Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise



NachDenkSeiten-Gesprächskreis Kiel | nachdenken-in-kielregion.de

Am Mittwoch, 28.02.2024 um 19:00
Thema: Die Befreiung Leningrads nach 872 Tagen Genozid
Redner/Diskussionspartner: Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda

Ort: Kultur- und Kommunikationszentrum „pumpe“
Haßstraße 22
24103 Kiel

Seminarraum im 2. Stock (siehe Monitor am Eingang im Erdgeschoss)

Am 27. Januar jährte sich zum 80. Mal die Befreiung Leningrads durch die Rote Armee. Die Belagerung der Stadt war eines der schlimmsten Kriegsgräuel der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
Zu diesem – mit Blick auf Gaza – brandaktuellen Thema hält Prof. Dr. Klaus-Dieter Kolenda einen einführenden Vortrag. Anschließend möchten wir ein Video zeigen, in dem der Schauspieler Rolf Becker einen Blick in die Zeit der Bombardierungen, des Hungers, des Todes von über einer Million Einwohnern und vom Widerstand in diesen 872 Tagen gibt. In seiner Performance liest er zu den Berichten Zitate aus den Tagebüchern der Mädchen Tanja Schawitschewa und Lena Muchina, außerdem aus der Lyrik von Olga Bergholz, gibt Beispiele der Musik, die in diesen Tagen in Konzerten aufgeführt wurde, sowie Fotos und Ausschnitte aus Dokumentarfilmen.
Im Anschluss ist genügend Zeit für Fragestellungen und für Diskussionen.

Eingeladen sind alle politisch interessierten Menschen in Kiel und Umgebung. Der Eintritt ist frei – Spenden zur Kostendeckung sind erwünscht.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hamburg

Am Donnerstag, 29.02.2024 um 19:00
Thema: „Institutionelle Korruption - eine politische Notlage von internationaler Tragweite“
Redner/Diskussionspartner: Dr. Wolfgang Wodarg (Arzt, Politiker und Anti-Korruptionsaktivist)

Ort: Christuskirche Altona, Suttnerstr. 18, Hamburg

Zur Webseite der Veranstaltung

Einlass: 18:30 Uhr

Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung nur für Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten. Anmeldung erforderlich unter: https://lets-meet.org/reg/ef3d49a8c1586438cc

Korruption? Aus der Technik kennen wir dieses Fremdwort, wenn wir etwa defekte Datensysteme als „ korrupt” beschreiben. Aber in Verbindung mit Institutionen erweist er sich als mehrdeutig. Gerne verwenden Bürger ihn, wenn Institutionen nicht funktionieren. Schließlich haben wir ihnen – auf welcher Ebene auch immer – Vertrauen übertragen zur treuhändischen Wahrnehmung unserer Interessen.

Transparency International versteht sich vor allem als Anti-Korruptionsnetzwerk, für das unser Referent lange Jahre aktiv war. Es arbeitet mit folgender Definition: „,Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil”. Es liegt auf der Hand, dass Demokratie und die Korruption von Personen und Institutionen miteinander unvereinbar sind. Wenn die eh schon schwer durchschaubaren Macht- und Regelstrukturen auch übernationaler Institutionen zusätzlich korrumpiert sind, dann geht das Vertrauen in sie schnell gegen Null. Für jede rechtsstaatliche Ordnung eine Alarmstufe höchster Ordnung.

Wir alle haben beim Lesen dieser Zeilen prompt Institutionen im Sinn, die wir für korrupt halten. Wie groß das Ausmaß institutioneller Korruption ist, und was wir als Bürger dagegen tun können, das wollen wir an diesem Abend erfahren und darüber wollen wir mit unserem Referenten sprechen.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Düsseldorf

Am Mittwoch, 13.03.2024 um 18:30
Thema: „Das unheilige Heilige Land. Lebensbedingungen in Palästina“
Redner/Diskussionspartner: Faten Mukarker

