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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Videohinweise am Samstag
Datum: 5. Dezember 2020 um 9:00 Uhr
Rubrik: Videohinweise
Verantwortlich: Redaktion
Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ gibt es eine eigene Playlist (CG: Christian Goldbrunner)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
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Anmerkung CG: Herr Schönenborn scheint den kleinen Logikfehler seines Statements vom 02.12.2020 nicht bemerkt zu haben: “Es wird nicht dazu kommen, dass wir eine Sendung machen, wie sie gefordert worden ist. Das ist immer Aufgabe der Redaktionen, solche Entscheidungen zu treffen.” Der WDR-Programmdirektor sagte weiter: “Unsere Botschaft ist klar, wir sind eng in Fakten, aber breit in Meinungen und Perspektiven, und deshalb haben wir das Gespräch geführt.” Darin kann man eine Widersprüchlichkeit entdecken, denn die Videoschalte war ja, soweit mir das bekannt ist, gar nicht öffentlich. Aber genau diese Öffentlichkeit in einer fairen, ausgewogenen Berichterstattung herzustellen, um auch andere Sichtweisen abzubilden, damit sich die Zuschauer selbst eine Meinung bilden können, ist doch genau der demokratische Grundauftrag der Öffentlich-Rechtlichen. An diesen Auftrag zu erinnern, war auch Bestandteil der Petition: “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat den verfassungsrechtlich vorgegebenen Auftrag, einen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung zu leisten und so zu einem funktionierenden demokratischen Gemeinwesen beizutragen.” […] “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist außerdem zur Ausgewogenheit verpflichtet. Dazu gehören das Gebot einer fairen und unabhängigen Berichterstattung und die Verpflichtung zur Überparteilichkeit. Die Abbildung verschiedener Meinungen im Programm soll insgesamt ausgewogen sein. Diese Vorgaben gelten in besonderem Maße für Nachrichten oder politische Sendungen.”
Übergabe der Petition für eine Corona-Sondersendung im ARD
63.000 Menschen haben die Petition unterschrieben, die dazu aufruft, dass endlich Befürworter und Kritiker an einen Tisch kommen und zur Hauptsendezeit faktenbasiert darüber debattieren, wie gefährlich Corona wirklich ist und ob die Maßnahmen verhältnismäßig sind.
Das ARD weigerte sich zunächst den Wunsch von 63.000 Menschen überhaupt anzunehmen. Durch viele Anrufe und Mails der Unterzeichner*innen änderte sich diese Haltung und wir übergaben am 28.9. vor dem ARD Hauptstadtstudio in Berlin die Petition mit einigen Unterstützenden. Außerdem wurde mir eine Videokonferenz mit ARD- Programmschaffenden versprochen, in der ich mein Anliegen erläutern kann. Es ist für mich eine Premiere so in der Öffentlichkeit zu sprechen und es hat Mut gekostet. Verzeihen Sie mir die schnelle Sprache, aber es gab viel zu sagen und ich war aufgeregt. Es ist erschreckend, dass es eine Petition braucht, um etwas zu fordern, was laut Medienstaatsvertrag Aufgabe der Rundfunkanstalten ist:
“Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen” (Medienstaatsvertrag)
Zeitgleich wurde die Petition auch noch in Münster, Dresden, München und Kiel übergeben. […]
Den in der Rede erwähnten Artikel finden Sie hier.
Telegram Kanal.
Quelle: Bastian Barucker, 04.10.2020
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Lesen Sie hierzu auch von der Süddeutschen Zeitung “ARD diskutiert über Corona-Berichterstattung“, von Paul Schreyer, Multipolar Magazin “Im Dialog mit der ARD” und dem Gedächtnisprotokoll der Videokonferenz auf dem Blog des Initiators der Petition Bastian Barucker “Videokonferenz mit den öffentlich-rechtlichen Medienanstalten“.
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Norman Paech zu autoritärem Verhalten in der Krise
Fragen an Norman Paech (Teil 2)
Angst schüren, Verbote erlassen, Strafen verhängen; autoritäres Denken und totalitäre Verhaltensweisen zeugen von mangelndem demokratischem Bewusstsein. Kann Deutschland von Schweden lernen?
Ob „Pandemie“ oder Terrorgefahr, immer wieder nutzen Regierungen solche Situationen aus, um die Persönlichkeitsrechte und die Freiheit einzuschränken und um Überwachungssysteme zu legitimieren.
Auffälliges Schweigen über Schweden. Hier ein Bericht von Henning RosenbuschObwohl die Erfahrung in Schweden und ein Vergleich der politischen Corona-Maßnahmen dort und hierzulande wichtig und nützlich für die eigenen Entscheidungen wäre, wird in Deutschland kaum über die dortige Entwicklung berichtet. Man muss den Eindruck gewinnen, dass auch die politisch Verantwortlichen hierzulande die schwedischen Erfahrungen nicht ernsthaft prüfen. Siehe NachDenkSeiten.
