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Gedenktage/Jahrestage

Albernes D-Englisch zur Erinnerung an einen ernsten Vorgang – die Flut an der Ahr

Albernes D-Englisch zur Erinnerung an einen ernsten Vorgang – die Flut an der Ahr

We AHR strong – so lautet der Titel einer Ausstellung, die zum fünften Jahrestag der Flutkatastrophe an der Ahr an verschiedenen Orten des Ahrtals gezeigt wird. Das ist eine dümmliche und auch unnötige Nutzung einer Fremdsprache zur Beschreibung eines ernsten Vorgangs. Bei der Flutkatastrophe starben 136 Menschen in Rheinland-Pfalz und 49 in Nordrhein-Westfalen, viele Häuser, Straßen und Brücken wurden zerstört. Zur fünfjährigen Wiederkehr des dramatischen Vorgangs könnte man sachlich bleiben und sich der deutschen Sprache bedienen.

Das ist keine Kritik an der Ausstellung, ganz und gar nicht. Die Kritik zielt auf den unsinnigen Umgang mit unserer Sprache.

Die USA waren während eines ganzen Drittels ihrer Existenz Besatzungsmacht in Deutschland

Die USA waren während eines ganzen Drittels ihrer Existenz Besatzungsmacht in Deutschland

Zurzeit feiern die US-Amerikaner und mit ihnen eine große Zahl von Gefolgsleuten überall auf der Welt 250 Jahre USA. Am 4. Juli 1776 hatten Vertreter der britischen Kolonien in Amerika die Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt. Ende 1941 sind die USA in den Zweiten Weltkrieg eingetreten und haben so geholfen, uns von den Nationalsozialisten zu befreien. Das war eine bemerkenswerte Tat. Wir haben allen Grund, dafür dankbar zu sein. Albrecht Müller.

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Die Revanche

Die Revanche

Zum 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion: Während deutsche Generäle mit Angriffen auf Russland drohen und die Bundeswehr zur größten Armee Europas aufgerüstet wird, gemahnt der 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion an die gefährlichen historischen Kontinuitäten. Von Sevim Dagdelen.

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„Ohne einen Dialog werden wir nicht weiterkommen“ – Sevim Dağdelen diskutiert mit dem russischen Botschafter

„Ohne einen Dialog werden wir nicht weiterkommen“ – Sevim Dağdelen diskutiert mit dem russischen Botschafter

Am 10. Mai 2026 diskutierte die BSW-Politikerin Sevim Dağdelen mit dem Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, Sergej Netschajew, unter dem Motto „Frieden durch Dialog“ in Berlin über Erinnerungskultur, Geschichtspolitik und die aktuelle Eiszeit im deutsch-russischen Verhältnis. Diskutiert wurden auch die Entstehung des Ukraine-Kriegs, die Einordnung des Vorgehens Russlands sowie die Rolle der NATO. Dann sprachen Dağdelen und Netschajew ausführlich über die Voraussetzungen für einen Frieden und ein Ende des Ukraine-Kriegs vor dem Hintergrund der aktuellen kurzen Waffenruhe, sowie über eine mögliche Vermittlerposition von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder.

Heraus zum 1. Mai – aber wofür eigentlich?

Heraus zum 1. Mai – aber wofür eigentlich?

Es ist wieder so weit. Wenigstens am 1. Mai erringt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) das Maß an Aufmerksamkeit, welches ihm ansonsten längst abhanden gekommen ist. Schließlich ist der 1. Mai als „Tag der Arbeit” ein gesetzlicher Feiertag, an dem traditionell auch die öffentlich-rechtlichen Medien umfangreich über die zahlreichen Kundgebungen der Gewerkschaften berichten werden und Vertreter des DGB und seiner Mitgliedsverbände ausführlich zu Wort kommen lassen. Von Rainer Balcerowiak.

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Kein Klassenkampf ohne die SPD!

Kein Klassenkampf ohne die SPD!

