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Titel: Leserbriefe zu „Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?“

Datum: 7. August 2026 um 15:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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Marcus Klöckner hinterfragt und kommentiert in diesem Artikel die Reaktionen von Medien und Politik anlässlich einer am Flughafen Leipzig entdeckten Drohne mit Zünder. Richtig sei, dass der Flughafen Leipzig als Umschlagplatz für Rüstungsgüter in die Ukraine gelte. Der Flughafen sei zwar kein Militärflughafen, aber er lässt sich unter kritische Infrastruktur einordnen. Gefragt wird u.a., warum überhaupt bei einem Krieg militärische Güter über zivile Flughäfen transportiert werden. Die Situation zwischen NATO und Russland sei „extrem angespannt“. Seit langem bestehe der Eindruck: „Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert“. In einer solchen Situation sei journalistische Verantwortung gefragt. Es könne und dürfe „nicht darum gehen, als erstes Medium auf einen möglichen Täter zu zeigen, sondern darum, mit Distanz und kritischem Verstand zu berichten“. „Reflexhaft auf den Lieblingstäter zu zeigen“, sei kein Journalismus, sondern Politik. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu zahlreiche und interessante Leserbriefe bekommen. Dafür bedanken wir uns. Hier folgt nun eine Auswahl. Für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.


1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner!

Danke für Ihren Kommentar! Wer aber noch selbständig denken kann, kommt auch selbständig zur Erkenntnis. Wenn es die Russen gewesen wären, hätte der Zünder funktioniert wie im 2. WK die T34 usw. im russischen Winter.

Davon mal abgesehen: Die mediale Blase funktioniert spätestens seit 2020. Wer seit damals den „seriösen“ Nachrichtenvermittlern Vertrauen schenkt, der ist unbelehrbar und rettungslos verloren. Jeder Versuch, diesem Umstand entgegenzutreten, scheitert. Das ist eine Erfahrung meinerseits. Machen Sie trotzdem weiter! Die eigene Position darzustellen, ist die Aktivität, mit der man den geistigen Verfall der anderen Seite aufdecken kann. Und natürlich auch wichtig für die Nachkommen, die einmal Fragen stellen werden.

Reinhard Winkler


2. Leserbrief

Guten Tag,

das hängt doch vermutlich mit der deutschen Beteiligung am Widerstand der tapfer kämpfenden und Unseredemokratie und Freiheit verteidigende Ukraine, die wie jeder wissen sollte eine der perfektesten Demokratien der Welt und weder faschistisch, noch korrupt, oder gar autoritär ist, zusammen.

Aber: die Ukraine verübt doch in ihrem tapferen Abwehrkampf, den wir anstandshalber auch finanzieren müssen, gegen den Aggressor, der bekanntlich auch uns bald überfallen wollen will, selbst tief in dessen Hinterland Terror-Anschläge.

Bester Gruß
H. Wohler


3. Leserbrief

Hallo,

wäre journalistische Verantwortung gefragt, würde es um Aufklärung und Information wesentlich besser stehen. Das ist aber nachweislich nicht der Fall in der Medienlandschaft.

Wie wir wissen, gehört Stigmatisierung und Feindbild Aufbau zum Tagesgeschäft des Mainstream.

Das Celler Loch und der jetzige Vorfall in Leipzig hätten ja tatsächlich einen Bezug zueinander.

Hauptverantwortlich war damals Ernst Albrecht, Ministerpräsident von Niedersachsen.

Jetzt Ist durchaus vorstellbar, dass die EU mit Ursula von der Leyen dahintersteckt…die Tochter von Ernst Albrecht. Man kennt das ja : Der Apfel fällt nicht weit von Stamm.

Grüße
T. Rath


4. Leserbrief

Guten Tag,

einfach gelassen bleiben, oder wieder einmal, dieselben üblich verdächtigen Kriegstreiber riechen Lunte.

Gemeint sind die bekannten, man möchte fast ausfällig werden, hetzerischen Politiker, nebst ihrer Gefolgschaft und den sogenannten Qualitätsmedien.

Das mit den Drohnen hatten wir doch schon und für blöd muss man Russland halten, um solche stümperhaften Aktionen durchzuführen. Die Verantwortlichkeit, der Hauptmedien für die kritische, realistische und objektive Beurteilung, ist wie gewohnt ein Totalausfall. Eine Empfehlung wäre da, anstatt abenteuerliche Vermutungen aufzustellen, erst nach zu denken und breitgefächerte Informationen einzuholen. Gemeinsam mit der kriegstreibenden Politik oder im Auftrag von wem auch immer rum zu poltern, ist dilettantisch und verantwortungslos. Mehr ist von dieser Gilde einfach nicht zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe


5. Leserbrief

Hallo Herr Klöckner,

genau in diese Richtung gingen meine Gedanken bei der neuen Drohnenmeldung. So habe ich amüsiert Ihren Artikel gelesen. Dieser pawlowsche Reflex der Mainstream-Journalisten gegen Russland wirkt in seiner Primitivität zunehmend kindisch! Aber das Geraune vom bösen Russen wird begierig aufgegriffen und lässt sich kaum noch trennen von eventuell wahren Gefahren aus Russland. Das ist anscheinend von den “Zündlern” auch so gewollt.

