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Titel: Leserbriefe zu „Vom schlüssigen Niedergang der SPD: Unaufhaltsam ist er nicht“

Datum: 10. Juni 2026 um 16:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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Albrecht Müller weist in diesem Beitrag u.a. auf das Ergebnis für die SPD bei der Bundestagswahl am 19. November 1972 hin. Es sei mit 45,8 Prozent der Zweitstimmen gut gewesen. Wählerkreise weit über den traditionellen sozialdemokratischen Bereich hinaus seien erreicht worden. Zum Vergleich: „2025 erreichte die SPD 16,41 Prozent. Das ist ein klein bisschen mehr als ein Drittel des Ergebnisses von 1972, also ein rundum katastrophales Ergebnis“. Dieses schlechte Ergebnis sei vor allem darauf zurückzuführen, dass die SPD ihren guten Ruf als Partei des Friedens und der Verständigung aufgegeben, ja quasi zerstört habe. Die Parole „Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein“ des nach einschlägigen Meinungsumfragen populärsten Ministers im gesamten Kabinett hat mit der wichtigen politischen Aussage von 1969, „Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“, nichts mehr zu tun: „Es ist das Gegenteil“. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu interessante E-Mails erhalten. Danke dafür. Die hier nun folgende Auswahl der Leserbriefe hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


Ergänzende Anmerkung von Albrecht Müller: Mit dem Hinweis auf die politisch tödliche Aufgabe der friedenspolitischen Position Willy Brandts – Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein – durch Pistorius mit seinem seltsamen „kriegstüchtig werden“ wollte ich nicht behaupten, dies sei die einzige und maßgebliche Ursache für den Niedergang der SPD gewesen. Vermutlich mindestens so „wirksam“ war die Agenda 2010 von Gerhard Schröder. Das war ein Angriff auf den sozialstaatlichen Charakter unseres Landes.


1. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

danke für diesen geschichtlichen Überblick. Das ist wichtig.

Pistorius ist bei der SPD? Das hätte ich nicht gedacht, ein Kriegstreiber bei der Friedens- und Arbeiterpartei. Für die SPD ist das eine eine Pirouette um 540 Grad, frei nach Baerbock, aber diesmal korrekt.

“Was Pistorius ausposaunt, ist halt auch populär bei Wählerinnen und Wählern der konservativen und nicht friedenspolitisch geprägten Parteien. Sie finden Pistorius gut und wählen CSU, CDU, FDP oder AfD.”

Sie haben die Grünen vergessen. Die sind kriegspolitisch rechter als die CDU. Und sonst einfach gender-pervers.

Was die SPD betrifft – immerhin bin ich, mit Vorfahren, seit 4 Generationen auf dieser Linie – da fällt mir noch noch Gutes ein, wenn ich an Sie denke. Aber es ist ja nicht nur die SPD, die für ihren eigenen Niedergang und den des Landes verantwortlich ist. Es sind alle Parteien. Incl. BSW, das gleich nach den ersten erfolgreichen Landtagswahlen umgefallen ist.

Wieder zur SPD und was Positives. Mit Ihnen als Parteivorsitzendem könnte ich mir das gut vorstellen. Aber Sie haben ja mit den NachDenkSeiten genug zu tun. Und Besseres. Oder die NachDenkSeiten, mit Gesprächskreisen, als neue Volkspartei? Bei dem Gedanken, dass das dann wieder im Parteiklüngel zerrieben wird bis es stinkt, lieber nicht.

Ich bin ja schon still.

Herzlichen Gruß,
Rolf Henze


2. Leserbrief

Was könnte Herr Klingbeil sagen, wenn jemand argumentiert:”Klingwetter oder Kiesebeil – alles Jacke wie Hose”?

Volker Wirth


3. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

eine Partei, die von 40,9 Prozent (Bundestagswahl 1998) auf 16,4 Prozent (Bundestagswahl 2025) bzw. 12 Prozent (Umfrageergebnisse seit März 2026) gesunken ist, ist als Volkspartei erledigt. Die SPD wird sich auch nicht mehr erholen, weil dies unter den Rahmenbedingungen von antinationaler EU-Politik, Kriegsunterstützung, Versagen in der Sozialpolitik (erinnert sei nur an das Thema Schaffung von Wohnraum), Konkurrenz der LINKEN und nicht zuletzt undemokratischer innerparteilicher Strukturen nicht möglich ist. Die SPD wird als politisch prägende Kraft nach der nächsten Bundestagswahl Geschichte sein. Alle Noch-Sympathisanten sollten den Blick in die Zukunft richten und sich von der SPD innerlich verabschieden.

