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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Leserbriefe zu „Wie wäre es damit, bei den Querdenkern um Verzeihung zu bitten, Herr Precht?“
Datum: 28. Oktober 2026 um 15:19 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
Marcus Klöckner diskutiert in diesem Beitrag über Aussagen von Richard David Precht im Podcast „Ronzheimer“. Der Philosoph habe seinen Vater zur Impfung gedrängt. Dieser hätte allerdings „bei der zweiten Impfung einen Komplettzusammenbruch erlitten“. Seine Lehre sei: „Ich werde nie wieder jemanden drängen, sich impfen zu lassen – wie meinen Vater“. Eine bittere Tragik komme zum Vorschein, in der Häme keinen Platz haben sollte, meint unser Autor. Precht habe das Erlebte im Podcast von Paul Ronzheimer öffentlich gemacht. Precht sei, dieser Schluss liege nahe, trotz seiner Klugheit der Medienrealität unterlegen. Die Erkenntnis, die er ziehe, sei die richtige. Gut wäre es jedoch gewesen, wenn der Philosoph noch angemerkt hätte: „Auch ein Staat darf nie, nie, nie wieder Menschen zu einer Impfung gegen ihren Willen drängen“. So weit sei Precht nicht gegangen. Doch soweit müsse eine Aufarbeitung, die den Namen verdiene, gehen.
Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten.
Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen und bedanken uns dafür. Hier folgt nun eine Auswahl. Christian Reimann hat sie für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Stimmt, lieber Marcus Klöckner:
“Gut wäre es gewesen, wenn der Philosoph noch angemerkt hätte: Auch ein Staat darf nie, nie, nie wieder Menschen zu einer Impfung gegen ihren Willen drängen.”
Leider wird genau das und andere Übel weiter von einem Staat verbrochen werden, der bestechlich, käuflich, verführbar ist. Siehe Marco Bülows Erfahrungen damit und das Politik-Geschäft der Regierenden, welches dieses tagtäglich dem Wahlvolk präsentieren.
Im Übrigen bestätigt Herr Precht lediglich seinen Buchtitel: “Wer bin ich und wenn ja wie viele?”.
L.G.
Ute Plass
2. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
danke für den Artikel. Es ist wichtig, dass die Sache um “Corona” nicht aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwindet.
Ein alter Bekannter begann damals seinen Angriff auf meine kritische Haltung mit den Worten: “Ich bin Fan von Drosten!”. Das war sein Argument. Was danach kam war nichts als Emotionen und Aufgeregtheit. “Corona” hat in Deutschland etwas an die Oberfläche gebracht, was nichts mit dem Virus zu tun hat. Wenn der Deutsche Angst bekommt, sucht er halt bei einer Gemeinschaft, einer Mehrheit, der Macht. Und was eignet sich da besser als die Obrigkeit? “Der Untertan” lässt grüßen, von Heinrich Mann, z.B.. Schade dass das so tief sitzt, dass es Jahrhunderte überdauert.
Und dann kommt schon die nächste Eigenschaft des “typisch Deutschen” ans Licht, er ist “der Gute” und hat immer Recht. Wenn das mal nicht so ist, kann er es keineswegs eingestehen.
Es ging auch anders, das haben Länder wie Schweden, Serbien, Ungarn und andere gezeigt. Selbst in China, mit dem härtesten Lockdown der Welt (imho weil man in China wusste, das Virus kommt aus einem US-Labor und könnte gefährlich sein), gab es ungefährliche Totviren-Impfstoffe.
Das Corona-Verbrechen muss dringend aufgearbeitet werden. Auch wenn zur Ablenkung schon ein neues Virus aus dem Hut gezaubert wurde, mit Namen “Putin”.
Viele Grüße,
Rolf Hernze
PS:. Zu meinem Leserbrief in dieser Sache.
Ein Philosoph analysiert gesellschaftliche Phänomene mit einem kritischen, in die Tiefe gehenden Ansatz. Weitet den Blickwinkel und lässt sich nicht von Oberflächenphänomenen ablenken. Da hat Precht in dieser Sache hundertprozentig versagt.
3. Leserbrief
Hallo, Team von den Nachdenkseiten!
Für den Artikel mit der Aufforderung an Herr Precht bedanke ich mich. Ich hatte einen Blick in die Videos geworfen und genau so waren meine Gedanken. Zu guter Letzt bin ich ausgestiegen, weil ich ihn inzwischen nicht mehr hören kann. Er geht mir so richtig auf den Wecker.
Alice Schwarzer hat viel getan mit ihrer Zeitung für die Frauen allgemein. Sie war manchmal ganz schön unbequem. Wenn ich mir die heutigen Frauen anschaue, ich bin 74 Jahre alt, dann denke ich oft, wie blöd sind denn die jungen Frauen? Schön sein ist wichtiger als klug sein? Gendern und die Männer mit komischen Augen betrachten scheint an der Tagesordnung.
Die Entwicklung der Gesellschaft allgemein macht mir Sorgen, da möchte manchmal nicht mehr beteiligt sein und da gibt es viele Themen.
Macht weiter so und grüßt mir Lisa Fitz!
Rita Arendmeier
4. Leserbrief
Lieber Herr Klöckner,
eine sehr berechtigte und lange überfällige Forderung, die Sie aussprechen!
Allein, der Fernseh-Viel-Oh!-Sof Precht wird so lange kontextualisieren, dekontextualisieren, dekonstruktivieren u. a. m., bis er Recht hat! Frei nach Mephistopheles, dem alten Logikschelm aus Goethes Faust:
Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.
Mein teurer Freund, ich rat Euch drum
Zuerst Collegium Logicum.
Da wird der Geist Euch wohl dressiert,
In spanische Stiefeln eingeschnürt,
Daß er bedächtiger so fortan
Hinschleiche die Gedankenbahn,
Und nicht etwa, die Kreuz und Quer,
Irrlichteliere hin und her.
