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Titel: Leserbriefe zu „Nein, Doch, Oh! Germany – Zero Points!“

Datum: 12. Juni 2026 um 16:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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In dieser Glosse thematisiert Jens Berger den Umstand, dass Deutschland schon in der Vorrunde bei den Wahlen für einen Sitzplatz im UN-Sicherheitsrat ausgeschieden sei. Dass ausgerechnet Österreich uns auch noch deklassiert habe, sei „schon ein handfester Skandal“. Denn: „Hallo, liebe Welt? Wer zahlt denn hier die ganze Chose?“. Kaum ein Kommentar im Mainstream und keine der bitter enttäuschten Äußerungen aus den Reihen der Politik sei ohne den dezenten Hinweis ausgekommen, dass Deutschland mithin der größte Finanzier der Vereinten Nationen sei. Es gebe Parallelen zum Eurovision Song Contest, der früher noch Grand Prix hieß. Damals, „als unsere Politik und unsere Schlagermusik noch von „ein bisschen Frieden“ beseelt war, mochten uns anscheinend sogar unsere Nachbarn. Von diesem Land solle nie wieder ein Lied und nie wieder ein Krieg ausgehen“. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

Glückwunsch zum fein ausgearbeitetem Beitrag zur Hybris und zur gnadenlosen Selbstüberschätzung unserer Bundesregierung.

Eine Ergänzung sollte noch angefügt werden: Statt einer selbstkritischen Analyse kam von unserem Außenminister postwendend zur Abstimmungsniederlage – Der Russe war‘s!!!!

Herzliche Grüße von Angelika Eberspächer


2. Leserbrief

Hallo Herr Berger,

danke für Ihre Glosse.

Ich fand es richtig lustig, dass ausgerechnet Frau Baerbock, die vom Völkerrecht, Deutschlands Abstimmungs-Niederlage in der UN- Versammlung verkünden musste. Ihre Amtszeit war einfach ein paar Monate zu lang! Pech gehabt! Ob sie jetzt noch eine lukrative Anschlussverwendung finden wird??

Herzliche Grüße
Günter Steinke


3. Leserbrief

Lieber Herr Berger,

nur noch als Satire sind Berichte über dieses Land erträglich. Die Wörtchen “wir” und “uns” kann ich dabei nicht nachvollziehen. Aber die sind ja auch satirisch gemeint.

Der schärfte Knaller ist aber, dass sie Lenchen Bärbock auf den höchsten Sitz in der UN-Vollversammlung hieven und sich dann wundern, dass die Welt augenverdrehend das Weite sucht, wenn von Deutschland die Rede ist.

Aber mal im Ernst, das Gute. Zum Einen: Mental, sozial und wirtschaftlich ist das Land ganz oder fast ganz am Boden. Da wird es den von Merz &Co. angekündigten Krieg gegen Russland nicht schaffen. Gut für Deutschland. Was aber wichtiger ist, gut für Russland. Zweitens: Das ist ein schönes Land! Nicht Deutschland, aber seine Länder. Und die werden sich das schauerliche Spektakel hoffentlich nicht bis zum Ende anschauen. Sondern das verhindern, indem sie vorher aus der BRD austreten. Ich setze auf Bayern. Ostfriesland, die Pfalz, Baden, Sachsen, das Braunschweiger Land (nicht zu verwechseln mit Hannover!) und andere.

Blühende Landschaften zwischen Rosenheim und Flensburg und zwischen Trier und Cottbus. Wein keltern statt Panzer bauen. Wäre das nicht schön?

Rolf Henze


4. Leserbrief

Sehr geschätzter Jens Berger,

endlich mal wieder was zum schmunzeln – danke für die Glosse!

“…und wenn der Wurm dem Angler besser als dem Fisch schmeckt, stimmt mit dem Fisch halt was nicht.”!

Die Realität in Vielem auf den Kopf zu stellen – genau das ist es was die (Regierungs)Verantwortlichen gemeinsam mit den Systemmedien seit vielen Jahren bzw. seit geraumer Zeit der Bevölkerungsmehrheit weiszumachen versuchen! Leider bis heute und für mich sehr unverständlich sehr erfolgreich!

Kein Blumentopf beim ESC und in der Vorrunde für die Bewerbung auf einen Sitzplatz in der UN – das spiegelt meiner Meinung nach den Blick der Weltgemeinschaft (der Mehrheit der Länder) auf Deutschland wieder und gibt mir persönlich eine gewisse Genugtuung und etwas Hoffnung auf Besserung/Einsicht. Doch ich befürchte das es noch etwas dauern wird bis die (Regierungs)Verantwortlichen gemeinsam mit den Systemmedien einsehen das nicht die anderen die Geisterfahrer sind – sollten sie nicht vorher “entsorgt” werden indem ihnen von der Bevölkerungsmehrheit die “Rote Karte” gezeigt wird! Dann wird hoffentlich auch der Wurm dem Fisch wieder besser schmecken als dem Angler – meine Hoffnung stirbt wie immer zuletzt!

