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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Leserbriefe zu „Der Fall Fauci bringt die Corona-Debatte zurück“
Datum: 11. August 2026 um 10:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
In diesem Beitrag kommentiert Tobias Riegel die aktuellen Vorgänge um den US-Immunologen Anthony Fauci. Die hätten in den USA die Debatte um die destruktive Corona-Politik neu entfacht. Einerseits sei es „sehr zu begrüßen, dass Fauci sich endlich rechtfertigen muss für seine teils unwissenschaftliche, widersprüchliche und darum destruktive Rolle während der Corona-Politik“. Andererseits gebe es in der aktuellen Debatte in den USA auch Elemente, die unseriös wirken würden. Aber: „Auch in Deutschland wäre eine neue Debatte zu den Verwerfungen dieser Zeit und dazu, wer dafür die Verantwortung trägt und wie eine Wiederholung verhindert werden kann, sehr wünschenswert.“ Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die interessanten E-Mails, die wir dazu bekommen haben. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel,
Wenn die Hintergründe der Corona Krise nicht ausgeleuchtet werden, hat das Folgen: die Unmöglichkeit, etwas daraus zu lernen.
Je schwerwiegender eine Krise ist, um so tiefer werden Umstände, Ursachen und die Hintergründe politischer Entscheidungen im dunkeln gehalten. Die Verantwortlichen begehen ‘Fahrerflucht’ Nordstream, Krieg in der Ukraine, Corona, Gaza/Israel.
Inwiefern die Entscheidungen und das Verhalten von Fauci das Resultat sind von auswendigem Druck ist unbekannt.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
2. Leserbrief
Hallo Herr Riegel,
ich finde, diese Debatten verdecken eine viel wichtigere Frage, die auch deutlich macht, dass die Ursprungs-Frage durchaus sehr relevant ist.
Wenn nämlich ein Land illegal Forschungen betreibt, die letztlich in vielen anderen Ländern Menschenleben kosten und Mrd. Kosten verursachen, frage ich mich schon die ganze Zeit, warum eigentlich niemand gegen die USA Reparationsforderungen stellt. Ich bin kein Völkerrechtler und kenne die Paragraphen nicht, aber letztlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass das völkerrechtlich keine Konsequenzen haben kann. Heisst es nicht von der EU-Befürworten immer wieder, wir brauchen die EU, damit wir in der Welt Mitsprache haben können?
Na dann los, soll sie die USA anprangern und Mrd. zurückfordern.
LG
Jürgen Abbart
3. Leserbrief
Hallo Nachdenkseiten-Team!
Im Artikel “Der Fall Fauci bringt die Corona-Debatte zurück” wird die Frage gestellt: Wie ist diese Veröffentlichung von privaten Tagebuch-Einträgen zu bewerten?
Meines Wissens wurde besagtes Tagebuch auf einem Regierungsrechner geführt und sollte wohl Grundlage für ein Buch werden. A. Fauci hat sich dieses Tagebuch dann per email an seinen privaten Rechner geschickt und nur durch diese Transaktion konnte der Inhalt öffentlich werden, weil man wohl die Postausgänge des Regierungsrechners geprüft hat.
Würde ich ein Tagebuch führen, täte ich das zu Hause und handschriftlich – auf keinen Fall digital. Ein Regierungsechner gehört nun mal der Regierung. Mitsamt der darauf gespeicherten Daten. Herr Fauci hätte sich besser mit Frau von der Leyen ausgetauscht wie man Daten richtig löscht.
