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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Leserbriefe zu „„Der Iran ist ein völkerrechtswidriges Regime“ – Frau Hayali, es reicht!“
Datum: 7. März 2026 um 16:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
Jens Berger kommentiert hier die Aussage „Der Iran ist ein völkerrechtswidriges Regime. Dafür gibt es etliche Belege.“ von „Moma-Frontfrau“ Dunja Hayali im Morgenmagazin des ZDF. In einem Nebensatz habe sie so mal eben der iranischen Regierung ihre völkerrechtliche Legitimierung abgesprochen. Wenn jedoch in einem journalistischen Format Meinung und Fakten derart grotesk vermischt und damit das Publikum desinformiert werde, sei eine Grenze überschritten. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Lieber Herr Berger,
herzlichen Dank für diese wahren Worte. Die Selbstdarstellerin hat wie so oft Grenzen überschritten.
Als Journalistin ist sie inakzeptabel!
Liebe Grüße
Jürgen Knittel
2. Leserbrief
Hallo Nachdenkseiten,
folgende Programmbeschwerde habe ich beim ZDF abgesetzt
“Frau Hayali hat mit ihrer Aussage „Der Iran ist ein völkerrechtswidriges Regime. Dafür gibt es etliche Belege.“ 100%ige Desinformation verbreitet um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu rechtfertigen. Frau Hayali hat die Grundsätze des neutralen Journalismus verletzt. Hayali kann man auch nicht zu Gute halten, dass sie dies versehentlich getan hätte, dafür ist sie zu lange im Geschäft. Hayali ist schon mehrfach mit solchen Falschaussagen und volksverhetzenden Aussagen aufgefallen. Wann wird sie endlich abgesetzt?
Im Übrigen siehe: „Der Iran ist ein völkerrechtswidriges Regime“ – Frau Hayali, es reicht!”
Diese Frau ist eine gefährliche Propagandistin und gehört meines Erachtens hinter Gitter
MfG
H. Dietrich
Anmerkung Jens Berger: Sehr gut! Danke, Herr Dietrich.
Beste Grüße
Jens Berger
3. Leserbrief
Hallo Herr Berger,
diese unerträgliche, dummschwätzende Dame mit ihrem permanenten süffisanten Grinsen war einem gleich beim ersten mal auch als Mensch gleichermaßen unerträglich wie unsympathisch wie auch andere beim ZDF, wo man dann auch schon mal als ein “entbehrlicher Blinddarm des Volkskörpers” ungestraft faschistisch angepöbelt werden darf. Ganz schlicht und ergreifend findet man ZDF ebenso wie ARD ebenfalls als entbehrlich!
Bester Gruß
H. Wohler
4. Leserbrief
Guten Tag Herr Berger,
das politische Niveau nicht weniger Medien bewegt sich inzwischen im Rahmen von Inkompetenz, Propaganda, Besserwisserei und Eitelkeit. Da sag’ ich in Anlehnung an Peter Lustig: “Nicht einschalten nicht vergessen!”
Beste Grüße
Hae-Joo Chang
5. Leserbrief
Am besten ignorieren
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich eifriger Zeitungsleser war und auch die politischen Sendungen in Funk und Fernsehen mit Interesse verfolgte. Mit Corona war der Lack ab, ich hatte keine Lust mehr auf das Verbiegen von empirisch gesicherten Wahrheiten und reflektierten Meinungen. Wer glaubt noch den Medien, welche Rolle spielen sie tatsächlich noch? Sie und ihre Macher leben in einer Art selbst herangezüchteter Zustimmungsblase, die tatsächliche Resonanz in der Bevölkerung verschwindet rasend schnell. Schon länger sage ich mir: Ignoriere diesen Mainstream- und Mehrheitssermon und schau nach, was neben anderen die Nachdenkseiten schreiben.
Andreas Klotz
6. Leserbrief
Guten Tag,
auf diese Desinformation, in Zusammenhang, mit dem brutalen Angriffskrieg, der Beiden ,,Guten”, gilt es natürlich sofort journalistisch, ehrlich zu reagieren. Da ist sie wieder voll in Erscheinung getreten, die ganze Doppelmoral ohne Rücksicht und Mitgefühl anderen Kulturen, Menschen und Staatsformen gegenüber, die nicht in das Weltbild, der selbsternannten Guten passen.