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


5. Leserbrief

Lieber Jens Berger & Redaktion,

mir kam der Gedanke, dass es in der Bundesregierung & speziell im AA* von vornherein langfristig klar gewesen sein muss, dass Deutschland als weiterer Vasall Israels bei der Abstimmung keine Chance haben würde – aber dass man es heimlich genoss, der ehemals klügsten Außenministerin aller Zeiten die Blamage NICHT zu ersparen, das Ergebnis auch noch selbst vorlesen zu müssen. Das Entgleisen ihrer Gesichtszüge vor der Weltöffentlichkeit war einigen vielleicht „der Spaß wert“?

Böse, zynische Geister könnten ja sogar vermuten, dass „What-a-fool“ in seinen Einzelgesprächen mit hunderten Delegationen genau deshalb dafür geworben haben könnte, NICHT für Deutschland zu stimmen…?

Manchmal ist es doch richtig lustig, „Verstörungstheoretiker“ (© Lisa Eckhart) zu sein, auch wenn man ausnahmsweise mal nicht Recht behält, oder?

*lach*

Liebe Grüße
Bernd Kulawik

*PS: Hat im AA eigentlich niemand jemals kleine Kinder gehabt und sich gefragt, ob es wirklich passend ist, das Amt so abzukürzen, wie kleine Kinder das mit ihren … Verdaungsprodukten tun?

**LACH**


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger, sehr geehrtes Nachdenkseitenteam

Ihre sehr gelungene Glosse bemüht notgedrungen spezielle rhetorische Mittel nicht zuletzt, um im Ganzen stimmig und überzeugend zu sein. Dadurch werden sachlich einige Dinge leider etwas verzerrt dargestellt.

So wird z.B. unterstellt, dass “alle wesentlichen politische Akteure” hierzulande nur das Beste wollten und nur verblendet seien und die abweichende Außenwahrnehmung von den Innenwahrnehmung nur durch eine andere Sichtweise zustande käme, was u.a. sehr gut in folgender Textpassage zum Ausdruck kommt:

“Wir machen alles richtig, die Welt ist nur noch nicht bereit dafür, unsere Großartigkeit als solche zu erkennen. Doch steter Tropfen höhlt bekanntlich den Stein. Uns werden doppelte Standards vorgeworfen? Lächerlich, dann seht zu, wie ihr künftig mit unseren dreifachen Standards zurechtkommt! Und wer nicht spurt, wird sanktioniert!”

Meiner Meinung wissen die “führenden Akteure” hierzulande sehr wohl, dass sie mit ihrer Politik die Standards der UN häufig missachten, und sie tun dies meiner Meinung nach ganz bewusst, aus welchen Motiven auch immer (das wäre noch interessant heraus zu arbeiten), nicht weil es Ihnen an der Einsicht mangeln würde.

Interessant auch die Reaktionen in der “deutschen Politik” nach der “Niederlage”. “Man” denkt zunächst nicht daran, die Politik zu ändern sondern nur daran, die Manipulationsmassnahmen auf das Abstimmungsverhalten besser in “unserem” Sinn zu gestalten.

“Wir” sind halt nicht die Guten und das hat “die Welt” “uns” nun deutlich gemacht. Aber das will niemand von den Kriegstreibern so verstehen und anerkennen.

Fritz Gerhard


7. Leserbrief

Hallo Herr Berger,

Als Fußballfan wissen Sie doch, wichtig ist auf dem Platz.

Es ist nur leider einer aus künstlichen Tagesschau-Narrativen. Von dem die “Verantwortlichen” (lach) annehmen, er würde sich über das Sendegebiet der Tagesschau hinaus erstrecken und ihnen somit überregional Deutungshoheit zukommen lassen.

Sagen wir es mal so, seit dem Jahr 2000, ganz willkürlich ausgewählt und fraglos noch weniger trostlose Zeiten als heute umfassend, hat die deutsche Außenpolitik exakt 0% ihrer strategischen Ziele erreicht. Damit meine ich das blödsinnige Gefasel um “Demokratie und Menschenrechte” genauso wie alle anderen vorstellbaren/überhaupt messbaren Erfolge.

Ich rede hier von Erfolgen, die sich in der Realität materialisiert haben. Entweder hatte man gar keine Position, doch hat man mal dagegen votiert, war dies bedeutungslos. Und dies meine ich absolut ernst. Es gibt keine wichtigen Entscheidungen, die deutsche Regierungen maßgeblich herbeigeführt haben.
Ach doch, auf Schwindler reinzufallen, das hat man hinbekommen und damit einen Krieg ausgelöst, siehe Fall “Curveball”.

Was will Deutschland also genau im UN-Sicherheitsrat, einen Platz blockieren?

Die gute alte Null in der Erfolgsbilanz wird aber zweifellos weiter stehen bleiben. Mit Projekten wie “Iran muss verlieren” und “Ukraine muss gewinnen”, ist die Verliererstraße bestens ausgebaut.

Hätte man noch einen Funken Anstand, man würde weitere peinliche Bewerbungen wenigstens sein lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai P.


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