Dann lehret man Euch manchen Tag,
Daß, was Ihr sonst auf einen Schlag
Getrieben, wie Essen und Trinken frei,
Eins! Zwei! Drei! dazu nötig sei.
Zwar ist’s mit der Gedankenfabrik
Wie mit einem Weber-Meisterstück,
Wo ein Tritt tausend Fäden regt,
Die Schifflein herüber hinüber schießen,
Die Fäden ungesehen fließen,
Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt.
Der Philosoph, der tritt herein
Und beweist Euch, es müßt so sein:
Das Erst wär so, das Zweite so,
Und drum das Dritt und Vierte so;
Und wenn das Erst und Zweit nicht wär,
Das Dritt und Viert wär nimmermehr.
Das preisen die Schüler allerorten,
Sind aber keine Weber geworden.
Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben,
Sucht erst den Geist heraus zu treiben,
Dann hat er die Teile in seiner Hand,
Fehlt, leider! nur das geistige Band.
Encheiresin naturae nennt’s die Chemie,
Spottet ihrer selbst und weiß nicht wie.
Faustische Grüße sendet Roland Weinert.
5. Leserbrief
Es geht doch nicht darum, die Querdenker um Verzeihung zu bitten, sondern die Haftstrafen anzutreten & Wiedergutmachen derjenigen zu leisten, die den Corona-Faschismus implementiert hatten. Auch Precht sollte zur Konsequenz gezogen werden. Das ist doch alles kein Versehen gewesen.
Hans-Joachim Gille
6. Leserbrief
Vielen lieben Dank Herr Klöckner, dass sie an den wunderbaren Gunnar Kaiser erinnern. Er war ein wahrer Philosoph und Menschenfreund. Er fehlt.
Herzliche Grüße
S. Laux
7. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner!
“Und wenn es mir darum geht, um jeden Preis recht haben zu wollen und nicht zu versuchen herauszubekommen, was dann vielleicht wirklich objektiv ist, dann macht das Gespräch keinen Sinn. Weil die Leute hätten ein Problem mit ihrem Selbstwertgefühl, wenn sie dann nicht mehr recht hätten. Also ist das Nicht-recht-Haben von Anfang an ausgeschlossen. Und deswegen gibt es auch keine Diskussion, die einen tatsächlichen Fortschritt haben kann.”
Soweit das Zitat von Herrn Precht. Es enthält genau das Selbstverständnis, das spätestens seit 2020 die Spaltung in der Gesellschaft bewirkt. Allerdings genau anders rum, wie es Precht damals meinte. Und auf dieser Basis gibt es auch keine seriöse Aufarbeitung, weder in der Corona-Enquete noch in den Medien, der Politik, der Amtskirche, mit dem Nachbarn usw. Im Gegenteil – inzwischen haben auch andere Themen (Windräder und CO2-Bekämpfung, Ukraine-Krieg und Iran-Krieg, Digitalisierung und das Recht auf analoges Leben, um nur einige Beispiele zu nennen) diese Spaltung vertieft. Wenn ein Journalist noch heute das Präparat „Ivermectin“ als Pferdeentwurmungsmittel bezeichnet, leidet er entweder unter einem Informationsdefizit oder dem Problem, das Herr Precht oben anspricht. Beides ist schlecht für seine Reputation bzw. seinen Wissensstand – und auch für das Medium bzw. die veröffentlichte Meinung. Und die sog. „Parteien der Mitte“ brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie von links und rechts in die Zange genommen werden. („Links” und „rechts“ halte ich sowieso für Begrifflichkeiten, die der Wirklichkeit nicht nahe kommen.) Solange die Herrschenden die Deutungshoheit beherrschen, wird sich wohl nichts ändern, auch nicht „unsere Demokratie“.
R. Winkler
8. Leserbrief
Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,
sehr geehrter Marcus Klöckner,
Sie haben es in Ihrem Artikel selbst ausgeführt – was sich dieser R.D. Precht mit seinem Drängen zur Impfung seines Vaters selbst aufgeladen hat, das ist schon ein recht schweres Päckchen, das ihm zu Lebzeiten keiner abnehmen kann.
Ich halte ihm (Precht) sogar zugute, daß er mit aller Wahrscheinlichkeit aus reiner Fürsorge um seinen Vater so gehandelt haben mag. Gleichwohl muß er sich aber auch den Vorwurf gefallen lassen, daß jedermann seinerzeit wissen konnte, daß diese “Impfungen” lediglich über eine Notzulassung verfügten.
Und was die von Ihnen erneut erwähnte unabdingbare Aufarbeitung der Corona-Zeit angeht, so wird dies, soweit Sie auf eine jur. Aufarbeitung abstellen, nicht geschehen. Die diesbezüglichen Entscheidungen des BVerfG sind wie in Stein gemeißelt.
Ich persönlich verzichte auf jegliche Entschuldigungen der damaligen “Corona-Terroristen”, und restaurants, die damals mein Geld als “Ungeimpfter” nicht wollten, die brauchen es heute auch nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Patrick Meiser
9. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
mit Interesse habe ich ihren nachdenklichen und lesenswerten Artikel über das Ronzheimer- Interview von Precht gelesen.
Ähnlich wie sie sehe ich die Figur Precht sehr kritisch. Allerdings nicht nur aus den gleichen Gründen wie Sie.
Sie scheinen Precht als einen Philosophen zu beschreiben, der sich geirrt hat, seinen Irrtum dabei aber nicht konsequent genug eingesteht. Precht hätte auch fordern müssen, dass der Staat niemandem mehr zum Impfen drängen dürfe. Dabei hat sich Precht bereits früh durchaus energisch gegen eine Impflicht ausgesprochen, nicht nur bei Kindern übrigens – etwa in einem Interview auf Ö3 von August 21.
Ich sehe auch nicht, dass Precht den Medien “erlegen” sei. Ein so “kluger” Mensch, der selbst Medienproduzent ist und in jedem noch so schillernden Format zu sehen ist?
