Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise



NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg & Deutscher Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Samstag, 22.08.2026 um 18:00
Thema: „Reisebericht aus Russland: Zu Gast bei Freunden“
Redner/Diskussionspartner: Michael Kraus / Heinz Kölbl

Ort: Stefan Schranner
Frau-Holle-Weg 28
97084 Würzburg

Informationen zur Veranstaltung

Bilder, Fakten und Erlebnisse von Reisen nach Russland – mit Michael Kraus (Politologe) und Heinz Kölbl (Rentner): Baltikum, Moskau, Sankt Petersburg




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Darmstadt (nachdenken-in-darmstadt.de) in Kooperation mit dem Kultursteher e.V. und der Stiftung Friedensmal

Am Donnerstag, 27.08.2026 um 19:00
Thema: Nur durch Frieden bewahren wir uns selber - Die Bergpredigt als Zeitenwende
Redner/Diskussionspartner: Eugen Drewermann

Ort: Orangerie Darmstadt
Bessunger Str. 44
64285 Darmstadt

Informationen zur Veranstaltung

Wer Eugen Drewermann kennt, weiß um die Tiefe seiner Gedanken und die Schärfe und Deutlichkeit seiner Reden.

Wer ihn noch nicht kennt, sollte die Möglichkeit nutzen, ihn anzuhören und sich überraschen zu lassen. Niemand, der oder die sich bei dem Thema Frieden angesprochen fühlt und möglicherweise hie und da mit einer eigenen Position zu diesem Thema kämpft, sollte diese Termin verpassen.

Hr. Drewermann hat einen klaren “Kompass” und folgt seinem “Nordstern” wie wenig andere. Man kann sicherlich seine Bücher lesen und seinen Reden aus der Konserve folgen, aber “live” jemanden wie ihn zu hören ist schon nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Als religiöser Mensch, der seine Vorträge natürlich auch an Mitmenschen anderer Konfessionen sowie Agnostiker und Atheisten adressiert, beginnt er gerne mit den Worten:

“Ich wäre auch ohne Sie Pazifist, aber mit Ihnen zusammen ist es schöner.”

Eine Anmeldung ist erforderlich unter [email protected]

Der Eintritt ist frei – wir bitten um Solidarspenden zur Kostendeckung.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Montag, 31.08.2026 um 18:30
Thema: „Neue Weltmacht China – Konkurrent oder Partner?“
Redner/Diskussionspartner: Uwe Leuschner

Ort: Gemeindezentrum Kemnitz
Kemnitzer Dorfstraße 27b
14542 Werder (Havel) Zunftwirtschaft

Zur Webseite der Veranstaltung

Wir wollen uns an diesem Abend besonders mit China befassen und dazu Fragen an Uwe Leuschner stellen, der dort 5 Jahre gelebt und als Industriemanager gearbeitet hat.

  • Wie kommunistisch und konfuzianistisch ist China heute?
  • Wie demokratisch oder totalitär/ elitär?
  • Wie steht es um die Presse- und Meinungsfreiheit?
  • Was ist von dem Sozialkreditsystem zu halten, wie repressiv ist es?
  • Milliardäre im Kommunismus – wie passt das?
  • Wie groß sind die Einkommens- und Vermögensunterschiede und wie entwickeln sie sich?
  • Gibt es Eliten? Geldeliten, Machteliten?
  • Ist China noch ein Entwicklungsland?
  • Unterschiede Stadt / Land
  • Was macht China besser als der Westen und was können wir von China lernen?
  • Tritt China in Afrika neokolonialistisch auf? Und nutzt es internationalen Handel zur Schaffung von Abhängigkeiten und Vasallen?
  • Ist der wachsende Einfluss Chinas für die Menschen im Westen eine Chance, um aus der Umklammerung durch die Macht- und Geldeliten frei zu kommen?

Uwe Leuschner
Geboren am 8. November 1960 in Karl-Marx-Stadt, heute Chemnitz. Er lernte dort Maschinenbauer, studierte Außenwirtschaft in Prag, arbeitete als Exportkaufmann im DDR-Außenhandel und ab 1996 als Logistiker in Russland für verschiedene Transportunternehmen, vornehmlich im Containerverkehr zwischen Fernost und Westeuropa. Seine letzte Position war als Chief Executive Officer (CEO) der in Wien ansässigen Far East Land Bridge Ltd., einem weltweit operierenden Logistikunternehmen. Er lebte fünf Jahre in China.

