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Leserbriefe

Leserbriefe zu „G7-Gipfel in Elmau – der Westen gegen den Rest der Welt“ und „Preisobergrenzen, Zölle, Goldembargo – ein Haufen Schnapsideen“

In zwei Artikeln hat Jens Berger das G7-Treffen im deutschen Elmau thematisiert. Hier wird die These vertreten, dass „der Westen unter sich blieb und sich durch neue Sanktionsdrohungen gegen Russland weiter international isolierte“. „Weichen für eine Zukunft“ seien dagegen beim internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg und beim BRICS-Gipfel in Beijing gestellt worden: „Es ging um Handelswege, Freihandel, eine Wirtschaftsunion, alternative Banken- und Zahlungssysteme und last but not least um die Frage der Energieversorgung“. Hier wird darauf hingewiesen, dass das Prüfen der Umsetzbarkeit von Preisobergrenzen für russische Ölimporte, die Diskussion über Zölle auf russische Öl- und Gasimporte und das verabschiedete Importverbot für russisches Gold nicht dazu führen würden, Russland „finanziell auszutrocknen“. Diese Absichten seien „schlichtweg nicht durchführbar“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Es pressiert …“

Michael Fitz erklärt eingangs den Titel dieses Beitrages, der auf eine Redewendung in Bayern zurückzuführen sei und etwas bezeichne, das dringend und schnell gehen müsse. So sei auch die Situation im Ukraine-Krieg. Während Russlands Präsident Fakten schaffe und „sein primäres Kriegsziel, nämlich die vollständige Besetzung des Donbass und einen Land-Zugang zur Krim zu schaffen“, erreiche, schließe sich das Fenster für Verhandlungen. Während „selbst die Falken in Washington, insbesondere im Pentagon“ wüssten, dass der Krieg für die Ukraine nicht zu gewinnen sei, sei diese Erkenntnis in Berlin noch nicht angekommen. Möglichkeiten und Kanäle würden nicht genutzt. Stattdessen fallen derzeitige Amtsträger und ihre Generation mit einem „verqueren Geschichtsverständnis“ auf, wenn sie „Putin in eine Reihe mit Hitler“ stellen würden. Danke für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Dänemark genießt den Sommer und Deutschland plant bereits die nächsten Coronamaßnahmen“

In diesem Beitrag vergleicht Jens Berger die Corona-Vorgehensweisen in Dänemark und Deutschland. Während die dänische Regierung vom Feiern, Umarmen und Küssen rede, ihr Impfangebot lediglich an über 50-Jährige und Vorerkrankte erneuert und Maßnahmen wie Lockdowns oder eine Maskenpflicht für den nächsten Herbst und Winter ausgeschlossen habe, zeige man sich in Deutschland „lernresistent“. Die Rede sei von neuen Maßnahmen wie der Maskenpflicht. „Noch nicht absehbar“ sei, ob „die G-Regeln zum Ausschluss Ungeimpfter wiederkehren“. Das „höchste Bestreben der Corona-Strategie“ scheine es zu sein, „die Menschen zur Impfung zu treiben“. Auch sei „das Vertrauen in die alarmistischen Medien“ offenbar „immer noch groß“. Abschließend wird festgestellt: „Wer Angst sät, wird sie auch bekommen. Da haben es die Dänen besser.“ Wir danken für die interessanten Leserbriefe. Es folgt eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Nachtrag zur Gegneranalyse: Wes Geistes Kind Fücks und Beck sind

Nachtrag zur Gegneranalyse: Wes Geistes Kind Fücks und Beck sind

Zum Artikel „Gegneranalyse“ – Das Bundesfamilienministerium finanziert ein Überwachungs- und Diffamierungsportal gegen kritische Medien kam ein interessanter Hinweis eines NachDenkSeiten-Lesers: „Gegneranalyse hat Tradition, eine schlimme Tradition in Deutschland. Ergänzend zur Ihrer berechtigten Kritik Gegneranalyse. Diese hieß im damaligen Reichsdeutschland ab etwa 1935 Gegnerforschung beim SS-Sicherheitsdienst, den SD. Siehe hier und hier Gruß, H. Heine“.