Ich sehe bei Precht das Problem an ganz anderer Stelle, nämlich im Unterschied zwischen Schein und Sein. Der Hinweis auf seinen Auftritt in “volle Kanne” in Ihrem Artikel ist da sehr richtungsweisend: Precht setzt sich dabei in ein Unterhaltungsformat der billigen Art, wo er , neben Joggern und Gartenexperten, 2 Minuten Zeit hat sich zu ” Coronaleugnern” zu äußern. Allein dass er sich (als “Philosoph”, der sich so sehr – auch bei Ronzheimer ‐ für das lange und reifliche Nachdenken einsetzt) darauf einlässt ist schon entlarvend. Was er dann abliefert -umso mehr.
Bei Ronzheimer ist es genauso: Obwohl er hier, in einem relativ anspruchsvollen Rahmen (und auch mit ganz guten Fragen) viel Zeit hat nachzudenken und sich zu äussern, kommen nur viel Verpackung und kaum Inhalt, dafür jede Menge Ungereimtheiten: Precht beklagt sich, dass die Menschen nur durch das Lesen und viel Zeit Dinge verstehen können, aber durch Bild und Ton (er zitiert selbst Podcasts) abgelenkt würden. Dabei stellt Precht selbst Podcasts und TV-Sendungen am Fließband her. Dito die Sozialen Medien: Nutzt er nicht..aber seine Assistentin arbeitet für seine Produkte mit Instagram..
Ich erkenne auch keine Erschütterung von Precht über das offensichtliche Impfdebakel bei seinem Vater. Precht ist vor allem sauer, dass das Krankenhaus die Nebenwirkung nicht melden möchte. So entsteht der Eindruck, dass er niemandem mehr raten wird sich impfen zu lassen, weil bei möglichen Nebenwirkungen nicht erwartungsgemäß gehandelt wird, nicht aber , weil Precht bedauert, seinen Vater zur Impfung gedrängt zu haben, die für ihn ja genauso experimentell war wie für Kinder. Precht sagt ausserdem, dass sein Vater geimpft sein müsse, «weil ich dich sonst nicht mehr besuchen kann« . Dabei war Precht doch selber geimpft, wie er zugibt (“wie alle anderen auch”…). Also wohl freiwillig – nur der Wille seines Vaters (mit dem er doch angeblich so viel gemein hatte) zählte nicht.
Und dann bemüht Precht auch noch ständig Kant..Der nie aus Königsberg rauskam und ein eher bescheidenes Leben führte..im Gegensatz zum Kaviar”philosphen” Precht. Kurzum: Man merkt, was Precht sein möchte, aber alles tut, um es nicht zu können.
Sie schreiben, Herr Klöckner, von der ” enormen Macht der Medien” . Aber in Ihrem Artikel sehe ich vor allem “die enorme Macht des Scheins”. Nicht die Medien haben den “klugen” Precht fehltgeleitet, sondern dessen eigene Unfähigkeit (oder mangelnde Bereitschaft wegen der geringeren Annehmlichkeiten) den selbst postulierten Anforderungen gerecht zu werden.
Herzlichst
Martin Will
10. Leserbrief
Hallo Herr Klöckner,
ein mir freundschaftlich einst eng verbundener Vetter schrieb mir auf meine im nachstehend schon einmal veröffentlichten Leserbrief dargelegten Argumente hin: ich „würde innerhalb von 7 Tagen tot sein und andere mit in den Tod reißen.“ Das Verhältnis ist seitdem getrübt, um nicht zu sagen zerrüttet. Und wenn der Herr Precht da nun z. K. gibt, u. a. gelesen haben zu müssen „an seinen Händen klebe das Blut von Millionen Menschen“, weil er gegen das Impfen von Kindern gewesen sei, kann man selbst nur postulieren, dass man das völlig sinnlose Injizieren dieser unerforschten Gentherapeutika in Kinder für ein Verbrechen gegen die Menschheit (oder muß es Menschlichkeit heißen?) hält, denn das Risiko für Kinder an diesem Corona-Virus Schaden zu nehmen war so gut wie Null. Und dass dieser hoch intelligente, intellektuelle Philosoph sich so etwas injizieren läßt und auch andere dazu überredet, stößt auf absolutes Unverständnis. Für einen selbst bleiben dies teils staatskriminelle Machenschaften. Und da wird auch nichts aufgearbeitet und bestraft werden; denn all die Täter und Verantwortlichen sind ja quasi auch Inhaber der medialen oder politischen oder juristischen Macht im Lande. Aber nichtsdestotrotz nahm man selbst die „Covidioten“ auf jener Seite wahr, die von der Wortschöpferin dieses terminus technicus gar nicht gemeint war.
Vielleicht noch ein Hinweis am Rande zum Thema „Impfen“: Die kluge und zum selber denken befähigte Ehefrau war gemäß ZDF ebenfalls solch ein „entbehrlicher Blinddarm des Gesamtkomplexes“ und wollte sich dieses Zeug nicht injizieren lassen. Sie brauchte aber ein Rezept für ein dringend benötigtes Medikament. Und man ließ sie nicht in die Arzt-Praxis hinein, wenn sie sich nicht zuvor „impfen“ ließ. Sie hatte aber danach nicht die geringsten Symptome wie alle „geimpften“ Bekannten in Form von zumindest Rötung und leichtem Schmerz am Arm. Das Zeug hatte auch auf einem Tisch herum gelegen, keiner weiß wie lange. Dabei mußte dieses Comirnaty doch auf -72 ° C heruntergekühlt und durfte nur eine begrenzte Zeit (28 min?) aufgetaut sein. Deshalb vermuten wir, dass diese Leute ihre Patienten womöglich auf andere Weise vor dem sinnlosen und gefährlichen Injizieren dieser Gentherapeutika behütet haben, indem sie Kochsalz verwendeten.
Ein Problem hat man auch damit, immer noch als „Querdenker“ bezeichnet zu werden, denn mittlerweile ist es doch wohl zweifelsfrei evident, dass die so Bezeichneten die Denkenden waren und zwar nicht quer, sondern logisch und geradeaus.
