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Titel: Videohinweise am Mittwoch

Datum: 30. September 2026 um 16:43 Uhr
Rubrik: Videohinweise
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Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. (CG: Christian Goldbrunner)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Mehr als 45.000 Teilnehmer – Schüler demonstrieren bundesweit gegen mögliche Wehrpflicht
  2. Arbeiten in Deutschlands größtem Rüstungswerk in Unterlüß | Die Nordreportage | NDR Doku
  3. “Rheinmetall entwaffnen”: Anti-Kriegsbündnis startet Protestcamp in Köln
  4. Warum Wagenknecht mit der AfD zusammenarbeiten will
  5. 11. September 1973, der andere 11. September | Zahlen schreiben Geschichte Reupload | ARTE
  6. (DEUTSCH) Selenskyjs Ex-Sprecherin rechnet ab: Julija Mendel über Selenskyj, Krieg und Frieden
  7. Anti-Kriegs-Proteste gegen Wiederaufrüstung und Militärausgaben in Deutschland | Times Now World
  8. Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin – Kommt die Enteignung? | Markus Lanz vom 22. September 2026
  9. Pohlmann & Wellbrock #3: Überwachung – Sabotage – Krieg: Deutschlands Geheimdienste im Rausch
  10. „Das würde kein Mensch ertragen!“ | Norbert Blüm | Talkshow 2009
  11. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht automatisch, dass wir mit den Aussagen der jeweils zitierten Beiträge anderer Medien einverstanden sind. Verantwortlich für die Richtigkeit der zitierten Aussagen sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke mit Quellenangabe an die Adresse [email protected] schicken. Bitte senden Sie keine Videos an uns, sondern nur Links, da wir in dieser Zusammenstellung ausschließlich zitieren und keine Videos veröffentlichen. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Mehr als 45.000 Teilnehmer – Schüler demonstrieren bundesweit gegen mögliche Wehrpflicht
    Zehntausende Schüler demonstrieren bundesweit gegen eine mögliche Wehrpflicht. Die Initiative “Schulstreik gegen Wehrpflicht” spricht von mehr als 45.000 Teilnehmern.
    Bundesweit sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um gegen eine mögliche Wehrpflicht zu demonstrieren. Wie die Initiative “Schulstreik gegen Wehrpflicht” mitteilte, waren heute deutschlandweit über 45.000 Schülerinnen und Schüler in rund 100 Städten auf der Straße.
    Die Polizei veröffentlicht regionale, keine bundesweiten Zahlen zu Demonstrationen. So hätten etwa in Berlin-Wedding 2.400, in Frankfurt 180, in Stuttgart 200, in Nürnberg 400 und in München 700 Menschen protestiert.
    Schüler warnen: Schritt für Schritt zur Wehrpflicht
    “Erst Fragebögen, jetzt die angekündigten Zwangsmusterungen, die eigentlich erst Juli 2027 beginnen sollten. Die Bundesregierung meint es ernst damit, die Wehrpflicht schrittweise einzuführen”, sagte Pressesprecher Bela Breitner von “Schulstreik gegen Wehrpflicht” der Deutschen Presse-Agentur.
    Die Rückmeldung der Fragebögen zeigt, dass Jugendliche nicht zur Bundeswehr wollen. […]
    Quelle: ZDF, 25.09.2026

    Warum Schüler für Bildung statt Waffen protestieren
    Für alle jungen Männer, die ab 2008 geboren sind, ist die Musterung durch die Bundeswehr im Januar wiedereingeführt worden. Sie bekommen nach ihrem 18. Geburtstag einen Fragebogen zur Eignung und Motivation für einen Wehrdienst. Der Fragebogen muss ausgefüllt werden, der Dienst selbst bleibt aber freiwillig. Frauen müssen den Fragebogen nicht beantworten. Dennoch regt sich Widerstand. Diverse linke Bündnisse und Jugendinitiativen organisieren seit Monaten immer wieder die “Schulstreiks gegen Wehrpflicht”. Im März waren darunter auch Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei DKP. Sie wird vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft.
    Schülerinnen und Schüler lassen den Unterricht sausen, um gegen den Wehrdienst zu streiken Valeria Dobralskaya verfolgt das für uns in Hamburg.
    Quelle: tagesschau, 25.09.2026