Bei der Frage “Cui bono?” erschien mir in Analogie zu den russophoben Reflexen als Erstes ein Bild von Wladimir Selenskij vor Augen, wie er, abgeschirmt von den Sicherheitsdiensten, die Sprengstoff-Drohne neben einem ukrainischen Flugzeug platziert. Danach lassen sie ihn in den Medien über den einzigen Aggressor Putin schwadronieren.

Zum Lachen ist mir schon lange nicht mehr angesichts der journalistischen Unsensibilität/Uninteressiertheit. False-Flag-Aktionen können ja nur einen russischen Ursprung haben. Das “wissen” wir ja schon aus dem “Kalten Krieg”.

Mit besten Grüßen für ein “Weiter-so”,
mfg. S. Klar


6. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

so wie sich Ihr Artikel liest, möchten Sie vor allem Zweifel an der Herkunft der Drohne sähen. An der Drohne war hocheffizienter Militärsprengstoffen PETN und Semtex angebracht. Die Vermutung, dass Russland dahinter steckt ist mehr als naheliegend (der Propagandist Alexander Sosnowski hat sogar den Angriff schon für Russland reklamiert!). Sie und die NDS verschließen massiv die Augen gegenüber den hybriden Angriffen Russlands auf den Westen, insbesondere auf Deutschland. Obwohl das sogar schon russische Politiker offen zugegeben haben. Oder haben Sie etwa Zweifel daran, dass Russland sich in den deutschen Wahlkampf über Fake News einmischt, wo erstaunlicherweise nur die AfD und das BSW von ausgenommen sind?

Ich glaube, dass niemand einen Krieg gegen Russland herbeisehnt, wie Sie es schreiben. Sie nutzen aber dieses Narrativ massiv, um Stimmung gegen die Aufrüstung zu machen. Dabei ist eigentlich mittlerweile klar, dass ein Land verteidigungsfähig sein muss. Und wo ist die Distanz der NDS wenn es um die mögliche Beteiligung der USA an der Sprengung von Nord Stream geht? Wo bleibt da Ihre kritische Distanz? Denn belegen können Sie hier auch nichts.

Freundliche Grüße
Martin Boremann


7. Leserbrief

Markus Klöckner hat kommentiert – recht so!

Er hat Messerwetzerei erkannt und den eigentlich trockenen Sachverhalt in die richtige sprachliche Kategorie verpackt. Gemeint ist nämlich nichts anderes als VORBEREITUNGEN treffen auf eine Auseinandersetzung. Zwei Messerwetzer hat er auch genannt. Den einen lassen wir hier fast außen vor: Messerwetzer Kiesewetter! Dieser Mensch (Unmensch dürfen ja nur Leute wie Netanyahu oder einige Ukrainer sagen – ungestraft) ist ein nie ruhender Automatismus der Kriegstreiberei auf zwei Beinen.

Den anderen Wetzer sollten man schon genauer ins Auge fassen, denn immerhin ist er der Innenminister von “Unseredemokratie”. Wie kommt der auf diesen Posten? Er war mal Minister für Verkehr und digitale Infrastruktur und ich erlaube mir hier dies: Er war ein Versager. Zur Erinnerung: PKW-Maut – er hatte noch das kleine Glück, dass sein Nachfolger noch be”scheuer”ter war. ABGASskandal mit Kniefall vor der Autoindustrie. Wie es mit der Infrastruktur ausschaut? Der Rechnungshof hat damals massiv die Stirn. gerunzelt. Man höre ihn nur parlieren und man muss kein Meister der Hermeneutik sein um sich diese Frage zu stellen: Wie kommt dieser Mensch dorthin, wo man dann zwangsläufig enden muss zu unser aller Nachteil? Es ist das Peter-Prinzip! Er hat die Stufe der Inkompetenz erreicht.

Im TV zaubert er: Hybrides Anschlagsszenario – neue Gefahrenqualitääät – u.v.a.m.! Ja es stimmt schon: Es wird gezündelt! Den Leipziger Flughafen mit ukrainischen Transportmaschinen belegen, das ist ZÜNDELEI! Der Beweise sind es viele, dass Russland mit Recht annehmen muss, “Unseredemokratie” sei bereits im Krieg mit dem “ewigen Feind”, wie kürzlich ein anderer Minister in die Welt gegeifert hat. Leipzig ist für die Oreschnik ein Nahziel.

NDS-Leser wissen zur Genüge, dass die “Falschen Flaggen” durch das Regime der Banderisten gewohnheitsmäßig eingesetzt werden – seit Jahren. Klöckner hat es unterlassen, das hier zu schreiben, aber wir Leser dürfen es vermuten: Die Ukraine war das! Frage: Mit Wissen unseres bedauernswerten Dobrindt, der seinen Urlaub abbrechen musste?

Dieter Münch wünscht dem Autor Klöckner Durchhaltevermögen. Danke


8. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

danke einmal mehr für Ihren Kommentar!

