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Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
- Europa vor der Niederlage am Golf
- Jahrhunderturteil: Supreme Court weitet Trumps Macht enorm aus
- Der neutrale General – ein Militärexperte oder vor allem ein Rüstungs-Insider?
- Staatliche Kindeswohlgefährdung
- Streit zwischen Kiew und Warschau eskaliert wegen “offener Wunden”
- Japan beschreitet eigenen Weg zur Kriegsführung im Weltraum
- Haushalt 2027: Bund kürzt Rentenzuschuss – was das für Beiträge bedeutet
- Die Straße unter Metro-Linie 2 als Erstaufnahme
- Freiheit für Hunter Biden
- EuGH setzt Privatpersonen, die Inhalte von RT Deutsch weiterverbreiten, drakonischen Strafen aus
- Rechtsstaat adé: Magyar will Präsident Sulyok absetzen
- Nur 1,5 Prozent der Menschen besitzen fast die Hälfte des Weltvermögens, laut Bericht
- Arbeitgeber-Boss kämpft für Hungerlöhne
- Wer wenig Lohn hat, wird öfter krank
- Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
- Europa vor der Niederlage am Golf
Außenminister Johann Wadephul kündigt noch für eine Zeitlang den Verbleib deutscher Kriegsschiffe in relativer Nähe zur Straße von Hormuz an. Im Verlauf des Sommers werde sich „klären, ob es für die Bundeswehr eine machbare und sinnvolle Rolle beim Räumen von Minen“ dort gebe, erklärte Wadephul am gestrigen Montag. Kurz zuvor hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius geäußert, er könne für eine Beteiligung der Bundeswehr „kein Szenario“ sehen; die beiden Kriegsschiffe sollten „nicht unendlich warten“, sondern in absehbarer Zeit nach Deutschland zurückkehren. Iran hat immer wieder bekräftigt, auf seiner Kontrolle über die Straße von Hormuz zu beharren, und auf den Versuch der USA, Handelsschiffe ohne seine Genehmigung durch die Meerenge zu geleiten, mit dem Beschuss eines Frachters und eines Öltankers reagiert. Darüber hinaus verhandelt Teheran mit Oman über eine gemeinsame Verwaltung des Seeweges – unter Umständen inklusive des Kassierens nicht von Maut, sondern von Dienstleistungsgebühren. Zuletzt haben Frankreich und Großbritannien erklärt, die „Freiheit der Schifffahrt“ in der Straße von Hormuz sichern zu wollen. Iran warnt, täten sie das, würden sie „zur Rechenschaft gezogen“.
Quelle: German Foreign Policy
- Jahrhunderturteil: Supreme Court weitet Trumps Macht enorm aus
Unter den Grundsatzurteilen des Obersten Gerichts der vergangenen Woche ist eine epochale Entscheidung: Der Präsident darf in der Exekutive machen, was er will. Die jahrzehntelange Kampagne reaktionärer Kräfte gegen eigenständig agierende Behörden hat Erfolg. […]
Das konservativ dominierte Oberste Gericht hat eine epochale Grundsatzentscheidung gefällt: Der Präsident darf nun “wie er will” Personal in bislang unabhängigen Behörden feuern, die vom Kongress gegründet wurden. Schutzklauseln gegen die Hand des Weißen Hauses sind demnach illegal. Trump und nachfolgende Präsidenten erhalten enorme, zusätzliche Macht. Der Staatsapparat wird abhängiger von den Launen der Regierung. Die Richter erlauben potenzielle politische Gleichschaltung von Bundesbehörden, die geschaffen wurden, um eben dies zu verhindern.
Quelle: n-tv
- Der neutrale General – ein Militärexperte oder vor allem ein Rüstungs-Insider?
