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Banken, Börse, Spekulation

Vortrag von Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur – Das politische Programm von BlackRock, Merz und Co.

Vortrag von Werner Rügemer: Armut, Krieg und Diktatur – Das politische Programm von BlackRock, Merz und Co.

Der Publizist Werner Rügemer hatte auf Einladung der örtlichen NachDenkSeiten-Gesprächskreise eine Vier-Tages-Tour in Bayern – in Würzburg, Nürnberg, Schweinfurt und in Diespeck bei Neustadt an der Aisch. Jeweils vor Ort waren weitere Organisationen beteiligt, so zum Beispiel der Freidenkerverband, Würzburg kann es besser und dieBasis. Das Thema war „Armut, Krieg und Diktatur – Das Programm von BlackRock, Merz & Co.” Dabei ging es aber auch um die ganz andere „Zeitenwende” hin zu europäischer Souveränität, mit souveränen Staaten, die über Sicherheit, Demokratie, Wohlstand miteinander verbunden sind und darum, wie neue Organisationsformen sich auch an der Basis schon entwickeln. An allen Orten kamen mehr Teilnehmer zusammen als erwartet, die Veranstaltungen dauerten mit intensiven Diskussionen länger als drei Stunden. Damit alle Leser der NachDenkSeiten in den Genuss dieses Vortrags kommen, freuen wir uns, Ihnen den Vortrag aus Nürnberg als Video zu präsentieren.

Enteignen für Fortgeschrittene

Enteignen für Fortgeschrittene

Liebe Berliner, ich hätte da eine Idee. Ok, streng genommen stammt die Idee gar nicht von mir. Sie kommt aus dem Lehrbuch der Hochfinanz. Dort ist sie seit Jahrzehnten erprobt, und jede bessere Business School bringt sie ihren Studenten bei. Ich habe sie nur ein wenig für den Hausgebrauch übersetzt. Eine Glosse von Jens Berger.

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Drohender Gasmangel – mehr Planwirtschaft wagen!

Drohender Gasmangel – mehr Planwirtschaft wagen!

Bereits im letzten Jahr war die deutsche Gasversorgung im Winter eine Wette ohne Netz und doppelten Boden. Anders als in den Jahren zuvor speicherten die privaten Gasspeicherbetreiber zu wenig Gas ein, um eine reibungslose Versorgung auch bei kalten Temperaturen zu gewährleisten. Die Wette ging jedoch auf, der Spätwinter war vergleichsweise milde und Deutschland kam mit einem blauen Auge davon. Gelernt hat man aus dieser prekären Situation jedoch nichts. Ganz im Gegenteil. In diesem Jahr geht Deutschland mit noch geringeren Gasreserven in die Heizperiode. Laut aktuellen Berechnungen würde bereits ein halbes Grad Temperaturabweichung nach unten ausreichen, um die Speicher im März komplett leerlaufen zu lassen. Um gegenzusteuern, ist es für dieses Jahr bereits zu spät. Es ist jedoch nie zu spät, die richtigen Lehren aus dieser wahnwitzigen Fehlplanung zu ziehen. Von Jens Berger.

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„Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“ – der Ökonom Heiner Flassbeck im NachDenkSeiten-Interview zur globalen Staatsschuldenkrise

„Die Lage ist überhaupt nicht dramatisch“ – der Ökonom Heiner Flassbeck im NachDenkSeiten-Interview zur globalen Staatsschuldenkrise

Mit dem Wort „Staatsschuldenkrise“ ist in den vergangenen Tagen und Wochen wieder ein Begriff in der hiesigen Medienlandschaft aufgetaucht, der bereits als Untoter der Finanzkrise in der Versenkung verschwunden schien. Der Grund für die wundersame Auferstehung ist der plötzliche und starke Kursverfall der Staatsanleihen der wichtigsten Industrienationen. Die Rendite der 30-jährigen US-Treasuries etwa ist zuletzt auf den höchsten Stand seit 2004 gestiegen, ähnlich sieht es bei den deutschen Bundesanleihen aus. Begründet wird all dies mit steigenden Staatsschulden und zunehmenden Inflationssorgen, die die Notenbanken zu weiteren Zinserhöhungen treiben. Der Ökonom Heiner Flassbeck hat sich auf seinem Blog „Relevante Ökonomik“ eingehend mit dieser Entwicklung beschäftigt. Thomas Trares hat ihn für die NachDenkSeiten dazu befragt.

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Volks- und Raiffeisenbanken – die Krise setzt sich ungebremst fort

Volks- und Raiffeisenbanken – die Krise setzt sich ungebremst fort

Die Mini-Finanzkrise bei den Volks- und Raiffeisenbanken geht in eine weitere Runde. So sind in den vergangenen Tagen mit der Volksbank Kleverland, der VR Bank Oberfranken Mitte und der Raiffeisenbank Thurnauer Land gleich drei weitere Fälle bekannt geworden, die von der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) Garantien erhalten haben. Auch die Volksbank Brawo (Braunschweig-Wolfsburg) befindet sich inzwischen unter dem Rettungsschirm. Damit erhöht sich die Zahl der in Schieflage geratenen Genossenschaftsbanken auf zehn. Darüber hinaus haben zwei weitere Institute mit Governance-Problemen zu kämpfen. So hat die Finanzaufsicht Bafin im Juli bei der Raiffeisenbank Plankstetten die komplette Führungsebene abgesetzt, und nicht zuletzt wird die Volksbank Köln Bonn gerade von einer Affäre rund um das Kölner Großbordell Pascha eingeholt. Von Thomas Trares.

