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Titel: Leserbriefe zu „Ceuta – an Pedro Sanchez wird ein Exempel statuiert“

Datum: 8. August 2026 um 13:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
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In diesem Beitrag kommentiert Jens Berger die Reaktionen von Medien und Politik anlässlich der rund 60.000 meist jungen Marokkaner, die am letzten Juli-Freitag die spanische Enklave Ceuta überrannt hätten. Nicht Marokko, das diesen Ansturm mindestens billigend in Kauf genommen, wenn nicht gar aktiv provoziert habe, sondern Spanien habe plötzlich im Fokus der Kritik gestanden. Das sei kein Zufall, denn Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez habe sich zum neuen „Lieblingsfeind“ der USA und Israels gemacht. Wenn nun betrachtet werde, wie sich die EU und die EU-Staaten in dieser Frage positionieren, werde klar, wo sie wirklich stehen würden, wenn es um den Konflikt eines EU-Staates mit den USA gehe – auf Seiten der USA. Abschließend wird geschlussfolgert: „Die ganzen Sonntagsreden über europäische Solidarität können damit wohl endgültig entsorgt werden.“ Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die interessanten Zuschriften dazu. Die hier nun folgende Leserbrief-Auswahl hat Christian Reimann für Sie zusammengestellt.


1. Leserbrief

Danke Herr Berger,

Sie sind einer der ganz wenigen Journalisten, die erst recherchieren, dann logisch denken und dann schreiben, statt Wahn-und Wunschvorstellungen auf’s Blatt zu schmieren, um ja nicht den Common Sense irgend eines Redaktionteams oder gar “Unserer Demokratie” zu stören.

mit freundl. Grüssen: Kählig Bruno


2. Leserbrief

Sehr geschätzter Jens Berger,

danke für diese wichtige Aufklärungsarbeit!

Im “Wertewesten” werden heute insbesondere geopolitisch Abtrünige wie ungezogene Kinder (in gestrigen Zeiten) bestraft/bedroht – egal ob Regierungen, Einzelpersonen, etc.! Und jeder, der was auf sich hält macht mit und will mal draufschlagen!

Bei Licht betrachtet treten hier politisch und gesellschaftlich Dinge zu Tage, die nicht neu sind und die ich nur als Albtraum bezeichnen kann.

Aber was soll`s – der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Und bis dahin wird von den Meinungsmachern “heile Welt” vorgegeben/gespielt und (fast) alle machen mit – überzeugt davon das Richtige zu tun! Auch in meinem persönlichen engsten Umfeld!

Politische Mündigkeit einer Gesellschaft sieht in meinen Augen anders aus!

Herzliche Grüße
Andreas Rommel


3. Leserbrief

Lieber Jens Berger,

vielen Dank für die Einordnung eines für klar denkende Menschen eigentlich Offensichtlichen. Umso unentschuldbarer, dass auch Spitzenpolitiker des BSW, namentlich Fabio De Masi, über jedes Stöckchen springen, das ihnen hingehalten wird. Statt erst einmal nachzudenken, posaunte er via Facebook: “Es braucht ein klares Siqnal der europäischen Politik, dass die jungen Männer, die sich da -mutmaßlich aufgrund eines spanischen Gerichtsurteils auch durch das Wasser – auf den Weg machen, keinen Zugang zum europäischen Festland erhalten”.

Ihre berechtigte Kritik an AfD und europäischen Regierungen trifft deshalb nicht weniger de Masi und das BSW. Leider hat de Masi damit nur bewiesen, wie viel er noch zu lernen hat, bevor aus ihm ein ernstzunehmender Staatsmann werden kann. Auch einen solchen Vertreter Deutschlands auf internationaler Bühne können wir uns nicht wünschen.

Vielleicht dürfen wir hoffen, dass er häufiger die Nachdenkseiten liest und den Namen der Seite sich zum Programm macht?

Mit besten Grüßen
D. A.-J.


4. Leserbrief

Liebe NDS-Redaktion,

Man wundert sich, dass unsere allwissenden Geheimdienste von solchen Ereignissen immer nichts wissen. Null, nichts, gar nichts. Wie 2015. Aber 2029 kommt die Invasion von der Wega oder vom Mars. Hundert Pro.

Spanien brauchte die Unterstützung einer mittlerweile überflüssigen, dysfunktionalen EU gar nicht, hat das Problem in kürzester Zeit elegant selbst gelöst.

Viele Grüße
Michael Wrazidlo


5. Leserbrief

Hallo,

Interessante Einschätzung sowie Informationen von Herrn Berger, die einen anderen Blickwinkel auf das Geschehene eröffnen und durchaus eine Logik offenbaren, denen sich solche Schurkenstaaten wie USA, Israel oder auch die immer größer werdenden Anteile der faschistischen EU locker bedienen.