Frau Hayali scheint mittlerweile selbst, dem Größenwahn der Unantastbarkeit erlegen zu sein. Zu viele Böcke hat diese sogenannte ,, Vorzeigejournalistin ” des ZDF schon in letzter Zeit geschossen. Es wird höchste Zeit, diese Unart des Journalismus zu maßregeln und Konsequenzen folgen zu lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe
7. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Berger,
Sie stellen die Frage, was ein „völkerrechtswidriges Regime“ sei. Es lässt sich vermuten, dass Meinungsvertreter wie Dunja Hayali ihre Feststellung eines völkerrechtlichen Regimes aus dem Selbstbestimmungsrecht der Völker und somit aus der UN-Charta und weiteren internationalen Verträgen herleiten. Nicht nur im theoretischen Bereich wäre das sogar in gewisser Weise vertretbar. Die Europäische Union ist m.E. ein anschauliches Beispiel für ein tendenziell völkerrechtswidriges Regime, da ein europäisches Volk schlechterdings nicht existiert und auch in greifbarer Zukunft nicht existieren wird. Aber das nur nebenbei.
Der Denkfehler der USA und ihrer Anhänger besteht hauptsächlich darin, dass sie glauben, die unterstellte Völkerrechtswidrigkeit des Regimes eines fremden Landes würde Ihnen erlauben, sich im Kampf gegen dieses Regime über das Völkerrecht hinwegzusetzen. Dieser moralistische und naturrechtliche Ansatz ist jedoch dem Völkerrecht, und nicht nur diesem, vollkommen fremd. Man muss allerdings dazusagen, dass das Völkerrecht zur Beilegung innenpolitischer Konflikte, wie z.B. dem Bürgerkrieg in der Ukraine, Defizite aufweist. Russland hat deshalb den Weg über die Anerkennung der abtrünnigen Ostrepubliken und dem Beistandsrecht aus Artikel 51 der UN-Charta gewählt.
Ob die theokratische Regierung des Iran das Selbstbestimmungsrecht des iranischen Volkes systematisch verletzt, ist eine sehr komplexe Frage, die sich nur in absoluter Unabhängigkeit von geopolitischen Interessen beantworten ließe. Für ein Land, das sich einer massiven Einmischung von Außen ausgesetzt sieht, muss eine freiheitlich-säkulare Regierungsform nicht unbedingt die beste Wahl sein. Allein am Beispiel der Fremdbestimmung Deutschlands lässt sich für den Rest der Welt bedauerlicherweise und dank den USA diese Erkenntnis gewinnen.
Viele Grüße
Lutz Herzer
8. Leserbrief
Lieber Herr Berger,
heute lese ich folgendes von Ihnen im Kommentar zu Frau Hayali: Daraus kann man aber nicht den Schluss ziehen, dass diese Staaten bzw. Regierungen nun völkerrechtswidrig sind. Das sind sie nicht, da ist das Völkerrecht glasklar.
Bitte geben Sie mir etwas Nachhilfe. Ich könnte ja auch selbst nachforschen, aber wenn alles so glasklar ist, sollten Sie das auch belegen.
Grüße,
Fritz Ihlo
9. Leserbrief
Moin, moin Herr Berger!
Ich bin gerade durch Ihre Zeilen gestolpert, da ich mir im Gefühlsgestrüpp dieses Artikels mehrmals wehgetan habe. Ihretwegen! Es muss Ihnen nämlich sehr wehgetan haben, so fair und rücksichtsvoll mit dieser “Journalistin” umzugehen. Das ehrt Sie selbstverständlich, nur mir als langjährigem NDS-Leser zwingt das ein Stirnerunzeln auf. Nur gut, dass ich nicht der Journalist hier bin, denn mein Zorn, diese burschikose Entität betreffend, ist schon geraume Zeit am Gären. Ich hätte Ungehöriges getippt.
