Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise



NachDenkSeiten-Gesprächskreis Rostock

Am Samstag, 04.07.2026 um 10:00
Thema: „Die Brandmauer in Deutschland – sinnvoll oder überholt?“
Redner/Diskussionspartner: Frank Heitmann, Projektleiter für Infrastrukturmaßnahmen

Ort: Druckerei Blaudruck Reinhard Haase
Bei der Petrikirche 7
18055 Rostock

„Die Brandmauer in Deutschland – sinnvoll oder überholt?“

  • Begriffsbestimmung in der Gesellschaft
  • Entstehungsgeschichte
  • Inhaltsbestimmung
  • Auswirkungen bis heute
  • „Wo ist der eigene Brandherd?“ – Diskussion

Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

Der Eintritt ist frei – Spenden sind jederzeit willkommen.

Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag und einen offenen Dialog mit euch.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt in Kooperation mit dem Deutscher Freidenker-Verband e.V.

Am Dienstag, 07.07.2026 um 19:00
Thema: "Die Akte Guérot" – Buchvorstellung, szenische Lesung und Diskussion
Redner/Diskussionspartner: Ulrike Guérot, Carlos A. Gebauer

Ort: Saalbau Gutleut
Rottweiler Straße 32
60327 Frankfurt am Main

Zur Webseite der Veranstaltung

Die „Akte Guérot“ – Buchvorstellung, szenische Lesung und Diskussion

Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Frankfurt veranstaltet gemeinsam mit dem Westend Verlag einen besonderen Abend zur deutschlandweit ersten öffentlichen Vorstellung des neuen Buches „Die Akte Guérot“ (Hrsg. Carlos A. Gebauer).

Die „Akte Guérot“ ist nicht nur die Geschichte eines arbeitsrechtlichen Verfahrens. Sie ist zugleich ein Prüfstein für die Frage, wie belastbar rechtsstaatliche Grundsätze in politisch aufgeheizten Zeiten noch sind.

Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Hat sich das Verständnis von Rechtsstaatlichkeit und Verfahrensfairness in Deutschland seit der sogenannten „Zeitenwende“ verändert? Welche Rolle spielen Gerichte heute bei der Entscheidung gesellschaftlicher und politischer Konflikte? Was bedeutet es für den Rechtsstaat, wenn aus wissenschaftlichen und politischen Kontroversen zunehmend Rechtsfragen werden? Und welche Folgen hat es, wenn Gerichte dabei ohne die Einholung fachlicher Sachverständigengutachten entscheiden?

Damit wird die „Akte Guérot“ zu einer Fallstudie von allgemeiner Bedeutung – für Juristen, Studierende und alle, die sich für die Zukunft des Rechtsstaats und die Entwicklung des Arbeitsrechts interessieren.

Anstelle einer klassischen Buchlesung erwartet die Besucher ein außergewöhnliches Veranstaltungsformat: Ausgewählte Passagen des Buches werden szenisch von einer Schauspielerin gelesen und mit juristischen Einordnungen durch Carlos A. Gebauer sowie den persönlichen Erfahrungen von Prof. Dr. Ulrike Guérot verbunden. So entsteht ein lebendiger Dialog zwischen dokumentarischen Texten, rechtlicher Analyse und persönlicher Reflexion.

Die Gestaltung setzt bewusst auf Reduktion: Im Mittelpunkt stehen die Kraft der Texte, ihre Interpretation und das gemeinsame Nachdenken über die aufgeworfenen Fragen. Im Anschluss besteht ausführlich Gelegenheit zur Diskussion mit dem Publikum.

Die Veranstaltung versteht sich als Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte über den Zustand des Rechtsstaats, den Umgang mit abweichenden Positionen und die Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren in einer pluralistischen Demokratie.

Hinweis zur Anmeldung

Aufgrund des besonderen Konzepts und der begrenzten Platzkapazität empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung unter: [email protected]

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten.




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Pfaffenhofen & Freundschaft mit Valjevo e.V.

Am Dienstag, 07.07.2026 um 20:00
Thema: "Nur durch Frieden bewahren wir uns selber. Die Bergpredigt als Zeitenwende"
Redner/Diskussionspartner: Dr. Eugen Drewermann

Ort: Pfarrheim Niederscheyern
Schrobenhausener Str. 20
85276 Pfaffenhofen

Eugen Drewermann ist Theologe, Psychoanalytiker und Schriftsteller mit internationaler Reichweite. Für sein friedenspolitisches Engagement wurde er 2007 mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet. 2011 erhielt er den internationalen Albert-Schweitzer-Preis, 2029 den Preis der Internationalen Hermann-Hesse Gesellschaft. Nur wenn politische Konsequenzen aus der Bergpredigt gezogen werden, wird es Frieden geben. In einer Zeit irrsinnigen Aufrüstens verlangt Drewermann die wahnhafte Angstphantasie einer Sicherheitspolitik durch militärische Einschüchterung und Stärke endlich aufzugeben. Es gibt für ihn Sicherheit nur als Sicherheit des anderen.

Ansprechpartner: Bernd Duschner, 0171-3374658




NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin (nachdenken-in-berlin.de)

Am Freitag, 10.07.2026 um 18:30
Thema: „Mensch als Beute: Gespräche über elitäre Transformationsprojekte“
Redner/Diskussionspartner: Magda von Garrel

Ort: Sprechsaal
Marienstraße 26
10117 Berlin-Mitte

Zur Webseite der Veranstaltung

In ihrem neuen Buch befasst sich Magda von Garrel „mit den auf Weltherrschaft abzielenden Machenschaften der herrschenden und transnational agierenden Klasse“.

Moderne gesellschaftliche Entwicklungen – insbesondere die Digitalisierung – dienen nicht nur dem technischen Fortschritt, sondern zunehmend der Kontrolle und Steuerung von Menschen. Sehr einflussreiche wirtschaftliche Akteure prägen gesellschaftliche Transformationsprozesse und gewinnen dadurch Macht über immer mehr Lebensbereiche. Magda von Garrel  beschreibt Manipulationsstrategien und transhumanistische Fantasien, die auf eine vielschichtige Entmündigung der Menschen hinauslaufen, und sie zeigt Möglichkeiten der Gegenwehr auf.

Das Buch ist als dialogisches Sachbuch aufgebaut: In über 50 Gesprächen werden Themen aus Alltag, Politik und Gesellschaft diskutiert. Es gibt den Lesern Denkanstöße und ermuntert zur Entwicklung eigener Ideen.

Zentrale Themen:

  • Digitalisierung und Datensammlung
  • Überwachung und gesellschaftliche Kontrolle
  • Bargeld und digitale Zahlungsmittel
  • Bildung und der Einsatz digitaler Medien in Schulen
  • Gesundheitspolitik und die Corona-Zeit
  • Ernährung und Landwirtschaft
  • Mobilität und Energiewende
  • Medien, Manipulation und Meinungsbildung
  • Demokratieverluste und politische Machtstrukturen

Magda von Garrel
Magda von Garrel ist Diplompolitologin und Sonderpädagogin. In ihren seit 2008 veröffentlichten bildungspolitischen Schriften beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit der zunehmenden Ökonomisierung des Schul- und Bildungswesens sowie mit der strukturellen Perspektivlosigkeit armer Schüler. Als Mitglied des Berliner Schultisches setzt sie sich für eine dauerhafte Bewahrung öffentlicher Schulen ein.

Der Eintritt ist frei, wir bitten um Spenden
(Die Anzahl der Plätze ist begrenzt)