Mit freundlichen Grüßen
Mike Koch


4. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller!

Sicherlich hat es in der SPD auch wirklich gute Politiker gegeben, zu Denen Sie auch gehört haben mögen. Heute muss man Solche in dieser Partei leider, wie eine Nadel im Heuhaufen, suchen. Denn noch gibt es sie, wenn ich dabei vielleicht an Rolf Mützenich und auch einige wenige Weitere denke.

Aber ist es nicht leider doch so, dass die SPD spätestens seit 1914 immer ihrer Grundlinie “Im Zweifel bzw. Falle eines Falles immer für das Großkapital und deren Interessen zu stimmen, treu geblieben ist? und hatte man 1919 nicht auch vor der Organisation von Morden nicht zurückgeschreckt?

Wurde unter der SPD in den 1920er Jahren nicht auch (während man die Braunen weiter aufmarschieren ließ, der rote Frontkämpferbund verboten?

Korrigieren Sie mich bitte sehr gerne, wenn ich da falsch liege.

Wenn Dem aber so war und wie es scheint, immer noch ist, dann wundert es mich doch schon sehr, dass die SPD es nach 1945 doch noch einmal geschafft hatte, wieder so groß zu werden. Zweifellos (und das will ich fairer Weise durchaus erwähnen, hatte es die SPD bis zumindest Anfang der 90er Jahre doch geschafft, für Deutschland (auch für die DDR) eine Akzeptable bis gute Politik zu machen. Da schien die SPD aber auch noch oder auch wieder wählbar. Leider fühle ich mich heute, was die SPD betrifft, wieder sehr stark an dunkelste Zeiten erinnert.

Mit freundlichem Gruß! Sven Kruse


5. Leserbrief

Lieber Herr Müller!

Sie stellen als NDS-Herausgeber wie jeden Tag auch heute ihr Buch “Glaube wenig – Hinterfrage alles – Denke selbst” ins Schaufenster der neuen Ausgabe. Ich bin ja quasi Ihr Zeitzeuge, da ich mich noch gut an die Zeit der großen SPD-Figuren Wehner, Brandt, Schmidt erinnern kann und auch an Ihre Arbeit. Als ausgebombtes Kriegskind, das nur knapp dem Jenseits entkommen ist, habe ich sehr bewusst mein erstes Mal das aktive Wahlrecht genutzt. Hinterfragt habe ich damals noch wenig und geglaubt so manches. Aus heutiger Sicht bewerte ich meine erste Stimmabgabe natürlich anders, aber damals war es halt Adenauer, der Boccia-Spieler. Als Schwabe habe ich auch Papa Heuss meine Stimme gegeben. Mein voller Einsatz galt allerdings dem Fußball.

Das änderte sich mit Beginn meines Studiums. Man erkennt auf Ihrem Buch den Vermerk SPIEGEL Bestseller-Autor. Den Spiegel hatte ich dann lange abonniert – er war ja das Sturmgeschütz der Demokratie. Das ist schon lange Vergangenheit, genau wie meine SPD-Mitgliedschaft. Der Spiegel hat schon vor geraumer Zeit begonnen, Eigentore zu schießen und die SPD hat sich der Kriegstreiberei zugewandt, in der Figuren wie Klingbeil (Rheinmetaller/Lobbyist des Totschlags) oder Pistorius (gelernter Kaufmann und Jurist und beliebtester Politiker der Wertewestler in “Unseredemokratie”.

Der letzte große SPD-Mann der Weimarer Republik war Otto Wels, der 1933 die letzte “freie” Rede im Reichstag hielt. Jetzt ist eine neue Zeit angebrochen und mir deucht, es sollten eine Menge Deutscher -auch Passe Port-Deutsche!- Müllers Buch auf das Nachttischchen legen und lernen “Wie man Manipulationen durchschaut”. In unser Land ist eine Menge Migranten geströmt, als unsere Kanzlei-Mutti die Parole ausgab: “Wir schaffen das!” Sie hat schaffen lassen und hat es sich auch angelegen sein lassen, die Minsker Verträge zu sabotieren, indem sie den bösen Putin böse angelogen hat – Hollande und Johnson lassen wir außen vor. Den letzten SPD-Kanzler lassen wir auch außen vor: Cum EX und weg!

