Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)
Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:
Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse [email protected] schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.
Kaum berichtet: Die Militärfusion zwischen den USA und Israel
Der ehemalige US-Präsidentschaftskandidat Dennis Kucinich spricht mit dem preisgekrönten Journalisten Max Blumenthal von The Grayzone über Abschnitt 219 des US-Verteidigungsgesetzes – eine kaum beachtete Bestimmung, die nach Kucinichs Einschätzung den Weg für eine tiefgreifende Verschmelzung des US-amerikanischen und israelischen Militärs ebnen könnte.
Kucinich bezeichnet das Vorhaben als „strategische Falle“ und warnt vor Folgen, die weit über eine gewöhnliche militärische Zusammenarbeit hinausreichen könnten. Im Zentrum stehen die amerikanische Souveränität, die Kontrolle des Kongresses über Krieg und Frieden sowie die Verflechtung sensibler Bereiche wie künstliche Intelligenz, Cybertechnologie, Geheimdienste und Waffenentwicklung. Weshalb wurde ein Vorhaben dieser Tragweite ohne eine eigenständige öffentliche Debatte vorangetrieben?
Dieses Video wurde von The Grayzone produziert und am 16. Juli 2026 auf deren YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um in Deutschland und darüber hinaus zur Meinungsbildung zu diesem Thema beizutragen.
Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.
ÜBER DENNIS KUCINICH: Dennis Kucinich ist ein ehemaliger US-Präsidentschaftskandidat, Kongressabgeordneter und Bürgermeister von Cleveland. Von 1997 bis 2013 vertrat er den Bundesstaat Ohio über acht Legislaturperioden im US-Repräsentantenhaus. Zuvor war er Mitglied des Senats von Ohio und von 1977 bis 1979 Bürgermeister von Cleveland. Kucinich bewarb sich 2004 und 2008 um die Präsidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei. Während seiner politischen Laufbahn profilierte er sich insbesondere als Gegner des Irakkriegs und als Kritiker einer US-Außenpolitik, die auf militärische Interventionen und dauerhafte Kriegsführung setzt.
ÜBER MAX BLUMENTHAL: Max Blumenthal ist ein preisgekrönter Journalist, Autor und Chefredakteur von The Grayzone, einem unabhängigen Nachrichtenportal für investigative Recherchen, Analysen und Berichterstattung über internationale Politik und Krieg. Er gründete The Grayzone im Jahr 2015. Blumenthal ist Autor mehrerer Bücher, darunter die Bestseller Republican Gomorrah, Goliath, The Fifty One Day War und The Management of Savagery. Darüber hinaus veröffentlichte er zahlreiche Artikel und Videoreportagen und produzierte mehrere Dokumentarfilme, darunter Killing Gaza.
Über unser Importprogramm: In diesem Programm veröffentlichen wir Inhalte von externen Autoren und Journalisten. Dazu gehören sowohl internationale als auch lokale Inhalte, die nach unserer redaktionellen Meinung in der Medienlandschaft nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Inhalte spiegeln nicht unbedingt die eigene redaktionelle Haltung von acTVism Munich wider.
Quelle: acTVism Munich, 24.07.2026
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Alle Macht den Superreichen? Imperialismus und “Freiheit” in Zeiten des Krieges
00:10 Generalangriff auf das deutsche Sozialsystem
03:50 „Kognitive Kriegsführung“
05:55 Magie der Kriegspropaganda
07:05 „Informationsfreiheit“
09:00 Kriegstüchtigkeit?
10:25 Wie funktioniert Kapitalismus?
12:00 „Identitätspolitik“
13:30 Kapitalismus und Imperialismus: Geschwister?
14:40 Wider die Verblödung
15:20 Was bedeutet Imperialismus?
19:00 Rosa Luxemburgs Sicht auf die Welt
22:00 Beispiel: EU zerstört Landwirtschaft in Westafrika
23:50 Imperialismus und Krieg
26:30 Großinvestoren nehmen Einfluss auf den Staat
28:00 Tech-Milliardäre in den USA
29:30 Die AfD: Eine Partei des Großkapitals
31:20 BlackRock
33:10 Demokratie wird zur Fassade
34:30 Liberalismus versus Kolonialismus
36:00 Finanzeliten gehen über Leichen
38:00 Nützliche Idioten in Berlin
40:00 Kriegsgefahren
42:00 Naivität der Deutschen
43:10 Der Staat reagiert mit Repression
46:00 Ähnlichkeiten mit dem Faschismus?