Als dieser Text entstand, war ein vierter General bereits in den Suchergebnissen sichtbar – ohne dass irgendjemand nach ihm gesucht hatte. Jörg Vollmer, Vier-Sterne-General außer Dienst, war bis Juni 2022 Oberbefehlshaber des Allied Joint Force Command Brunssum – genau jener NATO-Kommandostelle, die Hans-Lothar Domröse vor ihm geführt hatte. Seit seinem Ausscheiden ist Vollmer Chief Advisor Military Affairs am Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie in Wachtberg. Das FKIE ist der größte wehrtechnische Forschungsstandort innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft, finanziert aus öffentlichen Mitteln, mit der Bundeswehr als einem seiner wichtigsten Auftraggeber. Das Institut nennt Vollmer auf seiner eigenen Website, in Pressemitteilungen, in Konferenzprogrammen. Sein Name ist nicht versteckt. Die Funktion steht schwarz auf weiß.
Was nicht steht: ein Hinweis darauf, wenn Vollmer in Medien zitiert wird. Dann erscheint die Bundeswehr- und NATO-Laufbahn – von 1978 bis 2022, über mehr als vier Jahrzehnte. Was nicht erscheint, ist die Funktion am FKIE, einem öffentlich finanzierten Institut mit Rüstungsauftrag, das im selben institutionellen Umfeld arbeitet, über das er Auskunft gibt. Das ist keine Behauptung über Absichten. Es ist ein Befund über ein Präsentationsmuster, das sich durch die gesamte Branche zieht, unabhängig von Medium, Format und Person.
Quelle: Globalbridge
- Staatliche Kindeswohlgefährdung
Eine Regierung, die nichts gegen Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend tut, startet jetzt eine Kampagne zur Kriegsertüchtigung von Kindern.
Eltern, die das Wohl ihrer Kinder gefährden, müssen sich vor Gericht verantworten und können das Recht auf Sorge entzogen bekommen. Und ein Staat, der Kindern Kriegswaffen präsentiert und aus der Waffenshow ein Fest für die ganze Familie macht? Erziehung zu Kriegstüchtigkeit und Kriegsmentalität ist staatliche Kindeswohlgefährdung. Nichtsdestotrotz sind wir zunehmend mit Veranstaltungen, Programmen und staatlichen Maßnahmen konfrontiert, die Kindern und Jugendlichen tödliche Waffen in einem Spektakel vorführen und zum Spielen und Ausprobieren überlassen, Aufrüstung und Militarismus als notwendige Maßnahmen darstellen, Feindbilder eintrichtern und Gewalt und Krieg als heldenhafte Mittel der Konfliktlösung suggerieren.
Quelle: Manova
- Streit zwischen Kiew und Warschau eskaliert wegen “offener Wunden”
Die Massaker der ukrainischen Militäreinheit UPA im Zweiten Weltkrieg hinterlassen tiefe Narben in polnischen Familien. Nun ehrt Präsident Selenskyj ausgerechnet die UPA und bringt das Nachbarland gegen die Ukraine auf. Die militärische Kooperation wird auf eine harte Probe gestellt.
Beide Seiten würden verlieren. Die Ukraine bekäme keine MiG-Kampfjets. Polen keine Drohnentechnologie. Ein entsprechender Deal, bereits vor einem Jahr eingefädelt von den Regierungen in Kiew und Warschau, steht vor dem Scheitern. Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz sieht die Schuld bei den ukrainischen Verhandlungspartnern, die eine Vereinbarung zu den Drohnenlieferungen nicht erfüllt hätten. Die schweigen sich bislang dazu aus.
Quelle: n-tv
- Japan beschreitet eigenen Weg zur Kriegsführung im Weltraum
In Japan entsteht eine neue militärische Struktur, da die Luftstreitkräfte bereits im kommenden Jahr zu Luft- und Raumstreitkräften umgewandelt werden. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Umbenennung, sondern um eine wichtige organisatorische Entscheidung. (…)
Japan treibt seine Remilitarisierung voran, und zwar in immer schnellerem Tempo. Seine Marine ist stärker als die russische und steht dieser nur insofern nach, als sie über keine Atomwaffen und Atom-U-Boote verfügt.
