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Außen- und Sicherheitspolitik

„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)

„Für uns ist es besser, überhaupt keine Beziehungen zum Westen zu haben, als Chinas Gegner zu werden” (Teil 1)

Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im ersten Teil eines zweiteiligen Exklusivgesprächs analysiert der renommierte China-Experte Wassilij Kaschin (Direktor am Zentrum für umfassende europäische und internationale Studien an der HSE) das endgültige Aus des alten Handelsmodells, die Motive hinter der deutschen Zeitenwende und erklärt, warum Moskau den Westen abgeschrieben hat, bevor es jemals einen Keil zwischen Russland und China treiben wird.

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BRICS und der schwierige Weg in die multipolare Welt (Teil 2)

BRICS und der schwierige Weg in die multipolare Welt (Teil 2)

Mit der Neu-Delhi-Erklärung 2026 haben die BRICS-Staaten einen weiteren Schritt hin zu einer multipolaren Weltordnung unternommen. Doch wie weit trägt dieses Projekt – und wo stößt es an die Grenzen der bestehenden, westlich dominierten Finanz- und Wirtschaftsordnung? In unserer neuen dreiteiligen Reihe analysiert Nel Bonilla Strukturen, Möglichkeiten und Grenzen von BRICS. Teil 2 untersucht, was der Gipfel von Neu-Delhi 2026 konkret erreicht hat – und warum das Konsensprinzip des BRICS, nationale Eigeninteressen und fehlende Verbindlichkeit dennoch weiterhin den Aufbau einer schlagkräftigen Alternative zur westlich dominierten Weltordnung bremsen. Ein Artikel von Nel Bonilla.

BRICS und der schwierige Weg in die multipolare Welt (Teil 1)

BRICS und der schwierige Weg in die multipolare Welt (Teil 1)

Mit der Neu-Delhi-Erklärung 2026 haben die BRICS-Staaten einen weiteren Schritt hin zu einer multipolaren Weltordnung unternommen. Doch wie weit trägt dieses Projekt – und wo stößt es an die Grenzen der bestehenden, westlich dominierten Finanz- und Wirtschaftsordnung? In unserer neuen dreiteiligen Reihe analysiert Nel Bonilla Strukturen, Möglichkeiten und Widersprüche von BRICS. Teil 1 zeigt, wie das Bündnis funktioniert, was es bisher tatsächlich erreicht hat und was nicht. Ein Artikel von Nel Bonilla.

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Merz: „Wir sind vorbereitet“ – Politik im Kriegswahn

Merz: „Wir sind vorbereitet“ – Politik im Kriegswahn

Europa steigert sich in einen Kriegswahn. Und die deutsche Politik ist ganz vorne mit dabei. Der Bundeskanzler der Republik hat in drei kurz aufeinanderfolgenden Tweets etwas deutlich gemacht: Die deutsche Politik lebt in einer Parallelwelt. Das Feindbild Russland ist in ihrem Kopf festzementiert. Das Ergebnis ist eine Feindbildpolitik, die sich immer weiter in einen Aufrüstungs- und Kriegswahn steigert. Eine Kurzanalyse. Von Marcus Klöckner.

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Die falschen Narrative des Kanzlers: Kasachstans Präsident düpiert Merz

Die falschen Narrative des Kanzlers: Kasachstans Präsident düpiert Merz

Die deutsche Propaganda, das deutsche Narrativ zum Ukraine-Konflikt und zu Russland entfalten nur in Deutschland Wirkung. Das musste Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kasachstans Präsident Qassym-Schomart Toqajew feststellen. Toqajew bezeichnete Putin als persönlichen Freund, als herausragenden Staatsmann, wichtig nicht nur für Russland, sondern auch für Zentralasien, Europa und die ganze Welt. Merz stand düpiert daneben. Toqajew ist mit seiner Meinung zu Putin nicht allein, um Merz und seine Narrative dagegen wird es einsam. Von Gert-Ewen Ungar.

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Abschuss ohne Sichtkontakt – die NATO im Kriegszustand

Abschuss ohne Sichtkontakt – die NATO im Kriegszustand

Polen erlaubt den Abschuss verdächtiger Flugobjekte ohne Sichtkontakt. Das galt im Bündnis bisher als Regel für den Kriegszustand – und trifft ausgerechnet die russische Enklave Kaliningrad. Von Sevim Dagdelen.