Bester Gruß
H. Wohler
11. Leserbrief
Moin,
eine Entschuldigung? Das setzt doch geistige Größe voraus und vor allem die Fähigkeit zur Selbstreflektion! Ersteres wird, gerade von Personen im öffentlichen Leben, gerne simuliert, denn schließlich hat man einen guten Ruf zu verlieren — und ist dementsprechend auf Gedeih & Verderb von der Systempresse abhängig. Wenn Die etwas Schlechtes über einen schreibt, dann macht der Karrierebogen gerne mal einen Knick in die falsche Richtung, also verhält man sich lieber opportun und schwimmt mit den Fischen, getreu dem Motto: “Kannst Du Deinen Feind nicht besiegen, so verbünde Dich mit ihm!”
Es sind jedoch nicht nur die sogenannten Querdenker, die eine aufrichtige Entschuldigung verdient hätten, sondern alle, die sich gegen das totalitäre, faschistoide und vor allem zutiefst menschenverachtendes “Corona”-Regime zu stellen versuchten — oder zumindest durch physische Präsenz im öffentlichen Raum zu verstehen zu gaben: “Ich mache euren Mist nicht mit! Ich will das nicht! Laßt das!” Auch dafür braucht es Mut & Courage, den nicht zuletzt alle aufrichtigen Teilnehmer der “Querdenker”-Szene aufgebracht haben. Was wurde ich angefeindet, denunziert und mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen bedroht, weil ich keine Maske tragen konnte, sowohl von wildfremden Menschen als auch Arbeitskollegen!
Es war eine Zeit, in welcher sogar die Gewwerkschaft ver.di zu Gegendemonstrationen zu “Querdenken” aufriefen. Das muß man sich mal vorstellen: Da organisiert jemand eine Demonstration, um unveräußerliche Grund- und Menschenrechte einzufordern, und dann kommt eine angeblich solidarische Gewerkschaft daher und fordert quasi deren Abschaffung! Wer solche “Freunde” hat, der braucht keine Feinde mehr, denn die sitzen in den eigenen Reihen.
Wie viele Menschen habe ich gewarnt: “Das Zeug kann Dich potentiell umbringen!” — ungläubige Blicke: “Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Diese Regierung würde doch niemals etwas tun, das vorsätzlich ihre Bürger tötet!” So oder so ähnlich waren die Antworten, die nicht nur von Fassungslosigkeit zeugten, sondern mir teilweise auch den Stempel eines “Verschwörungstheoretikers” aufdrückten, weil ich deren Vertrauen in die Politik zutiefst erschütterte, war mir doch schon zu diesem Zeitpunkt klar, daß politische Entscheidungen gerne auch mal über Leichen gehen, wenn der Profit stimmt. Zu diesem Zeitpunkt konnte sich kaum jemand vorstellen (Contergan und das Schweinegrippe-Narkolepsie-Desaster waren ja schon lange her), wie gefährlich diese neuartigen Substanzen waren, die man 2008/2009 mal eben als “Impfung” umdeklarierte — und die übrigens heute weder vom Markt genommen wurden, obwohl die Auflagen für die bedingte/Notfall-Zulassung nie erfüllt wurden, noch ein Moratorium stattfand, das Zeug erstmal komplett zu stoppen, nein, im Gegenteil: heuer werden viele klassische Impfungen auf das Teufelszeug Messenger-mod-RNS umgestellt, neudeutsch als “mRNA” bezeichnet. Allein die Lipid-Nano-Partikel, welche die RNS vor sofortiger Zersetzung im menschlichen Körper bewahren soll, ist aufgrund ihrer positiven Ladung pures Zellgift — da hat der übrige Rest der toxischen und krebserzeugenden Substanzen noch gar nicht angefangen zu wirken.
Die selbe Stimmung mit der Gruppendynamik “Impfzwang” wurde quasi aus der NS-Herrschaft aus dem 2. Weltkrieg reaktiviert: da stand (& steht laut Gerichtsurteilen aus dem Jahr 1940 bis heute) der sogenannte Volkskörper über den Rechten des Individuums. Zur Erinnerung: 1. Akt: “Die Impfung schützt nicht nur sich selbst, sondern vor allem Andere!” — 2. Akt, nachdem der 1. Akt ein nachgewiesener Akt der Lüge war: “Die Impfung schützt nur sich selbst!” — Akt 3: “Das Nutzen-Schaden-Verhältnis ist möglicherweise positiv” Denn auf Akt 1 baute das Narrativ von Anfang an auf, weswegen es fast egal war, daß man dessen Aussage sogar in ihr Gegenteil verkehren mußte. Psychologisch ist es geradezu paradox: Weil den Menschen derart Angst gemacht wurde, daß sie schon bei einer zufälligen Begegnung quasi auf der Stelle tot umfallen könnten, stellten sie ihre eigene, persönliche Gesundheit über die Rechte ihrer Mitmenschen, ist somit zutiefst egoistisch — aber grundsätzlich nachvollziehbar, schließlich will Mensch ja überleben und sich nicht einem unnötigen Risiko aussetzen. Dieses Risiko gab es während “Corona” aber null — im Gegensatz zu den potentiell tödlichen Spritzen und den “Lockdowns”, die auch viele Selbstmordopfer forderten. Während das “Gift” nur das übliche Lebensrisiko im Rahmen von Erkältungskrankheiten war, mutierte die Medizin, die dagegen angeblich helfen sollte, zur wahren Todesfalle. Das mußte Richard David Precht quasi am eigenen Fleisch & Blut erfahren. Wie hätte er sich verhalten, wenn es nicht so gewesen wäre? Wäre er “erleuchtet” worden?
