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Titel: Videohinweise am Samstag

Datum: 7. Dezember 2019 um 9:00 Uhr
Rubrik: Videohinweise
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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint in der Regel mittwochs) gibt es eine eigene Playlist (CG)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Liebich: “Die NATO braucht keiner mehr”
  2. Re: Durstige Kälber – Der Kampf gegen Tiertransporte
  3. Wolfgang Merkel über die neue Öko-Bewegung
  4. Uniter: Paramilitärisches Training für Zivilisten?
  5. Gaulands Erbe – Wohin steuert die AfD?
  6. Russland als Allzweckwaffe im britischen Wahlkampf
  7. PANEL: Risikogeschäft ÖPP – wer zahlt die Rechnung? Risk business PPP – who pays the bill?
  8. Der Rote Platz #61: Israel stiehlt palästinensisches Land
  9. Helllichte Nacht – Lichtverschmutzung und die Folgen
  10. Kabarett, Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Liebich: “Die NATO braucht keiner mehr”
    Der außenpolitische Sprecher von der Linkspartei, Stefan Liebich, kritisiert das Aufrüsten der NATO und befürwortet einen Austritt aus dem Bündnis: “Die OSZE bringt mehr Sicherheit für unseren Kontinent.”
    Quelle: ZDF Morgenmagazin, 04.12.2019

    Hierzu auch Sevim Dagdelen, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: “Die NATO als kostspieliges Kriegsführungsbündnis muss aufgelöst und ein kollektives Sicherheitssystem unter Einbeziehung Russlands geschaffen werden. Die Bundesregierung muss die Vorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für ein Ende der Konfrontationspolitik der NATO gegen Russland ernsthaft prüfen.“

    70 Jahre NATO: Die transatlantische Weltordnung im Todeskampf
    Die #Nato würde sich zum 70. Geburtstag gerne selber feiern. Doch schon im Vorfeld sorgte der französische Präsident #Macron für Irritationen. Doch das “Verteidigungsbündnis” hat sich längst selbst als Instrument zur Wahrung der “ureigenen Interessen” der transatlantischen Gemeinschaft entlarvt.
    70 Jahre besteht das transatlantische “Verteidigungsbündnis” bereits. Eigentlich ein willkommener Anlass sich ausgiebig selbst zu feiern. Doch im Vorfeld bezeichnete der französische Präsident Emmanuel Macron die Nato als “hirntod” und forderte eine strategische Neuausrichtung der Allianz. Russland und China seien keine Feinde der Nato-Mitgliedsstaaten, gab Macron zu Protokoll. Die Äußerungen sorgten für heftige Kritik und Kopfschütteln in den Reihen der Nato-Apologeten. Verständlich, denn die Nordatlantische Allianz ist nach dem Ende der Blockkonfrontation auf immer neue Feindbilder angewiesen.
    Ihrem Selbstverständnis nach steht die NATO für “Sicherheit” und “Verteidigung”. Allerdings handelt es sich dabei in erster Linie um die Sicherung und Verteidigung des eigenen Wohlstands auf Kosten anderer. Dabei schreckt das Militärbündnis nicht vor Krieg und Zerstörung zurück, wie die Geschichte leider allzu eindrucksvoll beweist. “Menschenrechte” und “Demokratie” spielen dabei nur selektiv eine Rolle und dienen als Kampfbegriffe vor allem der Durchsetzung einer Interessen.
    Quelle: RT Deutsch, 04.12.2019

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  2. Re: Durstige Kälber – Der Kampf gegen Tiertransporte
    Iris Baumgärtner kämpft gegen Tiertransporte. Dass Kälber tausende Kilometer durch Europa gekarrt werden, sei für die Tiere eine Tortur. Bisher erlaubt die EU Langstreckentransporte, wenn die Kälber nach neun Stunden versorgt werden. Doch dagegen werde massenhaft verstoßen. Baumgärtner fordert, die Transporte streng zu begrenzen.
    Die Tierschützerin folgt mit ihren Kollegen heimlich Transportern. Sie berichtet über ungeeignete Tränkesysteme, dokumentiert Missstände, schreibt Beschwerden und Anzeigen. Immer wieder alarmiert sie die Polizei, die Transporter dann stoppt. Die Bilanz solcher Kontrollen: unversorgte, geschwächte oder eingeklemmte Tiere. Bei den Beamten ist Baumgärtner eine respektierte Praktikerin. Im EU-Parlament tritt sie als Expertin bei Anhörungen auf. Die Ungerechtigkeit gegenüber Tieren treibt sie an. „Kälber sind ein Nebenprodukt der Milchindustrie“, sagt Baumgärtner. In der EU gibt es etwa 20 Millionen Milchkühe. Und ohne Kälber keine Milch. Für die Milchbauern sind die Tiere oft eine Belastung. Sie sind fast nichts wert. Es lohnt sich nicht, sie lange auf dem Hof zu füttern. Sobald sie nach dem Gesetz transportfähig sind, werden sie oft in Mastbetriebe gefahren.
    Die langfristige Lösung ist für Baumgärtner ein Kurswechsel in der Agrarpolitik. Doch bis dahin sei es ein weiter Weg. Vorerst ist ihr Ziel eine Begrenzung des Transports von Jungtieren auf acht Stunden.
    SWR 2018
    Quelle: ARTE, verfügbar bis 02.03.2020

    Anmerkung unserer Leserin Angela Franke: Nicht nur Milliarden Küken werden geschreddert, auch Hunderttausende Kälber werden unter Torturen durch Europa gekarrt. Diese Tierindustrie muss beendet werden.