Wie will “Unseredemokratie” ein Volk der guten Nachbarn beherbergen, wenn dieses Tag und Nacht in den Medien manipuliert wird, bis schließlich das große Schweigen entsteht, weil gar die “freie Meinung” Autoren zu Sanktionsopfern macht? Die USA -also unsere Geleitschutzmacht- haben ja nun einen Kriegsminister. Pistorius sollte mit dem unwirtlichen Hegseth schnell gleichziehen, wenn er uns bis 2029 kriegstüchtig machen will. Der Krieg ist “unserem” Territorium schon sehr nahegekommen und es ist ja nicht nur ein Krieg. Es sind zwei Kriege, die zu einem verschmelzen. Ob es einen gibt, der schon bald eine Rede, wie Otto Wels halten muss?

Ich habe heute morgen wieder kurz die TV-Meldungen verkostet und es ist wie seit vielen Morgen immer dasselbe: Zum K . . . En!

Die Leute hätten schon (noch!) die Möglichkeit in Medien zu blättern wie die NDS. Da steht es geschrieben – vorne: Denke selbst!

Mit Dank
Dieter Münch


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

in einem Punkt möchte ich Ihnen wohlwollend widersprechen, wenn Sie den Satz zitieren: “Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein.”

Man muss nicht mit allen seinen Nachbarn ein gutes Verhältnis haben. Wenn einer dieser Nachbarn eine dumme A…geige ist, dann muss ich nicht gut Freund mit ihm sein. Ganz anders verhält es sich allerdings, wenn man seinen Müll über den Zaun werfen, der Nachbar sich darüber beschweren und man dann auch noch sagen würde: Halt deinen Mund, sonst hetze ich meinen Hund auf dich.

Auf dieser individuellen Ebene würden die meisten Politiker, “Journalisten”, Juristen und Bürger in Deutschland sagen: Das geht aber gar nicht, dass man seinen Müll über den Zaun wirft und dem Nachbarn dann auch noch Gewalt androht.

Auf der gesellschaftlichen Ebene funktioniert dies offenkundig aber schon. Man muss den russischen Ministerpräsidenten Putin nicht mögen und schon gar nicht lieben. Aber woher kommt dieser Hass auf Putin? Wird diese mediale Hetze gegen Russland vielleicht vom “Wertewesten” gezielt geschürt und wer profitiert davon? Das sind die relevanten Fragen und diese relevanten Fragen werden von den “Journalisten” der Mainstream-Propaganda-Medien in diesem “demokratischen” Land schon lange nicht mehr gestellt, geschweige denn beantwortet. Das Gegenteil ist der Fall. Die Mainstream-Medien und führende SPD-Politiker machen bei dieser Hetze auch noch mit, zeigen dann aber mit dem Finger der Verantwortung auf die AfD.

Ich bin kein Fan von Wladimir Putin. Ich mag aber auch Politikerinnen bzw. Politiker wie Boris Pistorius, Friedrich Merz, Kai Wegner, Markus Söder, Alice Weidel und Chem Özdemir und einige andere nicht. Wenn diese Politikerinnen/Politiker etwas sagen, dann frage ich mich häufig: Ist das Dummheit oder Volksverdummung? Jemandem mit einem niedrigen IQ kann man schlechterdings vorwerfen, wenn er in diesem Sinne “dumm” ist. Wenn man die Bürger ganz bewusst für dumm verkauft, dann kann man das denjenigen, die das tun, dagegen schon vorwerfen.

Und: Auch intelligente und sogar hochintelligente Menschen können extrem dumme Dinge sagen und tun. “Intelligenz” beschreibt lediglich, wie schnell jemand ganz bestimmte mathematische Aufgaben bzw. normierte Probleme lösen und/oder bestimmte Fragen beantworten kann. Man darf Intelligenz, Wissen und formale Bildung nie mit Klugheit verwechseln.