Viele meiner Freunde & Bekannten hatten großes Glück, weil die Chargen unwirksam waren oder sie nach den ersten 1-2 “Impfungen” kaum Beschwerden hatten, was dann die Menschen zu dem Trugschluß verleitete: so gefährlich kann das Zeug gar nicht sein, ich redete nur Unsinn. Daß ich fast meine Frau verloren hätte und um sie bangte, interessiert dabei nicht. Ob Glück oder Zufall: sie hatte sich Johnson & Johnson geben lassen, weil eine Spritze quasi für zwei galt, aber das auch nur auf willkürlichem Widerruf aus der Politik. Widerwillig setzte sie Pfizer nach, und ich bin bis heute heilfroh, daß es bei nur dieser einer Spritze blieb!
So manch ein Mensch lernt leider nur durch Schmerz. Darwin hatte also in gewisser Weise Recht, daß oft nur die Klügeren & Stärkeren überleben. Richard kann froh sein, daß es ihn nicht derart erwischte wie sein Vater. Möge es ihm eine Lehre sein.
Manchmal ist die Frage nach der “Wahrheit” schlicht irrelevant und man sollte stattdessen auf sein Bauchgefühl hören. Mir für meinen Teil wurde schwummerig, als ich mir vorstellte, mir diese angeblich harmlosen “Piekse” verabreichen zu lassen. Da war es mir glatt egal, was für andere Grabenkämpfe zwischen Querdenkern und Precht oder sonstwo stattfanden. Das Hauptproblem bei solchen Debatten war die emotionale Ebene: Urängste, geschürt von der Bundesregierung und den Leitmedien, lassen nachgewiesenermaßen kaum rationales Denken zu. Das ähnelt der Gleichung: “Wenn ich kein Recht behalte, dann werde ich sterben!” Insofern hat Precht mit seiner “Bankrotterklärung”, durch die Blume gesagt, durchaus Recht, wenngleich er andere Menschen in unzulässiger Weise, wie er es der Gegenpartei vorwarf, herabwürdigte. Dieses “Recht haben zu wollen” ist oft gespeist aus mangelnder Erfahrung und/oder mangelndem Selbstwertgefühl; einer Kultur, übrigens, die ihm von der Wiege an gelehrt wurde: “Wer Fehler zugibt, der ist ein schlechterer Mensch!” Das ist tief in unserer Gesellschaft verankert, das wird uns in Bildung, Medien, Kunst & Kultur tagtäglich vermittelt.
Ein Staat, der sich gebenüber den Grundrechten, den Menschenrechten, des Nürnberger Kodex und dem Ärztekodex verpflichtet, darf überhaupt nie einen Bürger zu irgend einem medizinischen Eingriff nötigen ohne seine freiwillige, informierte Einwilligung. Es ist mir heute noch ein Rätsel, wieso viele Menschen diesen einfachen und leicht zu verstehenden Ansatz einfach nicht verstehen konnten oder wollten. Der Staat schreibt immer noch die Masern-Impfung vor, die es nur im Kombi MMR (Masern-Mumps-Röteln) gibt: der Staat ist an dieser Stelle zu einem Verbrecher geworden. Sämtliche negativen Folgen, die sich aufgrund einer Verweigerung ergeben, sind schwere Nötigung, im schlimmsten Fall Körperverletzung mit Todesfolge. Das gilt erst recht für die neuartigen Messenger-mod-RNS-Spritzen, zu denen es zu keinem Zeitpunkt eine informierte Einwilligung geben KONNTE.
Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Precht, daß er sich überhaupt so in der Öffentlichkeit äußert. Hört man Ähnliches von “Blinddarm”-Bosetti? Solche Leute waren damals die wahren Hetzer. Alle Anklagen wegen Volksverhetzung? Schall & Rauch. Stattdessen: Schulterklopfen, Preise, Geld, Posten. Wer Anderen indirekt den Tod wünscht, das ist gut für die eigene Karriere.
Wenn ich eine Konklusion aus Allem ziehen muß:
Wir, als Gesellschaft, müssen lernen, mit den damaligen Tabubrüchen, mit diesem “Schock”, der als politische und/oder wirtschaftliche “Schock-Therapie” gerne eingesetzt wird, um politische wie wirtschaftliche Repressionen durchzusetzen, die auf normalem Wege niemals möglich gewesen wären, umzugehen, ihn als Angriff auf die Gesellschaft, ja sogar als persönlichen Angriff von denen zu werten, die im Grunde den gesetzlichen Auftrag haben, Leib & Leben zu schützen. Dann, aber, frage ich mich, warum wir die Musterung wieder einführen und Tötungsmaschinerie für Milliarden an Dollar kaufen. Hat diese tödliche Spritze nicht schon genug Schaden angerichtet, vor allem gesellschaftlich?
Meine Hochachtung, daß Sie an diesem Thema dran bleiben. Es gab tatsächlich auch einige “Corona”-Verfechter, die zwar nicht missionierten, aber auch nicht vorschnell verurteilten und vor allem keine Bande brachen, auch wenn man gegensätzlicher Meinung war. Das ist wichtig für den Erhalt der Gesellschaft — und darin liegt wahre Stärke, in der Fähigkeit, Gegenmeinungen auszuhalten, ohne sich persönlich angegriffen zu fühlen.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
12. Leserbrief
Liebes Nachdenkseiten-Team,
Herr Klöckner zitiert Herrn Precht aus einem Interview im April 2021 und empfindet das Gesagte als intellektuelle Bankrotterklärung. Ich habe mir dieses Zitat mehrfach durchgelesen, vermag aber die Empörung nicht nachzuempfinden. Wer einmal versucht hat, mit Menschen zu diskutieren, die die von Herrn Precht dargestellte Engstirnigkeit ins Gespräch mitbringen, weiß, dass dort Hopfen und Malz verloren ist. Ich habe zum Beispiel vor Kurzem Bekanntschaft mit einer “Volkswirtin” gemacht, die an der Börse arbeitet, Bücher über Anlagemöglichkeiten schreibt und mir äußerst unwirsch über den Mund fuhr (“Ich bin Volkswirtin, Du hast anscheinend keine Ahnung, wovon Du redest!”), als ich erwähnte, dass Banken Geld “aus dem Nichts” schaffen, wenn sie Kredite vergeben und dafür keine (jedenfalls nicht direkt) Einlagen benötigen. Ein Austausch ist in solchen Fällen nicht möglich. Ähnlich strukturiert waren eine ganze Reihe von Personen in Bezug auf Corona, auf beiden Seiten des Meinungsspektrums. Darauf hinzuweisen, dass das falsch ist, muss erlaubt sein.