Ein Tankrabatt von 17 Cent und ein „Krisenbonus“. Viel steht nicht auf der Habenseite des Energiepreisgipfels der Koalition vom Wochenende. Aber maulen muss man deshalb nicht. Denn viel bedeutender ist, was CDU und CSU nicht haben durchsetzen können: die Abschaffung des 1. Mai. Bei dem Triumph erscheinen die Opfer, die Klingbeil, Bas und Co. bringen mussten, ziemlich kleinteilig. Eine Danksagung von Ralf Wurzbacher.

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Anti-Kriegsfilm „A Single Day“ – Vom My-Lai-Massaker bis zur Gegenwart

Anti-Kriegsfilm „A Single Day“ – Vom My-Lai-Massaker bis zur Gegenwart

Gestern, am 16. März, jährte sich das Massaker von My Lai zum 58. Mal. Normalerweise wäre das ein guter Anlass, in Fernsehen und Kino die zerstörerische Wirkung des Krieges vor Augen zu führen. Zumal die bewaffneten Konflikte weltweit hochkochen. Doch Anti-Kriegsfilme sind selten geworden. Jedenfalls werden sie nicht in der Menge produziert, die angesichts heutiger Militarisierung angemessen wäre. Eine Ausnahme ist „A Single Day“, eine Dokumentation des Filmemachers Christoph Felder. Eine Filmrezension von Eugen Zentner.

Vier Jahre Ukraine-Krieg und die Isolation von Jacques Baud

Vier Jahre Ukraine-Krieg und die Isolation von Jacques Baud

Eskalation nach außen – Repression nach innen. Zum vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges wurde überdeutlich: Sowohl die Ukraine als auch die europäischen NATO-Verbündeten wollen keinen Frieden in der Ukraine. Von Sevim Dagdelen.

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Roderich Kiesewetter hat recht: Der Ukrainekrieg wurde schon 2014 begonnen – aber vom damaligen Maidan-Regime in Kiew

Roderich Kiesewetter hat recht: Der Ukrainekrieg wurde schon 2014 begonnen – aber vom damaligen Maidan-Regime in Kiew

Zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs erreicht die Propaganda um die Vorgeschichte des Kriegs neue Höhepunkte. Zuverlässig ist auch der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter vertreten, wenn es darum geht, historische Fakten „zurechtzurücken“. In einem aktuellen Beitrag behauptet er (wie viele andere), der Angriff des „Terrorstaats“ Russland auf die Ukraine habe schon 2014 begonnen. Doch 2014 war es ein nicht gewählter Übergangspräsident in Kiew, der jene „Anti-Terror-Operation“ gegen die Bürger im Donbass entfesselt hat, die als Startpunkt für den Krieg gilt. Ein Kommentar von Tobias Riegel.

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„Wenn das Flugzeug nicht fliegt, gehen wir zu Fuß!“ – Fünf Deutsche über ihren Silvesterurlaub in Moskau

„Wenn das Flugzeug nicht fliegt, gehen wir zu Fuß!“ – Fünf Deutsche über ihren Silvesterurlaub in Moskau

Seit 2022 ist Russland von Deutschland so gut wie abgeschnitten. Päckchen kommen nur noch mit Verspätung oder gar nicht an. Züge fahren nicht mehr. Flugzeuge fliegen nur noch mit einem Umweg über die Türkei. Der Preis für die Flugtickets hat sich verdreifacht. Eine Hotelbuchung per Internet ist seit 2022 nicht mehr möglich. Durch das 19. Sanktionspaket der EU ist es Reiseagenturen in Deutschland verboten, Reisen nach Russland zu organisieren. Doch es gibt Menschen, die sich für Russland interessieren, das Land vielleicht sogar mögen und die sich in ihrer Reisefreiheit nicht einschränken lassen wollen. Von solchen Menschen handelt der folgende Bericht von Ulrich Heyden (Moskau).