48:30 Deutscher Moralismus
50:00 Es gibt keine gerechten Kriege
52:00 Das Wesen von Empörungsritualen
54:00 Die Guten gegen die Bösen
55:20 Wir müssen handeln!
Quelle: Michael Lüders (108.000 Abonnenten), 22.07.2026
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Russlands strategische Sackgasse? Alexander Rahr analysiert die aktuelle Lage
Ich spreche mit dem Politikberater, Historiker und Russlandexperten Alexander Rahr über den Krieg in der Ukraine, die Motive der beteiligten Parteien und potenzielle Deeskalationswege.
Mein Gast Alexander Rahr ist Osteuropahistoriker, Politologe und Publizist. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, darunter Biografien über Gorbatschow, Putin und Medwedew. Achtzehn Jahre lang arbeitete er für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Von 2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuss des Petersburger Dialogs, von 2012 bis 2015 war er zudem Projektleiter des Deutsch-Russischen Forums. Seit 2012 ist er zudem als Politikberater für die Wirtschaft tätig, unter anderem für den russischen Gaskonzern Gazprom. Seit 2022 ist er Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft in Berlin. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes. Außerdem hat Rahr in verschiedenen Denkfabriken auf westlicher und russischer Seite gearbeitet und kennt daher die strategischen Ziele der Kriegsparteien sehr genau.
In diesem Gespräch erläutert Rahr, wie sehr der langanhaltende Krieg den beteiligten Ländern schadet. Was laut Rahr, der sich seit jeher als Brückenbauer versteht, fehlt, ist der Dialog zwischen Deutschland, Russland, der Ukraine und den USA. Die fortschreitende Militarisierung und die damit verbundene potenzielle Eskalation schätzt er als ernstzunehmende Gefahr ein. Ein dritter Weltkrieg, der möglicherweise auch mit Atomwaffen geführt würde, könnte entstehen, wenn die grundlegenden Sicherheitsinteressen der russischen und der westlichen Seite nicht gewahrt würden. Es brauche daher zügig einen Dialog zwischen den Parteien und eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtige, so Rahr.
Aufgrund seiner umfassenden historischen Kenntnisse bietet das Gespräch neben einer Analyse des aktuellen Status quo des Krieges in der Ukraine auch eine historische Einordnung. Rahr gibt außerdem Einblicke in das russische Selbstverständnis hinsichtlich des Krieges. Seiner Meinung nach wollen sowohl die russische Bevölkerung als auch die russische Elite ein freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland. Die hier geschürte Angst vor einem Russland, das imperiale Ziele verfolgt und möglicherweise NATO-Länder angreifen möchte, bewertet er als haltlos.
Kapitel:
00:00 – Intro und Vorstellung von Alexander Rahr
01:42 – Die Identität der Ukraine: Nation oder Provinz?
07:56 – Historischer Rückblick: Das Referendum von 1991
11:20 – Die Rolle der NATO und westliche Interessen
16:15 – Verpasste Chancen für eine europäische Friedensordnung
19:55 – US-Geopolitik und das Verhältnis Deutschland-Russland
25:00 – Donald Trumps Ansatz und Putins Reaktionen
29:26 – Aktuelle militärische Lage: Stärken und Fehleinschätzungen
37:55 – Interessenlagen: Wer profitiert vom langen Krieg?
43:12 – Bewertung aktueller politischer Aussagen (u.a. Friedrich Merz)
53:38 – Die tiefe historische Verbindung zwischen Deutschland und Russland
57:33 – Stimmung in der russischen Bevölkerung und Großmacht-Denken
1:02:40 – Eskalationsgefahren und „Rote Linien“
1:08:49 – Wege zum Frieden und eine neue Sicherheitsarchitektur
1:12:57 – Persönliches Schlusswort und Ausblick
Quelle: Bastian Barucker, 09.07.2026
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Steht Israels Zukunft auf der Kippe, Moshe Zuckermann?