Im Übrigen möchte ich schon darauf hinweisen, dass sowohl Pocken als auch Kinderlähmung nicht einfach so verschwunden sind. Beide sind durch die Impfung verschwunden, gegen Pocken gab es sogar eine Impfpflicht. Wann solch eine Pflicht sinnvoll ist, ist natürlich in jedem Einzelfall abzuwägen. Bei Corona wäre das Ergebnis dieser Abwägung sehr schnell allen klar gewesen, wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die es ja gab, ehrlich kommuniziert worden wären. Dass das nicht geschah, ist, neben der Verrohung des Umgangs mit Andersdenkenden (auch wieder auf beiden Seiten), der größte Skandal in Bezug auf Corona.
Dass der Autor aber in einer solchen Gemengelage sich gerade an jemandem abarbeitet, der durch die gesamte Coronazeit hindurch erkennbar versucht hat, zu differenzieren, lässt mich allerdings an seinen Motiven zweifeln.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Mohrmann
13. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner, sehr geehrte Redaktion,
wir sind uns einig darin, dass es falsch war, Menschen zu einer Impfung zu überreden oder Menschen, die sich nicht impfen lassen wollten, zu verunglimpfen und auszugrenzen.
Aber war es denn richtig, Menschen von einer Impfung abzuhalten? Genau das haben viele Querdenker getan oder zumindest versucht. Unter den Querdenkern gab es viele fanatische Impfgegner, die mit falschen Behauptungen (Todesspritze etc.) andere Menschen von der Impfung abhalten wollten. Bezogen auf diese Fanatiker finde ich die Aussagen, die Precht in der ZDF-Sendung “Volle Kanne” getätigt hat, sehr verständlich. Mir selbst wurden von Bekannten Verschwörungstheorien und Horrormeldungen zugeschickt, die diese offenbar täglich über die Sozialen Medien (Telegram schien eine wichtige Rolle zu spielen) erhielten. Diese Fanatiker haben den Menschen, die sich aus den verschiedensten Gründen nicht impfen lassen wollten, einen Bärendienst erwiesen, denn in erster Linie haben sie dazu beigetragen, dass normale Impfunwillige mit den Spinnern in einen Topf geworfen wurden. Aber in den alternativen Medien wurden und werden die Lügen dieser Fanatiker nie thematisiert. Man scheint dort zwischen guten und bösen Lügen zu unterscheiden und sich zudem die Kompetenz anzumaßen zwischen beiden unterscheiden zu können.
Auch viele der “Experten”, die damals von den Querdenkern zitiert worden sind, haben inzwischen durch merkwürdige Aussagen bewiesen, alles andere als ernst zu nehmende Viren-Experten zu sein. Die Labor-These wäre sicherlich längst vom Tisch, wenn die weltweit führenden Viren-Experten es nicht für möglich hielten, dass im Labor Viren so verändert werden können, dass sie eine Gefahr für die Menschheit darstellen. Wolfgang Wodarg, der auch von den Nachdenkseiten als Experte gehandelt worden ist, behauptet aber, dass das Virus nicht aus dem Labor stammen könne, das wäre biologisch unmöglich. Er behauptet sogar, dass es generell unmöglich wäre, ein Virus im Labor herzustellen, dass sich von Mensch zu Mensch verbreiten kann. Entweder ist Wolfgang Wodarg klüger als die weltweit führenden Viren-Experten oder hat jetzt selbst mit seinen Aussagen bewiesen, alles andere als ein ernst zu nehmender Experte zu sein.
Corona: „Ursache Laborunfall ist Unsinn“ – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Wolfgang Wodarg
Im Gespräch Wolfgang Wodarg Ein im Labor designtes Virus
Ab Minute 29:40 sagt Wodarg:
“… aber dass jetzt in Wuhan sowas passiert ist und dass sich das dann über die ganze Welt von sich ausbreitet, ohne dass einer da mit einer Spraydose das den Leuten in die Nase spritzt oder ohne dass da einer mit der Spritze denen das zuführt, das ist unmöglich, biologisch unmöglich.”
Kommen wir zu einem weiteren Corona-Experten der Querdenker. Sucharit Bhakdi behauptet, dass es gar keine Pandemien geben kann. Nach Bhakdi gibt es zwar gefährliche Erreger, aber die gefährlichen Erreger würden sich nicht schnell verbreiten können. Um sich schnell verbreiten zu können, müssten die Erreger über die Luft gehen, und diese Erreger können laut Bhakdi gar nicht lebensgefährlich sein. Gefährlichkeit und hohe Ansteckungsgefahr schließen sich laut Bhakdi aus.
Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: «Leider ist mein Fach das ideale Machtinstrument» (ab Minute 32:00)
Die vielen weltweit an Covid 19 gestorbenen Menschen werden von Bhakdi ganz einfach weggeleugnet und von der Spanischen Grippe oder anderen Pandemien scheint er auch noch nie etwas gehört zu haben. Und wenn es laut Bhakdi gar keine Pandemien geben kann, stellt er sich indirekt auch gegen die Labor-These und damit auch gegen die weltweit führenden Viren-Experten.
Ich möchte noch erwähnen, dass all die fanatischen Impfgegner, die behaupten, es würde überhaupt keine krankmachenden Viren geben, ebenfalls im Widerspruch zur Labor-These stehen und damit auch zu den weltweit führenden Viren-Experten.
Eine immer wiederkehrende Behauptung aus Querdenkerkreisen ist, dass das Virus harmlos gewesen wäre. Diese Behauptung unterstützt wiederum die weitere Behauptung, dass die Maßnahmen überflüssig gewesen sind. Aber war das Virus wirklich harmlos?