Auch Mörder und Serienmörder können viel wissen, fünf oder noch mehr Sprachen sprechen und sehr intelligente und formal hoch gebildete Menschen sein. Das eine schließt das andere nicht aus. Der breiten Mehrheit wird allerdings in ARD und ZDF aber auch in den privaten Konzernmedien vorgegaukelt, jeder Prof. Dr. wäre auch ein “kluger” Geist und viele Bürgerinnen und Bürger vor allem in Deutschland glauben das (immer noch). Aber auch (promovierte und habilitierte) Akademiker/-innen können mit ihrem Auto zu schnell am Kindergarten vorbeifahren, lügen, das Finanzamt cum ex betrügen und die Allgemeinheit bestehlen, ihre eigenen Kinder und/oder ihren Hund schlagen und ihren Nachbarn ermorden oder etwa nicht? Das positive Renomee eines akademischen Grades erklärt wahrscheinlich, warum der CSU-Politiker und ehemalige Bundesminister Karl-Theodor usw. zu Guttenberg seinerzeit auch noch einen “Dr.-Titel” vor seine vielen Vornamen bzw. seinem adligen Nachnamen stellen wollte.

Politische Klugheit ist dagegen die intellektuelle Fähigkeit, unter Berücksichtigung aller ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Faktoren eine politische Entscheidung zum Wohle der Allgemeinheit zu treffen. Auf der Ebene der Rechtsprechung wäre Klugheit die Fähigkeit und das Wollen, ein Urteil nicht nur “im Namen des Volkes”, sondern auch zum Wohle des Volkes bzw. im Interesse aller Bürgerinnen/Bürger und nicht im Interesse der herrschenden Klasse zu fällen. Daran muss man im real existierenden bundesdeutschen Rechtsstaat nicht erst seit einigen Jahren berechtigte und begründete Zweifel haben. Der Titel “Prof. Dr. Dr.” vor dem Namen des SPD-Politikers Karl Lauterbach (siehe NRW-Landesgruppe der SPD) ist daher lediglich ein Indiz für Intelligenz. Intelligenz ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Klugheit.

Abschließend möchte ich noch ein treffendes Zitat aus dem Spielfilm “Monsieur Verdoux – Der Frauenmörder von Paris” von und mit dem Schauspieler, Komiker, Regisseur, Filmproduzenten usw. “Charlie” Chaplin bringen. Vor Gericht verteidigt sich der Blaubart und Witwenmörder Monsieur Verdoux (Charlie Chaplin) sinngemäß mit den Worten:

Wer einen Menschen ermordet, ist ein Mörder. Wer zehn Menschen ermordet, ist ein Serienmörder. Wer 100 Menschen ermordet, ist ein Kriegsheld.

In den USA wurde der Film bei seinem Erscheinen von der Mainstreampresse verrissen und von einigen Kinos sogar boykottiert. Cancelculture gab es auch schon damals und das in dem wertewestlichen Land von Lady Liberty, in dem die “Meinungsfreiheit” (freedom of speech) angeblich so hoch gehalten wird. Der Spielfilm stammt übrigens aus dem Jahr 1947, das war zwei Jahre nach dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkrieges.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Schmiedel


7. Leserbrief

Liebe NDS, Lieber Albrecht Müller,

Ihre Analyse ist sehr interessant, weil sie die Jahre um Willy Brandt, Egon Bahr und sogar eine damals noch sozialliberale FDP gedanklich zurückholt.

Man sollte allerdings, wie ich meine, den Zuspruch, den die AFD heute politisch erfährt, nicht nur parteipolitisch sehen. Ich sehe den politischen Niedergang Deutschlands heute eng verknüpft mit dem Niedergang der SPD. Am konservativen und rechten Rand waren schon immer die CDU und CSU, also der kleine Anteil der politischen “Eliten” hinter dem Vorhang. Die SPD hatte den gesamten Bogen im Souverän aufgespannt, von leicht konservativ bis leicht progressiv links. Sie war innovativ. Willy Brandts innovative Leistung war auch und vor allen die Öffnung höherer Bildungswege für jeden Bürger. Dies hat über mehrere Jahrzehnte hochqualifizierte Fachkräfte in den Arbeitsmarkt gespült, von denen die später wieder wieder an die Macht gekommenen Eliten unter Helmut Kohl und Angela Merkel nur gezehrt haben, ohne dieses Potential zu pflegen und zukunftsträchtig weiter zu entwickeln. Die SPD war damals die Partei der Angestellten und Arbeitskräfte, die hochqualifiziert den Wohlstand und die Mehrwertschöpfung erleistet und erwirtschaftet hat. Deshalb war dieser Großteil des Souveräns nicht politisch verteten. Wer stringent unter Zeitdruck arbeiten kann, hat kaum Zeit für politische Debatten! Die SPD hat damals den gesamten und sehr großen innovativen Mittelstandsbogen des Souveräns gesellschaftlich abgebildet. Und dieser “Mittelstand” im Souverän sind nicht nur mittelständische Unternehmer. Der viel größere Anteil im Souverän war die von der SPD vertretene “Mittelstands-Angestellten- und Arbeitnehmerschicht”, die allerdings kaum Einfluss auf die politische Entwicklung nahm. Wer arbeitet, macht kaum Politik! Dort hat sich dagegen über die Jahrzehnte ein mehrwertfremdes und leistungsfremdes Potential angesammelt, welches heute zu einer Gaga-Politik verkommen ist.

