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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Videohinweise am Samstag
Datum: 6. Juni 2026 um 9:00 Uhr
Rubrik: Videohinweise
Verantwortlich: Redaktion
Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse [email protected] schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
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BPK: “Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry.”
Das war die Antwort von @AuswaertigesAmt auf meine heutige Frage, wie #Bundesregierung die staatliche Ehrung durch @ZelenskyyUa des NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk als “Held” sowie die Kritik von & israelischen Regierung & @yadvashem daran („untergräbt die moralische Integrität, die für das Gedenken an den Holocaust unerlässlich ist”) bewertet.
Plötzlich, wenn es Kritik am Agieren der ukrainischen Regierung gibt, ist Yad Vashem für die Bundesregierung keine Referenz mehr…
Und das Staatsbegräbnis für Melnyk, aus dessen OUN-Abspaltung die SS-Division Galizien hervorging, welches groß von ukrainischen Medien & Politik zelebriert wurde sowie der offiziell kommunizierte Plan, auch Bandera als “Held der Ukraine” aus München zu holen, eine “Unterstellung”… Wat für Zeiten…
Ob dafür deutsches Steuergeld verwendet wurde wollte die Bundesregierung, surprise, surprise auch nicht beantworten…
Quelle: Florian Warweg via X, 3.6.2026
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"Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry."
Das war die Antwort von @AuswaertigesAmt auf meine heutige Frage, wie #Bundesregierung die staatliche Ehrung durch @ZelenskyyUa des NS-Kollaborateurs Andrij Melnyk als "Held" sowie die Kritik von & 🇮🇱 Regierung & @yadvashem daran… pic.twitter.com/30PrwDOYot
— Florian Warweg (@FWarweg) June 3, 2026
Die Wiederbeisetzung von Andriy Melnyk für ein Staatsbegräbnis in der Ukraine wirft ernsthafte Bedenken auf.
Die Ehrung des Anführers einer Bewegung, die die nationalsozialistische Deutschland während der Verfolgung und Ermordung von Millionen Juden unterstützt und mit ihr kollaboriert hat, untergräbt die moralische Integrität, die für die Erinnerung an den Holocaust unerlässlich ist. Yad Vashem ist tief beunruhigt über solche nationalen Gedenkveranstaltungen, die auf Kosten historischer Wahrheit und des Gedenkens an die Opfer des Holocausts gehen.
Übersetzt (Originalsprache Englisch)
Quelle: Yad Vashem, 25.5.2026
Selenskij ehrt Nazi-Kollaborateur Melnyk in Kiew: “Heutige Ukraine, sein Traum”
Am Montag wurde der 1964 in Köln verstorbene und in Luxemburg beerdigte Andrei Melnyk in Kiew feierlich wieder beigesetzt.
Zu den jüngst exhumierten sterblichen Überresten Melnyks erklärte Präsident Selenskij auf seinem X-Konto:
“Oberst Andrei Melnyk ist in eine andere Ukraine zurückgekehrt – nicht in die, die er hatte verlassen müssen, sondern in die, von der er geträumt hatte. Er träumte von ihr – ebenso wie Tausende anderer bedeutender ukrainischer Persönlichkeiten.”
Melnyk war der Mitbegründer der extremistischen Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und wurde 1938 ihr Vorsitzender mit einer erneuerten, verschärft prodeutschen Ausrichtung. Die OUN war insgesamt, auch nach ihrer Spaltung in die Lager Melnyks und Banderas 1940, verantwortlich für den Massenmord an Polen, Juden und Russen unter deutscher Protektion im Zweiten Weltkrieg.
Der Politologe und Ukraine-Experte Ivan Katchanovski griff die jüngsten Worte Selenskijs über Melnyks “Traum” auf, den der Nazi-Kollaborateur selbst im Juli 1941 so beschrieb:
“Wir glauben, dass Adolf Hitlers neue Ordnung in Europa die wahre Ordnung ist und dass die Ukraine eine ihrer Speerspitzen ist.”
Demnach ist laut Selenskij die heutige Ukraine – und per Sippenhaft der Wertewesten, der sie vehement unterstützt – genau die “neue Ordnung”, von der Melnyk “geträumt” hatte.
Quelle: RT DE, 26 Mai 2026
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Anmerkung CG: @TiloJung: Vorsicht, das ist der staatlich finanzierte, in der EU an der Ausstrahlung verbotene, russische Propagandasender… Das Filmmaterial stammt aber aus der Ukraine. Wo sind eigentlich unsere Antifaschisten?
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Anmerkung Jens Berger: Es ist natürlich löblich, dass Tilo Jung die skandalösen Sanktionen gegen Hüseyin Doğru einem größeren Publikum zugänglich macht und kritisiert. Gerade in der zweiten Hälfte des Interviews wirkt Jungs Fixierung auf “russische Propaganda” jedoch nur noch peinlich. Warum staatlich finanzierter Journalismus automatisch Propaganda sein soll, weiß wohl nur Tilo Jung. Er sieht den Wald mal wieder vor Bäumen nicht und verliert sich in seiner Russophobie. Wo die Trennlinie zwischen Propaganda und gutem Journalismus verläuft, ist in der Realität dann doch etwas komplexer als Jung wahrhaben will. So kenne ich ganz verzügliche journalistische Stücke, die von staatlichen Akteuren finanziert wurden, und ganz erbärmliche Propagandastücke freier Medien; egal ob werbe- oder leserfinanziert. So einfach ist es dann doch nicht. Und der eigentliche Kern, warum journalistische Arbeit dann, wenn sie von einem russischen staatlichen Akteur finanziert wurde, unabhängig vom Inhalt und entgegen sämtlicher Grundsätze der Meinungs- und Pressefreiheit sanktioniert wird, verliert sich in diesem kleingeistigen Streit ohnehin. Schade, Chance vertan. Jungs pathologisches “Nachtreten” gegen unseren ehemaligen Kollegen Florian Warweg spricht freilich auch Bände. Das ist nicht nur kein guter Stil, sondern zudem ganz schön peinlich.
Anmerkung CG: Anmerkung CG: Nach über einem Jahr entdeckt auch „unser“ pseudolinker Tilo das Thema… Und er übersieht, dass auch Doğru den russischen Angriffskrieg kritisiert hat. Kleine Logikfrage: Wenn Tilo schon die ‘Deutsche Welle’ nennt – deren Finanzierung aus Steuermitteln scheint ihm offensichtlich klar zu sein – wieso wird ihm der Widerspruch in der “naiven” Logik nicht klar? Für Jung gibt es offenbar “gute” und “böse” staatlich finanzierte Sender. Im Übrigen finde ich, dass das englischsprachige Programm der DW oft kritischer ist als der ÖRR, dem sie nicht angehören … Jung: verwirrt …?
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Anmerkung CG: Der Videopodcast der Mainstream-Aussteiger Mücke, Skambraks, Teske, Welchering gehört nun doch nicht mehr zur OAZ.
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