“Cui bono!” frage ich mich schon lange, wenn es um die Ukraine geht! Doch nicht etwa um Westeuropa vor den “russischen Horden” zu schützen, die nicht nur uns, sondern auch Westeuropa von den NAZIs befreit hatten – unter großen eigenen Menschenopfern? Sondern eher an Politiker der USA, die erst den Konflikt zwischen  der Ukraine und Russland anheizen um solange “großzügig” Waffen in das Kriegsgebiet zur Verteidigung der “westlichen Werte” zu liefern, wie SIE das für opportun halten? Werte, die sie  überall sonst auf der Welt seit Jahrzehnten bekämpfen? Und sich dann zurückziehen wie bereits zuletzt in Afghanistan, nachdem sie wie fast jeden anderen,von Ihnen angezettelten Krieg seit “World War II” verloren haben? Jetzt erweitern sie das Ganze noch um die glänzende Idee, die Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen aus US-Produktion vom gehorsamen deutschen Vasallenstaat bezahlen zu lassen! “American First!!” gilt nur, wenn ein neuer Konflikt angeheizt werden soll, den dann andere bezahlen müssen – zu Gunsten von “American First”! Und deutsche Politiker glauben wieder einmal, Deutschlands Freiheit werde weit jenseits seiner Grenzen verteidigt.

Die Kriege wollen sich einfach nicht daran halten – sie finden immer näher zu unseren Grenzen statt! Der Hindukusch war noch weit entfernt – die Ukraine ist quasi “um die Ecke”! Nur schade, das die Waffenarsenale der USA gegen den Iran verballert worden sind, und jetzt nicht mehr genug Patriots zur “Verteidigung” der Ukraine geliefert werden können…

Mit freundlichen Grüßen
Günter Steinke


9. Leserbrief

Lieber Herr Klöckner,

Zum Drohnenvorfall in Leipzig stellen sich viele Fragen:

Gab es zum Nordstream Vorfall genauso viel Aufsehen wie jetzt für Leipzig? Wurden da auch NATO-Konsultationen gefordert? Nordstream, da gab es ja im Unterschied einen mega Schaden.

Haben Politik, Medien und Experten schon mal von false flag Operationen gehört? Als Startpunkt sind Russland und Ukraine gleichberechtigte Tatverdächtige aus unterschiedlichen Motiven. Bei Ukraine, Deutschland/NATO immer tiefer in Kriegs-Sumpf zu ziehen.

Der fehlende Zünder: Vorsatz? Damit kein Schaden entsteht aber als deutliche Warnung?

Wie kommt die Drohne dahin? Eindringling Flughafengelände? Flughafenmitarbeiter? Aus dem Ukraine Flugzeug?

Im Augenblick kommt der Fingerzeig Richtung Russland sehr viel mehr von Medien als Politik? Kann nachher niemand sagen, die Politik hat behauptet …

Zur Aussage, wer könnte es sonst gewesen sein? Die Ursache dieser Aussage hat sogar starke psychologische Gründe. Menschen, die eine felsenfeste Überzeugung haben, sind vollständig blind und taub für Argumente und Beweise, die nicht ihrer Überzeugung entsprechen.

Nochmal Kriegstüchtigkeit, aber anders. Eine sehr wichtige Vorbedingung für Kriegstüchtigkeit ist eine sehr starke Wirtschaft zu haben, ist bei Deutschland nicht gegeben.

Wenn grosse Transportmaschinen der Ukraine eine Zielscheibe für Russland darstellen, kann man sich vorstellen, was für ein Format die Zielscheibe Ramstein darstellt. In Erweiterung, Deutschland als Drehscheibe für NATO Aufmarsch ….

Ob Nordstream, Leipzig etc: Bemerkenswert ist, dass die Täter oder Auftraggeber grosse Feiglinge sind, die sich zu ihren Taten nicht bekennen wollen.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


10. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Klöckner,

aus sichern Quellen weiß ich, dass Putin eine Videobotschaft vorbereitet, in der er die Verantwortung für diesen Vorfall und andere übernimmt. Der deutsche Geheimdienst zählt insgesamt 1.362.388.997 Vorfälle, die Putin in seiner Botschaft erwähnen wird. Dazu zählen unter anderem:

  • Überkochendes Wasser
  • Leere Batterien
  • Zahnpastareste an Mundwinkeln
  • Kein Klopapier, wenn es gebraucht wird
  • Wolken über Berlin
  • Sonne über Berlin
  • Kein Wind in der Nähe von Windparks
  • Zu viel Wind in der Nähe von Windparks
  • Wind von Rechts
  • Kein Gegenwind von Links
  • Stillstand
  • Sprit zu teuer
  • Sprit zu billig
  • Sprit
  • Bienensterben
  • Unkraut im Vorgarten
  • Nachdenkende Bürger

In allen 1.362.388.997 Vorfällen konnte Herr Kiesewetter persönlich Schlimmeres verhindern. Es sei Ihm gedankt für seinen rastlosen Einsatz, damit wir die Angst vor den Barbaren aus dem Osten nicht verlieren.

Spöttische Grüße
Eugen Baitinger


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