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    PROTEST IN HAMBURG: Hunderte demonstrieren gegen Deutschlands Verteidigungsausgaben und die neue Wehrpflicht
    Hunderte von Studenten und Aktivisten marschierten am Samstag durch Hamburg, um gegen die erhöhten Verteidigungsausgaben Deutschlands und das neue Wehrpflicht-System zu protestieren. Die Demonstranten trugen Transparente gegen die Wehrpflicht und den militärischen Aufbau des Landes, während einige forderten, dass Deutschland sich weiterhin auf Diplomatie und Frieden konzentrieren solle. Die Demonstration fand während der zivil-militärischen Übung „Red Storm Charlie“ der Bundeswehr in Hamburg statt. Die neuen Wehrdienstregelungen, die seit Januar 2026 in Kraft sind, sehen zunächst einen freiwilligen Dienst vor, während die obligatorische ärztliche Untersuchung für Männer, die ab 2008 geboren wurden, im Juli 2027 beginnen soll. Der Bundestag könnte zudem eine Wehrpflicht beschließen, sollten sich die Zahlen der Freiwilligen als unzureichend erweisen oder sich die Sicherheitslage verschlechtern.
    [Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Times Now World (1,29 Mio. Abonnenten), 27.09.2026

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    PROTESTE IN BERLIN: Schüler lehnen Wehrdienst ab, während Deutschland wieder aufrüstet | Times Now World
    Tausende Schüler beteiligten sich am Freitag in Berlin an einem bundesweiten Schulstreik, um gegen das neue Wehrdienstsystem in Deutschland und die Möglichkeit einer Wehrpflicht zu protestieren. Die Demonstranten marschierten durch die deutsche Hauptstadt, kritisierten die gestiegenen Militärausgaben und warfen Briefe mit militärischem Inhalt in einen Aktenvernichter, während die Polizei einige Demonstranten festnahm und die Menschenmengen zurückdrängte. Das im Januar in Kraft getretene Wehrdienstgesetz führt zwar keine allgemeine Wehrpflicht wieder ein, verpflichtet junge Männer jedoch dazu, einen obligatorischen Fragebogen zu ihrer Dienstbereitschaft und Eignung auszufüllen. Der Wehrdienst bleibt vorerst freiwillig, während im Juli 2027 obligatorische ärztliche Untersuchungen für Männer, die 2008 oder später geboren wurden, beginnen sollen. Sollten die freiwilligen Meldungen nicht ausreichen, kann der Bundestag eine bedarfsorientierte Wehrpflicht in Betracht ziehen.
    [Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Times Now World (1,29 Mio. Abonnenten), 26.09.2026

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    Schulstreik gegen Wehrpflicht in Hannover
    Viele junge Männer werden derzeit zur Musterung eingeladen – auch wenn sie angegeben haben, dass sie gar keinen Wehrdienst leisten wollen. Gegen diese Zwangsmusterungen gingen am Freitag in ganz Deutschland Schüler:innen auf die Straße. Auch in Hannover (Niedersachsen) wurde demonstriert.
    Quelle: SAT.1 REGIONAL (87.700 Abonnenten), 25.09.2026

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  2. Arbeiten in Deutschlands größtem Rüstungswerk in Unterlüß | Die Nordreportage | NDR Doku
    “Die Nordreportage” blickt hinter die Werkstore des größten deutschen Rüstungsunternehmens in Unterlüß.
    Timo T. arbeitet als Abteilungsmeister in der modernsten Munitionsfabrik Deutschlands und muss schnell handeln, wenn es bei der Sprengstoffpressung Probleme gibt. Die Reportage bietet exklusive Einblicke in diese Hightech-Fertigung und beleuchtet, wie Woche für Woche Tausende Artilleriegeschosse entstehen. Im Werk nebenan baut Daniel M. am Schützenpanzer Puma – für ihn Handarbeit statt Fließband. Neben dem technischen Fortschritt stehen aber auch Belastung und Verantwortung der Mitarbeitenden im Zentrum.
    Mehr dazu [NDR]: Die Nordreportage: Von Panzern und Geschossen [LINK]
    Quelle 1: NDR Mediathek, 21.07.2026
    Quelle 2: NDR Doku (1,59 Mio. Abonnenten)