Fahrplan für Teilnehmer aus Berlin
RE1 ab Berlin-Charlottenburg 17:10, Bahnhof Werder an 17:38
Bus 630 ab Bahnhof Werder 17:49, Werder-Kemnitz an 17:59
Der Rücktransfer zum Bahnhof wird mit Privat-PKWs organisiert
Parkplätze sind ausreichend vorhanden

Mehr Informationen und Anmeldung
Über Änderungen bei der Planung können wir nur angemeldete Teilnehmer informieren.
Weitere Infos auf der Webseite: werderstehtauf.de/veranstaltungen

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg - Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinte Kriegsdienstgegner/-innen - DGB Schweinfurt - Deutsche Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Dienstag, 01.09.2026 um 18:00
Thema: 2026 – Das Jahr der Entscheidung - Entweder Frieden und Solidarität oder Hochrüstung und Kriegsvorbereitung
Redner/Diskussionspartner: Tobias Pflüger

Ort: Disharmonie
Gutermannpromenade 7
97421 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung

2026 ist ein Jahr existenzieller Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes, die uns alle angehen. 2026 sollen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden, nur in Deutschland. Es geht um die Grundentscheidung: Entweder wir setzen uns für ein friedliches, soziales und nachhaltiges Deutschland ein oder wir rutschen ab in eine lähmende und selbstzerstörende „Kriegstüchtigkeit.

Wenn es um den Frieden geht, haben wir alle ein Recht uns einzumischen. Wir rufen deshalb auf zur großen Weigerung unserer Gesellschaft gegen die neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!

Wir sagen Nein zur Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Süddeutschland.

Sie sind Erstschlagwaffen. Sie machen Deutschland zu einem vorrangigen Kriegsziel und setzten einen neuen Rüstungswettlauf in Gang. Die geplanten Hyperschallraketen Dark Eagle steigern die Spannungen und sind insbesondere für Deutschland eine Gefahr, zum Ziel eines Präventivangriffs zu werden. Überdies fördern die geringen Vorwarnzeiten das Risiko von Fehlreaktionen.

Die Stationierung wurde ohne jede öffentliche und parlamentarische Diskussion entschieden. Abrüstungsverhandlungen sind nicht vorgesehen.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Südpfalz | NachDenken-in-der-Suedpfalz.de

Am Donnerstag, 03.09.2026 um 19:00
Thema: Friedensbildung – aber wie? - Über die Tücken der „Kriegsertüchtigung“
Redner/Diskussionspartner: Dr. Heinz Klippert

Ort: Kultur am Dorfbrunnen
Dorfbornstraße 37
76833 Frankweiler

Dr. Heinz Klippert sieht die aktuelle Aufrüstungs-, Sanktions- und Kriegsertüchtigungs-Politik als hoch riskantes Spiel mit dem Feuer und plädiert angesichts der damit verbundenen Eskalationsgefahren und Kriegsrisiken für ein entschiedenes Hinterfragen dieses Konfrontationskurses in Schulen und Gesellschaft.

In seinem Vortrag problematisiert Klippert das ausgeprägte „Gut-Böse-Denken“, wirft einen zornigen Blick auf die verheerenden Kriegsfolgen, hinterfragt die aktuelle Kriegslogik und Rüstungsoffensive und tritt für einen reflektierten Pazifismus ein, der vorrangig auf Kriegsprävention und gewaltfreie Konfliktlösung zielt und eine entsprechend akzentuierte Bildungsarbeit vorsieht.

Klippert liefert fundierte Problemanzeigen, Analysen und Denkanstöße, die verdeutlichen, dass Friedensbildung mehr sein muss als einseitige Wehrdienst-Werbung und mentale und emotionale Kriegsertüchtigung.

Kriege sind nie alternativlos! Dafür ein Bewusstsein zu schaffen, ist Ziel und Anspruch des Vortrags.