Ort: Oststraße 118,
40210 Düsseldorf

Vortragsabend mit anschließendem Gespräch zum Thema

Faten Mukarker ist eine griechisch-orthodoxe Christin. Sie wurde 1956 geboren und ist in der Nähe von Bonn aufgewachsen. Daher spricht sie fließend deutsch. Mit 20 Jahren kehrte sie in ihre Heimat im Westjordanland zurück und heiratete.. Heute lebt sie in Beit Jala in der Nähe von Betlehem, sie hat zwei Söhne und zwei Töchter sowie 11 Enkelkinder. Beit Jala ist ein palästinensischer Ort mit mehrheitlich christlichen Bewohnern. Gerade Beit Jala ist stark vom israelischen Mauerbau im Westjordanland betroffen, der alle Facetten des Arbeits- und Familienlebens massiv beeinträchtigt.

Faten Mukarker arbeitet seit vielen Jahren, zusammen mit ihrer Schwester und einem Sohn, als Reiseleiterin, gerade auch für deutsche Gruppen. Als Buchautorin trat sie 1998 hervor, als sie „Zeitzeugen – Leben zwischen Grenzen – Eine christliche Palästinenserin. berichtet“ (Hans Thoma Verlag, Karlsruhe, 6. Auflage) herausbrachte. Ihre Veröffentlichungen erschienen auch in Zeitungen und Magazinen. Darüber hinaus ist sie stark engagiert auf Vortragsreisen, Auch im deutschen Fernsehen oder Rundfunk war sie schon präsent.

Seit dem 7. Oktober 2023 beherrscht der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern die internationalen Schlagzeilen. Faten wird berichten über die historische Entwicklung, die zu dieser kriegerischen Auseinandersetzung führte, über die Lebensbedingungen, denen die Palästinenser seit Jahrzehnten unterworfen sind. Was sind deren Auswirkungen auf die wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Entwicklung? Wie sieht sie die künftige Entwicklung? Besteht Hoffnung, dass es einen Weg geben könnte, an dessen Ende eine Chance auf Frieden für alle sichtbar wird?

Wir dürfen gespannt sein auf diese Rednerin und die Erkenntnisse, die sie uns näherbringen wird.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Donnerstag, 14.03.2024 um 19:00
Thema: „Warum und zu welchem Ende brauchen wir die BSW-Partei?“
Redner/Diskussionspartner: Andrej Hunko (MdB, BSW), Andreas Peter (Magazin Hintergrund), Gwendolin Kirchhoff (Philosophin), Sven Brajer (Autor), Moderation Patrik Baab (Autor und Journalist)

Ort: Rungestraße 20
10179 Berlin
Im RAUM
(U-Bahn Heinrich-Heine-Straße/S-Bahn Jannowitz-Brücke)

Informationen zur Veranstaltung

Anmeldung erforderlich: [email protected]

Die Linke in Deutschland ist heute in einem ziemlich erbärmlichen Zustand. Die Partei „die Linke“ hat sich entschieden, eine bessere grüne Partei für das großstädtische Queer- und Klima-Publikum sein zu wollen. Große Teile der außerparlamentarischen Linken sind im spalterischen Woke-Modus und führen dabei immer neue Identitäts-Abkürzungen ein, die Leute außerhalb dieser Szene nicht verstehen (LQBTIQ, FLINTA, TURF, POC, …). Viele ehemalige Linke sind heute im Impf- und #StandwithUkraine-Modus unterwegs.
Für die Gegner des Corona/Impf-Regimes und Gegner von Aufrüstung und NATO-Kriegen ist die Luft sehr dünn geworden. Sie dürfen an der Uni nicht mehr sprechen und natürlich auch nicht im Deutschland-Funk.
Kann in dieser schwierigen Situation das Bündnis-Projekt von Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen, Fabio de Masi etc. einen Beitrag gegen den Niedergang der Linken leisten??? Wollen das Wagenknecht und Co überhaupt??? Oder gehen sie jetzt andere Wege???

Darüber wollen wir sprechen und gegebenenfalls streiten.

Eintritt frei, über Spenden zur Deckung der Kosten freuen wir uns.