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Meditation im Blick auf das Neue Jahr

Die NachDenkSeiten haben – glücklicherweise – verschieden denkende und fühlende Leserinnen und Leser – auch solche mit sehr verschiedenem geistigen und religiösen Hintergrund. Jetzt hat uns ein Leser einen Text geschickt, den wir im Blick auf das neue Jahr veröffentlichen. Vorweg seine Mail an uns:

Liebe NachDenkSeiten, vielleicht, oder eher wahrscheinlich erinnern Sie sich nicht, aber vor einem Jahr haben Sie mit Versen aus einem traditionellen Geburtstagslied den Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr gewünscht. Ich habe damals mit Augenzwinkern angeboten, dass im Bedarfsfall ich das für dieses Jahr übernehmen könnte. Sie schrieben damals, dass ich das schon mal vormerken solle.

Als der Weihnachtsmann noch vom Himmel kam

Als der Weihnachtsmann noch vom Himmel kam

Damals war ich fünf Jahre alt und glaubte, wenn auch mit leichter Skepsis, noch an den Weihnachtsmann. Das ist mir ziemlich deutlich in Erinnerung. Es war kurz nach dem Krieg, und wir lebten seit der Vertreibung aus unserer Heimat in einer Baracke in einem Flüchtlingslager. Anfang Dezember war es sehr kalt geworden, es begann heftig zu schneien, und wir saßen oft vor dem Ofen, der die Stube nur notdürftig erwärmte. Eine Nachkriegs-Weihnachtsgeschichte von Wolfgang Bittner.

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Syrien: Wunsch und Wirklichkeit

Syrien: Wunsch und Wirklichkeit

Es kommt auf die Perspektive an, wie sich der erste Jahrestag nach dem gewaltsamen Machtwechsel in Syrien darstellt. Das staatliche Motto – auch für die Syrer im Ausland – ist, einen „Jahrestag des Sieges und der Befreiung“ zu feiern. Der 8. Dezember ist Feiertag, die Festkomitees haben kein Geld und keine Mühen gescheut, um das Land als eine große Feier darzustellen. Von Karin Leukefeld.

Die Rede des deutschen Außenministers Wadephul in der UNO-Generalversammlung, die nie gehalten wurde

Die Rede des deutschen Außenministers Wadephul in der UNO-Generalversammlung, die nie gehalten wurde

Am 27. September hielt Außenminister Wadephul eine Rede vor der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen. In der sehr allgemein gehaltenen Rede sprach Wadephul wiederholt über Gerechtigkeit, Frieden, Respekt und Würde. Zugeständnisse, dass es der deutschen Aussenpolitik häufig gefehlt hat, diesen wichtigen Begriffen Genüge zu tun, machte der Außenminister keine. Die UNO-Generalversammlung und die Bürger, hier und im Ausland, hätten sicher erwartet, dass der Minister mit Mut und Selbstkritik auf die Schwächen der deutschen Außenpolitik eingeht und überzeugend darstellt, dass die Regierung in Berlin nicht nur eine Reform der ‚Anderen‘ fordert. Von Hans-Christof von Sponeck.

Die NachDenkSeiten haben heute Geburtstag

Die NachDenkSeiten haben heute Geburtstag

Vor 22 Jahren, am 30. November 2003, erschien der erste Artikel. Es war ein Hinweis auf die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – das Propagandainstrument der Metallarbeitgeber. Dürfen wir uns zum Geburtstag etwas wünschen? – Wir, die Redaktion der NachDenkSeiten und der Herausgeber, wünschen uns vor allem, dass wir Ihnen auch weiterhin interessanten Stoff zum Lesen und zum Gespräch mit anderen Menschen bieten können. – Unser Wunsch an Sie: Weitersagen, in Ihrem Bekannten- und Verwandtenkreis auf die NachDenkSeiten aufmerksam machen. Das ist auch in Ihrem eigenen Interesse. Denn wenn die NachDenkSeiten so den Leserkreis erweitern, wächst damit zugleich die Chance, dass Sie anderen Leserinnen und Lesern begegnen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Das ist oft verbunden mit der Möglichkeit, den eigenen Freundeskreis zu erweitern. NDS lohnt sich.