Die besten Wünsche und Grüße
S. Laux
4. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel,
wenn Herr Fauci Tagebuch-Einträge in einem Rechnersystem seines Arbeitgebers speichert, dann ist der Inhalt nicht geschützt und er brauch sich auf nichts berufen. In meinen über 45 jährigen Arbeitsleben war der Computer mein Arbeitsmittel. Mir wäre nie eingefallen, private Dinge im Firmennetzwerk zu speichern. Dumm gelaufen für Fauci, und die Texte lassen uns heute über seine grenzenlose Arroganz, Überheblichkeit und wahnhaften Selbsteinschätzungen amüsieren. Und der Lügenbaron Münchhausen würde sich heute schämen, wenn er die Lügentraktate des Fauci kennen würde. Fauci ist Hauptverantwortlicher für die Entwicklung von speziellen Viren zu biologischen Kriegsführung, auch Gain Off Function (GoF) genannt. Hinter dem Rücken der US-Präsidenten hat die Entwicklung der verbotenen Technologien nach China transferiert und bezahlen lassen. Er ist für mich ein Kriegsverbrecher und die Bürger wurden von dem linken Biden gelinkt indem er ihm die Absolution für alle Verbrechen gab.
In diesen Jahren haben die Einen maßlos und ungerechtfertigt Milliarden über Milliarden profitiert während die Andersdenkenden , so auch ich selbst, von Gewalt, Ausgrenzung, Knast, Prügelorgien der Polizei, Beschimpfungen und Entmenschlichung durch die Knechte der Staatsgewalt betroffen waren. Es fällt mir schwer, diesen Untertanen (im Stile Diederich Heßlings) zu verzeihen. Aber auf Deutschland bezogen werde ich niemals Merkel, Spahn, Drosten, Lauterbach, Wiehler & Co. für ihre bewussten Verbrechen vergeben. Sie haben vom ersten Tage an gewusst, dass sie selbst die größten Lügner und Betrüger der Nachkriegsgeschichte sind mit katastrophalen Folgen für die Bürger. Die Dokumente von Fauci, geleakten RKI Dokumente u.v.a.m. beweisen es. Und zum Schluss und ganz nebenbei, Deutschland hat selbst ein Labor in Wuhan, mit der direkten Verbindung zu Drosten und der Uniklinik Essen, wo an der gleichen Sache geforscht wurde. Herr Prof. Wiesendanger hat dies seit Jahren angeprangert aber die deutschen Behörden (Regierung, Justiz) verschließen Augen und Ohren.
Mit freundlichen Grüßen
Manfred Sonntag
5. Leserbrief
Hallo!
Natürlich waren viele (die meisten) Maßnahmen gegen die “Corona-Pandemie” weit überzogen und das unabhängig von der Herkunft des Virus’. Aber gerade im Falle Faucis ist die Herkunftsfrage von SarsCov2 eine enorm wichtige. Denn wenn die Geschichte, die ich über Quellen gelesen habe, die Aya Velazquez weiterverlinkte, stimmt, dann wurde das Virus unter der Verantwortlichkeit von Dr. Faucis Behörde NIAID in den Rocky Mountains Labs in den USA entwickelt, über Fauci finanziert, und entkam bei dem Versuch, es in Wuhan an die Zielspezies, eine nur dort in Gefangenschaft lebende Fledermausart, zu übertragen, in die “Freiheit”. Und nicht der Frischmarkt war die “Quelle” sondern eine Mitarbeiterin des US-Projektes, die in dem Viertel lebte, und zu der Zeit im Labor in Wuhan arbeitete.
Die Herleitung über das 2021 bekannt gewordene ursprüngliche Projekt “Defuse”, das von der dem Pentagon unterstehenden Behörde DARPA abgelehnt wurde, ergibt sehr viel Sinn. Denn auf Defuse basierte das schließlich umgesetzte Projekt “Preempt”, das im wesentlichen identisch war, aber ein sich selbst über die Luft verbreitendes Virus zum Inhalt hatte. Das halte ich für die wahrscheinlichste Erklärung, wie dieses perfekt auf den menschlichen Organismus angepaßte Virus praktisch aus dem Nichts plötzlich auf der Bildfläche erscheinen konnte, und bis heute keinerlei Vorgeschichte in der Natur (Zwischenschritte, natürliche Genese, Mutationsketten etc.) gefunden werden konnte.