Wie entwickelt sich die politische Lage in Israel? Welche Folgen haben der Wahlkampf um Benjamin Netanjahu und die innenpolitischen Spannungen? Im aktuellen Gespräch analysieren Florian Rötzer und Moshe Zuckermann außerdem die Debatte über Wehrpflicht und Rekrutierungsprobleme in Deutschland, den Aufstieg von Nationalismus und Militarismus in Europa sowie die Frage, warum Friedenspolitik und Diplomatie zunehmend an Bedeutung verlieren.
Moshe Zuckermann wuchs als Sohn polnisch-jüdischer Holocaust-Überlebender in Tel Aviv auf. Seine Eltern emigrierten 1960 nach Frankfurt am Main. Nach seiner Rückkehr nach Israel im Jahr 1970 studierte er an der Universität Tel Aviv, wo er am Institute for the History and Philosophy of Science and Ideas lehrte und das Institut für deutsche Geschichte leitete.
Von Moshe Zuckermann und Florian Rötzer ist kürzlich das Buch “In der Wüste der Gegenwart” im Westend Verlag erschienen [LINK].
Quelle: Overton Magazin, 21.07.2026
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„Wieso nicht endlich Taurus?“ – Florian Warweg zum Haltungsjournalismus
Florian Warweg ist der Parlamentskorrespondent der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung und Vertreter der Bundespressekonferenz. Von dort berichteter über die Vorkommnisse im Bundestag, flankiert von einem Stil, für den er verehrt und auch kritisiert wird. Unvoreingenommene Beobachter würden behaupten, er macht seinen Job, nämlich die Bundesregierung bezüglich ihrer Politik zu befragen, beziehungsweise deren Verlautbarungen kritisch zu hinterfragen. Von Robert Habeck einst der Desinformation bezichtigt, genießt der 1979 in Magdeburg geborene Journalist wachsende Popularität in breiten Bevölkerungsschichten.
Unmittelbar nach der heutigen Bundespressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz ist Florian Warweg zu Gast bei Schack-Spezial. Im ausführlichen Gespräch spricht er über seinen journalistischen Ansatz, seinen Wechsel von den NachDenkSeiten zur Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung und seine Erfahrungen in der Bundespressekonferenz.
Dabei geht es unter anderem um den Umgang von Regierung und Journalisten miteinander, die Arbeitsweise der Bundespressekonferenz, den Vorwurf des Haltungsjournalismus, die Beziehung zwischen Politik und Medien sowie den Zustand der deutschen Debattenkultur. Auch Themen wie Ostdeutschland, die politische Entwicklung rund um die AfD und die Zukunft des Journalismus im Zeitalter sozialer Medien werden ausführlich diskutiert.
00:00 – Alltag bei der OZ
03:00 – Bekanntheit & Fan-Solidarität
06:50 – Das „System BPK“: Freie Fragen vs. Gefälligkeiten
11:45 – Die Nähe von Medien & Politik
17:50 – Elitärer Journalismus & die fehlende Oststimme
23:50 – Pressefreiheit & Sanktionen gegen Journalisten
30:30 – Ostdeutschland, Russland & die AfD
39:50 – Medienwandel & Informationsverlust
45:00 – Fazit & Neutralität als Journalist
Quelle: Maulbeerblatt, 15.07.2026
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Serdar Somuncu: Die Altparteien treiben die AfD an die Macht
Wie steht es wirklich um Deutschland, seine Demokratie und die politische Kultur? Serdar Somuncu spricht mit Marc Friedrich über Meinungsfreiheit, Corona, Migration, Medien, die AfD, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die wachsende Spaltung der Gesellschaft.
Ein offenes Gespräch über Macht, politische Doppelmoral, historische Verantwortung und die Frage, ob unser demokratisches System noch reformierbar ist.
