Trotz allem: Sport verbindet Menschen – Komm, wir spielen!

Was für eine aufgeblasene Aufregung, was für eine scheinheilige Empörung! Die Russen kommen – und sie drohen damit, ohne Waffen zu erscheinen: Als Sportdelegation ist das russische Team im neuen Jahr für die Eishockey-Weltmeisterschaft startberechtigt. Den Ablehnern entgegne ich: Was wäre das für ein Lichtblick, was für ein Anfang einer Entspannung in Europa – ein Türöffner, vielleicht sogar eine diplomatische Tat? Ausgetragen wird die WM zudem in keinem anderen Land als in unserem Deutschland, in dem Land, das doch Diplomatie kann und „Nie wieder Krieg“ in der DNA hat! Dabei fällt mir ein, dass es heißt, Sport verbinde Menschen – und wie einfach es ist, zu sagen: Komm, wir spielen! Genau das wäre die einfache Entscheidung der Sportler, der Bürger untereinander. Also: Wir sollten spielen, niemanden (mehr) ausschließen und uns der zementierten Ablehnung und Sturheit der Entscheidungsträger entgegenstellen. Nur interessieren die sich weder für den Sport noch für die Menschen. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.
