Willy Wimmers und andere Leserbriefe zur Überwachung und Diffamierung kritischer Medien

Zum heute früh veröffentlichten Bericht – „Gegneranalyse“ – Das Bundesfamilienministerium finanziert ein Überwachungs- und Diffamierungsportal gegen kritische Medien – über das antidemokratische Treiben des Bundesfamilienministeriums und seiner grünen Vorfeldorganisation Zentrum Liberale Moderne haben sich schon einige Leserinnen und Leser, unter anderem der frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Willy Wimmer (CDU), geäußert. Wir sind dankbar für die bekundete Solidarität und veröffentlichen die ersten Mails.

Leserbriefe zu „LINKE: War’s das?“

Tobias Riegel kommentiert hier den Parteitag der LINKEN. Der rechte Flügel der sogenannten Reformer hätte sich durchgesetzt. Bei dem Vorhaben, „die konsequente NATO-Kritik in der Partei zu brechen“, seien beim Parteitag „auch emotionale und fragwürdige Inszenierungen benutzt“ worden. Am Ende hätte die Partei „Applaus von der falschen Seite“ – u.a. von der FAZ und der Süddeutschen Zeitung – erhalten. Mitglieder anderer Parteiströmungen wie Sahra Wagenknecht und Sören Pellmann würden nun über Konsequenzen nachdenken. Verlierer dieses Machtkampfes seien „viele Bürger, denen nun (endgültig?) eine politische Alternative abhanden gekommen“ sei. Danke für die interessanten Leserbriefe. Hier sind sie. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Faktencheck zu Unterrichtsmaterialien der Bundeszentrale für politische Bildung zum Ukraine-Krieg: Tendenziöse Sprache und nachweislich falsche „Fakten““

Zu diesem Artikel haben wir viele interessante Zuschriften erhalten. Florian Warweg hat die Broschüre „Krieg von Russland gegen die Ukraine“ der Bundeszentrale für politische Bildung analysiert und einem Faktenscheck unterzogen. „Zahlreiche Ungereimtheiten, gravierende Verkürzungen sowie einseitige und teilweise explizit falsche Darstellungen“ seien auffällig. Zum Beispiel könne die dort enthaltene Aussage, Russland habe die Sowjetunion dominiert, durch die Herkunft der Parteichefs negiert werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung als Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums erfülle „keine einzige der formulierten Aufgaben und Ansprüche“ und die in der Broschüre genannte „´wissenschaftliche Begutachtung´ durch Prof. Dr. Jan C. Behrends“ müsse „ebenfalls als mangelhaft bewertet“ werden. Abschließend ist die Leserschaft der NachDenkSeiten um ihre Meinung gebeten worden. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Der grüne Sarrazin“

Jens Berger weist hier darauf hin, dass es anlässlich der Empfehlung des damaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin, wegen steigender Energiepreise einfach die Heizung runterzudrehen und sich einen dicken Pullover anzuziehen, einen Aufschrei gegeben habe. Im aktuellen Wirtschaftskrieg gegen Russland reagiere Bundeswirtschaftsminister Habeck, „wie es sich nicht einmal ein Satiriker hätte ausdenken können“, und lasse z.B. prüfen, ob eine Herabsetzung der Mindesttemperatur in den Wohnungen umsetzbar sei. Abschließend wird auf Alternativen hingewiesen: „Man könnte Nord Stream 2 öffnen und halb Europa mit überschüssigem Gas versorgen. Die Grünen könnten dann eifrig das Klima retten und selbst ärmere Menschen müssten nicht frieren, die Industrie könnte zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren und das Inflationsgespenst wäre vom Hof gejagt. Nur die Idee mit dem „Russland ruinieren“ müsste man dann wohl aufgeben“. Wir danken für die hierzu erhaltenen E-Mails. Es folgen nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „‚Ökonomischer Selbstmord‘? Aber warum halten dann die Industrie-Lobbys still?“