Die kolossale Selbstgewissheit der Frontfrau Hayali, geht mir derart auf den Geist, dass mir der Kaffee zum wiederholten Male kalt geworden ist. Ich bin mir sicher, dass sie unter den Konsumenten von Qualitätsmedien der neuen Art einen großen Anhang hat. Es steht zu befürchten, dass der sich noch mehrt! Sie gehört zu der ganz großen Mehrheit unter den Journalisten in “Unseredemokratie”, die wie ein MANN (pardon) hinter dem großen Staatsvorhaben Desinformation steht. Jeder (*jede) darf eine Meinung haben und sogar eine andere Meinung haben. Nur sollen diese Meinungen ausnahmslos in das Gewebe der regelbasierten wertewestlichen Hegemonie passen. Das hat vor Hayali ja schon eine andere Frontfrau wissen lassen – und die muss es ja wissen: “Ich komme vom Völkerrecht her!”
Noch kurz zum Text. Wenn diese Person (habe ich vorher Entität geschrieben?) den glasklar völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Zionhegemonie als “gerechtfertigt” publiziert und dies im ÖRR auch als gerechtfertigt anerkannt wird, dann ist einiges faul im Staate Deutschland! Mein Dank an den Autor, dass er ausdrücklich erwähnt, dass Theokratien eine problematische Staatsform sind. Wir wissen, wie der Iran eine solche wurde: Die Brutalodiktatur des Schah hat zum Erscheinen des Ayatollah Khomeini geführt. Wer sich mit Khamenei ein wenig beschäftigt hat, der weiß, dass das “System” schon seit einiger Zeit einen durchaus positiven Wandel durchgemacht hat. Dem Kriegsherrn Trump (oder ist der Herr dieser Bibi?) geht es nicht um Völkerrecht oder Demokratie. Der Iran muss zerstört werden, damit der Weg nach China “frei” wird. Dazu ist Hayali fleißig dabei, wenn sie zum Halali bläst.
Die 165 toten Mädchen sind einer Frau (?) Hayali nicht erwähnenswert. Sie sollte ihre Gehirnzellen “einordnen”, denn in einer Theokratie ist es denkbar, dass Stimmen aus dem Jenseits Wirkung erzielen können. In deren Sinn hat Herr Berger seine Zeilen geschrieben und das ist heutzutage ein mutiges Tun: Sapere aude.
Dieter Münch
10. Leserbrief
Guten Morgen, Herr Berger!
Gestatten Sie mir die zynische Frage: sind Sie masochistisch veranlagt oder machen Sie gerade eine Null-Kalorien-Diät und hoffen, dass beim Schauen dieses Schwachsinns mit starkem fäkalischen Anteil das Frühstück zu kurz im Magen bleibt, um dick zu machen?
Was den Inhalt dieses Sendeformates und die Äußerungen dieser intellektuellen Tieffliegerin angeht: wurde nicht sogar die Regierung des Deutschen Reichs anfangs von anderen Staaten anerkannt, bevor sie die Welt mit Krieg und Zerstörung überzog? War sie dadurch nicht gewissermaßen zeitweise “völkerrechtlich legitimiert”? Nur mal so als Tip in Richtung Moderatoren und Moderatorinnen im TV zum Nachdenken über den sehr dehnbaren Begriff des sogenannten Völkerrechts. Ich bin sicher, Frau Annalena “Ich Komme Ja Vom Völkerrecht” Baerbock könnte den völlig überbezahlten Sprechpuppen im TV Nachhilfe in dieser Hinsicht geben.
Übrigens: wissen Sie, was der Unterschied zwischen staatlicher Propaganda in Korea und Deutschland ist? In Korea stehen an jeder Straße kostenlose Lautsprecher, in Deutschland müssen wir jeden Monat 18 Euro zahlen!
Mit freundlichen Grüßen,
Wolfgang Klein
11. Leserbrief
Guten Tag Herr Berger,
3i (ignorant, inkompetent, ideologisch) ist eine mögliche Erklärung für Dunja Hayalis Berufsauffassung. Bei Harald Kujat hörte ich erstmals diese Eselsbrücke. 3i geht mir sofort durch den Kopf, wenn ich in schöner Regelmäßigkeit vom ÖRR und weiteren unserer Leitmedien informiert werde.