    Sie ist eine bodenlose Brutalität an den Tieren, – siehe auch die Kastenstände für Schweine, die noch weitere 17 Jahre so ausgestattet sein sollen, dass die Tiere nicht mal im Liegen die Beine ausstrecken können -, und verheerend für Klima, Böden, Grundwasser, Meere und Regenwälder.

  3. Wolfgang Merkel über die neue Öko-Bewegung
    Kulturzeit-Gespräch mit Wolfgang Merkel, Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin, über die neue Öko-Bewegung und die Grenzen der Demokratie.
    Quelle: 3sat
  4. Uniter: Paramilitärisches Training für Zivilisten?
    Schießtraining, paramilitärisches Auftreten. Der Verein Uniter war zuletzt viel in den Schlagzeilen. MONITOR liegt erstmals ein Video vor, das zeigt, wie unter dem Dach des Vereins Zivilisten militärisch ausgebildet wurden. Trainiert von einem Mitglied des Vereins mit Kontakten in die rechtsextreme Szene.
    Quelle: WDR MONITOR, 05.12.2019

    Die ganze Sendung vom 5.12.2019 ist hier zu finden. Hierunter auch eine Recherche zu “Glyphosat: Gekaufte Studien?“.

  5. Gaulands Erbe – Wohin steuert die AfD?
    Die AfD hat auf ihrem Bundesparteitag in Braunschweig einen neuen Parteivorstand gewählt. Neben Jörg Meuthen, den die Partei in seinem Amt bestätigte, ist nun Tino Chrupalla der zweite Parteivorsitzende.
    Der Bundestagsabgeordnete aus Sachsen tritt die Nachfolge von Alexander Gauland an, der sich aus dem Parteivorstand zurückgezogen und Chrupalla als Kandidaten vorgeschlagen hatte.
    Quelle: ZDF Frontal 21, 03.12.2019
  6. Russland als Allzweckwaffe im britischen Wahlkampf
    Der britische Wahlkampf geht in die entscheidende Phase. Oppositionsführer Jeremy Corbyn präsentierte der Öffentlichkeit nun Dokumente, laut denen Boris Johnson den US-Amerikanern das britische Gesundheitssystem zum Verkauf angeboten habe. Johnson bestreitet diesen Vorwurf.
    Der “Daily Telegraph” beschäftigt sich weniger mit diesem Vorwurf, sondern vielmehr mit der Frage, woher Corbyn die entsprechenden Dokumente hat. Als Quelle kommen laut “Telegraph” nur die Russen ins Spiel. Dabei sind die Dokumente nicht nur öffentlich abrufbar. Schon vor mehreren Monaten hatte der “Telegraph” selbst einen Artikel auf Grundlage der selben Dokumente gebracht.
    Quelle: RT Deutsch, 05.12.2019

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  7. PANEL: Risikogeschäft ÖPP – wer zahlt die Rechnung? Risk business PPP – who pays the bill?
    Dr. Elke Baumann, Referatsleiterin “Multilaterale Entwicklungsbanken / Umschuldungen / Pariser Club” im Bundesministerium der Finanzen
    Christina Paul, Senior Infrastructure Finance Specialist Weltbank, Washington/DC
    Borges Nhamirre, Coordinator, Research and Advocacy Program, Centro de Integridade Publica (CIP), Mosambique
    Laura Valentukeviciute, Vorstandsmitglied bei Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB)
    Moderation: Hanna Gersmann, die Korrespondenten
    Quelle: gemeingut.org

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  8. Der Rote Platz #61: Israel stiehlt palästinensisches Land
    USA machen zwei Staaten-Lösung unmöglich.
    Am Rande einer Pressekonferenz ließ der US-Außenminister eine Bombe platzen: Die von Israel besetzten Gebiete im Westjordanland, so Pomepjo, gehörten zum Staat Israel. Dabei hatte die UNO schon 1947 beschlossen: Das Westjordanland sei Kern eines palästinensischen Staates. Laut UNO sind auch die Golanhöhen syrisch. Doch auch sie sind von Israel besetzt, auch sie gehören nach jüngsten Erklärungen der Trump-Administration zu Israel. Ebenso wie Jerusalem die Hauptstadt Israels und nicht die gemeinsame Hauptstadt Palästinas und Israels sei. Mit dem Landraub der Golanhöhen und des Westjordanlands eignet sich Israel auch das Wasser der Region an. Und was tut die Bundesregierung? Sie hüllt sich in brüllendes Schweigen.
    Quelle: weltnetzTV, 26.11.2019

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  9. Helllichte Nacht – Lichtverschmutzung und die Folgen
    Nachts leuchten nicht Mond und Sterne, sondern die Lichter einer Stadt. Astronomen sprechen von Lichtverschmutzung, weil zu viel Licht den Blick auf die Sterne erschwert. Bei Ökologen, Biologen und Medizinern mehren sich wissenschaftlich belastbare Anzeichen, dass die Lichtverschmutzung schädliche Auswirkungen auf das Ökosystem und die innere Uhr des Menschen hat.
    Quelle: Planet Wissen
  10. Kabarett, Satire, Comedy und Co.


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