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Titel: Leserbriefe zu „Der Oscar-Preisträger Sean Penn und seine Propaganda für Selenskyj“

Datum: 22. März 2026 um 15:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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Tobias Riegel würdigt in seinem Kommentar zwar Sean Penns schauspielerische Leistung, kritisiert jedoch scharf dessen politisches Engagement im Ukraine-Krieg. Er hat sich schon in vorangegangenen Projekten „für emotionale und unseriöse Kriegs-Propaganda einspannen lassen“, ist einer der „lautesten Lautsprecher für die ukrainische Propaganda in Hollywood und träumt auch schon mal davon, selber gegen die Russen zur Waffe zu greifen“. Unser Autor findet die Vehemenz, mit der Sean Penn seine politische Haltung präsentiert, „ernüchternd“, „schwer irritierend“ und „sehr befremdlich“. Vielen Dank für Ihre Leserbriefe, die Ala Goldbrunner für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Lieber Tobias Riegel!

Ich will bei diesem Thema eigentlich nicht verallgemeinern, doch am Ende läuft es wohl doch darauf hinaus.

Denn “Hollywood” ist, wenn man es klar betrachtet, die grandioseste und wirkungsvollste Propagandamaschine auf diesem Planeten. Es gibt kaum ein Land, wo man deren Inhalte nicht vorgesetzt bekommt. Dabei werden sämtliche Wertmaßstäbe und Haltungen der westlichen Welt, global, unter die Leute gebracht.

Nun muss man sich darüber klar sein, wessen Geist das alles entspringt. Die Basis, oder das Fundament, bildet die Einnahme, Unterwerfung, Ausbeutung und Ausrottung der Ureinwohner des gesamten amerikanischen Kontinents – später kamen noch die Afrikaner hinzu. In diesem Sinne hat die westliche Welt, seit Jahrhunderten, agiert, profitiert und sich darüber selbstsüchtig erhoben. Gleichzeitig hat sich aber auch ein Schuldgefühl manifestiert. Um dieses zu kompensieren ist man dazu verdammt, der Rechtfertigung wegen, durch weitere – immer weitere – Aktionen, zu handeln.

Penn und Selenskyi sind, in meinen Augen, Kinder dieses Wahns.

Herzliche Grüße
Frank Kanera


2. Leserbrief

Lieber Tobias Riegel,

unerwähnt in ihrem Artikel über Sean Penn bleibt sein hirnverbrannter Aufmarsch mit ukrainischer Soldateska beim Cannes Filmfestival 2025 – unterstützt von einem millionenschweren, ansonsten immer schwer moralinsauren Bono inkl. Band (U2). Dieser Auftritt löste beim Festival so gut wie keine Gegenreaktion aus, obwohl es mit Sicherheit Statuten gibt, die einen solchen Missbrauch der Zurschaustellung der eigenen perfiden Meinungsmache und damit verbundenen Instrumentalisierung einer solchen Veranstaltung verhindern sollen (siehe das genaue Gegenteil bzgl. des unglaublichen Theaters um die Vorgänge bei der Berlinale 2025/2026 bzgl. Gaza/Palästina und des immer wieder ewig gleichen, abgedroschenen Vorwurfs von angeblichen Antisemitismus):

Und wie ich jetzt erst feststelle, findet man extrem wenige Verweise auf diesen Auftritt, obwohl ich mit Startpage suche, also entschuldigen sie bitte die teilweise grenzwertige Verlinkung :-)))

Mit freundlichen Grüßen / Best regards
Bernd Lutzer


3. Leserbrief

Ich kann den Menschen von seiner Kunst nicht trennen : „ Sean Penns politische Irrwege etwa bezüglich des Ukrainekriegs sollen seine Leistungen als Schauspieler nicht schmälern.“ Denn mit seinem Bekanntheitsgrad befördert er auch seine politischen Ansichten in die Köpfe seiner Fans. Seit bekannt wurde, dass Tom Cruise Förderer und Mitglied der Scientologen ist, habe ich mir verkniffen seine Filme anzuschauen, auch wenn so einige recht spektakulär daherkommen. ;-)

Von daher aber Dank für die Aufklärung.

T.E.


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

in Ihrem Beitrag zum Selenskyj-Fan und Ukraine-Propagandisten Sean Penn lese ich. “Penn zählt laut dem Magazin Indiwire zu den lautesten Lautsprechern für die ukrainische Propaganda in Hollywood und träumt auch schon mal davon, selber gegen die Russen zur Waffe zu greifen.” Und frage mich ernsthaft, was Sean Penn denn am von ihm so gewünschten Fronteinsatz in der Ukraine wohl hindert. Die Kosten für ein One-Way-Flugticket nach Kiew werden es wohl kaum sein.

Auch nur ein widerlicher Heuchler, das kann all sein schauspielerisches Talent nicht überdecken!

Nachdenkliche Grüsse,
KK


5. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,

ich mag Sean Penn als Schauspieler auch, aber er hat sich leider während der Maßnahmen gegen Corona auch daneben benommen und nicht gespritzte Menschen beleidigt.

Früher war er meines Wissens kritischer gegenüber seiner Regierung.

Mit freundlichen Grüßen
A.H.


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