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Titel: Leserbriefe zu „Schnallt euch gut an: Der Zusammenstoß steht bevor“
Datum: 4. November 2026 um 16:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
In diesem Beitrag hat Maike Gosch die Gedanken des italienischen Philosophen Andrea Zhok zur französischen Jugendrevolte ins Deutsche übersetzt. Ihm zufolge sei das, was in Frankreich zu beobachten sei – und mittlerweile in unterschiedlicher Form auch in vielen anderen europäischen Ländern (Spanien, Portugal, Albanien, Belgien und seit gestern auch in Italien) passiert –, alles andere als ein irrationales Ereignis. Was gerade geschehe, folge „einer eisernen kollektiven Rationalität, auch wenn diejenigen, die daran beteiligt sind, oft nur ein begrenztes oder gar kein Verständnis dafür haben“. Die herrschenden Klassen hätten „sich längst daran gewöhnt, die Bevölkerung wie dumme Tiere zu behandeln, denen sie keine rationale Begründung schulden und die einerseits mit selektiven Verlockungen und gezielten Privilegien, andererseits durch Entmachtung zu lenken“ seien. Und dieser Mechanismus könne funktionieren und funktioniere auch lange Zeit. Bis er nicht mehr funktioniere. Und er funktioniere „nicht mehr an dem Tag, an dem zu viele Menschen zu viel verlieren, um es sich leisten zu können, in einem Zustand der Lethargie zu verharren“. Heute stehe „der Druckkochtopf kurz vor der Explosion“. Selbst wenn diese Welle wieder abebben sollte, sei dies nur der Anfang, denn die europäischen Führungsschichten seien weder materiell noch kulturell in der Lage, den Kurs zu korrigieren: „Also schnallt euch an, denn der Zusammenstoß steht bevor“.
Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten.
Hierzu haben wir interessante E-Mails erhalten. Dafür bedanken wir uns. Die nun folgende Leserbrief-Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.
1. Leserbrief
Hallo NDS,
der Spagat der Doppelmoral ist so groß geworden, dass sie auf dem Wahrnehmungshorizont der Bürger sichtbar wird.
Zerbrochene Schaufenster, brennende Autos, ein zerstörtes Rathaus sind übelster Barbarismus.
Kein Barbarismus ist ein Gaza mit 70000 Toten das aussieht wie Hiroshima am 7. August, dem Tag nach dem Megablitz.
Ebenfalls nicht illegale Angriffe auf Länder und Entführungen von Staatsführern.
Ein Land mit 1,5 Millionen Bürgern, die auf die Tafeln angewiesen sind, ist kein Bankrott von Regierungspolitik.
Was gerade geschieht, ist der Ausbruchsversuch einer Bevölkerung aus dem Würgegriff, der ihr verpasst wird von Politik und Wirtschaft, nachdem diese Bevölkerung feststellt, dass ihre Hilfeschreie auf taube Ohren prallen.
Warum in so vielen Ländern gleichzeitig? Weil unfaire Geschäftspraktiken, soziale Ungerechtigkeit und unverhältnismäßige Bereicherung allgegenwärtig globalisiert sind.
Ursachenforschung, nein die gibt es nicht. Kann es nicht geben. Kann es nicht geben, weil die Regierung es sich gut gehen lässt in der Hängematte von Immunität und fehlender Schuldeinsicht. Regierungsmitglieder kuschelwarm umhüllt von Spitzeneinkommen und täglicher VIP-Behandlung.
Da stehen Millionen deutscher Bürger gekleidet aus dem Sozialkaufhaus einer kleinen Gruppe im Maßanzug gegenüber.
Darüber hinaus werden die armen Kirchenmäuse auch noch als selbst verantwortlich für ihren wenig beneidenswerten Zustand dargestellt, auf Englisch gibt es da den sehr treffenden Ausdruck: „adding insult to injury“ (frei übersetzt: Salz in die Wunde streuen ).
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
2. Leserbrief
Der sogenannte Bundeskanzler, Titaniclesern auch als F*piep*f*piep* bekannt, liegt an einer Stelle richtig. Die Bevölkerung in Deutschland ist zu faul und lässt andere die Drecksarbeit für sich machen. Dabei wäre es für die notwendigen ethnischen Säuberungen in den Schaltzentralen der Macht zumindest mitverantwortlich. Leider haben die Proteste es noch nicht in bedeutsamen Maße nach Straßburg und Brüssel geschafft. Da kann man auf die Frankophonen ja noch hoffen. Für Berlin allerdings, fürchte ich, ist man auf Gedeih und Verderb selbst zuständig. Auch wenn ich nichts dagegen hätte, den hier in dieser Beziehung noch und wirklich vorliegenden Fachkräftemangel mit Experten in urtümlicher Demokratie aus dem Ausland abzumildern…
Andreas Nack
3. Leserbrief
Sehr geehrte Damen und Herren,
zu, “Schnallt euch gut an”
Nichts! Kurzum!
Der Einfall der Vordenker der AFD, weder Atomeinstieg, Euro Raus, Grenzen zu, Frieden und vieles andere.
Ihr wahrer Erfolg beruht auf der Behauptung der AFD, wir hätten linke Regierungen.
Gruß Manfred Hagenmaier
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