In diesem Artikel thematisiert Tobias Riegel die Wirtschafts- und Energiepolitik der Bundesregierung. Die könne „fatale Folgen für die industrielle Basis Deutschlands und damit indirekt und langfristig für die Bürger haben“. Das hätten zahlreiche Beobachter in den letzten Wochen beschrieben – von einem „wirtschaftlichen Selbstmord“ sei dort gar die Rede. Dennoch herrsche bei Machtgruppen wie dem BDI oder der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ weitgehend Funkstille. Das wird hinterfragt – gefragt wird u.a., ob momentan verschiedene Interessen wirken, die sich neutralisieren und ob „eine ´hausgemachte´ Wirtschaftskrise gar gelegen käme, weil man dann die Massenentlassungen, die ohnehin wegen Automation etc. anstehen könnten, dem russischen Präsidenten anlasten kann“. Abschließend wird die Leserschaft um ihre Einschätzung gebeten. Wir haben zahlreiche interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Hier nun eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Journalisten: Gladbeck, Ukrainekrieg und die emotionale Besoffenheit“

Tobias Riegel kommentiert hier die Gefahren, die potenziell von „emotionalisierten und enthemmten“ Journalisten ausgehen könnten. Anlässlich der neuen Dokumentation „Gladbeck: Das Geiseldrama“ findet ein Vergleich mit der „überwältigenden aktuellen Kampagne zum Ukrainekrieg“ statt. Der Film dokumentiere „den moralischen Offenbarungseid eines ganzen Berufstandes“. Festgestellt wird: „Eine Parallele könnte aber sein, dass in beiden Fällen eine emotionale Besoffenheit zugelassen oder gar geschürt wird, um die Regeln des Anstands und der Vernunft zeitweise außer Kraft zu setzen.“ Abschließend wird gefordert, dass Emotionen aus den Berichten und den Redaktionen möglichst ferngehalten werden müssten, denn „wer etwas anderes fordert, führt mutmaßlich nichts Gutes im Schilde“. Wir danken für die interessanten Zuschriften. Hier also nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Der Trick mit der Zeitenwende“

Im Folgenden veröffentlichen wir die Leserbriefe zu diesem Artikel. Albrecht Müller hatte darauf aufmerksam gemacht, der Begriff Zeitenwende suggeriere, dass etwas ganz Schlimmes und etwas Noch-nicht-Dagewesenes geschehen ist und dass deshalb eine grundlegende Veränderung der Sicherheitspolitik fällig sei. Diese Änderung, so die Suggestion, bedarf keiner Begründung. Die Wende wird in mehrfacher Hinsicht vollzogen: zum einen weg von der Politik der Verständigung und hin zur Politik der Konfrontation, zur „Politik der Stärke“ und zur „Abschreckung“. Zum zweiten wird zugleich transportiert, dass Krieg zu führen auch heute noch oder wieder möglich ist und dass wir zu diesem Zweck – wie auch um abzuschrecken – aufrüsten müssen, statt im Kontext der Friedens- und Entspannungspolitik wie bisher gedacht und versprochen abzurüsten.

Leserbriefe zu „Inkompetenz oder bewusste Fehlinformation? Tagesschau gibt ukrainischen Angriff auf Donezk als russischen aus“