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    NDR Youtube-Kommentar unter dem Video: „Liebe Community, da uns einige Fragen zur Demonstration am Ende der Nordreportage erreicht haben, hier eine Einordnung der Redaktion: Auch wenn der Protest gegen Rheinmetall in den vergangenen Jahren weniger geworden ist, gibt es noch immer kritische Stimmen und Proteste zum Thema Rüstung. Uns war wichtig, dies in diesem Film auch zu zeigen. Er beeinflusst ja auch den Alltag derer, die dort arbeiten.“

    Ergänzung CG: ChatGPT auf die Frage nach der Geschichte von Rheinmetall in Kurzform: „1889: Gründung von Rheinmetall in Düsseldorf als Rüstungs- und Maschinenbauunternehmen. Erster Weltkrieg: Produktion von Waffen und Munition für das Deutsche Kaiserreich. 1921 nahm Rheinmetall nach einer durch den Versailler Vertrag erzwungenen Phase ziviler Produktion wieder die militärische Produktion auf. 1936: Zusammenschluss mit Borsig zur Rheinmetall-Borsig AG. Zweiter Weltkrieg: Bedeutender deutscher Rüstungskonzern; Herstellung u. a. von Geschützen, Panzerkanonen, Flugabwehrwaffen und Munition. Dabei kamen in den Werken massiv Zwangsarbeiter zum Einsatz. Das führt Rheinmetall in seiner eigenen Unternehmensgeschichte ausdrücklich auf. Nach Kriegsende 1945 wurden die Werke unter anderem stillgelegt und die Rüstungsproduktion zunächst verboten; anschließend Wiederaufbau. Ab 1956: Rheinmetall kehrt in die Rüstungsproduktion für die Bundeswehr zurück. Heute: Rheinmetall ist ein großer deutscher Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Verteidigung, Waffen, Munition, militärischen Fahrzeugen und Elektronik, daneben auch zivile Technologien. Kurz gesagt: Rheinmetall wurde 1889 gegründet, war bereits in beiden Weltkriegen in der Rüstungsindustrie tätig, wurde nach 1945 neu aufgebaut und entwickelte sich später zu einem der bedeutenden deutschen Verteidigungsunternehmen.“

  3. “Rheinmetall entwaffnen”: Anti-Kriegsbündnis startet Protestcamp in Köln
    Deutschland rüstet auf und kürzt im Sozialen – dagegen wenden sich Kriegsgegner mit mehrtägigen Aktionen in Köln. Dass Russland eine ernsthafte Bedrohung sein könnte, glauben sie nicht.
    Quelle: Stuttgarter Zeitung & Stuttgarter Nachrichten, 02.09.2026

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    Ungleichbehandlung der Presse durch Polizei Bonn bei Demo bei Rheinmetall am 28.08.26
    Am 28.08.2026 um 5:40 Uhr wurde die Polizei Bonn von dem Pförtner von Rheinmetall alarmiert, da Demonstranten die Werkzufahrten blockierten. Zwölf der über zwanzig Demonstranten haben sich auf der Fahrbahn, bzw. aneinander festgeklebt. Als begonnen wurde die Demonstranten mit Einsatzfahrzeugen abzuschirmenund ich feststellte, dass sich mehrere Journalisten in dem abgeschirmten Bereich aufhielten, ging ich zu Polizeibeamten Herrn Ballzano, der für die Presse zuständig war und fragte, ob ich mich auch in dem Bereich aufhalten dürfe. Darauf entgegnete er: „Nein, nur richtige Presse.“ Ich frage was er mit „Richtige Presse“ meine. Worauf er antwortete. „General Anzeiger und WDR.“ Ich versuchte ihm sehr verwundert nahezu bringen, dass er sich da irre. Daraufhin fragte er mich, ob ich überhaupt einen Presseausweis habe. Ich zeigte ihm meinen bundeseinheitlichen Presseausweis. Jedoch erklärte er weiter, dass ich keine „richtige Presse“ sei und Informationen, wenn über die Pressestelle bekäme. […]
    Quelle: Einsatzfahrten und so (74.300 Abonnenten), 16.09.2026