Norman Paech: 1968 bis 1972 tätig im Bundesministerium für Wirtschaftliche Entwicklung in Bonn, 1972 bis 1974 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW) in Hamburg, 1975 bis 1982 Professor für Politische Wissenschaft an der Einstufigen Juristenausbildung der Universität Hamburg, 1982 bis 2003 für öffentliches Recht an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg.Mitglied der “Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen” (VDJ), der “Freundschaftsgesellschaft Vietnam-BRD”, im Wissenschaftlichen Beirat von “International Association of Lawyers against Nuclear Armement” (IALANA) und “International Physicians for the Prevention of Nuclear War” (IPPNW), bei Attac und im Auschwitz Komitee.1969 Eintritt in die SPD, 1972 bis 1973 Mitglied im Juso-Landesvorstand Hamburg, 1977 bis 1986 Vorsitzender der Vereinigung demokratischer Juristen in der BRD, 2001 Austritt aus der SPD. 2007 Eintritt in die Partei DIE LINKE.2005-2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, Außenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE
Quelle: Tu Was, 03.11.2020
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Norman Paech: “Die Bilanz der Schweden ist nicht so furchtbar, dass wir nicht sagen könnten: Davon können wir auch etwas lernen.”
Norman Paech: “Das ist sozusagen ein Problem nicht nur von Lauterbach selbst, sondern auch der ganzen Gesellschaft, wo es möglich ist, dass ein SPD-Politiker dann totalitäre Positionen vertritt, indem er sagt, man müsse den Abstand und die Einhaltung der Corona-Lehrern bis in den privaten Wohnraum verfolgen. Das ist doch absurd, das ist totalitär und das zeigt nicht nur das Bewusstsein eines Lauterbach, eines SPD-Politikers, sondern das sagt etwas über die Situation dieser Gesellschaft, die nicht gleich in einen Empörungs-Aufschrei ausgeht – auch in den Medien – und sagt: Wie ist das möglich, so etwas zu fordern? Das ist die Spitze, ich habe bisher nichts Vergleichbares gehört, aber wo das möglich ist, da muss sich die Gesellschaft fragen lassen: Bis zu welchem Punkt sie eigentlich geführt werden kann, wenn die Angst so geschürt wird wie jetzt.”
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Anmerkung CG: Die Überschrift des SRF “80 Jahre lang radikal” sollte eher heißen “80 Jahre lang kritisch”.
Was ist los in diesem Land, das sich freiheitlich, pluralistisch sowie demokratisch nennt und die Rede- und Meinungsfreiheit im Grundgesetz verankert hat?
In der 24. Ausgabe von „Positionen – Politik verstehen“ werden wir dem Tabu-Thema „Tabu-Gesellschaft“ auf den Grund gehen. Im Fokus stehen dabei nicht nur die aktuellen Geschehnisse, sondern auch Big Data und der Missbrauch von Macht.
Mit einem philosophisch Ansatz wird auch darüber diskutiert, wie eine ständig propagierte „Neue Normalität“ eine Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen von Grund auf verändern kann.
Wie gewohnt, und bei KenFM grundsätzlich gewünscht, nehmen unsere Gäste dabei kein Blatt vor den Mund und dürfen sagen, was andere nur zum Teil senden würden.
Quo vadis Deutschland, Europa, Welt? Wo stehen wir im Frühjahr 2021? Dystopie, Utopie oder werden uns dann wieder ganz andere Themen beschäftigen?
Im Studio diskutierten: Markus Fiedler, Biologie- und Musiklehrer, Filmproduzent; Anselm Lenz, Kulturwissenschaftler und Publizist; Gunnar Kaiser, Schriftsteller und Philosoph; Dirk Pohlmann, Journalist und Dokumentarfilmer
Inhaltsübersicht: 0:02:40 Die Gäste der Sendung; 0:06:24 Tabus in unserer Gesellschaft; 0:12:35 Wer bestimmt Tabus?; 0:16:48 Pokémon Go – ein geniales und perfides Geschäftsmodell; 0:21:50 Digitale Naivität und der Umgang mit „neuen Medien“; 0:33:59 Missbrauchte Marktmacht und Akzeptanz von Zensur; 0:46:20 Wissenschaft und Zweifel; 0:51:31 Die “Neue Normalität”; 0:58:48 Fraktionszwang und Maskenzwang; 1:07:27 Die Kirche, COVID und Selbstverantwortung; 1:20:00 Ist das Volk noch der Souverän?; 1:34:21 Wie kann die “Neue Normalität” enden?; 1:38:00 Transhumanismus – kann der Mensch besser werden?; 1:53:30 Hoffnungsvolle Ausblicke in eine gesunde, freie Gesellschaft; 2:05:04 Das Land im März 2021
Quelle: KenFM, 28.11.2020
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Der Teil 1 “How Obama shattered any hope for change – and Biden will continue his warmongering neoliberal legacy” vom 25.11. ist hier zu finden.
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Anmerkung CG: Den Zwischenbericht des Corona-Ausschuss finden Sie hier und in vorgelesener Form (Kurzfassung) hier.
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Anmerkung CG: “Ein detaillierter Gehirnscan” beim “Überschreiten einer Landesgrenze”…? Gegenüber solchen mit Verlaub perversen Vorstellungen wirkt George Orwells Dystopie ja wie ein Kindergeburtstag.
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Anmerkung CG: Persiflage auf die Kampagne der Bundesregierung – (Original produziert von der Prod.firma von Joko und Klaas).
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