Gleich zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 hat das Corona-Virus in Italien (Bergamo) sehr viele Todesopfer gefordert und hat sich alles andere als harmlos gezeigt. Weil dieses Ereignis nicht zu der Behauptung gepasst hat, das Virus sei harmlos, wurde von einigen Querdenkern einfach behauptet, die Bilder und Nachrichten aus Bergamo wären Fake-News. Offensichtlich waren diese Querdenker besser informiert als der russische Geheimdienst, denn in Russland wurde keine Sekunde an der Gefährlichkeit des Virus gezweifelt. Russland hat sogar eine Hilfsaktion für Bergamo gestartet, worüber auch Thomas Röper im Anti-Spiegel ausführlich berichtet hat. D.h. russische Experten waren vor Ort! Und Thomas Röper ist sicherlich niemand, der im Verdacht steht, westliche Regierungspropaganda zu verbreiten.
Es gibt auch ein Foto, das Putin in einem Ganzkörperschutzanzug zeigt, als er Corona-Patienten in einem Krankenhaus besucht hat:
fromrussiawithlove.rtde.world/kurzclips/video/99865-putin-besucht-corona-patienten-krankenhaus/
Aus einem Beitrag von Leo Ensel für die Nachdenkseiten erfährt man, dass Michail Gorbatschow die beiden letzten Jahre seines Lebens im Krankenhaus der Präsidentialadministration verbringen musste und aufgrund der damaligen Coronalage fast keinen Besuch mehr empfangen konnte.
Für ein zeitgemäßes „Neues Denken 2.0“ – oder: Fragen an Michail Gorbatschow und an uns alle (1/3)
Ein gefährliches Virus erfordert nunmal unpopuläre Maßnahmen. Daher ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass in Russland ganz ähnliche Maßnahmen wie bei uns in Deutschland ergriffen worden sind.
Nochmal zurück zu der Frage “War es denn richtig, Menschen von einer Impfung abzuhalten?”
Die Frage kann man eigentlich nur dann mit “Ja” beantworten, wenn man glaubt, dass die negativen Effekte der Impfung eindeutig überwiegen. Falls das auf Sie zutreffen sollte, woher nehmen Sie die Sicherheit, dass dem tatsächlich so ist?
Haben Sie schon einmal etwas vom Präventionsparadox gehört? Das lautet in etwa so: Je effektiver die Maßnahmen wirken, desto überflüssiger scheinen sie im Rückblick gewesen zu sein, weil ja kaum etwas passiert ist. Während die Menschen, die unter den Nebenwirkungen einer Impfung leiden, sichtbar sind, sind all die Menschen, deren Leben vielleicht durch die Impfung geschützt worden ist, unsichtbar.
Ich möchte in diesem Zusammenhang auf einen Beitrag hinweisen, den Walther Bücklers für die Nachdenkseiten zum Thema “Westliche Propaganda gegen China” geschrieben hat. Walther Bücklers versucht darin nicht nur den Ausbruch der Covid-19-Pandemie zu rekonstruieren, sondern lobt auch die aus westlicher Sicht radikalen Maßnahmen Chinas gegen Corona und kann den Erfolg dieser Maßnahmen auch mit Zahlen belegen.
Dass die strengen Corona-Maßnahmen in China die Ausbreitung des Virus tatsächlich stark eingegrenzt haben, bestätigt auch Jacques Baud in einem Vortrag zu seiner Arbeit als Analyst des Schweizer Nachrichtendienstes (ab Minute 1:17:05).
Analyst Jacques Baud: “Viele NGOs werden von Geheimdiensten geführt”
Umgekehrt hatten die Länder, deren Präsidenten Covid-19 verharmlost haben, die meisten Corona-Toten zu beklagen. Es waren Brasilien mit Präsident Bolsonaro und die USA mit Präsident Trump.
Es steht für mich außer Frage, dass während der Corona-Zeit vieles falsch gelaufen ist, aber ganz so einfach darf man es sich aus meiner Sicht bei der Aufarbeitung auch nicht machen.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Böhm
14. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner sehr geehrtes NachDenkSeiten-Team
Wie wäre es damit, bei Herrn Precht um Verzeihung zu bitten, Herr Klöckner?
vielen Dank für den Hinweis auf diesen Podcast in dem sich Herr Precht u.a. auch zu seiner Haltung zu und zu seinen Erfahrungen in der Corona-Zeit mit Corona, den Medien und der Politik äußert!
Ich kann aber in keinster Weise Ihre Reaktion darauf und Ihre Interpretation desselben nachvollziehen oder auch für gut heißen.
Mir scheint eher als würde auf Sie nach wie vor zutreffen was Precht
“im April 2021 in der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ auf die Frage, wie Precht mit einem Menschen umgehe, der sich in der Querdenkerblase befinde”
gesagt hat, nämlich:
“Also, wer wirklich so weit geht, dass er meint, das Virus ist erfunden, oder meint, es wäre maßlos aufgebauscht, weil die Staaten sich in Diktaturen verwandeln wollen oder die chinesische Regierung oder Bill Gates stecken dahinter – der möchte nicht die Wahrheit wissen. Es wäre so einfach, viel klarer die Dinge zu sehen. Er will es aber nicht, sondern er gefällt sich in der Rolle zu denken: „Ich bin einer der ganz wenigen, die alles durchschaut haben, die anderen sind alle dumm.“ Und wer diese Meinung einmal bei sich verfestigt hat, dessen Selbstwertgefühl davon abhängt, recht zu haben – der ist für Argumente nicht mehr zugänglich.”
Nun haben Sie die Corona-Zeit offenbar viel dramatischer erlebt als ich. Sie sprechen von einem unmenschlichen Druck, einer staatlichen Gewalt, von Pflichten etc. insbesonere hinsichtlich der Impfproblematik, die Sie und mit ihnen wahrscheinlich auch viele andere als unangemessen und als ungeheure Zumutung erlebt haben, die aus einer entsprechenden Stimmung resultiert haben soll, die Politiker im Verbund mit Experten und Medien erzeugten.