Die AfD besitzt fachlich kompetentes und praxisorientiertes Politikpersonal – als einzige große Partei in Deutschland. Ich kenne nur zwei Personen, die Volkswirtschaft, Makroökonomie und Finanzwirtschaft studiert und teilweise in mehreren Jahren in parxisnaher Arbeit verfestigt haben: das sind Alice Weidel und Sahra Wagenknecht! Mit Sicherheit gibt es in den anderen Altparteien auch noch qualifiziertes Personal. Aber wo ist das?

Wenn es etwas gibt, was alle Politiker der Altparteien nie gesehen haben, dann, dass der große Teil des Souveräns – das sind die hochqualifizierten Fachkräfte, die die Steuereinnahmen durch tägliche harte Arbeit erwirtschaften – sehr genau erkennen, ob politische Lösungen und Vorschläge der agierenden Politiker etwas taugen oder Resource für den Müllhaufen sind. Denn diese Leute sind durch ihre jahrelange berufliche Praxis und ihre gute und qualitative Ausbildung darauf geschult, ständig die “Spreu vom Weizen” zu trennen, jeden Tag! Hier liegt genau der Match zur AfD !!

Die Altparteien – und besonders die SPD – haben diesen Match zur Qualifikation vollständig verloren und sich “aufgefüllt” mit Gaga-Personen und Themen, die in der Berufswelt des Souveräns überhaupt keine oder nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Die AfD spricht hier aber genau die Sprache der qualifiziert-Berufstätigen. Und das sind nicht elegante Steuervermeider oder Rechtsanwälte in der CDU, CSU oder heutigen FDP, sondern jene, die Wirtschaftsleistung letztendlich erbringen. Wir haben in Deutschland noch sehr viele junge Menschen mit sehr guter fachlicher Ausbildung sowie Menschen mitteren Alters oder Ältere, die hochgradig qualifiziert und praxiserfahren sind, aber das Land wird geführt von grottenschlechten, inkompetenten, woken Schwurbel-Gagas und einigen, die einen “goldenen Schnitt” am Staat machen wollen.

Die SPD muss dieses jugendliche Schwurbel-Personal aus der Partei entfernen, die bei den Grünen und heutigen Woke-Linken begonnen haben und die SPD unterwandert haben. Die Partei muss hochqualifiziertes und praxiserfahrenes Personal aus der Wirtschaft für die wichtigsten Aufgabenbereiche einstellen: Wirtschaft und Finanzen, Innen- und Außenpolitik, sowie sozialen Wohnungsbau, Infrastrukturausbau, Medizin, Gesundheit und Altenpflege. Dies sind Aufgaben des Staates, weil damit kein Profit machbar ist. Der Staat muss lernen, diese Aufgaben ohne PPP in eigener Regie effektiv zu managen und agil auszuführen. Dazu benötigt man keinen “Beamtenstaat”, sondern aus der Marktwirtschaft eingestellte Mitarbeiter, die sich diesen wichtigen Staatsaufgaben widmen und effekiv sowie leistungsgerecht und schnell realisieren können – durch praxisnah trainierte Fachkräfte aus der Wirtschaft. Die SPD muss sich neu aufbauen – nicht durch bunte Werbung. Gute Leistung verkauft sich von selbst an den Souverän. Und wir müssen endlich erkennen: Die neue Konservative in Deutschland ist die AfD! Die SPD muss daher wieder den gesamten Mittelstandsbauch politisch als konstruktives Gegengewicht abbilden. Die AfD hat mit ihrem Personal eine konstruktive Vorlage gegeben. Die SPD muss jetzt aus ihrer Versagerrolle raus und wieder professionell und fachlich kompetent mit vorangehen. Und vergessen Sie nie: Der mehrwertschaffende und hart arbeitende Anteil des Souveräns ist sehr gut ausgebildet und erkennt Gaga-Politik sehr genau !!

Grüße
von unserem Leser R.O.


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