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  4. Warum Wagenknecht mit der AfD zusammenarbeiten will
    Sahra Wagenknecht ist Gründerin des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und seit Jahrzehnten eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Politik. Im Gespräch blickt sie auch selbstkritisch auf die Entwicklung ihrer noch jungen Partei. Sie spricht über falsche Personalentscheidungen, das Zerbrechen des BSW in Thüringen und die Frage, ob sie sich unter den heutigen Bedingungen noch einmal für eine politische Laufbahn entscheiden würde.
    Im Interview geht es um den Umgang mit der AfD und die Brandmauer, mögliche politische Mehrheiten in Sachsen-Anhalt und Wagenknechts Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk und am Verfassungsschutz. Sie erklärt, warum sie die deutsche Russland- und Ukrainepolitik für gefährlich hält und vor einer weiteren militärischen Eskalation warnt. Außerdem spricht sie über Migration, gesellschaftliche Polarisierung, Meinungsfreiheit und politische Gewalt. Zum Ende des Gesprächs wird es persönlicher: Wagenknecht spricht über Anfeindungen, ihre Erfahrungen in politischen Talkshows und die Fehler, die sie beim Aufbau des BSW heute anders machen würde.
    Kapitel:
    00:00 Intro
    00:50 BSW, AfD und die Brandmauer
    08:28 Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und DDR
    12:41 Russland, Ukraine und die Gefahr eines Krieges
    18:56 Verfassungsschutz und Umgang mit der AfD
    26:00 Migration, gesellschaftliche Werte und Sicherheit
    32:30 Politische Gewalt, Meinungsfreiheit und Demokratie
    42:43 Das BSW in Thüringen und Wagenknechts eigene Fehler
    48:11 Persönlicher Blick auf Politik und Medien
    Sahra Wagenknecht auf X [LINK]
    Website Jasmin Kosubek [LINK]
    Quelle: Jasmin Kosubek (352.000 Abonnenten) und Sahra Wagenknecht (678.000 Abonnenten), 17.09.2026

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    Sehen Sie hierzu auch auf den NachDenkSeiten: »Sahra Wagenknecht im Gespräch mit NDS-Herausgeber Albrecht Müller: „Ich sehe eine reale Kriegsgefahr…« [LINK] und lesen Sie von Tobias Riegel »Von wegen „Kreml-Koalition“: Sind deutsche Kriegstreiber nicht die wirklichen „Landesverräter“?« [LINK]

  5. 11. September 1973, der andere 11. September | Zahlen schreiben Geschichte Reupload | ARTE
    Vor den Terroranschlägen 2001 in Amerika stand das Datum des 11. September für ein anderes, nicht weniger erschütterndes globales Ereignis: Im Jahr 1973 stürzte das chilenische Militär mit der Unterstützung des US-Geheimdienstes die sozialistische Regierung, die Unidad Popular und den Präsidenten Salvador Allende. Wenige Stunden später nahm sich Allende das Leben.
    Vor den Terroranschlägen des 11. Septembers stand das Datum für ein anderes, nicht weniger erschütterndes historisches Ereignis: Im Jahr 1973 stürzte das chilenische Militär mit der Unterstützung des US-Geheimdienstes die sozialistische Regierung, die Unidad Popular und den Präsidenten Salvador Allende. Die Bilder von Salvador Allende, angespannt und im Schutz seiner Leibwächter, gingen um die Welt. Wenige Stunden später nahm sich der sozialistische Präsident das Leben. Nach einem kurzen Moment der Fassungslosigkeit brach in mehreren europäischen Ländern eine anhaltende Mobilisierungswelle aus, an der sich linke Intellektuelle und Aktivisten beteiligten. Warum bestürzten die Ereignisse eines Landes mit nur neun Millionen Einwohnern die politische Linke in der ganzen Welt?
    Dokureihe, Regie: Denis van Waerebeke (F 2020, 26 Min) 31/12/2027
    Quelle 1: ARTEde (2,75 Mio. Abonnenten), 10.09.2026
    Quelle 2: ARTE Mediathek

