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Titel: Leserbriefe zu „Merz kümmert sich um „finanzielle Resilienz“ der Ukraine“

Datum: 18. Oktober 2026 um 14:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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Hier kommentiert Marcus Klöckner einen Tweet des ukrainischen Präsidenten, in dem er dabei „kundgetan habe, dass Deutschland ein Treffen der „Koalition der Willigen“ organisiert und er mit Friedrich Merz die Unterstützung für die – Achtung – ‚finanzielle Resilienz der Ukraine‘ diskutiert“ habe. Für die Ukraine mag die finanzielle Resilienz wichtig sein – das sei sie allerdings auch für die Mitbürger in Deutschland, die vor Suppenküchen Schlange stünden. Auch die Armen im Land würden gerne einen Notgroschen aufbauen. Sie würden gerne ihre eigene „Finanzbildung stärken“. Sie würden gerne „langfristig finanziell planen“ können – nicht zur Sicherheit der Ukraine, sondern zu ihrer eigenen Lebenssicherheit. In Anbetracht der schier gigantischen Summen, die Politiker für die Ukraine locker machen würden, sei dringend eine echte Grundsatzdiskussion nötig.

Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten.

Für die zahlreichen und interessanten Leserbriefe dazu bedanken wir uns. Es folgt nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Sehr geehrte NachDenkSeiten,

So isses, Marcus Klöckner!

Letzte Woche war ein interessanter Vortrag von Werner Rügemer in Nürnberg, der bei der Frage nach dem „warum“ zu etwas mehr Durchblick verholfen hat.

Richtig, es geht ums Geld, aber primär um Macht, deren unstillbare Gier danach eben humanspezifisch ist – leider.

Freundliche Grüße, und weiter so, Wolfgang Blendinger


2. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

vollkommen richtig, was Sie bemerken.

(…)

Derzeit wird der deutsche Staat auf Krieg getrimmt: in ÖRR, Verwaltung und a. m.

Alles nicht in meinem Namen!

Freundliche Grüße sendet Roland Weinert.


3. Leserbrief

Lieber Herr Klöckner,

was haben wir für einen feinen Bundeskanzler, der solche klugen Wörter wie “Resilienz” kennt, ohne nachzuschlagen! Ich armer Tropf, nur ausgerüstet mit Großem Latinum und Promotion, kann das nicht. Also “Widerstandsfähigkeit”, doch das hab ich, eine geistige Hornhaut sozusagen, gegen Typen wie Merz.

(…)

Ein vorschriftsmäßiger deutscher Politiktyp, wie er sich etwa seit 1982 entwickelt hat. Es geht um Pöstchen und Kohle, sonst nichts. Wie lange wollen sich die Deutschen das noch gefallen lassen?

Viele Grüße,
Rolf Henze


4. Leserbrief

Meinetwegen kann Herr Merz dem ukrainischen Finanzminister direkt seine Kreditkartennummer geben.

Wenn Merz will, dass ich diese kriegsverlängernden Maßnahmen bezahle, dann lasse ich zwei Bedingungen ausrichten, von denen eine erfüllt werden muss:

A) Zugriff durch UA auf das Geld nur bei maximaler Transparenz, siehe auch die digitale Überwachungsinfrastruktur DIIA, welche die Ukraine “sich” mit USAID gebaut hat. Konkret: Jeder Einkauf soll belegt werden. Alle Rechnungen bitte 10 Jahre aufheben. Wieso sollen wir mit der Ukraine weniger streng sein, als Otto Normalo, der vom Finanzamt drangsaliert wird?

B) Bargeld, offen und transparent. Nicht in unmarkierten Minivans, die wieder an der ungarischen Grenze von der Polizei konfisziert werden. Legal anmelden, mit Zollformular, wie Otto Normalo das auch machen müsste. Bonus für Transparenz: Merz oder Klingbeil oder wer auch immer soll das Geld vor laufender Kamera von der Bank abheben müssen. In einer beliebigen Großstadt, wo jedes Jahr Bankfilialen abgebaut werden, Bargeldlimit hin oder her.

Herr Warweg, lesen Sie das noch?

