NachDenkSeiten – Die kritische Website

Titel: Was bieten die NachDenkSeiten

Datum: 24. Januar 2019 um 16:55 Uhr
Rubrik: Aufbau Gegenöffentlichkeit
Verantwortlich:

In der rechten Spalte unserer Frontseite geht es in der ersten Rubrik um Informationen über die Hintergründe und die Motive zur Gründung der NachDenkSeiten. Dort fehlt bisher eine Unterrubrik: „Was wir bieten“. Das holen wir nach. Dort steht jetzt:

Was wir bieten:

  • Analysen des Zeitgeschehens, Blick hinter die Kulissen, Ideen für eine bessere und gerechtere Welt.
  • Schwerpunkt: Die NachDenkSeiten beschreiben die vielfältigen Manipulationsversuche sowie Kampagnen und Strategien der Meinungsmache
  • 6x wöchentlich Hinweise auf interessante Publikationen anderer Medien incl. kritischer Anmerkungen.
  • 2x wöchentlich Hinweise auf interessante Videos.
  • Beiträge von Gastautoren und Interviews

Das Informationsangebot der NachDenkSeiten ist kostenlos und werbefrei. Es wird ausschließlich durch Kleinspenden finanziert. Das sichert unsere Unabhängigkeit.

Unser Markenzeichen: Wir lassen uns nichts vormachen.

Es gibt einen Modebegriff, der häufig verwendet wird, wenn sich Einrichtungen, Medien oder Personen vorstellen: Alleinstellungsmerkmal. Ich mag den Begriff zwar nicht, aber übernehme den Gedanken: Was ist das Besondere an den NachDenkSeiten? Wir lassen uns nichts vormachen, jedenfalls versuchen wir das. Ich will zwei Beispiele nennen:

Es gibt in den etablierten deutschen Medien durchaus kritische Personen. Sie sehen zum Beispiel den jetzigen US-Präsidenten Trump sehr kritisch. Sie merken jedoch nicht, dass ihre Gegnerschaft zu Trump häufig in eine Verklärung seiner Vorgänger ausartet. Sie bewundern das liberale US-Amerika mit Clinton, Hillary Clinton, Obama usw., ohne ernsthaft zu hinterfragen. Und sogar George W. Bush erscheint im Spiegelbild des tumben Trump noch als positiv erträglich. Ihre Kriege all überall auf der Welt sind quasi vergessen.

Diesen Schritt haben die NachDenkSeiten nie mitgemacht. Wir haben den Kriegsherrn und Nutzer tödlicher Drohnen, Obama, kritisch begleitet, wir weisen auf den Zynismus der Hillary Clinton hin, deutlich sichtbar, als sie vom Tod Gaddafis erfährt. Wir machen bei der Analyse des Imperiums USA nicht bei Trump halt. Wir machen aber auch nicht die Bewunderung jener für Trump mit, die glauben, er sei ein Garant der Verständigung zwischen dem Westen und Russland.

Ein anderes Beispiel: Wir haben die Verteufelung Putins nicht mitgemacht, die heute selbst in Kreisen gängig ist, die sich als kritisch, fortschrittlich und links empfinden.

Ein Beispiel aus der Innenpolitik: Dass es uns allen gut gehe, behaupten auch Menschen, die sich sonst zur kritischen Seite des Bürgertums zählen. Wir NachDenkSeiten-Macher haben diese gängige Einschätzung nicht mitgemacht. Zu vielen Menschen geht es miserabel.

Wir fragen zweimal nach. Mindestens. Und wir beschreiben, wie wir manipuliert werden, wir analysieren die Methoden und Strategien der Meinungsmache. So helfen wir den NachDenkSeiten-Leserinnen und -Lesern, hinter die Kulissen zu schauen. Nur deshalb betrachten viele unsere Texte als Augenöffner.

So soll es bleiben. Mit Ihrer Unterstützung. Die Hinweise des Tages und viele andere Tipps und Texte verdanken wir den Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten. Das kommt zur finanziellen Förderung hinzu, die die Basis der Arbeit sichert. Danke.


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