Irgendwie muß sich ja auch die “vorsorgliche Begnadigung” Faucis durch Präsident Biden (oder dessen Unterschriftenautomaten) in seinen letzten Amtstagen erklären lassen, galt Fauci doch bis dahin (also auch unter Trumps erster Amtszeit) noch als der “Held der Pandemie” in den USA. Und bis dahin gab es ja nicht mal eine Ermittlung, geschweige denn eine Anklage gegen Fauci. Und normalerweise kann man ja auch erst nach einer rechtskräftigen Verurteilung begnadigt werden. Also warum die Eile? Auch daß sich Fauci bei der im Artikel behandelten Befragung rund 100mal (!!) auf sein Aussageverweigerungsrecht berief, um nicht antworten zu müssen, spricht Bände – und gegen Fauci. Zumal es angesichts der Begnadigung fraglich ist, ob ihm dieses Recht überhaupt zusteht, da ihm selbst ja wegen der “Begnadigung” keine rechtlichen Konsequenzen mehr drohen.
Da ist also trotz der unbestreitbaren Instrumentalisierung des Falles eine Menge Rauch und wohl auch ein bischen Feuer da….
Grüße, Ole.
6. Leserbrief
Eine Corona-Aufarbeitung wird es nie geben. Oder in hundert Jahren – da werden vielleicht tapfere Helden rückwirkend das Corona-Unrecht verhindern, so wie sie heute tapfer rückwirkend Hitler verhinderten – anstatt, dass sie die Augen auf-machten für Corona …
Wie bitter war es, dass Spahn jetzt über so ein Leihmutter-Ding stolperte – und 90% der Artikel nicht mal ERWÄHNTEN, dass er der Corona-Minister war…
Ich hab noch seinen Spruch im Ohr: „Wir werden einander viel verzeihen müssen!“ Da stecken gleich 2 Frechheiten drin: 1) was müsste er denn UNS verzeihen, etwa dass wir nicht noch williger in die Coronadiktatur gefolgt sind? 2) und wie kann er denn EINFORDERN, dass wir ihm verzeihen? geht’s noch?
Nein, eine Aufarbeitung wird es nie geben – und dieses Land wird wie eine Familie sein, die mit gesenkten Köpfen am Frühstückstisch sitzt, alle versuchen krampfhaft, fröhlich zu sein – aber es ist eine hohle Fröhlichkeit, die Messer und Gabeln klim-pern hohl auf den Tellern, denn über dem Frühstückstisch schwebt eine ungesagte Wahrheit: der Vati hat die Samantha drei Jahre lang missbraucht, die Mutti traute sich nicht, etwas dagegen zu sagen, obwohl sie es wusste und ahnte, die andern Kinder auch nicht, nur ein Kind versuchte die Samantha nachts manchmal leise zu trösten … So schwebt es über dem Tisch – bleibt ungesagt, aber geht nicht weg, schwebt wie eine Wolke … auch, wenn alle versuchen zu lächeln, als sei alles normal …
Moses konnte sein Volk nicht mit ins Gelobte Land nehmen – erst mussten alle aussterben, die in der Wüste gesündigt hatten … Vielleicht wird auch unser Land erst wieder heil, nachdem alle ausgestorben sind, die die Taten taten und erlitten … (aber dann wird die Welt ohnehin eine ganz andere sein) …
Martin aus S
7. Leserbrief
Liebes Team,
im wesentlichen stimme ich zu, aber die englische Bezeichnung der Notizen Faucis als “private diaries” ins Deutsche unkritisch als “private Tagebücher” zu übersetzen) ist nicht sinnvoll. Es handelte sich ja bekanntlich nicht um irgendwelche Seidenpapierbüchlein, die man unter seinem Kopfkissen hervorgezogen hätte, nicht einmal um Papiere aus seiner Schreibtischschublade, sondern um auf Dienstgeräten gespeicherte Dateien, um Notizen, die sich auch überhaupt nicht um etwas Privates (wie man das auch definieren mag) drehten, sondern die vielmehr im eigentlichen Sinn Dienstprotokolle darstellten: Protokolle dessen, was – nach seiner eigenen Meinung – sein eigenes dienstliches Handeln war (samt der ständigen und weitgehenden Überschreitung seiner Zuständigkeiten und Berechtigungen), und zwar dienstliches Handeln, für das er ja selbst meint, sich selbst Bestnoten geben zu dürfen. Ja, diese