisch. Albrecht Müller beschreibt, wie das Netzwerk des Mittelmaßes funktioniert, benennt die Verantwortlichen, enthüllt ihre Motive und belegt die Strategie, der sie folgen. Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.


Albrecht Müller – Die Reformlüge

Das Land taumelt von einer Reform zur nächsten, doch die erhoffte Wirkung bleibt aus. Die Zahl der Arbeitslosen steigt und steigt. Albrecht Müller deckt auf: Es sind die falschen Maßnahmen, mit denen das Land traktiert wird. Fundiert und faktenreich entlarvt er die gängigen Klischees über den Zustand unseres Landes als eiskalte Lügen. Den Nutzen haben einige wenige, die Zeche zahlen wir alle. Mit einer anderen Politik wäre die Krise rasch beendet: Anstatt den Staat kaputtzusparen und unsere sozialen Errungenschaften preiszugeben, müssen wir auf Investitionen setzen und das Vertrauen in die eigene Wirtschaftskraft stärken.


Albrecht Müller – Willy Wählen´72

Willy wählen 1972 - Siege kann man machen

Wenn man Vertreter der heute herrschenden SPD-Gruppe auf die 45,8% anspricht, die die SPD als vergleichsweise linke Partei mit einem offensiven Wahlkampf 1972 erreicht hatte, dann verweisen sie auf die angeblich total veränderten Umstände. Die Umstände haben sich jedoch nicht prinzipiell verändert, die SPD hat sich verändert. Sie hätte auch damals die Wahl nicht gewonnen, wenn sie sich der Wirtschaft und den Rechtskonservativen so angepasst hätte, wie sie das heute tut.
Ich war damals für den Wahlkampf der SPD verantwortlich und habe ihn dann 1997 in einem Buch dokumentiert. Dieses ist auch heute noch sehr aktuell – politisch und im übrigen anregend für alle, die mit Öffentlichkeitsarbeit tun haben. Und dann ein Geschenk für jene, die sich 1972 politisch engagiert haben, oder nur wissen wollen, wie das damals war. Ziemlich anders, als es in einschlägigen historischen Werken steht. In „Willy wählen ’72. Siege kann man machen“ werden eine Reihe von Vorurteilen der bisherigen Geschichts-(en)schreiber widerlegt.
Die Hälfte des Erlöses geht an den Förderverein der NachDenkSeiten für den Ausbau derselben.

Zunächst einige bibliografische Hinweise und Informationen zum Bestellverfahren (A) und dann Informationen zum Inhalt des Buches und seiner Aktualität (B):

A. Bibliografische Angaben und Informationen zum Bestellverfahren:

Der gesamte Titel: Willy wählen ’72. Siege kann man machen.
Format 23,5 x 38 cm. Englische Broschur. 208 Seiten. Über 160 Fotos, Tabellen und Abbildungen, davon die meisten in Farbe.

Willy wählen 1972 - Siege kann man machen

Preis incl. MWSt:
14.00 € plus 2.00 € Porto, etc. = 16.00 €
Ab 2 Exemplare portofrei, also 2 Exemplare = 32.00 €, 3 Exemplare = 48.00 € usw.

Bestellung bitte per Banküberweisung des entsprechenden Betrages an:
Albrecht Müller
Konto 329 44 914 bei Volksbank Südl. Weinstr. BLZ 548.913.00
IBAN: IBAN: DE 73548913000032944914 — BIC : GENODE61BZA

Wichtig: Vollständige Adresse sorgfältig und lesbar auf der Überweisung notieren – am besten im Feld „Verwendungszweck“. Wenn Sie zusätzlich parallel dazu eine kurze E-Mail mit Angabe der Adresse und bestellten Exemplaren an [email protected] schicken, ist das im Notfall hilfreich.

Willy Brandt und Albrecht Müller nach einer Pressekonferenz zu Beginn der heißen Phase des Wahlkampfs 1972

B. Zum Inhalt des Buches und seiner Aktualität.

Im ersten Teil werden die einzelnen Kampagnen des Wahlkampfes dokumentiert.
Im zweiten Teil werden die Gründe für den Wahlsieg analysiert.

Heute wird in der einschlägigen historischen Literatur der damalige Erfolg der SPD meist auf die Ostpolitik und auf die Person Willy Brandts reduziert. Und es wird behauptet, der Wahlsieg der SPD sei eine Art Selbstlauf gewesen.
Die Ostpolitik und Willy Brandt waren wichtig. Genauso wichtig war jedoch die offensive Auseinandersetzung mit dem Großen Geld.