KAPITEL: 00:00 Intro 00:21 Deutschland im freien Fall? 02:19 Wird der Staat immer autoritärer? 09:11 Ist dieses politische System noch zu retten? 12:00 Corona: Der Moment, in dem der offene Dialog starb 23:00 Die korrupte Berliner Machtblase 31:00 Angela Merkel und die Folgen von 2015 36:28 Deutschlands Schuldkomplex und die Rückkehr des Faschismus 43:43 Was Deutschland jetzt radikal ändern müsste 47:25 Das komplette Versagen der etablierten Parteien 55:36 Darum wird die AfD immer stärker 1:05:39 Steht die AfD vor der absoluten Mehrheit? 1:09:08 Der Machtkampf zwischen AfD und CDU 1:14:17 Was passiert wirklich, wenn die AfD regiert? 1:21:00 Warum Deutschland keinen Nationalstolz mehr zulässt 1:30:32 Ist die gesellschaftliche Spaltung noch aufzuhalten? 1:34:16 Islamismus, Migration und verdrängte Wahrheiten 1:40:19 Serdar Somuncu über seine dunkelsten Seiten 1:44:36 Ukrainekrieg: Frieden unerwünscht? 1:49:16 Wie Medien bestimmen, was wahr sein darf 1:53:42 Das Versagen von Kirche, Kunst und Kultur 2:03:43 Somuncus Abrechnung mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk 2:08:16 Das geheime Testament von Serdar Somuncu 2:10:06 Was bleibt, wenn der Tod näher rückt? 2:11:29 Liebe als letzter Gegenentwurf 2:15:20 Die Begegnung, die Somuncu nicht mehr losließ 2:20:23 Das letzte Wort
Quelle: Marc Friedrich, 12.07.2026
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Anmerkung CG: Ein sehr interessantes Gespräch von vorne bis hinten, auch wenn man nicht mit allen Aussagen übereinstimmt. Interessant ist besonders der Teil, als Friedrich unreflektiert nach dem von Rechten so genannten “Schuldkult” fragt, wird Somuncu stark in der Argumentation. Mit dieser Vokabel wird in rechten und revanchistischen Kreisen nämlich gerne die besondere Verantwortung der deutschen Bevölkerung nach Hitlers Vernichtungskrieg und Genozid verharmlost. Da wird Somuncu plötzlich sehr ernst und deutlich und das ist sehr nachvollziehbar.
Geschenkt ist der Teil, in dem er hilflos emotional und unlogisch wirkend, Oskar Lafontaine kritisiert, denn jeder, der unvoreingenommen darüber nachdenkt, sieht dass auch Serdar Somuncu hier offensichtlich auf Propaganda-Erzählungen hereingefallen ist. Jeder, der den Werdegang von Lafontaine genau beobachtet hat, der weiß, dass nicht Lafontaine es war, der sich in seinen Positionen verändert hat, sondern dass die jeweiligen Parteien, insbesondere ihre friedenspolitischen Positionen eklatant verraten hatten. Für die SPD war 1989 die Forderung nach der Auflösung beider Militärblöcke – also auch der NATO – sogar mal Teil des Grundsatzprogramms*. Die Linkspartei kuschelt jetzt mit der CDU, angeblich um das “Vierte Reich” durch die “Nazi”-AfD zu verhindern. Doch durch schlechte Politik und die undemokratische Brandmauer wird vermutlich der transatlantisch und zionistisch geprägte Teil der AfD immer noch stärker werden.
* Berliner Programm (Grundsatzprogramm der SPD), beschlossen am 20. Dezember 1989 auf dem SPD-Parteitag in Berlin: „Der Umbruch in Osteuropa verringert die militärische und erhöht die politische Bedeutung der Bündnisse und weist ihnen eine neue Funktion zu: Sie müssen, bei Wahrung der Stabilität, ihre Auflösung und den Übergang zu einer europäischen Friedensordnung organisieren. Dies eröffnet auch die Perspektive für das Ende der Stationierung amerikanischer und sowjetischer Streitkräfte außerhalb ihrer Territorien in Europa.“ Daneben enthält das Programm weitere Aussagen, die den politischen Kontext verdeutlichen: „Das Ziel von Friedenspolitik ist es, Streitkräfte überflüssig zu machen.“ Die SPD fordert eine „europäische Friedensordnung“ auf Grundlage gemeinsamer Sicherheit und umfassender Abrüstung.
