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Titel: Russland zwingen, sich für Frieden zu entscheiden“ – O-Töne zur jüngsten Entwicklung im Ukraine-Krieg
Datum: 30. Juni 2026 um 13:00 Uhr
Rubrik: Außen- und Sicherheitspolitik, Militäreinsätze/Kriege
Verantwortlich: Redaktion
Während Russlands Truppen im Donbass zwar langsam, aber sicher voranschreiten, greift Kiew zunehmend Öl- und Gasanlagen sowie andere Industriebetriebe tief im Landesinneren der Russischen Föderation an. Kiews Verbündete in der G7 wollen die Ukraine bereits auf dem Siegesweg sehen. Indessen verweist Wladimir Putin auf eine Verbindung zwischen der Entwicklung in der Ukraine und den aktuellen Tendenzen im politischen Geschehen der Bundesrepublik. Eine neue Ausgabe der O-Töne. Zusammenfassung von Valeri Schiller.
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Russlands Präsident Wladimir Putin am 23. Juni 2026
„Während sich die Lage für das Kiewer Regime rapide verschlechtert – der Gegner verliert ein Gebiet nach dem anderen, während unsere Truppen eine Ortschaft nach der anderen einnehmen –, hat es die Taktik gewählt, zivile Einrichtungen und Infrastruktur anzugreifen, in dem Versuch, die Ressourcenversorgung zu stören und die Tourismussaison zu beeinträchtigen.“
(Quelle: @kremlinpool_RIA)
Kronen Zeitung am 18. Juni 2026
„Russlands Benzin-Krise spitzt sich zu. In immer mehr Regionen des Landes wird Treibstoff knapp. Autofahrer stehen stundenlang an Tankstellen. Teilweise bleibt der Tank leer. Auslöser sind massive Drohnenangriffe auf zentrale Teile der russischen Ölindustrie. Besonders Raffinerien im Landesinneren wurden gezielt getroffen.“
(Quelle: Kronen Zeitung)
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 24. Juni 2026
„Unsere Operation – einschließlich derjenigen, die die Krim betrifft – ist sorgfältig kalkuliert, und ihr Verlauf beweist eindeutig: Wenn die Ukraine genau das erhält, was wir mit unseren G7-Partnern besprochen haben – und dies hängt von der Entscheidung der Partner ab –, werden wir umgehend die Voraussetzungen schaffen, die Russland dazu zwingen, sich für den Frieden zu entscheiden. (…)
Wir dringen immer tiefer in die russische Militärlogistik vor. Zudem haben wir Treffer auf Gasanlagen in der Region Orenburg bestätigt – mehr als 1.200 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Auch auf Ölanlagen im gesamten russischen Staatsgebiet wurden zahlreiche Angriffe verübt. Des Weiteren wurden Kommunikationszentralen der russischen Armee getroffen – Einrichtungen, die für sie von strategischer Bedeutung sind und sowohl bei Angriffen auf die Ukraine als auch bei russischen Drohungen gegen die Welt zum Einsatz kommen.“
(Quelle: @ZelenskyyUa, ab Minute 2:39 und ab Minute 4:37)
NATO-Generalsekretär Mark Rutte am 23. Juni 2026
„Die Ukraine ist auf dem Schlachtfeld erfolgreich. Sie tötet oder verwundet monatlich etwa 30.000 bis 35.000 Russen. Das sind natürlich enorme Zahlen, die massive Auswirkungen auf Russland haben. Der russischen Wirtschaft geht es derzeit schlecht. Die Ukraine greift erfolgreich die russische Energieinfrastruktur an, insbesondere die Ölraffinerien im Landesinneren.“
(Quelle: @Special Report/Fox News, ab Minute 0:21)
AfD-Co-Vorsitzender Tino Chrupalla am 23. Juni 2026
„Das deutsche Volk will keinen Krieg und schon gar nicht gegen Russland. Wir fordern deshalb Friedrich Merz auf, Führungsstärke zu zeigen, die diesen Namen auch endlich verdient. Er sollte morgen unlängst einen Kurswechsel einleiten und den Impuls des Europäischen Ratspräsidenten António Costa aufnehmen, und zwar, die diplomatischen Kanäle endlich zu öffnen.“
(Quelle: @Tino_Chrupalla, ab Minute 3:16
Russlands Präsident Wladimir Putin am 22. Juni 2026
„Die Kräfte, die keine Konfrontation wünschen – jene, die öffentlich ihren Willen bekunden, Beziehungen zu unserem Land aufzubauen –, gewinnen an Dynamik. Man betrachte nur die Lage in Deutschland: Die politischen Kräfte, die sich für eine Aggression gegen Russland aussprechen – also jene, die auf eine Eskalation der Spannungen und eine Zuspitzung der Lage hin zu einem bewaffneten Konflikt drängen –, erleben einen dramatischen Einbruch ihrer Zustimmungswerte. Der Abwärtstrend ist katastrophal. Alle Kräfte, die diesen Kurs verfolgen, müssen hinnehmen, dass ihre Beliebtheitswerte immer weiter sinken. Im Gegensatz dazu verzeichnen jene, die normale Beziehungen zu uns anstreben und diesen endlosen Wettlauf – der darauf abzielt, Russland eine strategische Niederlage beizubringen – ein Ende setzen wollen, einen Aufschwung.“
(Quelle: Diplomatrutube, ab Minute 0:13)
Ein herzliches Dankeschön – O-Töne macht Sommerpause
Liebe Leser und Zuschauer,
nach vielen Monaten intensiver Arbeit, zahlreicher Recherchen und Video-Beiträge ist es nun Zeit für eine kurze Sommerpause.
In den Monaten Juli und August werde ich etwas kürzertreten, um neue Kraft zu sammeln, Gedanken zu ordnen und mit frischem Blick auf die Entwicklungen unserer Zeit zurückzukehren.
Gerade in einer Zeit, in der vieles laut, hektisch und oft widersprüchlich erscheint, schätze ich die Gemeinschaft, die sich rund um diese Beiträge gebildet hat. Ihr Interesse, Ihre Unterstützung, Ihre kritischen Anmerkungen und Ihre Aufmerksamkeit sind keineswegs selbstverständlich. Dafür möchte ich Ihnen von Herzen danken.
Die vergangenen Monate haben erneut gezeigt, wie wichtig unabhängiger Journalismus, kritisches Denken und der offene Austausch von Argumenten sind. Dass sich so viele Menschen die Zeit nehmen, genauer hinzuschauen, Fragen zu stellen und auch unbequeme Themen nicht auszusparen, macht Mut und gibt Hoffnung.
Der Sommer ist eine gute Gelegenheit, für eine Weile Abstand vom täglichen Nachrichtenstrom zu gewinnen, durchzuatmen und den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine erholsame Zeit, viele schöne Momente und vor allem Gesundheit.
Im September bin ich wieder zurück – mit neuen Beiträgen, neuen Gesprächen und neuen Impulsen für unsere gemeinsame Auseinandersetzung mit Politik, Gesellschaft und Zeitgeschehen.
Bis dahin danke ich Ihnen für Ihre Treue, Ihr Vertrauen und die vielen Rückmeldungen, die diese Arbeit erst lebendig machen.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen nach der Sommerpause.
Herzliche Grüße
Valeri Schiller
Titelbild: Screenshots MIRROR NOW, phoenix, Hook Global/Reuters, WELT, APT, ZDF
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