Sechs Jahre nach Wirecard – die Bafin greift jetzt durch

Sechs Jahre nach Wirecard – die Bafin greift jetzt durch

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat im Wirecard-Skandal kläglich versagt. Anstatt den untergegangenen Zahlungsdienstleister zu kontrollieren, hatte die Behörde das Unternehmen lange Zeit sogar hofiert und protegiert. Nun hat die Finanzaufsicht mit zwei spektakulären Fällen erneut von sich reden gemacht. So hat die Bafin im Juni die Geschäftsleitung der in Hamburg ansässigen Berenberg Bank abgesetzt. Im Juli dann das gleiche Procedere bei der Raiffeisenbank Plankstetten. Beide Entscheidungen kamen quasi aus heiterem Himmel. Kommentatoren beschreiben das Vorgehen als „rigoros“ und „beispiellos“. Von Thomas Trares.

Elon Musk ist nun Billionär – auch dank Ihnen!

Elon Musk ist nun Billionär – auch dank Ihnen!

Durch den Börsengang seines Unternehmens SpaceX ist Elon Musk nun der erste Billionär der Menschheitsgeschichte. Das ist erstaunlich, wenn man sich die Zahlen dieses Unternehmens, das keine relevanten Umsätze macht und Verluste schreibt, einmal näher anschaut. Laut Bewertung soll SpaceX so viel wert sein wie alle 40 deutschen Dax-Unternehmen zusammen; oder auch dreimal so viel wie Coca-Cola, Netflix und Disney zusammen. Wie kann das gehen, werden Sie sich fragen. Um das zu erklären, muss man etwas weiter ausholen. Spoiler: Wenn Sie private Altersvorsorge betreiben, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch Ihr Geld schon bald in die Taschen des Billionärs und seiner Milliardärsfreunde fließt. Von Jens Berger.

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Dividendenrekorde trotz Krise – größte Zuwächse bei Rüstung und Banken

Dividendenrekorde trotz Krise – größte Zuwächse bei Rüstung und Banken

Die Deutsche Telekom wartet derzeit mit Rekorden unterschiedlicher Art auf. Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um knapp drei Prozent auf rekordhohe 120 Milliarden Euro zu, die ertragsstarke US-Tochter T-Mobile verzeichnete allein im vierten Quartal einen Zuwachs von 2,4 Millionen Vertragskunden, und mit zwölf Jahren ist kein anderer Chef eines DAX-Konzerns so lange im Amt wie Tim Höttges. Vor allem aber: Auf der Hauptversammlung am 1. April haben die Aktionäre eine neue Rekorddividende von einem Euro je Aktie beschlossen, nach 90 Cent im Vorjahr. „2025 war erneut ein Rekordjahr“, sagte Höttges. Unter dem Strich werden nun 4,8 Milliarden Euro an die Aktionäre ausgezahlt – so viel wie noch nie. [1] Von Thomas Trares.

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Mit Kontokündigungen gegen die deutsch-russische Freundschaft

Mit Kontokündigungen gegen die deutsch-russische Freundschaft

Die Hamburger Sparkasse hat dem Russland-Korrespondenten Ulrich Heyden das Konto gekündigt. Der Herausgeber der NachDenkSeiten, Albrecht Müller, hat über diesen Vorgang mit Ulrich Heyden gesprochen. Man spürt in dem hiermit veröffentlichten Video etwas von der langen und bitteren Erfahrung mit Aktionen und mit der Propaganda gegen ein gutes und friedliches Verhältnis zwischen unseren Völkern. Schon zu Beginn der Existenz der alten Bundesrepublik Deutschland war das Verhältnis zur damaligen Sowjetunion und damit eng verknüpft die Propaganda gegen Russland und die Russen ein ergiebiges Thema für die innenpolitische Auseinandersetzung. Diese Pflege der Feindseligkeit hat die Verständigung von 1990, den Fall der Mauer und den Deutschland-Besuch des russischen Präsidenten Putin im Jahr 2001 überdauert. Die Feindseligkeit lebt und die Freundschaft leidet. Nicht zu fassen!

Benzinpreis-Wut in Deutschland – Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht

Benzinpreis-Wut in Deutschland – Warum die Kritik an Steuern und Abgaben am Problem vorbeigeht

Steigt der Ölpreis, explodieren in Deutschland reflexartig die Benzinpreise – und die politische Debatte dreht sich sofort um Steuern und Abgaben. Doch diese Erklärung greift zu kurz. Ein Blick auf die Struktur des Ölmarktes zeigt: Die entscheidenden Gewinne entstehen ganz woanders – vor allem bei Raffinerien und Rohstoffhändlern. Dort wirkt ein Oligopol, das Krisen besonders lukrativ macht. Von Jens Berger.