Florian Warweg thematisiert in diesem Beitrag die Berichterstattung der „Tagesschau“ über den Beschuss der Stadt Donezk. Mit ihrer Darstellung, es habe sich um einen russischen Angriff gehandelt, stehe sie „ziemlich alleine da“. Andere Medien wie „dpa“, „Reuters“ und „Welt“ hätten den Sachverhalt korrekt wiedergegeben und von einem „ukrainischen Artillerieangriff“ geschrieben. Hinterfragt wird, was in der „Tagesschau“-Redaktion los gewesen sei, der Redaktion, die „seit 2014 ausnahmslos bei Berichten über Donezk über ´das von prorussischen Kräften kontrollierte Donezk´ oder ´das unter Kontrolle prorussischer Kräfte stehende Donezk´ sprach und schrieb“. Abschließend ist die Leserschaft der NachDenkSeiten um eine Einschätzung gebeten worden, ob diese „Falschdarstellung“ auf eine bewusste Verdrehung der Tatsachen oder auf einen versehentlichen redaktionellen Fehler zurückzuführen sei. Von zahlreichen Leserinnen und Lesern haben wir hierzu eine Rückmeldung erhalten. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Nein!“

Michael Fitz meint in diesem Beitrag, dass Neinsagen einsam mache. Wer nein sage, verliere Freunde und Kollegen, zerstreite „sich auch hie und da hoffnungslos mit der eigenen Familie“ und stehe „am Ende, zumindest auf den ersten Blick, ziemlich allein da. So zumindest das Narrativ“. Es sei „aber im Grunde“ eine gute Zeit, um Neinsagen zu üben. Anhand mehrerer Amtsträger – genannt werden u.a. die Damen Baerbock und Strack-Zimmermann sowie die Herren Habeck, Lauterbach, Lindner und Söder – wird das beispielhaft „geübt“. Abschließend wird der Wunsch geäußert, dass sie und ihre verantwortlichen Vorgänger „für das, was sie derzeit anrichten, eines Tages geradestehen müssen und zur Verantwortung gezogen werden“. Danke für die zahlreichen und interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Die Treibjagd“

Nachdem Marcus Klöckner bereits in diesem Beitrag die „völlig entglittene“ ZDF-Sendung „Markus Lanz“ vom 2. Juni 2022 kommentiert hat, bei der auch die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot zu Gast war, thematisiert er hier das Schüren von Stimmung gegen sie auf Twitter. U.a. retweete der FAZ-Redakteur Patrick Bahners immer wieder Tweets, die Stimmung gegen Guérot schüren, und der Soziologe Armin Nassehi habe anlässlich einer Stelle in Guérots Buch getwittert: „Wem läuft es bei diesen Sätzen und ihrem autoritär-faschistischem Sound nicht kalt den Rücken herunter?“ Es gehe nicht um Argumente und Inhalte, sondern: „Es geht um Dreck werfen“. Abschließend wird festgestellt: „Der einzige substanzielle Vorwurf, den man Guérot machen kann, ist, dass sie in Sachen Coronapolitik und Ukraine-Krieg eine Position einnimmt, die sich gegen den Mainstream stellt“. Wir danken für die zahlreichen und interessanten Leserbriefe. Hier eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Kritische Bürger sind jetzt ‚Feinde der Demokratie‘“

In diesem Beitrag werden die Äußerung des Thüringer Innenministers Georg Maier, nach der „Coronaleugnerinnen und Coronaleugner (…) konsequent dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet werden“ müssten und der kürzlich vorgestellte Verfassungsschutzbericht 2021 kommentiert. Darin werde erstmals ein neu eingerichtetes Beobachtungsobjekt aufgeführt. Es trage den Titel „Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates“ und umfasse – laut Medien – zumindest „Teile der ‚Coronaleugner‘- und ‚Querdenker‘-Szene”. Zur Größe der heterogenen Szene gebe es jedoch noch keine Einschätzung. Tobias Riegel meint, „solche vorsätzlichen sprachlichen Unklarheiten und die viel zu pauschalen Urteile gegenüber Kritikern der eigenen Politik“ seien demokratiefeindlich. Außerdem gebe es bereits ein Instrumentarium, um hart und entschlossen gegen rechtsextremistische Straftaten vorzugehen. Aber es mangele vor allem an Personal bei Polizei und Justiz. Für die interessanten Zuschriften danken wir. Es folgen nun die Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.