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  6. (DEUTSCH) Selenskyjs Ex-Sprecherin rechnet ab: Julija Mendel über Selenskyj, Krieg und Frieden
    Julija Mendel war von 2019 bis 2021 Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Sie erlebte ihn aus unmittelbarer Nähe, verteidigte ihn nach Beginn des Krieges 2022 teilweise noch – heute gehört sie zu seinen schärfsten Kritikerinnen.
    Im Gespräch mit Patrik Baab erzählt Julija Mendel, warum sie mit ihrem ehemaligen Chef gebrochen hat. Sie spricht über persönliche Erlebnisse im Präsidentenbüro, ihren Rücktritt 2021, die Lage in ihrer Heimatregion Cherson, Korruption und Mobilisierung, NATO und Neutralität sowie aus ihrer Sicht verpasste Möglichkeiten für Verhandlungen. Zugleich macht Julija Mendel deutlich, dass sie Wladimir Putins Verantwortung für die russische Invasion nicht bestreitet.
    Im Gespräch mit Julija Mendel geht es um:
    – Sanktionen gegen Julija Mendel und ihre Angst um ihre Familie
    – Den verweigerten Zugang zum Europäischen Parlament
    – Demokratie, Meinungsfreiheit und Mobilisierung in der Ukraine
    – Die dramatische Lage in Julija Mendels Heimatregion Cherson
    – Ihre Forderung nach Frieden und ukrainischer Neutralität
    – Persönliche Erfahrungen mit Wolodymyr Selenskyj
    – Facebook-Kommentare, PR und Entscheidungen im Präsidentenbüro
    – Oligarchen und Julija Mendels Korruptionsvorwürfe
    – Ihre heutige Sicht auf den Maidan
    – Warum Julija Mendel 2021 das Präsidentenbüro verließ
    – Warum sie Wolodymyr Selenskyj 2022 trotzdem noch unterstützte
    – Istanbul 2022 und aus ihrer Sicht verpasste Friedensmöglichkeiten
    – Boris Johnson und die Verhandlungen von 2022
    – Donald Trump und mögliche Wege zu Verhandlungen
    – Die Frage, was nach Wolodymyr Selenskyj kommt
    – Ob Julija Mendel selbst noch eine politische Rolle spielen könnte
    „Peace is not pro-Russian, peace is pro-Ukrainian.“ – Julija Mendel
    „Frieden ist nicht pro-russisch. Frieden ist pro-ukrainisch.“
    Der besondere Blick dieses Interviews entsteht aus Julija Mendels eigener Entwicklung: 2019 wurde sie aus rund 4.000 Bewerbern für Wolodymyr Selenskyjs Team ausgewählt. 2021 trat sie zurück. Nach dem russischen Angriff 2022 unterstützte sie Wolodymyr Selenskyj zunächst weiter. Heute hält sie dessen politischen Kurs für ein Hindernis auf dem Weg zu Frieden.
    Am Ende stellt Patrik Baab die Zukunftsfrage: Wer kommt nach Wolodymyr Selenskyj? Und könnte Julija Mendel selbst noch eine politische Rolle in der Ukraine spielen? Julija Mendel erklärt keine Kandidatur. Ihre Antwort: Die Menschen in der Ukraine sollen entscheiden. […]
    Hinweis: Dieses Interview dient der politischen Meinungsbildung und freien Meinungsäußerung gemäß Art. 5 GG.
    Website Patrik Baab [LINK]
    Quelle: Patrik Baab, 25.09.2026

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    Die englischsprachige Original-Fassung des Videointerviews ist hier zu finden [LINK]

    Patrik Baab hat aber durchaus auch einige kritisch-mahnende Vermutungen hinsichtlich der möglichen politischen Zukunft von Julija Mendel: „Was plant Washington mit Julija Mendel? Patrik Baabs Analyse aus Straßburg“ [LINK]

  7. Anti-Kriegs-Proteste gegen Wiederaufrüstung und Militärausgaben in Deutschland | Times Now World
    Am 1. September, dem jährlichen Antikriegstag in Deutschland, marschierten Anti-Kriegs-Demonstranten durch Köln und protestierten gegen militärische Wiederaufrüstung, steigende Verteidigungsausgaben und Waffenexporte. Die Demonstranten trugen Transparente gegen Militarismus und forderten, dass öffentliche Gelder statt in Waffen in Bildung und soziale Dienste fließen sollten. Ein Demonstrant erklärte, die Kundgebung solle eine deutliche Stimme gegen Aufrüstung und Krieg erheben und zugleich an den Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa nach dem Einmarsch Nazi-Deutschlands in Polen im Jahr 1939 erinnern. Andere Demonstranten sprachen sich gegen die Wehrpflicht aus und forderten, die Bundeswehr aus den Schulen fernzuhalten. Die Demonstration fiel mit dem Start des Protestcamps „Rheinmetall Entwaffnen“ zusammen, dessen Organisatoren sich gegen den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall, die Aufrüstung und die ihrer Meinung nach zunehmende Militarisierung der deutschen Gesellschaft aussprechen.
    [Maschinelle Übersetzung der Videobeschreibung]
    Quelle: Times Now World (1,29 Mio. Abonnenten), 03.09.2026