Das 100 Millionending

Damals versuchten anonyme Wirtschaftskreise mit dem Einsatz von Millionen die politische Entscheidung des Jahres 1969 für Willy Brandt als Bundeskanzler zu korrigieren. Wir haben diese Intervention des Großen Geldes immer wieder offen beim Namen genannt. In mehreren Anzeigen und Flugblättern wurde gefragt, was die CDU/CSU und ihr Spitzenkandidat Barzel politisch für die anonymen Millionen bezahlt haben beziehungsweise bezahlen werden.
Diese offensive Auseinandersetzung mit dem Großen Geld genauso wie das klare Bekenntnis zum Demokratischen Sozialismus (siehe unten) waren innerhalb der SPD-Führung umstritten. Ohne Willy Brandt und den Bundesgeschäftsführer Holger Börner wäre ein solch profilierter und offensiver Wahlkampf nicht möglich gewesen. Wenig später hat die SPD dann den Mut verloren und zum Beispiel in der Auseinandersetzung mit der Kampagne „Freiheit statt Sozialismus“ der Union kläglich versagt.

Die klare Benennung der Interessen bei der Wahlauseinandersetzung von 1972 führte im Kontext mit der Ostpolitik und der Person Willy Brandts zu der hohen Mobilisierung der Sympathisanten dieser Politik. Die multiplikative Wirkung von Hunderttausenden engagierter Bürger war dann der entscheidende Grund für eine seitdem nicht mehr erreichte Wahlbeteiligung von über 91%. So war es damals gelungen, der CDU/CSU den Sieg streitig zu machen. Sie hatte nämlich, anders als heute dargestellt, bei Umfragen neun Wochen vor der Wahl 51% erreicht.

Wer morgen sicher leben will, muss heute für Reformen kämpfen.

Mitten im Wahlkampf wurden damals programmatische Vorstellungen zur Reform des Bodenrechts und gegen Bodenspekulation zum Beispiel oder für eine Steuerreform zu Gunsten der Schwächeren und für mehr Lebensqualität, also mehr Umweltschutz, zum Thema der öffentlichen Debatte gemacht. Der Begriff Reform war positiv besetzt. Das waren anders als heute Veränderungen zu Gunsten der Mehrheit.

In meinem Buch sind die vielfältigen Gründe für den Wahlsieg ausführlich analysiert. Anders als Wahlforscher manchmal meinen, gibt es den einen entscheidenden Grund niemals, auch damals nicht. Einen wichtigen Schlüssel zum Erfolg will ich wegen der Nähe zu Anliegen und Zielen von www.NachDenkSeiten.de noch erwähnen: der Aufbau einer Gegenöffentlichkeit zum herrschenden Strom der Meinungen. Das ist damals gelungen. Darin sah sogar Elisabeth Noelle-Neumann aus Allensbach einen der entscheidenden Gründe für den Erfolg Willy Brandts im Jahr 1972.

Was Sie sonst noch in „Willy wählen ’72“ dokumentiert finden:

  • Die Anzeigen in den Tageszeitungen, Flugblätter, Broschüren, das Wahlprogramm etc. …
  • Die Hörfunk- und Fernsehspots in Text und auszugsweise in Bildern.
  • Die Aufkleber und Buttons, die damals das Straßenbild beherrschten. Hunderttausende von Menschen bekannten sich öffentlich zu ihrer politischen Meinung.
  • Die Anzeigenkampagne „Erfolg von 109 Jahren Demokratischem Sozialismus“. Damals hatte die SPD noch den Mut, den Begriff Demokratischer Sozialismus zu verwenden.

    Erfolg von 109 Jahren demokratischen Sozialismus

    Allerdings gab es auch damals schon internen Widerspruch.

  • Das gut gelungene Wahlkampffoto mit Willy Brandt.
  • Eine Auswahl aus 45 kleinen Anzeigen, die damals in der Bild-Zeitung geschaltet wurden. „Wichtige Nachricht für unsere Freunde“ hieß die wiederkehrende Überschrift. Auch damit überwand die SPD die Medienbarriere, mit der sie damals wie heute zu kämpfen hat. Nur merkt sie das heute nicht. Heute meint sie, sie werde vom großen Geld geliebt – eine gefährliche Selbsttäuschung.
  • Dann auch interne Vermerke zur Vorbereitung Willy Brandts auf Fernsehrunden mit Rainer Barzel, Franz Josef Strauß und Walter Scheel.
  • Flugblätter, mit denen über Nacht auf Fernsehsendungen reagiert wurde.
  • Der Phasenplan mit den einzelnen Kampagnen und Werbemitteln.
  • In „Willy wählen ’72“ sind Teile einer ironischen und zugleich selbstbewussten Multiplikatorenkampagne mit Tomi Ungerer dokumentiert.

    Auftakt mit Witz und Hintersinn. Mit Toni Ungerer.

  • Das Plakat „Die Reichen müssen noch reicher werden. Deshalb CDU“. – Das war ein Wahlkampfbeitrag von Klaus Staeck, dessentwegen die CDU juristische Auseinandersetzungen mit ihm begann.
  • Einige der 100 anonymen Anzeigen des Großen Geldes und eine Auftaktanzeige von Deutschlands Wirtschaftskapitänen vom November 1971 mit dem Titel: „Wir können nicht länger schweigen:“

Und so weiter.

Wer die damalige Zeit miterlebt und mitgemacht hat, wird vieles an eigener Geschichte wiederfinden. Wer jünger ist, kann vieles für heute daraus lernen.

Übrigens: Die bestellten Exemplare werde ich signieren.