Wegen und nicht trotz ihres 3i darf Dunja Hayali ihrer Tätigkeit beim ZDF nachgehen. Wichtig in heutiger Zeit ist, solchen Falschbehauptungen wird vom Sender nicht widersprochen, weil über allem das Narrativ steht. Wir erinnern uns alle an Dr. Robert Habeck, der bei der Wiesbadener Krönungsmesse, nichts anderes war der Bundesparteitag der Grünen Mitte November 2024, von Baltic Pipe und seinem erfolglosen Flehen erzählte, Deutschlands Gasmangellage im Herbst 2022 abzuwenden. Die Menge hing gebangt an seinen Lippen. (Der Charismatiker aus dem hohen Norden macht gerade Wahlkampf für seine gebeutelten Parteifreunde im Südwesten der Republik. Und ich wette, das hilft.)
Es führt zu Spaltung innerhalb der Bevölkerung, weil sich ein Teil der Indoktrination widersetzt und ein anderer Teil der Bevölkerung dem Narrativ anhängt. Der Mensch tanzt nicht gerne aus der Reihe. Ich bin beim BSW in Rheinland-Pfalz mit dem Straßenwahlkampf beschäftigt und habe die Erfahrung gemacht, nicht wenige Menschen interessiert es nicht. Es finden sich grob gesprochen vier Gruppen unter uns Wahlberechtigten: pro, contra, indifferent und keine Ahnung. Der politisch interessierte Bürger, zu denen ich die Leser der NachDenkSeiten zähle, überschätzt pro und contra in ihrer Quantität. Allerdings gehen pro und contra zur Wahl.
Der zwanzigprozentige Wohlstandsverlust der der Bevölkerung von unseren Entscheidungsträgern langsam und stetig nahegelegt wird, als negativer externer Effekt der Zeitenwende versteht sich, hat bis jetzt kaum Gehör gefunden.
Friedliche Grüße
Jan Schulz
12. Leserbrief
Lieber Jens Berger,
vielen Dank für das Beweis-Addendum des öffentlich-rechtlichen Absturzes.
Man fragt sich schon länger bei Menschen wie Dunja Hayali, was die da geritten hat. Nicht nur, dass nüchterner Journalismus heutzutage von Emotionen und Storytelling ersetzt worden ist. Sondern wie sich diese Emotionen im Kleid der öffentlich-rechtlichen Medien immer mehr nach außen stülpen.
Immer mehr beschleicht mich das Gefühl, dass man dort die Lage nicht mehr unter Kontrolle hat, ergo keine journalistische Distanz mehr dazu entwickeln kann. Hier haben wohl die Emotionen übernommen, dass ein Abkühlen wie eine sachliche Betrachtung gar nicht mehr möglich scheint. Ich will das Frau Hayali nicht mal bösartig auslegen, aber wenn man in solch großer Verantwortung steht – gerade unter dem Mantel des euphemistisch genannten “Staatsfunks” – wäre ein dickes Fell zur Jobausübung Grundvoraussetzung. Allerdings würde ich dies nicht zu streng auslegen, weil allzu steif muss man Informationen auch nicht veröffentlichen.
Trotzdem ist bei den Öffentlich-Rechtlichen, besonders beim ZDF, der Haltungsschaden wie auch die Emotionalität ein Kernproblem in der Informationssparte geworden. Das Bestreben, seriös wirken zu wollen, wird beim Sender gefühlt immer mehr vernachlässigt. Man würde dem weniger Beachtung schenken, würde dies bei RTL oder anderen Privatsendern passieren.
Doch beobachten wir wohl genau dieses Gebaren vermehrt beim ZDF. Alle Verantwortlichkeiten, alle Gebote zur Mäßigung oder der Anspruch auf höchstmögliche Neutralität werden bei Reizthemen immer häufiger ignoriert. Ich würde hier kein Kalkül unterstellen, sondern emotionale, ideologisch getriebene Angefasstheit, die ständig zu Kurzschlussreaktionen animieren.