Protokolle waren (übereinstimmend mit englischem Sprachgebrauch) “private” insofern, als sie nicht “public” waren, also nicht öffentlich und offenbar (noch) nicht zur Veröffentlichung vorgesehen – obwohl sie sich sehr den Eindruck einer Materialsammlung für eine Autobiografie machen. In ihrem Charakter jedoch waren diese Notizen nicht privat, sondern im Gegenteil dienstlich-fachlich – ähnlich wie zum Beispiel die RKI-Protokolle, die ebenfalls nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren und die wir dennoch nicht als privat bezeichnen. Nur das Dienstlich-Fachliche macht diese Protokolle für die Anhörung im Senat überhaupt relevant. Fauci handelt darin ab, was es für neue Daten, was es für neue Veröffentlichungen gibt, wer in welcher Besprechung welche Einschätzung äußert, welche seiner Empfehlungen die Politik befolgt usw., und er ordnet ein und bewertet. Lediglich in einer Hinsicht waren die Notizen tatsächlich von privatem Charakter, und zwar in den Abschnitten, in denen er sich in Selbstbeweihräucherungen von sagenhaftester Peinlichkeit und in Selbstbeglückwünschungen zu seinem endlich erlangten Berühmtheitsstatus geradezu überschlägt. Die Aufmerksamkeit, die er als Star genießen durfte, das Anhimmeln durch die Speichellecker, die Einladungen zu Parties mit Promis, all das, was eigentlich unter dem Niveau einer Person hätte sein sollen, die sich als Wissenschaftler versteht, das hat ihm in einem Maß geschmeichelt, dass es einen anwidert, es zu lesen. Diese Abschnitte hätte man vielleicht als – allzu! – privat unveröffentlicht lassen können. Aber diese Abschnitte sind ja streng genommen nicht nur für ihn peinlich, sondern für unsere ganze Kultur, über die man da viel lernen kann.
Sean Nowak
8. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Riegel, sehr geehrte Redaktion,
bevor ich zu meiner Kritik komme, möchte ich noch feststellen, dass es zweifellos einigen Aufklärungsbedarf an der Corona-Zeit gibt. Was ich kritisieren möchte ist, dass von fanatischen Impfgegnern zweifellos auch unzählige Lügen verbreitet worden sind, die von den Alternativen Medien aber bis heute nicht thematisiert werden. (Mit fanatischen Impfgegnern meine ich nicht die Menschen, die sich der Impfung der eigenen Person widersetzen, aus welchen Gründen auch immer. Mit fanatischen Impfgegnern meine ich Menschen, die mit falschen Behauptungen (Todesspritze etc.) andere Menschen von der Impfung abhalten wollen.)
Ich möchte im Folgenden einige Widersprüche, die mir in den Corona-Erzählungen aufgefallen sind, schildern, über die jeder in Ruhe und ohne Fanatismus nachdenken möge.
Eine immer wiederkehrende Behauptung aus Querdenkerkreisen ist, dass das Virus harmlos gewesen wäre. Diese Behauptung unterstützt wiederum die weitere Behauptung, dass die Maßnahmen überflüssig gewesen sind. Aber war das Virus wirklich harmlos?
Gleich zu Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 hat das Corona-Virus in Italien (Bergamo) sehr viele Todesopfer gefordert und hat sich alles andere als harmlos gezeigt. Weil dieses Ereignis nicht zu der Behauptung gepasst hat, das Virus sei harmlos, wurde von einigen Querdenkern einfach behauptet, die Bilder und Nachrichten aus Bergamo wären Fake-News. Offensichtlich waren diese Querdenker besser informiert als der russische Geheimdienst, denn in Russland wurde keine Sekunde an der Gefährlichkeit des Virus gezweifelt. Russland hat sogar eine Hilfsaktion für Bergamo gestartet, worüber auch Thomas Röper im Anti-Spiegel ausführlich berichtet hat. D.h. russische Experten waren vor Ort! Und Thomas Röper ist sicherlich niemand, der im Verdacht steht, westliche Regierungspropaganda zu verbreiten.