Einordnung: Die Formulierung bezog sich auf beide Militärblöcke. Gemeint war, dass NATO und Warschauer Pakt im Zuge des Endes des Kalten Krieges ihre eigene Auflösung organisieren und durch eine gesamteuropäische Sicherheitsordnung ersetzt werden sollten. Der Warschauer Pakt wurde 1991 tatsächlich aufgelöst, die NATO hingegen nicht. Seit der Verabschiedung des Berliner Programms der SPD im Dezember 1989 wurde die NATO von 16 auf 32 Mitgliedstaaten erweitert.
So dient die AfD den Eliten | Finanzdetektiv & BSW-Chef Fabio de Masi im Interview | FREIZEICHEN #19
Das Buch von Fabio De Masi “Geld, Macht, Verbrechen” ist bei Rowohlt erschienen [LINK]
Quelle: Grenzgänger Studios, 19.07.2026
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Vizeadmiral warnt: Kein Atomschlag – Anschläge auf deutsche Drohnenfabriken sind das Szenario
Vizeadmiral a.D. Kay-Achim Schönbach, ehemaliger Inspekteur der Marine, analysiert in diesem Gespräch die wachsende Konfrontation zwischen der NATO und Russland. Während die offizielle Politik oft auf Abschreckung durch maximale rhetorische und militärische Härte setzt, warnt Schönbach vor einer Eigendynamik der Eskalation, die den Weg zurück zur Diplomatie zunehmend verbaut.
Im Gespräch mit Kay-Achim Schönbach geht es um:
– Rhetorik als Sackgasse: Warum markige Sprüche wie „Ready to fight tonight“ und konkrete Drohungen gegen russische Ziele das Risiko eines unkontrollierten Konflikts erhöhen.
– Sicherheit auf hoher See: Die gefährliche Situation im Baltikum und im Ärmelkanal – von der Festsetzung von Tankern bis hin zu Warnungen durch russische Kampfflugzeuge.
– Die Rolle der NATO-Partner: Warum die strategische Verlegung einer Bundeswehr-Brigade nach Litauen für Schönbach funktional wenig Sinn ergibt und primär symbolischer Natur ist.
– Grauzonen der Kriegsbeteiligung: Die brisante Frage, ab wann die Bereitstellung von Zielsoftware, Aufklärungsdaten und Know-how den Westen faktisch zur Kriegspartei macht.
– Das Primat der Diplomatie: Warum wehrhafte Friedfertigkeit – das Prinzip des „Igels“ – und offene Kanäle nach Moskau für eine stabile Friedensordnung in Europa unverzichtbar sind.
– Geopolitische Verschiebungen: Wie die USA ihren Fokus zunehmend auf China richten und welche Lasten dadurch auf Deutschland und Europa zukommen.
„Dieses Großsprecher-Getue hilft niemandem und provoziert nur. Manche haben Angst davor, erwischt zu werden, wenn sie der Diplomatie den Vorrang geben vor der Waffe.“
Kay-Achim Schönbach blickt auf eine jahrzehntelange Karriere in Führungsfunktionen der Marine und der NATO zurück. Er plädiert leidenschaftlich für Realismus in der Außenpolitik und zeigt auf, warum das Schweigen der Diplomaten die größte Gefahr für die Zukunft künftiger Generationen darstellt.
Ein Gespräch über die Notwendigkeit von Maß und Mitte, die Bedeutung von Respekt im internationalen Umgang und den dringenden Appell: Mehr Diplomatie wagen.
Website Patrik Baab [LINK]
Quelle: Patrik Baab, 16.07.2026
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Journalismus für die Staatsräson: Israel, Ukraine, Iran und Deutschland
Ein Blick über das Nachrichtengeschehen. Bezogen auf Israel, Ukraine, Iran und Deutschland.
Quelle: Medienindustrie, 19.07.2026
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Siedlergewalt im Westjordanland: Israels Regierung in der Verantwortung? | ZDFheute
Im Schatten des Gaza-Kriegs spitzt sich die Lage im Westjordanland zu. ZDFheute live ordnet ein.