Beispiele dafür gibt es ja tatsächlich reichliche und klar ist auch, das die oben erwähnten Staaten Menschen als Ware oder Druckmittel benutzen oder auch wie Vieh zur Schlachtbank führen.

Skrupellos und absolut bösartig berechnend.

Da muss ich wieder an die wichtigen Worte von Egon Bahr denken :

“In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte.

Es geht immer um Interessen von Staaten.“

Und in leicht abgewandelter Form hinzufügen :

Merken sie sich das, egal was ihnen die Massenmedien erzählen …

Grüße
T. Rath


6. Leserbrief

Lieber Herr Berger!

Auch ich hatte das Gefühl, dass bei dem Ceutaproblem der spanische Regierungschef für etwas gezielt verantwortlich gemacht wird, was er selbst nicht verschuldet hat. Das Motiv der EU-Kritik an ihm liegt sicher auch daran, dass er sich in einem gewissen Maße antiimperialistisch verhält und nicht die Militärpolitik untertstützt, die vor allem von den EU-Mitgliedstaaten Großbritannien und Deutschland betrieben wird. Kanzler Merz sollte sich lieber dafür einsetzen, dass die Militäraktionen der USA bei uns zumindest eingeschränkt oder besser noch ganz abgestellt werden. Der Kanzler sollte sich einmal bei ihm oder dem früheren ungarischen Regierungschef Orban als Kriegsverhinderer ein Beispiel nehmen. Allerdings ist für meinem Empfinden nach die Kritik an Herrn Sanchez durch die EU und unsere Medien schon etwas zurückhaltend, weil sie ja nicht direkt mit seinem kriegskritischen Verhalten in Verbindung gebracht werden soll. Da wurde oder wird gegen solche Politiker wie Erdogen, Orban, Trump oder eben Putin viel mehr gepoltert. Trump führte ja während seiner ersten Amtszeit Friedenspolitik durch, die bei uns natürlich nicht gut ankam. Neben Russland suchte er auch die Verständigung mit Nordkorea. Verglichen mit der damaligen Herabwürdigung der Person Trump wird da der derzeitige spanische Regierungschef viel wenige hart angegangen. Aber das ist auch das gefährliche an der Sache, denn man will mit dem Problem Ceuta die Person Pedro Sanchez schädigen, die eben nicht so imperialistisch eingestellt ist wie die deutsche oder britische Regierung.

Mit freundlichem Gruß
Harald Pfleger


7. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

als ich Ihre Überschrift “Ceuta – an Pedro Sanchez wird ein Exempel statuiert” las, da musste ich sofort an das Drama von 2015 denken, weil damals keiner in der Lage war oder es niemand wollte, Frau Merkel und die Deutschen zu bremsen. Und auch im Vorfeld des Migrationsstromes von 2015 war die deutsche Regierung selbst ein Auslöser dessen, so wie es jetzt die sozialistische Regierung Sanchez auch teilweise selbst verursacht hat. Es scheint so, als seien es den Polit-Bonzen in vielen Westeuropäischen Hauptstädten immer noch zu wenig Messermorde, Autojagden auf Ungläubige, Köpfungen, Terror, Massenvergewaltigungen und Attentate da sie immer noch das Grauen in unseren Gesellschaften wie die Deppen beobachten und kommentieren. Aber auch die Bildung der Bürgers- und Migrationskinder scheint den Schönlingen in den Regierungsämtern noch nicht tief genug gesunken sein. Es ist an der Zeit, die in jeder Beziehung unfähige und zutiefst ideologisierte westeuropäische EU auf ein Minimum zurechtzustutzen oder gar abzuschaffen.

Auf die europäische Solidarität war, ist und wird niemals Verlass sein, und bei Sanchez würde es zudem auch dem völlig Falschen helfen. Und wenn Sie, Herr Berger auf die Kriege der USA und Israels verweisen, dann hat das etwas seltsam Komisches an sich. Europa, nein, Westeuropa und Teile der EU geilen sich an dem Krieg gegen Russland auf und tun alles damit immer mehr Ukrainer und Russen täglich gottsjämmerlich an der Font und im Hinterland sterben. Wir haben keinen, gar keinen Grund uns über andere zu erheben.

Sorgen wir lieber für Friedenverhandlungen von Ukraine und Russland sowie sichere Grenzen aller europäischen Nationalstaaten, von mir aus auch mit einer entsprechend ausgerüsteten Frontex. Dann ist allen Europäern geholfen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Sonntag


8. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Berger,

Solidarität oder sollte man sagen Gehorsam gibt es 3 x in Europa:

Gold: zu Israel, Silber zur Ukraine und Bronze zu den USA.