Sie interpretieren die Äußerung von Precht im Sontheimer-Podcast zum Thema Corona:
“Gewiss, was an dieser Stelle zum Vorschein kommt, war eine intellektuelle Bankrotterklärung.”
Diese Interpretation kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Mir scheint eher, dass diese Ihre Interpretation der Äußerungen von Precht in dem Podcast einer intellektuellen Bankrotterklärung ihrerseits gleichkommt. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich schätze Ihre Arbeit ansonsten sehr und betrachte die NachDenkSeiten als ein wichtiges kritisches Organ in der deutschen Medienlandschaft, aber manchmal muss auch mal harte Kritik erlaubt sein, wenn sie nötig erscheint.
“Querdenker” sind mir vom Namen her prinzipiell symphatisch aber in der Corona-Zeit haben Sie sich leider aus fragwürdigen Gründen organsisiert teilweise gegen das Gemeinwohl engagiert (es war nicht alles falsch was sie vorgebracht haben!).
Die damaligen “Warnungen vor einer aus dem Ruder laufenden Politik” waren berechtigt, aber nicht vor der damaligen Corona-Politik sondern vor der Politik, die darauf gefolgt ist, die Politik der Zeitenwende, in der sich dann die ganze Verkommenheit des politisch-wirtschaftlich-medialen Komplexes des sogenannten bzw. selbst ernannten Wertewestens gezeigt hat und weiter zeigt.
Ich bin auch für eine schonungslose Aufarbeitung der Corona-Politik, in der auch mir vieles aufgefallen ist, was nicht stimmig war, z.B. dass man zeitweise nur Geimpften den Zugang zu Restaurants gestattet hat, was sachlich höchst fragwürdig war und offensichtlich von der Absicht getragen war, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, sich impfen zu lassen etc., aber in erster Linie um für zukünftige Pandemien besser gerüstet zu sein, um aus der letzten Pandemie für die Zukunft zu lernen. Aber so langfristige Projekte sind offenbar derzeit für die Politik, die immer nur das Brett vor dem Kopf sieht und sehen will, nicht machbar, auch weil alle Beteiligten immer nur im herrschend Diskurs denken können und wollen und müssen, wenn sie nicht abserviert werden wollen.
Sie schreiben zurecht:
“die Macht der Medien ist enorm. Ihre Fähigkeit, uns alle glauben zu machen, dass ihre Darstellungen die reine Wahrheit seien, darf nicht unterschätzt werden.”
Das sieht man u.a. deutlich an der gegenwärtigen Berichterstattung zum Ukraine-Krieg und zu Israel. Aber wenn einer in diesem Land eine kritische eigene Meinung hat, dann gehört Precht sicherlich dazu, was ihn nicht sakrosankt gegen alle Kritik machen darf. Er kann sich auch irren. Und generell kann ich auch Ihrer Aussage zustimmen:
“Wer Fehler einsieht oder dabei ist, zu erkennen, dass das eigene Verhalten falsch war, dem sollte an dieser Stelle mit einer gewissen Nachsicht begegnet werden.”
Aber da Sie diese Äußerung speziell auf Precht gemünzt haben, maßen Sie sich eine Überheblichkeit an, die Ihnen in keinster Weise zukommt.
Herr Precht braucht Ihre Nachsicht nicht! Er hat sich nicht grundlegend geirrt, er hat auch nicht das, was er früher gesagt und geschrieben grundsätzlich revidiert. Er hat nur nach der negativen schmerzlichen Impferfahrung mit seinem Vater und der Interpretation dieses Vorkommnisses durch die Ärzte seine Haltung zur Impfung insbesondere diejenige zur Impfung der Kinder insoweit revidiert, dass er dafür plädiert, diese Entscheidung jedem Menschen selbst zu überlassen und ihn dabei zu nichts zu drängen. Dazu muss natürlich eine ehrliche Information der Ärzte hinsichtlich der Chancen und Risiken der Impfung erfolgen, die ihrerseits idealerweise auf wirklich belastbaren wissenschaftlichen Daten basieren muss. Nur so kann ein Mensch rational entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht.
Dadurch lassen sich keine tragischen Nebenwirkungen von Impfungen grundsätzlich vermeiden. Eine Beurteilung einer medizinischen Massnahme kann nie nur an Einzelfällen erfolgen. Medizinische Massnahmen (Untersuchungen, Medikamente, Operationen) müssen immer mit Nebenwirkungen rechnen, die bis zum Tode führen können. Das gilt für allergische Reaktionen auf Medikamente ebenso wie für Eingriffe wie z.B. Darmspiegelungen, Herzkatheter-Untersuchungen, in deren Folge 1% bis 2% der Patienten sterben in vielen Fällen auch deutlich weniger. Zusätzlich muss man auch mit schweren Komplikationen rechnen. Das besagt aber nicht, dass die Massnahmen im ganzen gesehen nicht sinnvoll sind, weil dadurch viel viel mehr Menschenleben gerettet bzw. verlängert und verbessert werden, als daran sterben oder sich anschließend mit Komplikationsfolgen herumschlagen müssen. Die Daten müssen natürlich in jedem Fall serieus erhoben und dokumentiert und ausgewertet werden, was offenbar nicht immer optimal funktioniert. So war es auch bei Corona und bei der Impfung. Wer da mit Einzelfällen argumentiert wird unserieus und wirkt uninformiert über die grundsätzlichen Bedingungen und Möglichkeiten unseres Gesundheitssystems, das sicherlich in vielerlei Hinsicht verbesserungswürdig ist, um von unserem politisch-wirtschaftlich-medialen Komplex erst gar nicht zu reden.
Natürlich müsste man zu alldem noch viel viel mehr schreiben und argumentieren und nachweisen, aber irgendwann muss ein Leserbrief auch zu einem Ende kommen.
Fritz Gerhard
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