Israel will immer mehr Siedlungen im besetzten Westjordanland bauen. Das stößt international auf Kritik. Die Siedlungspolitik verstoße gegen das Völkerrecht, erklärten Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien noch im Mai.
Und dennoch: Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen, mehr als 370 Millionen Euro für den Siedlungsbau zur Verfügung zu stellen. Schon jetzt leben rund 700.000 Israelis im Westjordanland. Mehrere israelische Minister fordern die Annexion von Teilen oder des gesamten Westjordanlandes.
Immer wieder kommt es zu Gewalt in dem Gebiet. Israelische Siedler vertreiben Palästinenser. Berichten zufolge ist auch die israelische Armee an den Ausschreitungen beteiligt. Zuletzt soll sie zwei Palästinenser getötet haben.
Wie hängen Siedlergewalt, Siedlungspolitik und die Sicherheitslage im Westjordanland zusammen? Wie kommt es zur Radikalisierung der Siedler? Und: Welche Folgen hat das für den Konflikt mit den Palästinensern? Darüber spricht Christian Hoch mit ZDF-Korrespondent Thomas Reichart und Nahost-Experte Daniel Gerlach. Seid dabei und stellt Eure Fragen!
00:00 Lage im Westjordanland
05:40 Netanjahus Darstellung
12:11 Unzureichende Aufklärung der Siedlungsgewalt?
20:47 Israelische Wahlen im Oktober
23:30 Wie reagiert die EU?
27:49 Deutschland und Wadephul
Quelle: ZDFheute Nachrichten (1,84 Mio. Abonnenten), 21.07.2026
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Greifen die USA den Iran wieder an? | Mohammad Marandi über Saudi-Arabien, Jemen
Werden die Vereinigten Staaten zu einer militärischen Konfrontation mit Iran zurückkehren, oder kann die Diplomatie eine dauerhafte Einigung hervorbringen? Wie positioniert sich Saudi-Arabien angesichts erneuter regionaler Spannungen neu? Warum engagiert sich die Ukraine zunehmend in Westasien? Und was bedeutet die heutige multipolare Welt für den globalen Kampf gegen den Imperialismus?
In diesem Exklusivinterview untersucht der iranische Politikanalyst Mohammad Marandi die sich wandelnde geopolitische Landschaft nach den jüngsten Spannungen zwischen den USA und Iran. Er erörtert, ob Washingtons Strategie des periodischen militärischen Drucks, gefolgt von Verhandlungen, dauerhafte Stabilität hervorbringen kann, die sich verändernde Beziehung zwischen Iran und Saudi-Arabien, die Rolle Jemens in der Regionalpolitik, die wachsende Präsenz der Ukraine in Westasien und warum sich die entstehende multipolare Ordnung grundlegend vom Kalten Krieg unterscheidet.
Behandelte Themen
Werden Verhandlungen zwischen den USA und Iran dauerhaften Frieden hervorbringen?
Verfolgt Washington eine Strategie des „Angriffs und Innehaltens“?
Saudi-Arabiens sich wandelnde regionale Kalkulationen
Jemen und die Zukunft der Beziehungen zwischen Iran und Saudi-Arabien
Die wachsende Rolle der Ukraine in Westasien
Russland, China und das sich wandelnde globale Gleichgewicht
Wie sich die heutige multipolare Welt vom Kalten Krieg unterscheidet
Die Zukunft des Widerstands gegen den US-Imperialismus
India & Global Left Substack [LINK]
Original Video [LINK]
Disclaimer: Read by A.I. Voices. Auto-translated.
Quelle: India & Global Left Deutsch, 31.07.2026
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Anmerkung CG: Es geht nicht immer so “harmonisch” und sachlich zu…, denn wenn Prof. Marandi beispielsweise bei Piers Morgan eingeladen wird (ab Minute 13:43 [LINK] ), geht es äußerst kontrovers und hitzig zur Sache. Wäre wohl undenkbar im deutschen Mainstream-TV:
„DU bist das böse Monster!“ – Mohammad Marandi gegen Alan Dershowitz zum Thema Iran | Plus Netanjahus Sprecher
Vizepräsident JD Vance verbrachte 21 zermürbende Stunden mit Verhandlungen mit iranischen Vertretern in einem risikoreichen Versuch, den andauernden Iran-Krieg zu beenden. Das Ergebnis? Eine Absichtserklärung, die so vage ist, dass beide Seiten als Sieger hervorgingen, sich jedoch auf nichts geeinigt haben.
