Kategorie:
Strategien der Meinungsmache

Wer über viel Geld oder/und publizistische Macht verfügt, versucht die politischen Entscheidungen in seinem Sinne zu beeinflussen. Durch Lobbyarbeit und durch Meinungsmache. Meinungsmache wird strategisch und professionell geplant. Die NachDenkSeiten beschreiben und analysieren solche Strategien.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVIII – „Wegtreten!“ oder: Merzenslogik und noch wilderes Gebräu

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVIII – „Wegtreten!“ oder: Merzenslogik und noch wilderes Gebräu

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute präsentieren wir Teil zwei der wilden bipolaren Amplitudenausschläge von Kanzler und Spitzenmilitärs. Von Leo Ensel.

Der ZDF-Clown und der Kriegs-Comedian: Böhmermann „interviewt“ seinen Kumpel Selenskyj

Der ZDF-Clown und der Kriegs-Comedian: Böhmermann „interviewt“ seinen Kumpel Selenskyj

Jan Böhmermann hat ein unterwürfiges Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geführt. Wie sich der öffentlich-rechtliche „Satiriker“ dabei dem Kriegs-Präsidenten anbiedert, ist einfach nur zum Fremdschämen. Das ist zwar erwartungsgemäß, aber trotzdem nur schwer zu ertragen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Schulen als Komplizen: Immer mehr Besuche von Bundeswehrsoldaten

Schulen als Komplizen: Immer mehr Besuche von Bundeswehrsoldaten

Bis zum Ende des Jahres wird die Bundeswehr wahrscheinlich 5.900 „Veranstaltungen“ an Schulen abgehalten haben – mit geschätzten 206.000 „Teilnehmern“, sprich überwiegend Schülern. In Anbetracht der Tatsache, dass das Ziel der Politik „Kriegstüchtigkeit“ ist, sind diese Zahlen erschütternd. Sie sind ein Offenbarungseid von weiten Teilen der Schulen im Land. Nach allem, was Lehrer über die Entstehungszusammenhänge und über das Grauen der Kriege wissen müssen, sind diese Zahlen untragbar. Wenn Schulen ihre Türen für die Bundeswehr öffnen, während die Regierung die gesamte Republik kriegstüchtig machen will, dann machen sie sich zu Komplizen dieser Politik. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

„Ich komme zu Ihnen als Zeitzeuge“ – so Michael Meyen in der Corona-Enquete-Kommission

„Ich komme zu Ihnen als Zeitzeuge“ – so Michael Meyen in der Corona-Enquete-Kommission

„Die Leitmedien haben den Regierungskurs mitgetragen. (…) Wenn es überhaupt Kritik am Regierungskurs gab, dann wurde nach einer Verschärfung gerufen“ – das sagte Michael Meyen am Montag vor der Corona-Enquete-Kommission des Bundestages. Kaum beachtet von den großen Medien, setzt die Kommission ihre Arbeit fort. Meyen richtete sein Augenmerk als Kommunikationswissenschaftler und Journalismusforscher auf das Verhalten der Medien in der Coronazeit. Er fand klare Worte. Von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Beim Spiegel „drängelt“ sich „der Russe“ ins Bild

Beim Spiegel „drängelt“ sich „der Russe“ ins Bild

„Ein Familienfoto mit Sergej Lawrow konnte der deutsche Außenminister Johann Wadephul verhindern. Aber beim Abendempfang drängelte sich der Russe ins Bild und hielt mit den Kollegen Small Talk“ – so lautet der Vorspann eines Spiegel-Artikels, bei dem sich der Schluss aufdrängt: Das Hamburger Blatt hat die „Affäre Relotius“ vergessen. Was interessieren schon Fakten, wenn Stimmungsmache und die „richtige“ Weltanschauung im Vordergrund stehen? Ein drängelnder Russe ist eben schön lebhaft – da kann an der Stelle das alte Journalistenmotto von Spiegelgründer Rudolf Augstein, „Sagen, was ist“, kaum mithalten. Ob Lawrow tatsächlich gedrängelt hat: Das darf keine Rolle spielen. Es geht um die „richtige“ Weltanschauung. Fakten stören da bisweilen. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVII – Die „Baku-Connection“ und andere „verschwiegene Kolonnen Moskaus“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVII – Die „Baku-Connection“ und andere „verschwiegene Kolonnen Moskaus“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es schwerpunktmäßig um Moskaus verschwiegene (fünfte) Kolonnen in diesem unserem Lande. Von Leo Ensel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Poschardt, Fleischhauer und Co. – der Großangriff der Wutbürger

Poschardt, Fleischhauer und Co. – der Großangriff der Wutbürger

Neulich beim Frisör. Auf dem Tischchen, zwischen einer zerfledderten „Landlust“ und Blättern wie „Frau im Koma“, lag ein Focus. Ich habe den Fehler gemacht, ihn aufzuschlagen. Jan Fleischhauer erklärte mir dort, wovor ich mich zu fürchten habe – vor Lastenrädern, glaube ich, oder vor den nun drohenden Enteignungen durch die rot-rot-grünen „Kommunisten“ in Berlin; vielleicht auch vor allem gleichzeitig. So genau weiß man das bei ihm nie und so genau will man es auch gar nicht wissen. Als eine junge Dame mich aufrief, empfand ich dies als Erlösung. Ein Essay von Jens Berger.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Skandal-Urteil: Noch immer wird Corona-Kritik bestraft