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Auch Scott Ritter wurden nun die Konten gekündigt – diese Praxis muss verboten werden

Auch Scott Ritter wurden nun die Konten gekündigt – diese Praxis muss verboten werden

Dem ehemaligen UN-Waffeninspekteur, Analysten und Autor Scott Ritter wurden nach eigenen Angaben ohne der Nennung von Gründen die Konten gekündigt („De-Banking“). Diese skandalöse Praxis gehört verboten: Sie ist wegen ihrer einschüchternden Wirkung gefährlich für die Meinungsfreiheit und sie sollte in keinem einzigen Fall akzeptiert werden – auch nicht, wenn es politische Gegner wie die AfD trifft. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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Volks- und Raiffeisenbanken – die Mini-Finanzkrise schwelt weiter

Volks- und Raiffeisenbanken – die Mini-Finanzkrise schwelt weiter

Das nun auslaufende Jahr 2025 war in wirtschaftlicher Hinsicht durch Nullwachstum, Insolvenzen, hohe Energiepreise und nicht enden wollende Hiobsbotschaften aus Schlüsselbranchen wie Automobil und Chemie geprägt. Dabei ist fast völlig aus dem Blick geraten, dass in der hiesigen Bankenlandschaft, genauer gesagt in der genossenschaftlichen Finanzgruppe, seit gut anderthalb Jahren eine Mini-Finanzkrise schwelt. Aktuell befinden sich sechs Institute unter dem Rettungsschirm des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR), nachdem es jahrelang so gut wie gar keine Stützungsaktionen gab. Insgesamt 1,5 Milliarden Euro stehen im Feuer. Von Thomas Trares.

Wie viel Lobby-Einfluss steckt in der „Frühstart-Rente“ der Bundesregierung für Kinder ab 6 Jahren?

Wie viel Lobby-Einfluss steckt in der „Frühstart-Rente“ der Bundesregierung für Kinder ab 6 Jahren?

Die Bundesregierung stellte in der Bundespressekonferenz das Eckpunktepapier „zur Ausgestaltung und Umsetzung der Frühstart-Rente“ vor. Ziel dieser Gesetzes-Initiative sei es laut Regierungssprecher Stefan Kornelius, „Kinder und Jugendliche früh mit den Chancen des Kapitalmarkts“ sowie dem Thema „Altersvorsorge und Kapitalanlage“ vertraut zu machen. Das besagte Eckpunktepapier sieht vor, dass Kinder ab Jahrgang 2020 ab dem sechsten Lebensjahr „eine staatliche Förderung in Höhe von monatlich zehn Euro für ein individuelles, kapitalgedecktes und privatwirtschaftlich organisiertes Altersvorsorgedepot“ erhalten. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund unter anderem wissen, wieviel Lobbyeinfluss von privaten Akteuren in dem Gesetzentwurf steckt. Von Florian Warweg.

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Bundesregierung zu Welle von Kontokündigungen bei Regierungskritikern: „Wir sind ein freies Land“

Bundesregierung zu Welle von Kontokündigungen bei Regierungskritikern: „Wir sind ein freies Land“

Am 9. Dezember hat die DKP bekanntgegeben, dass ihr die GLS-Bank ohne weitere Begründung alle Konten gekündigt hat. Kurz vor der Kündigung hatte die Bank bei der DKP mit dem Verweis „dringend“ Informationen zu einer Spendenaktion für Kuba eingefordert. Zuvor waren dieses Jahr bereits die Konten zahlreicher regierungskritischer Journalisten wie z.B. Gaby Weber, Aya Velázquez und Flavio von Witzleben sowie von Verlagen (Mehring Verlag) und Radiostationen (Kontrafunk) aufgekündigt worden. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund wissen, ob die Bundesregierung ausschließen kann, dass einzelne Ministerien Druck auf die entsprechenden Banken ausgeübt haben, und wie Kanzler Merz grundsätzlich die zunehmende Tendenz zum „Debanking“ von regierungskritischen Stimmen in Deutschland bewertet. Von Florian Warweg.

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Nachhaltigkeit in der Finanzwelt – der Berg kreißte und gebar eine Maus

Nachhaltigkeit in der Finanzwelt – der Berg kreißte und gebar eine Maus

Der Alarmismus vor der Weltklimakonferenz (COP30) im brasilianischen Belém war mal wieder groß. UN-Generalsekretär António Guterres sah bei seiner Eröffnungsrede die Weltgemeinschaft beim Erreichen des 1,5-Grad-Ziels gescheitert und sprach von einem „moralischen Versagen und tödlicher Fahrlässigkeit“. Brasiliens Präsident Lula warnte: Das „Zeitfenster zum Handeln“ schließt sich. Und die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) gab zu Bedenken, dass das Jahr 2025 voraussichtlich das zweit- oder drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen wird. Für den wahren Aufreger sorgte jedoch jemand, der gar nicht bei COP30 zugegen ist. Die Rede ist von Microsoft-Gründer Bill Gates, der einmal der reichste Mann der Welt war und sich seit einiger Zeit auch gerne als Philanthrop geriert. Von Thomas Trares.