Während die Welt zusieht, befinden sich beide Nationen weiterhin in einer Pattsituation mit starren „knallroten Linien“. Die USA fordern eine Garantie gegen Atomwaffen und eine dauerhaft offene Straße von Hormus, während der Iran eine vollständige Aufhebung der Sanktionen, Kriegsreparationen und die fortgesetzte Kontrolle über seine Nuklearanlagen verlangt.
Um gemeinsam mit Piers Morgan durch dieses diplomatische Minenfeld zu navigieren, sind Doron Spielman, der neu ernannte internationale Sprecher von Benjamin Netanjahu, sowie Professor Mohammed Marandi und der Anwalt Alan Dershowitz zu Gast.
„Uncensored“ geht den schwierigen Fragen auf den Grund: Kann diese Regierung uns von einem Krieg abbringen, der die US-Munitionsvorräte erschöpft, die weltweiten Benzinpreise in die Höhe treibt und entscheidende Bündnisse zerbricht? Ist Frieden überhaupt möglich, oder erleben wir die unvermeidliche Eskalation eines Konflikts, den niemand kontrollieren kann?
00:00 Einleitung
01:30 Das Interview mit Doron Spielman beginnt
02:17 Netanjahus Besuch in den USA und Forderungen nach seiner Verhaftung
04:05 Amerikanisch-israelische Kriegsziele im Iran und der Sieg über das „böse“ Regime
10:27 Wo und wann kommt der Sieg?
13:03 Piers fragt Doron nach der Möglichkeit, Benjamin Netanjahu in die Sendung „Uncensored“ zu holen
13:43 Professor Marandi und Alan Dershowitz diskutieren mit Piers über den Stand des Iran-Kriegs
19:04 Sind die Chancen, dass der Iran eine Atomwaffe entwickelt, genau dieselben wie vor dem Krieg?
22:05 Marandi kritisiert Dershowitz scharf als „Epsteins Kumpel“
24:46 Professor Marandi verteidigt das iranische Regime gegen das israelische Regime
28:06 Israels sinkende Beliebtheit weltweit
31:10 Marandi zu Dershowitz: „Wir befinden uns im Jahr 1942 und Sie sind das Nazi-Regime!“
41:41 Alan Dershowitz’ Gegendarstellung gegenüber Professor Marandi
44:47 Haben alle Palästinenser im Gazastreifen die gleichen Rechte wie die Israelis?
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[Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
[Automatisch synchronisiert: Audiotracks für einige Sprachen wurden automatisch erstellt. Audiospur – abhängig vom Standort – auswählbar über den Internet-Browser durch Klick auf das “Zahnrad” oder bei mobilen Endgeräten über die Youtube-App]
Quelle: Piers Morgan Uncensored (4,45 Mio. Abonnenten),
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Warum diese Wasser-Symbolpolitik? – von Nicolas Riedl
Die regenreichsten Städte nach Niederschlagshäufigkeit sind in Deutschland Augsburg und München. Das Alpenvorland ist neben dem Norddeutschen Tiefland und dem Oberrheingraben auch die Region mit den größten Wasservorkommen. Dennoch ist just München zur Hauptstadt des proklamierten Wassermangels geworden. Warum?
Wasser ist eine Ressource, die auf dieser Erde nicht verschwindet. Sie kann nur verschmutzt oder ungünstig umverteilt werden, beispielsweise durch Privatisierung oder gigantische geologische Veränderungen, wie wir sie vom Drei-Schluchten-Damm aus China oder einem Assuan-Staudamm in Ägypten kennen. All das ist menschengemacht, doch nicht vom Bürger, sondern von Unternehmungen, die sich dem Normalbürger entziehen. Wasser schleift nicht nur Steine, mäandert durch Landschaften und formt sie. Wasser ist so wirkmächtig für unser Leben, dass die Idee einer Wasserknappheit angsteinflößend wirkt.