Skandal-Urteil: Noch immer wird Corona-Kritik bestraft

Wegen zugespitzten Tweets zur Corona-Politik wurde der in Berlin lebende US-Autor C.J. Hopkins nun zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Vorgang illustriert zwei Fehlentwicklungen: zum einen die doppelten Standards bezüglich einer erlaubten Nutzung von Nazi-Symbolik. Zum anderen die sture Weigerung, die zerstörerische Corona-Politik endlich kritisch zu hinterfragen. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVI – „Anpacken und mithelfen“ an der „europäischen Front“!

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LVI – „Anpacken und mithelfen“ an der „europäischen Front“!

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es um unsere „unverbrüchliche Solidarität“ mit dem von Russland angegriffenen Land. Von Leo Ensel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Merz und die Bedrohungslüge: Kanzler kritisiert Deutsche, weil sie Propaganda nicht auf den Leim gehen

Merz und die Bedrohungslüge: Kanzler kritisiert Deutsche, weil sie Propaganda nicht auf den Leim gehen

„Das große Bild ist, dass Russland dabei ist, die gesamte politische Ordnung unseres europäischen Kontinents zu destabilisieren. Und das wird offensichtlich von vielen Menschen auch in meinem Land unterschätzt“ – das sagte aktuell Friedrich Merz. Erstens: Vorhang auf, hier ist sie, die Bedrohungslüge. Zweitens: Nein, das ist gewiss nicht das „große Bild“. Drittens: Um den europäischen Kontinent zu „destabilisieren“, dafür braucht es nicht Russland – das machen europäische Politiker mit ihrer Politik der sozialen Schande von ganz alleine. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LV – „Ohne jede Larmoyanz“ oder: Merzschmerz und wildes Gebräu

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LV – „Ohne jede Larmoyanz“ oder: Merzschmerz und wildes Gebräu

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Heute geht es um die massiven bipolaren Amplitudenexzesse in Militär und Politik. Von Leo Ensel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Moralisierung und Macht

Moralisierung und Macht

Ob Militarisierung, Mediengezänk oder Zerstrittenheit im Privaten, auf anregende Weise ist Stephan Erdmann in seinem neuen Buch „Moral: Die Mär von Gut und Böse“ Zusammenhängen auf der Spur. Denn immer wieder geht es um „Moral“, welche unreflektiert Gültigkeit beansprucht, „obwohl sie immer nur auf regionalen, sozialen, zeitlich und räumlich begrenzten Vereinbarungen beruht“ und je nach Konstellation veränderbar ist. Der daraus entstehende Gruppenzwang ist im Interesse der Macht. Ein imaginäres „Wir“ wappnet sich gegen die „Anderen“. Emotionen schießen hoch. Nicht nur jede Differenzierung wird an den Rand gedrückt, sondern überhaupt ein rationales Herangehen, welches nach Lösungen sucht. Eine Rezension von Irmtraud Gutschke.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LIV – „Alerta antifascista!“

Das Wörterbuch der Kriegstüchtigkeit LIV – „Alerta antifascista!“

Vokabelkritik ist zu Kriegszeiten das Gebot der Stunde. Ich veröffentliche, nicht zuletzt aus hygienischen Gründen, in unregelmäßigen Abständen eine Sammlung teils verharmlosender, teils lügenhafter Wörter oder Formulierungen, deren Sinn und Funktion es ist, unsere Gesellschaft – uns alle – an das Undenkbare zu gewöhnen und möglichst geräuschlos in Richtung „Kriegstüchtigkeit“ umzukrempeln. – Diesmal geht es um den vollmundigen Jargon bestimmter Akteure in Medien und Politik. Von Leo Ensel.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Wadephul im Flecktarn, Soldat mit Tarnfarbe im Gesicht: Beim Interview mit dem Außenminister wird ein Bild zum Zeitdokument

Wadephul im Flecktarn, Soldat mit Tarnfarbe im Gesicht: Beim Interview mit dem Außenminister wird ein Bild zum Zeitdokument

Während im ntv-Studio Johann Wadephul beim Interview sitzt, spielt die Redaktion hinter ihm ein großes Bild ein. Es zeigt den Außenminister komplett im Fleckentarn, er ist umgeben von Bundeswehrsoldaten, vor ihm, hinter ihm. Ein Detail fällt ins Auge: Der Soldat, der vor ihm zu sehen ist, hat auch sein Gesicht mit schwarzer Farbe getarnt. Er ist bereit zum Kampf, bereit zum Krieg. Das Bild (ab 20:30) wird zum Sinnbild einer neuen deutschen Kriegspolitik. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.