Das Tragische wie auch Gefährliche an dieser Entwicklung zeigt sich gerade an der Persona Hayali, die oft eine zentrale Figur in den sich häufenden Vorfällen ist. Sie wird dazu heute nicht nur als Journalistin wahrgenommen, dafür geht sie mit ihren Social-Media-Posts zu oft polarisierend viral, was ihren Berufsstand beim ÖRR überlagert. Mit ihren regelmäßig haltungspopulistischen Kommentaren, sei es zu Corona und Ungeimpften (der ein bisschen den rhetorischen Geist eines Idi Amin inne hatte), zu “rechten” Positionen und Haltungen (Stichwort: Charlie Kirk), dem Satiregehalt bei ihrer Warnung vor Desinformation und der Veröffentlichung eines KI-Fakes und nun diese erneute Falschinformation durch fehlendes rhetorisches Feingefühl, stellt sie selbst ihre berufliche Redlichkeit immer mehr in Frage.
Dies ist nun kein Einzelfall bei ARD und ZDF (und auch bei FUNK als Jugendsparte, was ich auch nebenbei verfolge). Das Problematischste an der Gesamtsituation ist nur leider der Umstand, dass der Lerneffekt nicht eingetreten ist. Er hätte schon längst eintreten müssen. Der wird aber wohl nie eintreten, weil Sturheit und Ideologie das nicht zulassen.
Mit besten Grüßen,
Sascha Wuttke
13. Leserbrief
Überheblichkeit und Einseitigkeit aus Deutschen Medien zum fremdschämen,
Auch wenn die Verfassung des Iran nicht beansprucht eine Verfassung gemäß der westlichen demokratischen Grundsätzen zu sein, so ist festzustellen, daß deren demokratische Legitimation wesentlich besser ist, als bei unserem Grundgesetz in der BRD.
Schliesslich wurde sie in einem Referendumg am 2/3.12.1979 von der Bevölkerung des Iran angenommen, und deren Änderung vom 29.7.1989 ebenfalls durch ein Referendum bestätigt. Als Deutscher lehne ich mich da keinen Milimeter aus dem Fenster, den Iran wegen Legitimation der Regierung zu kritisieren.
Zudem unser Herrschaftssystem im aktuellen Lakmus-Test, trotz stärkster Indikatioren, seit gut einem Jahr noch nicht geschafft hat, zu überprüfen, ob das sog. amtliche Endergebnis der letzten Bundestagswahl überhaupt den abgegebenen Stimmen entspricht.
Beim Ansehen der Sendung, finde ich noch schlimmer die Fehlinformation (Min 18:33) von Dunja Halali daß vom Iran eine Gefahr ausgehe, von der Ukraine für Russland nicht. Für eine “neutrale” Ukraine würde das zwar zutreffen, aber nicht mehr ab dem 2014 Putsch seitdem amerikanische NGOs etc. dieses systematisch in ein “Anti-Russland” verwandelt haben, was zu einem von der OSZE zwar einseitig aber gut dokumentierten Bürgerkrieg geführt hat.
Raffiniert, wie auch diese Aussage sofort der Hinterfragung entzogen wird (“nicht hier Thema”). Solche “Nebenbemerkungen”, sind das was völlig subtil das Weltbild der Zuschauer, die auf die Sendungen angewiesen sind formt, weil das ist ja augenscheinlich “Konsens”.
Hier zeigt sich die Einseitige Blindheit der Staatsjournalisten. Schliesslich sollten diese die Aussagen von George Friedman bei STRATFOR 2014 über die Bedeutung der Ukraine kennen.
Wobei mir immer wieder zur Frage kommt, ob die Aussage Abschnitt 4b aus der JCS 1067 von 1945, weshalb die USA Deutschland erobert haben nicht noch immer zutrifft: ” Deutschland wird nicht besetzt zum Zwecke seiner Befreiung, sondern als ein besiegter Feindstaat. Ihr Ziel ist nicht die Unterdrückung, sondern die Besetzung Deutschlands, um gewisse wichtige alliierte Absichten zu verwirklichen.”
PS: Link auf ZDF Lifestream nicht so ganz präzise…hier aus der Mediathek (Min. 17:43)
Weblinks:
Friedman-Aussage 2014 bei Stratfor:
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Frieder Faig
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