Die Japaner haben ihre Flugzeugträgerflotte wieder aufgebaut. Japan ist neben Großbritannien, China und den USA eines von vier Ländern weltweit, das über mehr als einen Flugzeugträger verfügt. Dabei sind die beiden Flugzeugträger der Briten eher eine Formalität: Die Royal Navy hat ernsthafte Probleme mit ihrer Einsatzfähigkeit. Japan hat solche Probleme nicht.
Quelle: RT DE
- Haushalt 2027: Bund kürzt Rentenzuschuss – was das für Beiträge bedeutet
Der Bund spart bei der Rentenversicherung. Die Kürzung fällt kleiner aus als geplant, doch höhere Rentenbeiträge sind damit nicht automatisch vom Tisch. […]
Der Bund beteiligt sich seit Jahrzehnten an der Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung. Hintergrund ist, dass die Rentenkasse zahlreiche sogenannte versicherungsfremde Leistungen übernimmt – also Leistungen, für die nie Beiträge gezahlt wurden. Dazu gehören unter anderem Kindererziehungszeiten oder andere politisch beschlossene Leistungen. Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung klafft jedoch eine Finanzierungslücke von rund 40 Milliarden Euro jährlich zwischen diesen Ausgaben und den dafür gezahlten Bundesmitteln.
Quelle: t-online
Anmerkung unseres Lesers J.A.: Es ist sehr erfreulich, dass T-Online erklärt, dass die sogenannten Bundeszuschüsse zur Rentenversicherung *nicht* die Umlagerente stabilisieren (sollen), sondern die “versicherungsfremden Leistungen” übernehmen *sollen*, “jedoch eine Finanzierungslücke von rund 40 Milliarden Euro jährlich zwischen diesen Ausgaben und den dafür gezahlten Bundesmitteln” klafft. Mit anderen Worten, der Bund bezahlt Sozialleistungen mit ungedeckten Schecks auf Kosten der Sozialversicherten, deren monatliche Rentenzahlungen alleine dadurch um ca. zehn Prozent gesenkt werden. Während nun die Gesetzlichen Krankenkassen zu Recht (und leider viele Jahre zu spät) gegen diese unsägliche Praxis des Raubs an Versichertengeldern vorgehen und den Bund vor dem Verwaltungsgericht verklagen, tut das die Deutsche Rentenversicherung nicht. Warum eigentlich nicht?
- Die Straße unter Metro-Linie 2 als Erstaufnahme
Etwa 900 Menschen leben unter den Hochgleisen der Metro-Linie 2 in Paris. Im Gegensatz zu anderen informellen Camps räumt die Polizei dieses Migranten-Lager nicht, sondern scheint Menschen vielmehr dorthin zu bringen.
Unter den Hochgleisen der Metro-Linie 2 in Paris reihen sich Hunderte Zelte aneinander. Schmutzige Matratzen und Wolldecken pflastern den Boden. Vor dem Container der Hilfsorganisation Ärzte der Welt warten die Menschen geduldig, dass ihre Nummer aufgerufen wird.
“Es sind Krankheitsbilder, die mit einer extremen sozialen Unsicherheit und dem Leben auf der Straße zusammenhängen”, sagt Paul Alauzy von Ärzte der Welt. Nach zwei Wochen hier habe jeder Bauchschmerzen wegen Unterernährung, Kopfschmerzen, sei durch die Hitze dehydriert oder habe Gelenkschmerzen. Etwa 900 Menschen leben im Camp an der Metro-Station Stalingrad, unter teils katastrophalen hygienischen Bedingungen.
Quelle: tagesschau
- Freiheit für Hunter Biden
Vom entblössten Skandalsohn zum unerwartetsten Polit-Influencer des Jahres: Wie Hunter Biden die Deutungshoheit zurückgewinnt.
