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Titel: Leserbriefe zu „Skandal ohne Skandal: Die Mittelbayerische Zeitung und eine BSW-Veranstaltung mit Michael Meyen“
Datum: 7. November 2026 um 14:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
Marcus Klöckner kommentiert hier einen hinter der Bezahlschranke befindlichen Artikel der Mittelbayerische Zeitung. Der stütze sich auf eine anonyme „Initiative gegen Rechts“, deren Ziel Michael Meyen sei. Der Grund dafür sei, dass das BSW den sich mittlerweile im Ruhestand befindlichen Professor zu einem Vortrag zum Thema „Journalismus und Macht“ eingeladen habe. Prompt habe die Mittelbayerische Zeitung „das Thema“, das ein seriöser Journalismus schnell als weltanschaulich verseucht erkannt und abgelehnt hätte, aufgegriffen. Anonyme Heckenschützen dürften losfeuern, Medien skandalisieren, wo kein Skandal sei. Die Hauptsache sei, es treffe die Kritiker der Machtverhältnisse. Klar sei daher: Eine journalistisch entkernte Berichterstattung zeige sich längst auch im Lokaljournalismus.
Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten.
Wir danken für die interessanten E-Mails, die wir hierzu erhalten haben. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Liebe Leute, lieber Marcus Klöckner,
zum Artikel von Marcus Klöckner vom 30.10.2026: “Skandal ohne Skandal: Die Mittelbayerische Zeitung und eine BSW-Veranstaltung mit Michael Meyen” nehme ich wie folgt Stellung:
Als Initiator der Einladung von Professor Michael Meyen zu dieser Veranstaltung in Regensburg und deren Teilnehmer möchte ich ergänzend darauf hinweisen: Dieser Artikel ist am Vortag dieser Veranstaltung in der Mittelbayerischen Zeitung, Regensburg, erschienen (eigentlich: Passauer Neue Presse (PNP), der dieses Blättchen jetzt gehört und die ehedem als Zentralorgan der niederbayerischen Provinz-Reaktion einen bundesweiten Ruf genoss – sich neuerdings auch dadurch auszeichnend, dass auf der ersten Seite vor allem ziemlich häufig ein Foto der Passauer Verlegerin Tucci-Diekmann zu finden ist …). In der Tat war die direkte und naturgemäß völlig ungeprüfte, aber trotzdem ausführliche, Bezugnahme in diesem Zeitungsartikel auf eine unsägliche Pöbelei einer anonymen “Initiative gegen rechts” gegen Michael Meyen jenseits jeglichen seriösen redaktionellen Standards und journalistischen Ethos. Der Geschäftsführer des Veranstaltungslokals hat zudem eingangs, ersichtlich verärgert, darauf hingewiesen, dass seine im Zeitungsartikel zitierte Aussage einer künftigen Prüfung von Veranstaltern seine Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung nur marginal und im Ergebnis unzutreffend wiedergebe. (…)
Dies war die erste Veranstaltung von/mit Michael Meyen in Regensburg, die überhaupt stattfinden konnte und nicht, wie bereits mehrfach in der Vergangenheit, von sowas wie einer selbsternannten “Antifa” verhindert wurde. Darauf hat auch Michael Meyen selbst eingangs seines Vortrags hingewiesen. Die “List der Vernunft” hat, mich nicht mal überraschend, erfreulicherweise dazu geführt, dass ersichtlich eine Reihe von Teilnehmern erst durch die Negativpropaganda der Lokalzeitung darauf aufmerksam wurde und gekommen war. Die Veranstaltung mit Michael Meyen war im Übrigen sehr erfolgreich, lebendig, mit abschließend langer und intensiver Diskussion.
Mit den besten Grüßen
Ernst Burger
2. Leserbrief
Moin,
“Beiträge wie diese sind journalistisch untragbar. Die Mittelbayerische trägt sie dennoch. Auch die Chefredakteurin Andrea Rieder trägt sie mit. Warum?”
Es gibt noch einen weiteren Aspekt. Nicht nur der herrschaftskritische Publizist Michael Meyen soll hier diskreditiert werden, indem man seine Person in journalistisch unzulässiger “ad hominem”-Weise für geistig falsch abgebogen darstellt, sondern man lastet auch der Partei “BSW” an, sich mit zwielichtigen Gestalten abzugeben, was deren Ruf als seriöse Partei schwächen soll, damit sie zukünftig weniger Beachtung auf den Wahlzetteln finden wird.
Durch die persönliche Kritik am Menschen werden gleichzeitig seine hervorragenden Arbeiten ausgeblendet, sodaß man sich nicht mehr mit ihren Inhalten befassen muß. Ein Leser, der der Zeitung die Mär vom unseriösen Professor Meyen abkauft, wird höchstwahrscheinlich auch nicht das Buch “Die Propaganda-Matrix” erwerben. Ironischerweise sind solche Medien gerade deswegen selbst Teil der von Meyen aufgedeckten Propaganda-Matrix: der getroffene Hund bellt. Damit das kein Streisand-Effekt wird, hat man diesen Artikel wohl hinter die Bezahlschranke gestellt.
Interessanter Nebenaspekt:
Der Bürger zahlt bei der “Mittelbayerischen Zeitung” genauso für seine eigene Indoktrination, weil der Artikel hinter einer Bezahlschranke steht, wie alle Bundesbürger mit der Zwangs-Wohnungssteuer für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nach einem solchen Artikel hätte ich mein Abonnement sofort gekündigt.
Das Motiv ist klar:
An den Herrschaftsstrukturen darf & soll nicht gerüttelt werden. Der Publizist Michael Meyen liefert die Theorie, und ein BSW könnte sich vielleicht sogar erdreisten, einen politischen Umbau voranzutreiben, der der grenzenlosen Gier und Volksverblödung etwas Wirksames entgegensetzt.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
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