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  8. Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin – Kommt die Enteignung? | Markus Lanz vom 22. September 2026
    Die Linke gewinnt die Wahl in Berlin und macht die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne zum zentralen Anspruch für mögliche Koalitionsverhandlungen. Jan van Aken fasst den Kurs seiner Partei so zusammen: „Wir wollen enteignen, wir wollen bauen“ – mit dem Ziel, Wohnraum dauerhaft bezahlbar zu machen.
    Der SPD-Politiker Martin Hikel hält eine Vergesellschaftung dagegen für „großen Quatsch“: Sie sei kaum finanzierbar, schaffe keine einzige neue Wohnung und könne private Investoren sowie Bauträger abschrecken. Die geschätzten Entschädigungskosten reichen, je nach Modell, von mehreren Milliarden bis zu über 30 Milliarden Euro.
    Wie geht es nach dem Wahlsieg der Linken weiter? Kann sie mit SPD und Grünen eine Regierung bilden und wer regiert künftig die Hauptstadt?
    Weitere Gäste in der Sendung: Gordon Repinski, Journalist / Monika Schnitzer, Wirtschaftswissenschaftlerin
    Quelle: ZDFheute Nachrichten (1,88 Mio. Abonnenten), 23.09.2026

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    Anmerkung CG: Wieso braucht es eigentlich Jan van Aaken, Wohnungsgenossenschaften endlich mal wieder zu thematisieren? Das müsste ureigenste Politik der SPD sein. Auch vom BSW hört man leider nichts davon. Wohngenossenschaften, die nicht gewinnmaximiert arbeiten, sondern ihre Gewinne für Personal, Sanierung und Neubau einsetzen (müssen), sind überwiegend vernünftige, stabile Alternativen zur Mietpreisexplosion der letzten Jahre – abgesehen von überbordenden Nebenkosten, für die meist Regierungen und Spekulanten die Hauptverantwortung tragen.

  9. Pohlmann & Wellbrock #3: Überwachung – Sabotage – Krieg: Deutschlands Geheimdienste im Rausch
    Je länger man sich mit dem „#Drohnenvorfall“ in Leipzig/Halle beschäftigt, desto absurder scheint die Geschichte zu werden. Tatsächlich aber zeigt dieser Vorfall eine Richtung auf, die für Deutschland in eine sehr dunkle Zeit führen wird.
    Mit Dirk Pohlmann und Tom J. Wellbrock
    Inhalt:
    00:01 Bericht eines Flughafenmitarbeiters
    01:30 Zwischen Brazil, Minority Report und dem Dritten Weltkrieg
    03:00 Deutschland, deine Dienste!
    17:00 Die Organisation Gehlen
    33:00 Geheimdienste neu aufgestellt – auf 609 Seiten
    36:00 Deutschlands Kraft (der Vergangenheit) als Vermittler
    39:00 Neid auf James Bond und die CIA
    44:00 Aus Ausspähen werden Angriffe (Der Feind von allen)
    48:30 Operation Blaumeise
    58:30 „Wir machen unseres, Ihr macht Eures.“
    01:08:00 Wir haben (nicht) die Wahl
    01:10:00 „Erweiterte nachrichtendienstliche Maßnahmen“
    01:15:00 Dienste im Inland: Wer hat an der (Smart-)Uhr gedreht?
    01:23:30 Persönliche Statements („Es wird immer dunkler.“)
    Mitarbeiteraufnahme am Flughafen [LINK]
    Quelle: wohlstandsneurotiker – der podcast, 27.09.2026

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  10. „Das würde kein Mensch ertragen!“ | Norbert Blüm | Talkshow 2009
    In einer Talkshow im Jahr 2009 prangerte der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Soziales, Norbert Blüm, die menschenverachtende Behandlung der Palästinenser an. Mit Fakten widersprach er dem israelischen Publizisten Michel Friedman und widerlegte dessen Propaganda.
    Quelle: AKTUALITUM, 26.09.2026