Mit freundlichen Grüßen
Philip Seeger


5. Leserbrief

Sehr geehrter Herrr Köckner,

der unbeliebte Kanzler hier sollte sich dauerhaft um sein Lieblingsprojekt kümmern und ins neue Bundesland Ukraine umziehen. Er ist dort sicher beliebter als hier. Sein Busenfreund Wolodymyr Selenskyj wird in sicher nicht notleiden lassen und ihm eine adäquate Unterkunft zur Verfügung stellen.

Und als Vertreter der Firma Black Rock kann er sicher die emtsprechenden Kontakte knöpfen.

Was das eigene Volk dabei denkt ist ihm und anderen sogenannten Volksvertretern völlig gleichgültig.

Mit freundlichen Grüßen
Helmut Lang


6. Leserbrief

Hallo Herr Klöckner,

(…)

warum legen wir dem Ukraine-Fritz nicht nahe, dass er seine deutsche Staatsbürgerschaft gegen die der Ukraine tauscht. Das wäre zumindest ehrlich, denn mit dem deutschen Volk hat dieser Kanzler-Darsteller ja überhaupt nichts mehr ‘am Hut’, wenn man von seinen Lobby- und Finanz-Kumpels ‘mal absieht.

Zudem könnten Merz und Selensky sich in den Themen Lüge, Wählerbetrug, Geldvernichtung, Faschismus und Korruption sicherlich trefflich austauschen und gegenseitig ‘befruchten’. Merz ist doch bereits heute in der Ukraine wesentlich beliebter als in D. Da hätte er doch dann das Publikum, das er sich für seine ‘Wohltaten’ ersehnt – und die bösen, undankbaren Deutschen würden ihre Tränen vermutlich nur schwer unterdrücken können.

Und wenn man das Ganze dann noch weiterdenkt, kommt unserem politischen Großfürsten ja vielleicht doch noch seine Großzügigkeit gegenüber notleidenden Nationen in den Sinn. Vielleicht beglückt uns der designierte ukrainische Regierungschef Merz dann ja mit einem ähnlichen Füllhorn und lässt uns gebeutelten deutschen Sozialschmarotzern dann aus den üppigen Milliardenbeträgen, die er dem deutschen Steuerzahler veruntreut hat, vergleichbar üppige Beträge aus dem ‘Vermögen’ der Ukraine zukommen.

Das wäre doch eine echte ‘win-win-Situation’. Merz bekommt die Sympathie, die ihm hier verwehrt wird, kann sein beleidigtes Ego aufpäppeln und so richtig herzlich seine pathologische Russophobie ausleben – Deutschland erhielte einen Teil seiner sinnlos verpulverten Milliarden zurück (vorausgesetzt, dass die nicht schon verballert sind oder bereits im ukrainischen Korruptionssumpf verschwanden) – und bei den ‘Kanzler-Zweiflern’ würde sicherlich das eine oder andere Bröckelchen Sympathie aufflammen. Und für den BlackRock-Merz ergäbe sich ein attraktives, neues Spielfeld. Also, Fritze – auf geht’s! Mach dich möglichst bald vom Acker und lass’ uns gemeinsam Deutschland und die Ukraine beglücken und die Welt ein wenig besser machen …

Ulrich Herbst


7. Leserbrief

Sehr geehrtes Team der NachDenkSeiten,

sehr geehrter Marcus Klöckner,

dankend für Ihren zutreffenden Kommentar, ist es mittlerweile ja schon müßig, darüber zu berichten, daß die eigene Bevölkerung diesem Bundeskanzler, rustikal gesagt, offenbar am verlängerten Rückgrat vorbeigeht.

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat ein Botschafter der Ukraine namens Melnyk in schöner Regelmäßigkeit nicht nur um Hilfen für die Ukraine gebeten, sondern dreist von Deutschland gefordert.

Ihr Kollege Jens Berger hat in seinem Artikel vom 23.09. “Was der Mensch braucht – und was ihm der Staat zugesteht” dezidiert dargelegt, wie es hierzulande um die Ärmsten der Armen bestellt ist.

Laut GG ist Deutschland ein demokratischer und sozialer Bundesstaat (Art. 20 Abs. 1 GG), zumindest sollte es ein solcher sein.

Und laut GG wurde dieser Kanzler auf folgende Eidesformel ins Amt eingeführt:

“Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.”

Nun ist ein Verstoß gegen das GG zwar nicht strafbewehrt, gleichwohl ist für jedermann sichtbar, daß diesen Bundeskanzler nicht nur seinen abgelegten Amtseid sondern auch das GG nicht im geringsten schert, und schon gar nicht das Wohl der eigenen Bevölkerung.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick Meiser


8. Leserbrief

Hallo!