Zur Person: Dr. Heinz Klippert ist promovierter Ökonom, studierter Soziologe, ausgebildeter Gymnasiallehrer, Lernforscher, Lehrerbildner und Verfasser zahlreicher Bücher zu aktuellen Bildungsfragen, neuen Lernmethoden und sozialethischen Themen –  darunter das neue Werk „Frieden sichern?! Anleitung zur Belebung pazifistischen Denkens“.

Eintritt: Frei

Sie wollen zu der Veranstaltung kommen? Das freut uns! Sie erleichtern unsere Planung, wenn Sie uns kurz per E-Mail an [email protected] informieren.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg - Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinte Kriegsdienstgegner/-innen - DGB Schweinfurt - Deutsche Freidenker-Verband Schweinfurt/Würzburg

Am Freitag, 04.09.2026 um 17:00
Thema: 2026 – Das Jahr der Entscheidung - Entweder Frieden und Solidarität oder Hochrüstung und Kriegsvorbereitung
Redner/Diskussionspartner: Tobias Pflüger

Ort: Marktplatz
97421 Schweinfurt

Informationen zur Veranstaltung

2026 ist ein Jahr existenzieller Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes, die uns alle angehen. 2026 sollen US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden, nur in Deutschland. Es geht um die Grundentscheidung: Entweder wir setzen uns für ein friedliches, soziales und nachhaltiges Deutschland ein oder wir rutschen ab in eine lähmende und selbstzerstörende „Kriegstüchtigkeit.

Wenn es um den Frieden geht, haben wir alle ein Recht uns einzumischen. Wir rufen deshalb auf zur großen Weigerung unserer Gesellschaft gegen die neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!

Wir sagen Nein zur Stationierung neuer Mittelstreckenraketen in Süddeutschland.

Sie sind Erstschlagwaffen. Sie machen Deutschland zu einem vorrangigen Kriegsziel und setzten einen neuen Rüstungswettlauf in Gang. Die geplanten Hyperschallraketen Dark Eagle steigern die Spannungen und sind insbesondere für Deutschland eine Gefahr, zum Ziel eines Präventivangriffs zu werden. Überdies fördern die geringen Vorwarnzeiten das Risiko von Fehlreaktionen.

Die Stationierung wurde ohne jede öffentliche und parlamentarische Diskussion entschieden. Abrüstungsverhandlungen sind nicht vorgesehen.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Lübeck

Am Sonntag, 06.09.2026 um 11:00
Thema: „Ins Moralgefängnis und wieder heraus"
Redner/Diskussionspartner: Michael Andrick

Ort: Sportgastatätte „Anpfiff“ der Spvg Rot Weiss Moisling
Brüder-Grimm-Ring 4b
23560 Lübeck-Moisling

„Ins Moralgefängnis und wieder heraus”
Dr. Michael Andrick (derandrick.de/)

Wir wollen mit dem Berliner Philosophen und Publizisten ins Gespräch kommen über die Ursachen einer zunehmenden Spaltung der Gesellschaft und die enger werdenden Debattenräume.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Wiesbaden

Am Mittwoch, 16.09.2026 um 18:00
Thema: Gewerkschaften vor der Zerreißprobe?
Redner/Diskussionspartner: Ulrike Eifler

Ort: Konrad-Arndt-Haus
Wellritzstraße 49
65197 Wiesbaden

Informationen zur Veranstaltung

Ulrike Eifler stellt ihr neues Buch vor und berichtet über den politischen Kampf in den Gewerkschaften.

Ulrike Eifler ist aktive Gewerkschafterin, Publizistin und Buchautorin. Sie kennt die innergewerkschaftlichen Debatten aus eigener Erfahrung und setzt sich seit Jahren mit der politischen Rolle der Gewerkschaften auseinander.

Mit ihrem Vorwort zum neuen Buch „Politischer Streik“ unterstreicht sie die grundsätzliche Bedeutung einer politischen Gewerkschaftsarbeit.

Gewerkschaften vor der Zerreißprobe?
Krieg, Aufrüstung, Sozialabbau – wohin steuern die DGB-Gewerkschaften?

Die DGB-Gewerkschaften stehen vor einer gewaltigen Zerreißprobe. Die enge politische und personelle Verzahnung mit der deutschen Sozialdemokratie bringt die bisher privilegierte Partnerschaft zunehmend auseinander.