Nicolas Riedl hat zur Causa Wasser den Artikel „Die Wasserpegelpanik“ bei Manova veröffentlicht. Hören Sie hier eine gekürzte Fassung.
Quelle: Radio München, 30.07.2026
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Podcast über das Ukraine Thema mit Julian Nida-Rümelin
radioeins- und Freitag-Salon: Im Gespräch mit Julian Nida-Rümelin
Warum führen wir Krieg und wer profitiert von ihm? Wollen die Menschen wirklich lieber Frieden? Werden wir unsere Kriege überleben? Darüber spricht Julian Nida-Rümelin, Staatsminister für Kultur und Medien im ersten Kabinett Gerhard Schröders und heute Rektor der Humanistischen Hochschule Berlin, mit Jakob Augstein.
Quelle: ARD Sounds, 08.06.2026
Julian Nida-Rümelin: “Krieg ist das absolut Böse”
Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
SchleichPur – Mit Andreas Rebers
Kabarettist Helmut Schleich spielt in der Münchner Kultkneipe “Rheinpfalz” live vor Publikum. Schnell, direkt und pointiert schlüpft er in Figuren und bringt so unbequeme Wahrheiten ans Licht. Dazu werden passende Klassiker aus “SchleichFernsehen” gezeigt.
In “Schleich pur” tritt Helmut Schleich in seiner Münchner Lieblingskneipe “Rheinpfalz” wieder live vor Publikum auf. Er schlüpft dabei in verschiedenste Rollen der Politikprominenz und bringt so unbequeme Wahrheiten ans Licht. Während der Sendung zeigt Helmut Schleich thematisch passende Highlights aus dem großen Repertoire von “SchleichFernsehen”. Viele Nummern sind zeitlos, viele Parodien aber noch immer hochaktuell. Höchste Zeit, sie wieder zu zeigen und aktuell einzuordnen!
Helmut Schleich begeistert in “Schleich pur” mit schonungsloser Satire, raffinierten Pointen und bestem Kabarett. Unterstützung erhält er diesmal von dem preisgekrönten Kabarettisten Andreas Rebers.
Quelle: BR / ARD Mediathek, 16.07.2026
Anmerkung CG: Helmut Schleich, mal wieder sehr sehenswert und den sonst so schlauen Herrn Rebers hab ich selten so derb erlebt. Allerdings mit dem Verächtlichmachen von Antizionisten, die sich für die Menschenrechte von Palästinensern und gegen den Genozid in Gaza einsetzen, passt Rebers wirklich besser zum Kollegen Nuhr, zur bebilderten „Zeitung“ mit den vier Buchstaben und zur sogenannten deutschen ‘Staatsräson’.
Kanzler Klopp? Wie der DFB plötzlich Politik spielt – Küppersbusch TV
Ein Jugendwort, das offenbar nicht Jugendwort sein darf und ein Bundestrainer, der Journalisten erklärt, wann sie besser schweigen sollen.
Wir schauen heute auf die Wahl zum Jugendwort des Jahres 2026, also auf Susanne Daubner, Langenscheidt beziehungsweise PONS, „gute Käse“, „Schere“ und die aussortierten „Mehrzweckeier“ rund um Friedrich Merz. Wer entscheidet eigentlich, welche Jugendsprache offiziell jugendlich genug ist? Und wo endet eine faire Auswahl, wo beginnt die Kontrolle einer öffentlichen Kampagne?
Außerdem: Unser neuer Bundestrainer Jürgen Klopp und seine bemerkenswert klare Vorstellungen vom Umgang mit Journalismus.
Viel Spaß und gute Unterhaltung!
0:00 „Mehrzweckeier“ raus: Die seltsamste Wahl des Jahres
2:30 Jürgen Klopp ist Bundestrainer und die Presse soll schweigen?
4:53 Küppis musikalisches Quiz
Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
Quelle: Küppersbusch TV, 30.07.2026
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