Ihren Artikel vom 13. Oktober 2026 um 13:00 Ein Artikel von: Marcus Klöckner teile ich im vollem Umfang.

Für mich ergeben sich hier einige doch eine Menge von rechtlichen Fragen.

Fakten:

  1. Keine der von Herrn Merz geäußerten Zusagen sind vom Bundestag der BRD beschlossen.
  2. Die zusätzliche Schuldenaufnahme der BRD wurde noch vom “Alten Bundestag” beschlossen. Der “Neue Bundestag” hat diese Schuldenaufnahme auch nicht beschlossen.
  3. Der Haushalt für 2027 ist vom Bundestag noch nicht verabschiedet.
  4. Der Wähler wurde zu diesen Problemen im Rahmen der Bundestagswahl nicht gefragt. In den Wahlprogrammen der jetzigen Regierungparteien war dazu etwas zu lesen.

Darf der Herr Merz trotzdem so handeln?

Der Wähler hat praktisch keine Möglichkeit der Einflußnahme.meht?

Warum wird hier keine rechtliche Klarheit durch Klage herbeigeführt?

Meiner Meinung nach kann man bei derartigen Verfahrensweisen die Wahlen in der BRD einstellen oder nicht?

Wer sollte oder kann bei diesr Art von Politik klagen?

Oder muß diese Fragen auf der Straße gelöst werden?

mfg
Hans-Jürgen Herzberg


9. Leserbrief

Moin,

zu dem (leider) notwendigen (und aus meiner Sicht sehr guten) Artikel fällt mir das Folgende ein.

Steuergelder, die Deutschland einnimmt, sind in erster Linie aus der deutschen Wirtschaft generiert worden und für die Daseinsvorsorge der deutschen Bevölkerung bestimmt. Erst dann, wenn alle Gelder vernünftig eingesetzt wurden (Brücken & Gebäude wie Schulen & Universitäten saniert respektive in einem guten Zustand, Infrastruktur etc. instand gesetzt, das Sozialsystem inklusive Renten vernünftig aufgestellt, wovon alle Menschen in Würde leben können, und auch noch alles andere bewerkstelligt werden) und am Ende tatsächlich noch etwas übrig bleibt, dann kann man überlegen, ob & wie man dem Ausland behilflich sein könnte. Allein das, was als “Entwicklungshilfe” in das Ausland an Steuergeldern verschleudert wird, ist, gelinde gesagt, ein schlechter Witz. Wie war das mit Fahrradwegen in Peru? Warum?

Die Verwendungen von Steuergeldern unterliegen Regelungen & Gesetzen. So dürfen sie nicht zweckentfremdet werden und erst recht nicht in korrupte Kanäle fließen. Daß in der Ukraine ein erschreckend hohes Maß an Korruption herrscht, wo nicht nur Gelder, sondern auch Waffen in dunkle Kanäle verschwinden, dürfte hinreichend bekannt sein. Wie sollten Gelderlieferungen in die Ukraine also mit deutschen Gesetzen in Einklang zu bringen sein? Ganz davon abgesehen, daß es per Grundgesetz verboten ist, Ländern irgendwelche “Hilfen” (außer humanitäre, aber da wären wir wieder bei der korrupten Zweckentfremdung) zukommen zu lassen, die sich in militärischen Konflikten oder Kriegen befinden. Die Ukraine gehört klar zu den im Grunde sanktionierten Ländern, die von Deutschland aus nichts erhalten dürften, weil dort eben kein Frieden herrscht.

Anders herum wird natürlich ein Schuh daraus, denn indem man bewußt Gelder in ein Land schickt, das in einem Krieg steckt, und diese Gelder nicht explizit als humanitäre Hilfe begründet (mit entsprechenden Nachweisen), verlängert man ihn bewußt, wodurch alle, die davon profitieren, ihre Gewinne vergrößern können. An dem Geld klebt sprichwörtlich Blut, denn damit werden Waffen gekauft, die dann Menschen in Stücke reißen. All dies, so unterstelle ich, dürfte gerade ein Kanzler von BlackRocks Gnaden wissen, denn seine dortige Laufbahn bescherte ihm nicht nur Kenntnisse der (internationalen!) Geldflüsse, sondern mutmaßlich auch der einzelnen Nutznießer. Dagegen war die CDU-Schwarzgeld-Affäre, die Altkanzler Helmut Kohl mit ins Grab nahm, ein Witz. Ich kenne Banker, zu welchen die “großen” Geldflüsse zum Tagesgeschäft gehören. Es wäre vermessen zu behaupten, daß dies ein hochrangiger Finanzier nicht wüßte.