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Geheuchelte Diplomatie

Geheuchelte Diplomatie

„Russland wird immer ein Feind für uns bleiben, wie immer auch der Krieg in der Ukraine enden möge“ – das sind die Worte von Johann Wadephul, getätigt einige Monate vor seiner Ernennung zum Außenminister. Dass Wadephul nach dieser Aussage überhaupt in das Amt des Außenministers berufen wurde, war das Gesellenstück einer politisch verwahrlosten Regierung. Dass diese Regierung nun eben diesen Wadephul in ein vorgeblich diplomatisches Treffen mit Sergej Lawrow schickt, ist das Meisterstück der politischen Taktlosigkeit. Geheuchelte Diplomatie ist keine Diplomatie. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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Interview mit Dmitri Trenin, Teil 2: „Wir nehmen Deutschland heute als unfreundlichen Staat wahr“

Interview mit Dmitri Trenin, Teil 2: „Wir nehmen Deutschland heute als unfreundlichen Staat wahr“

Im zweiten Teil ihres Exklusivgesprächs in Moskau richtet Éva Péli den Blick auf die aktuelle Berliner Politik, die anhaltende Eskalationsspirale und die drohende Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine. Dabei analysiert Dmitri Trenin, warum Moskau die deutsche Führung trotz der tiefen Spannungen langfristig als Nachbarn begreift, während gleichzeitig kaum noch Spielraum für eine diplomatische Umkehr im Härteverhältnis verbleibt.

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Wolfgang Zarnack: „Die große Mehrheit ist gegen Krieg, wir sollten das auch deutlich mitteilen“

Wolfgang Zarnack: „Die große Mehrheit ist gegen Krieg, wir sollten das auch deutlich mitteilen“

„Embedded“ – Unter diesem Titel hat der Schauspieler Wolfgang Zarnack im Alleingang eine Miniserie mit 53 Teilen gegen den Krieg produziert. Wie kam es dazu? Was hat ihn motiviert? Im Interview mit den NachDenkSeiten erzählt er, wie es dazu kam, dass er die Schauspielkunst dazu verwendet, seine Stimme gegen den Krieg zu erheben. „Es ging nie gut aus, wenn Deutschland aufgerüstet hat. Dazu wollte ich nicht schweigen“, sagt Zarnack. Sein Vorname „Wolfgang“, sagt der Schauspieler, sei auch der Name des Bruders von seinem Vater gewesen. Sein Vater habe die Bombennächte von Berlin erlebt – und überlebt. Zwei seiner Geschwister überlebten Flucht und Hunger nicht. „Meinen Namen trage ich von diesem toten Kind.“ Von Marcus Klöckner.

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Interview Teil 1: Zwischen Systemwandel und Zivilisationsstaat: Dmitri Trenins Blick auf die neue globale Großwetterlage

Interview Teil 1: Zwischen Systemwandel und Zivilisationsstaat: Dmitri Trenins Blick auf die neue globale Großwetterlage

Im Rahmen einer Moskau-Reise sprach Éva Péli mit zahlreichen führenden Politologen, Diplomaten, Historikern und geopolitischen Analytikern über die fundamentale Neuordnung der Weltpolitik. Im ersten Teil dieses Exklusivgesprächs analysiert Dmitri Trenin, Direktor des Russischen Rates für Internationale Angelegenheiten (RIAC) und wissenschaftlicher Leiter an der Higher School of Economics (HSE), den ideologischen Abschied Russlands vom westlichen Modell und erklärt, warum Washingtons Strategie vor allem auf eine dauerhafte Schwächung Moskaus ausgerichtet ist.

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Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LII – „Abenteuer“, „Benefits“ und „Geistlicher Operationsplan Deutschland (GOD)“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LII – „Abenteuer“, „Benefits“ und „Geistlicher Operationsplan Deutschland (GOD)“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht‘s um die originelle Werbung fürs Töten und Sterben. Von Leo Ensel.

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Zeichen für Frieden: Schüler streiken gegen Wehrpflicht

Zeichen für Frieden: Schüler streiken gegen Wehrpflicht

Von wegen die jungen Leute, die Schüler des Landes, seien politisch desinteressiert und träge. Letzten Freitag gingen in 100 Städten der Bundesrepublik junge Menschen auf die Straße. Sie protestierten mit der Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“. Der landesweite Streik war nicht der erste und wird nicht der letzte sein. Die sogenannte „neue Wehrpflicht“ ist seit 2026 in Kraft, und eine Rücknahme dieser aggressiven Maßnahme und des Aufrüstungskurses – bis hin zu der von den politischen Eliten ausgerufenen Kriegsertüchtigung der Gesellschaft – liegt (noch) in weiter Ferne. Ein Zwischenruf von Frank Blenz.

Aufrüstung: Verträge zum schweren Nachteil Deutschlands

Aufrüstung: Verträge zum schweren Nachteil Deutschlands

„Die Vertragsbedingungen werden US-seitig vorgegeben und sind nicht verhandelbar“ – so steht es in einem Schreiben des Verteidigungsministeriums an den Haushaltsausschuss, wie das ZDF berichtet. In einem Beitrag des Senders ist von „Knebelverträgen“ die Rede – bei einem der teuersten Bundeswehrprojekte. Es geht um den Kauf von US-Tarnkappenjets und eine Summe von rund 4 Milliarden Euro. Was in den Verträgen steht, die „ZDF frontal und die Zeit auswerten konnten“, dokumentiert, bei wem die Macht liegt. Einseitiger können Verträge kaum sein. Alles zum Vorteil der USA. Und alles zum Nachteil für Deutschland. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

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