Im Dezember 2025 schrieb ich über das vielleicht ehrlichste politische Interview dieser Jahre. Es erschien, und das war schon die halbe Geschichte, nicht auf CNN und nicht auf Fox, sondern auf Channel Five, einem kleinen, über Patreon finanzierten YouTube-Kanal, der eine Art Gonzo-Humanismus betreibt und seinem Publikum nur eines zumutet: sich von niemandem vorschreiben zu lassen, was es zu denken habe. Dort, an diesem anarchisch-unbestechlichen Ort jenseits des Kulturkampfs, sass der von der US-Presse fast vollständig zerlegte Hunter Biden – der jahrelang geschwiegen hatte – und sprach in einem dreistündigen Interview zum Beispiel eine halbe Stunde lang über seine Crack-Sucht. Während Jahren hatte man Biden aufgrund seiner Position als Sohn des US-Präsidenten zum Monster gemacht, um ihn, einmal völlig entmenschlicht, besser vernichten zu können.
Quelle: Infosperber
Aus den Kommentaren: So erfreulich die Aufarbeitung Hunter Bidens Crack-Sucht ist, da war doch ein seltsamer Korruptionsskandal mit dem ukrainischen Oligarchen Mykola Slotschewskij, der den Energiekonzern Burisma besass und Biden im April 2014 als Berater oder was auch immer anheuerte und monatlich 50.000 Euro überwies. Die kurz zuvor von den USA unterstütze Maidan-Protestbewegung, die von Rechtsextremisten gekapert und erfolgreich bis zum Umsturz eskaliert wurde (Ermordung von Polizisten als Auslöser der Racheaktion der Berkhut), war der Turbo für die darauf folgende Eskalationsspirale bis zum blutigen Krieg, der nach viereinhalb Jahren und weit über 100.000 Toten (plus Kriegsinvalide, Kriegswitwen und -waisen sowie hunderte zerstörte Dörfer und Städte) immer noch keine Aussicht auf ein Ende des Mordens und Verwüstens gibt. Für mich ist Hunter Biden erst dann voll rehabilitiert, wenn er in dieser global wichtigen Angelegenheit von Krieg und Frieden nach bestem Wissen seinen Beitrag zur Aufklärung leistet.
- EuGH setzt Privatpersonen, die Inhalte von RT Deutsch weiterverbreiten, drakonischen Strafen aus
Mit einem Urteil vom 2. Juli hat sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) zur Partei in einem Propagandakrieg gemacht. Ohne die Konsequenzen für das Grundrecht der Meinungs- und Informationsfreiheit zu prüfen, hat er geurteilt, dass Privatpersonen, die einmalig, ohne kommerzielles Interesse und ohne ausländische Einflussnahme korrekte Inhalte von EU-sanktionierten Medien weiterverbreiten, Straftäter sind.
Quelle: Norbert Häring
- Rechtsstaat adé: Magyar will Präsident Sulyok absetzen
Nach dem Machtwechsel in Ungarn sollte der EU-freundliche Regierungschef Magyar den Rechtsstaat wiederherstellen. Doch nun nutzt er seine erdrückende Mehrheit, um die ganze Macht an sich zu reißen. So kündigte er “das Ende der Amtszeit” des noch von Ex-Premier Orban eingesetzten Staatspräsidenten Sulyok an. Außerdem will Magyar die Amtszeit der Abgeordneten auf zwölf Jahre begrenzen. Experten warnen vor weit reichenden Konsequenzen. Mit der Absetzung des Präsidenten schaffe Magyar einen bedenklichen Präzedenzfall, warnt der Politologe Török.
Quelle: Lost in Europe
- Nur 1,5 Prozent der Menschen besitzen fast die Hälfte des Weltvermögens, laut Bericht
Angetrieben von starken Finanzmärkten profitierten vor allem Vermögende mit mehr als fünf Millionen US-Dollar (rund 4,3 Millionen Euro) an Anlagevermögen. Dadurch hat sich die Kluft zwischen den reichsten Menschen der Welt und dem Rest der Bevölkerung weiter vergrößert.