Es grenzt schon an Rabulistik, wenn die Bundesregierung allen Ernstes behauptet, daß es Deutschland “billiger” käme, Milliarden in einem korrupten Waffen-Sumpf zu versenken, weil damit -angeblich- ein Krieg gegen Rußland verhindert würde. Das Gegenteil ist nämlich der Fall: Gerade WEIL etliche Milliarden in die Ukraine fließen, wird nicht nur dieser Krieg künstlich am Leben erhalten, sondern auch die Liquidität der gesamten Ukraine sichergestellt. Deutschland ist, wenn ich richtig informiert bin, aktuell der größte Unterstützer der Ukraine. Wenn Deutschland ihr den Geldhahn abdrehte, dann wäre nicht nur dieser Krieg binnen Wochen vorbei, sondern auch die Ukraine insolvent. Dann hätte Rußland keinen Grund mehr für weitere militärischen Aktivitäten, da dann mangels Waffen auf ukrainischer Seite eine bedingungslose Kapitulation zu erwarten wäre. DAS wäre ein echtes “win-win” — und würde weitere tausende Menschenleben retten. Es ist schon grotesk & bizarr zugleich, mit welchen Wortverrenkungen einer künstlichen Kriegsverlängerung und Unterstützung eines korrupten Regimes das Wort geredet soll — alles natürlich nur zu “unserem” Besten. Niemand hatte je die Absicht, eine Mauer zu bauen, und Rußland hat stets imperiale Ambitionen.

Dieses Vorgehen der Regierung mißachtet gezielt die Sicherheitsinteressen Rußlands, die gerade genau das in der Ukraine militärisch zu sichern versucht, nachdem “der Westen” ihnen alle diplomatischen & politischen Wege abgeschnitten hat. Siehe hierzu auch der Bericht von Jeffrey Sachs auf Multipolar. Darin wird übrigens auch von einer “räumlichen Tiefe” gesprochen, die mit der NATO-Ost-Erweiterung und auch der Ausweitung von NATO-Präsenz im Osten Rußlands gezielt verringert wurde. Die sich daraus ergebenen deutlich kürzeren Vorwarnzeiten im Falle eines vor allem nuklearen Angriffes sind ein existentielles Risiko für Rußland geworden, das man nicht einfach beiseite wischen kann. Die USA haben bei der drohenden Stationierung von Nuklearwaffen an das mit Rußland befreunde Kuba auch ähnlich kompromißlos gehandelt — mit Kennedy als damaligen Präsidenten erstaunlich souverän. Warum sollten die selben Regeln wie damals nicht auch heute umgekehrt gelten?

“Finanzielle Resilienz” kann man auch als Akronym für die Gewinnsicherung von Rüstungsfirmen lesen, die sprichwörtlich über Leichen gehen. Rüstungsfirmen “des Westens”, wohlgemerkt.

Liebe Bundesregierung: Legt euch bitte wieder hin. Wenn die ersten EMP-Blitze der Atombomben auftauchen, dann wecke ich euch wieder. Solange schlaft bitte euren zombiehaften Schlaf weiter, der uns alle torkelnd in den ersten großen Atomkrieg wandeln läßt.

Lernen aus der Geschichte? Lernen als zivilisierte Gesellschaft? Lernen als Menschen? Fehlanzeige. Nur Geld zählt, und das wird uns alle umbringen. Ich verdamme alle Kriege auf dieser Welt. Jeder, der ihn unterstützt, wird die Menschheit vernichten. So sehr man auch auf Trump schimpft: das, was ich bisher wahr nahm, läßt ihn tatsächlich als einen Friedensengel erscheinen, auch wenn die USA (damals unter dem dementen Biden) alles dafür taten, ihn zu eskalieren. Immerhin hatten sie über 5 Milliarden US-Dollar dafür investiert. Brzezinski hat sich, auch nach seinem Tod, quasi selbst überlebt. Er lag falsch.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger


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