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  11. Kabarett, (Real-)Satire, Comedy und Co.
    • Enteignen: Merz vs. Grundgesetz – Küppersbusch TV
      Friedrich Merz hat ein Gerechtigkeitsproblem entdeckt. Und kaum ist das ausgesprochen, sind plötzlich Krankenversicherung, Rente und Enteignung gleichzeitig auf dem Tisch. Wir schauen uns an, was hinter der Debatte um gesetzlich und privat Versicherte steckt, warum nun von einer „sozialen Schutzrente“ die Rede ist und wie aus einem politischen Problem zuverlässig mehrere werden.
      Außerdem blicken wir in die Vergangenheit: Was hatte die CDU im Ahlener Programm von 1947 mit Vergesellschaftung am Hut? Was steht tatsächlich in Artikel 14 und Artikel 15 des Grundgesetzes über Enteignung, Eigentum und Vergesellschaftung? Und wie passt das zu Friedrich Merz’ aktueller Botschaft an Investoren? Viel Spaß und gute Unterhaltung!
      0:00 Soziale Schutzrente?! 5:08 Merz vs. Grundgesetz 8:24 Küppis musikalisches Quiz
      Die gezeigten Quellen findet ihr hier [LINK]
      Quelle: Küppersbusch TV (111.000 Abonnenten), 24.09.2026

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    • Wann Rücktritt, Fidi?
      Mit KI erstellt. Audioinhalte oder visuelle Inhalte wurden verändert oder vollständig mithilfe von KI generiert.
      Quelle: Snicklink (253.000 Abonnenten), 10.09.2026

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    • Klage gegen die Bundestagswahl: Ralf Ludwig packt aus | Die Wahrheits-Schau #30
      In der aktuellen Folge der Wahrheits-Schau nehmen sich Diether Dehm und die Redaktion wieder die brisantesten politischen Entwicklungen, medialen Narrative und Absurditäten des Zeitgeschehens vor: Von den neuesten PR-Aktionen rund um Luisa Neubauer und die „Omas gegen Rechts“ über Pläne für neue mRNA-Projekte bis hin zu ausufernden Überwachungsbefugnissen und der Transformation der heimischen Industrie zur Rüstungsproduktion. Im zweiten Teil der Sendung folgt ein ausführliches Gespräch mit Rechtsanwalt Ralf Ludwig über den juristischen Einspruch zur Bundestagswahl, die Rolle von Fristen und Verfahrensdauern sowie die Zusammenarbeit und Perspektiven mit dem BSW.
      In dieser Folge:
      – Protest im Rampenlicht: Ein satirischer Blick auf medienwirksame Aktionen von Luisa Neubauer und den „Omas gegen Rechts“ und wie Protestkultur politisch vereinnahmt wird.
      – mRNA für alle Lebenslagen: Neue Projekte und Visionen der Biontech-Gründer auf dem satirischen Prüfstand.
      – Staatliche Trojaner & Überwachung: Wie Befugnisse für Geheimdienste und Sicherheitsbehörden Schritt für Schritt ausgeweitet werden.
      – Von der Autokrise zur Rüstung: Warum Werksschließungen und Krisenstimmung bei VW plötzlich durch Ideen für militärische Produktionslinien kompensiert werden sollen.
      – Wahlanfechtung & Demokratieprüfung: Ralf Ludwig erläutert die Hintergründe des Einspruchs gegen die Bundestagswahl und analysiert das Verhältnis sowie gemeinsame Schnittmengen mit dem BSW.
      – Justiz auf der Zeitachse: Warum schleppende Verfahrensdauern und enge Fristen grundlegende Fragen an die Effektivität des Rechtsstaats aufwerfen.
      Quelle: Diether Dehm, 29.09.2026

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    • “Nach der Wahl ist vor der Qual” Teil 1
      “Total von der Rolle” Wahnsinn, Krisen & Satire
      Die Stürme im Wasserglas nehmen zu: Berlin hat gewählt! Die Wahlergebnisse werden lang und breit begutachtet. Jede Partei wird mit den meisten anderen Parteien sprechen – nur mit der Bevölkerung spricht keiner.
      Einige Stimmen machen hier auf sich aufmerksam, die garantiert in den Öffentlich-Rechtlichen und sonstigen Regierungs-Medien nicht zu Wort kommen würden. Also die meisten nicht – nur wenn sie für den Kriegs-Wahn sind. Gute Unterhaltung!
      Quelle: Bengt Kiene, 20.09.2026

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    • Dream Team, sharmuta
      Mit KI erstellt. Audioinhalte oder visuelle Inhalte wurden verändert oder vollständig mithilfe von KI generiert.
      Quelle: Snicklink (253.000 Abonnenten), 24.09.2026

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Hauptadresse: http://www.nachdenkseiten.de/

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