Die Ursachen von der Flüchtlingskrise bleiben tief unterbelichtet, dabei könnte ja herauskommen dass die Aussenpolitik kein Unschuldsengel ist.

Da gibt es dann noch die Behauptung, die Flüchtlinge seien alles nur Glückssucher und Wirtschaftsflüchtlinge, deren gibt es viele aus EU Nest, die lieber im Schatten bleiben. Sebstian Kurz, Joschka Fischer, Karl-Theodor zu Guttenberg, diese sind zumindest Glückssucher.

Aufgepasst mit der Flüchtlingsproblematik, nach Meinung von Medien, Politik und so manchem Experten, kommen in 3 Jahren die Russen.

Da wirds bestimmt Millionen Flüchtlinge geben, wo die dann wohl alle hinwollen? Wenn diese Ziel-Länder wie ihre Vorbilder dicht machen wie Deutschland und EU und die Flüchtlinge mit Sofortwirkung abschieben in die russische Besatzungszone, dann wird Gleiches mit Gleichem an Deutlichkeit gewinnen.

Wen interessiert heutzutage noch, was rechtlich ist? Wir erleben die Rechtlichkeitswende. Das Recht des Stärkeren? Der Stärkste ist doch die USA, obwohl da gibt erste Zweifler.

Zum Wort Anreize, ein Wort mit Tiefgang. Ramstein und Umgebung übt auch einen starken Anreiz aus. Es sind nicht das Freizeitbad Azur oder der Pfälzerwald. Es übt Anziehungskraft aus auf Dinge, die von oben kommen, Achtung, nicht alles was von oben kommt ist gut, 5 cm Hagelkörner zum Beispiel.

Die Flüchtlingspolitik der EU lässt sich umschreiben mit: Flüchten in EU-Raum soll aussichtslos gemacht werden. Nächster Schritt? Flüchten aus dem EU-Raum ebenfalls für EU-Bürger ?

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens


9. Leserbrief

Moin Herr Berger, moin liebe NDS,

ich finde, dass Herr Berger es sich bei diesem Artikel zu einfach macht, da er viele Aspekte gar nicht unter die Lupe nimmt. Ich will es ihm nicht vorwerfen, dass er im ersten Satz gleich behauptet, dass die “Asylanten” (woher sie auch immer genau kamen) schon wieder gegangen sind. Diese Meldungen wurden tatsächlich sehr schnell verbreitet und ich vermute, dass Herr Berger genau zeitlich hier seinen Artikel geschrieben hat. Dennoch sind ca. 1/5 also 10.000 bis 15.000 Menschen geblieben. Genau so vergisst er, dass Pedro Sanchez mit einem Federstrich zwischen 500.000 und 1 Mio. irregulärer Migranten zu Spaniern und damit zu EU-Bürgern gemacht hat. Außerdem war die spanische Grenzen von Grenzsoldaten völlig befreit und ich habe spanische Bekannte, die davon reden, dass Pedro Sanchez vom marokkanischen König erpresst wurde. Auch das würde passen. Weiterhin ist die Beziehung zwischen Meloni und Trump zumindest offiziell alles andere als gut und das Meloni einen sozialistischen Staatschef innnerhalb der EU verbal angreift muss definitiv mit den USA oder Israel nichts zu tun haben. Auch wenn Schengen auszusetzen nach EU-Recht und wahrscheinlich auch nach italienischem Recht illegal ist, bedeutet das nicht, dass man das nicht tun kann.

Es stimmt natürlich, dass Ceuta nicht zum Schengenraum gehört und dass das Mittelmeer dazwischen liegt und an seiner schmalsten Stelle in der Straße von Gibraltar (14 km) für Nichtschwimmer schwimmend nicht zu durchqueren ist, aber ein Ministerpräsident, der schon einmal irreguläre Migranten zu spanischen Bürgern gemacht hat, wird möglicherweise auch ein zweites Mal vor diesem Modell nicht zurückschrecken.

Zum Schluss: Ja, Spanien war eine Kollonialmacht die sich vor allem auf Süd- und Mittelamerika und auf die Phillipinen erstreckte und ein wenig auch auf Afrika. Ceuta wurde allerdings 1415 von den Portugiesen im Rahmen der Reconquista erobert und fiel 1580 durch Erbfolge an die spanische Krone. Wollen Sie noch weiter in der Geschichte zurückgehen wegen Kolonialismus? Einfach bei Wikipedia gucken, wem Ceuta schon alles mal gehörte.

MfG,
Axel Köhlmoos


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