In der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte war die Frage von Krieg, Hochrüstung und Sozialabbau kaum jemals so zugespitzt wie heute.

Kriegstüchtigkeit oder Diplomatie?

Während die Bundesregierung die Forderung nach „Kriegstüchtigkeit“ zum politischen

Leitbegriff macht und weiter an der Eskalationsschraube dreht, wird die Notwendigkeit einer vorrangigen diplomatischen Lösung zunehmend verdrängt.

Wer Kriegstüchtigkeit herstellen will, muss sich der Frage stellen, ob damit nicht letztlich die Bereitschaft zum Krieg vorbereitet wird.

Der DGB und seine Gewerkschaften müssen sich deshalb eindeutig positionieren und den politischen Widerstand aus den Betrieben heraus unterstützen.

Butter oder Panzer!

Während in der Automobilindustrie Arbeitsplätze abgebaut werden, stellen Unternehmen ihre Produktion zunehmend auf Rüstungsgüter um.

Für die Konzerne klingeln die Kassen – die Beschäftigten fürchten um ihre Arbeitsplätze.

Gleichzeitig wird der Sozialstaat weiter unter Druck gesetzt. Die aktuellen Kürzungen und Einsparungen im sozialen Bereich werden maßgeblich auch von der SPD mitgetragen.

Wenn die Gewerkschaften sich nicht wieder stärker auf ihr politisches Mandat und ihre eigene gesellschaftliche Verantwortung besinnen, drohen sie zunehmend an Einfluss und Handlungsfähigkeit zu verlieren.

Neue Impulse aus den Gewerkschaften

Erste Lichtblicke gab es beim DGB-Bundeskongress im Mai dieses Jahres. Die für den Herbst geplanten dezentralen Aktionen können nun zu einem wichtigen Auftakt werden.

Doch wohin führt dieser Weg?

Welche Möglichkeiten haben Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, innerhalb ihrer Organisationen Einfluss zu nehmen? Wie kann der politische Widerstand aus den Betrieben heraus organisiert werden? Und welche Rolle kann dabei der politische Streik spielen?

Diskutieren wir gemeinsam über die Zukunft der Gewerkschaften.

Die Veranstaltung ist kostenfrei; eine Spende zur Deckung der anfallenden Kosten ist willkommen.

Wir freuen uns auf den Abend mit Euch in Wiesbaden
Jörg Jungmann und Peter Kubentz




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Karlsruhe

Am Donnerstag, 08.10.2026 um 18:30
Thema: Freie Meinungsäußerung und Kunstfreiheit
Redner/Diskussionspartner: Eugen Zentner

Ort: Restaurant "Treffpunkt 1721"
Adenauerring 32
76131 Karlsruhe

In unserem Grundgesetz sind die freie Meinungsäußerung und die Kunstfreiheit garantiert!

Dennoch

  • wird nicht seit der Coronazeit die Kunstfreiheit und freie Meinungsäußerung eingeschränkt?
  • mutierte damit die vorherrschende Kultur zu einer Kultur der Herrschenden?
  • gibt es eine „Main-Stream-Kultur“?

Eugen Zentner thematisiert am 8. Oktober in Karlsruhe die Fragen der letzten Jahre, mal journalistisch, mal literarisch. Es geht um die zerstörerische Wirkung der Coronapolitik auf unsere Gesellschaft und das Aufleben einer alternativen Kunst- und Kulturszene! Nach der Lesung diskutieren wir über dieses Thema.

Aus den Nachdenkseiten ist uns Eugen Zentner bestens bekannt.  Er studierte Philosophie sowie Germanistik und promovierte 2016 in Oldenburg in der Literaturwissenschaft zum Thema Autofiktion. Er lebt und arbeitet als freier Kulturjournalist und Schriftsteller in Berlin.

Der Eintritt ist frei. Aber bedenkt bitte unsere Hutkasse, da wir bei Veranstaltungen dieser Art nicht ohne Kosten auskommen. Solltet Ihr etwas essen wollen, das könnt ihr ab 16.30 h. Da während der Veranstaltung kein Service laufen sollte.