Besonders deutlich wird das am Unterschied zwischen Durchschnittsvermögen und Medianvermögen in vielen Regionen.
Die USA liegen beim durchschnittlichen Vermögen pro Erwachsenem weltweit auf Platz zwei, beim Medianvermögen jedoch nur auf Rang 28. Zwischen 2020 und 2025 stieg das durchschnittliche Vermögen pro Erwachsenem in den USA um zehn Prozent auf 696.277 US-Dollar (rund 600.000 Euro). Das Medianvermögen sank im selben Zeitraum dagegen um 20 Prozent auf 68.998 US-Dollar (rund 59.000 Euro). Laut UBS weisen die USA damit den sechsthöchsten Wert bei der Vermögensungleichheit weltweit auf.
Quelle: Business Insider
- Arbeitgeber-Boss kämpft für Hungerlöhne
Dreistig- oder Ehrlichkeit? Arbeitgeberverbands-Direktor Roland A. Müller sagt in der Parlamentskommission: Löhne zum Leben sind nicht Aufgabe der Arbeitgeber. Tieflöhner sollen aufs Sozialamt. Auch bei einem 100-Prozent-Job.
Arbeitgeber zahlen grundsätzlich nicht so gerne Löhne. Lieber zahlen sie Dividenden an die Kapitalbesitzer. Dividenden sind – nur leicht verkürzt – im Grundsatz vorenthaltene Löhne. Die höchsten Löhne kassieren jene Abzockermanager, die für ihre Kapitalgeberinnen am meisten Profit herausschlagen.
Besonders perfide ist, wenn Arbeitgeber den Lohnabhängigen so wenig ausbezahlen, dass diese auf das Sozialamt gehen müssen, um überleben zu können. Dann finanziert die Allgemeinheit den Profit der Firmenbesitzer.
Quelle: work
- Wer wenig Lohn hat, wird öfter krank
Krankheiten wie Asthma, chronische Schmerzen oder Depression treffen Menschen mit tiefen Löhnen ungleich öfter als Gutverdienende. Kaum einen Einfluss hat dagegen die Nationalität.
Zum Beispiel Depression: Sie trifft Menschen mit tiefem Einkommen besonders oft. Laut einer neuen Studie der Krankenkasse Helsana liegt das Risiko, an der Krankheit mit oftmals wiederkehrenden Episoden zu leiden, in der tiefsten Einkommnskategorie bei fast 10 Prozent. Bei den höchsten Löhnen ist das Risiko dagegen nicht einmal 3 Prozent.
Noch stärker ist der Unterschied bei einigen körperlichen Krankheiten. So leiden Menschen mit Tieflöhnen viermal öfter an Epilepsie oder chronischen Schmerzen als Gutverdienende. Insgesamt analysiert die Studie 33 chronische Krankheiten, darunter Asthma, Diabetes, Krebs, grüner Star oder Herz- und Schilddrüsenleiden. Das Fazit ist eindeutig: «Die Beobachtung, dass Geringverdiener wesentlich häufiger unter chronischen Krankheiten leiden, bestätigt sich.»
Quelle: work
- Cloud wird zur Achillesferse der deutschen Wirtschaft
Deutsche Unternehmen setzen flächendeckend auf Cloud-Dienste – und werden damit anfällig für Ausfälle.
Cloud Computing ist in deutschen Unternehmen praktisch flächendeckend angekommen – und damit auch Risiken bei der Ausfallsicherheit. Fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent) geht laut dem Cloud-Report 2026 des Digitalverbands Bitkom davon aus, dass ein länger anhaltender Cloud-Ausfall den Geschäftsbetrieb letztlich zum Erliegen bringen würde. 9 Prozent müssten ihre Arbeit nach eigener Einschätzung sofort einstellen.
Quelle: Heise Online