Es gibt auch ein Foto, das Putin in einem Ganzkörperschutzanzug zeigt, als er Corona-Patienten in einem Krankenhaus besucht hat: fromrussiawithlove.rtde.world/kurzclips/video/99865-putin-besucht-corona-patienten-krankenhaus/
Aus einem Beitrag von Leo Ensel für die Nachdenkseiten erfährt man, dass Michail Gorbatschow die beiden letzten Jahre seines Lebens im Krankenhaus der Präsidentialadministration verbringen musste und aufgrund der damaligen Coronalage fast keinen Besuch mehr empfangen konnte.
“Für ein zeitgemäßes „Neues Denken 2.0“ – oder: Fragen an Michail Gorbatschow und an uns alle (1/3)”
Ein gefährliches Virus erfordert nunmal unpopuläre Maßnahmen. Daher ist es überhaupt nicht verwunderlich, dass in Russland ganz ähnliche Maßnahmen wie bei uns in Deutschland ergriffen worden sind.
Sie schreiben, die Labor-These ändert das vernichtende Urteil über die Maßnahmen-Politik nicht.
Die Labor-These stellt für mich besonders eines in Frage: Hat Wolfgang Wodarg, der zweifellos zu den Experten der Querdenkerszene gehörte und auch von den Nachdenkseiten als Experte gehandelt worden ist, wirklich Ahnung von Viren?
Die Labor-These wäre sicherlich längst vom Tisch, wenn die weltweit führenden Viren-Experten es nicht für möglich hielten, dass im Labor Viren so verändert werden können, dass sie eine Gefahr für die Menschheit darstellen. Wolfgang Wodarg behauptet aber, dass das Virus nicht aus dem Labor stammen könne, das wäre biologisch unmöglich. Er behauptet sogar, dass es generell unmöglich wäre, ein Virus im Labor herzustellen, dass sich von Mensch zu Mensch verbreiten kann. Entweder ist Wolfgang Wodarg klüger als die weltweit führenden Viren-Experten oder hat jetzt selbst mit seinen Aussagen bewiesen, alles andere als ein ernst zu nehmender Experte zu sein.
Ab Minute 29:40 sagt Wodarg:
“… aber dass jetzt in Wuhan sowas passiert ist und dass sich das dann über die ganze Welt von sich ausbreitet, ohne dass einer da mit einer Spraydose das den Leuten in die Nase spritzt oder ohne dass da einer mit der Spritze denen das zuführt, das ist unmöglich, biologisch unmöglich.”
Kommen wir zu einem weiteren Corona-Experten der Querdenker. Sucharit Bhakdi behauptet, dass es gar keine Pandemien geben kann. Nach Bhakdi gibt es zwar gefährliche Erreger, aber die gefährlichen Erreger würden sich nicht schnell verbreiten können. Um sich schnell verbreiten zu können, müssten die Erreger über die Luft gehen, und diese Erreger können laut Bhakdi gar nicht lebensgefährlich sein. Gefährlichkeit und hohe Ansteckungsgefahr schließen sich laut Bhakdi aus.
Prof. Dr. Sucharit Bhakdi: «Leider ist mein Fach das ideale Machtinstrument» (ab Minute 32:00)
Die vielen weltweit an Covid 19 gestorbenen Menschen werden von Bhakdi ganz einfach weggeleugnet und von der Spanischen Grippe oder anderen Pandemien scheint er auch noch nie etwas gehört zu haben. Und wenn es laut Bhakdi gar keine Pandemien geben kann, stellt er sich indirekt auch gegen die Labor-These und damit auch gegen die weltweit führenden Viren-Experten.
Ich möchte noch erwähnen, dass all die fanatischen Impfgegner, die behaupten, es würde überhaupt keine krankmachenden Viren geben, ebenfalls im Widerspruch zur Labor-These stehen und damit auch zu den weltweit führenden Viren-Experten.
Zum Schluss noch einige Worte zu dem viel gescholtenen Christian Drosten.
Da die Labor-These zunächst verworfen worden ist, ist man von einer Zoonose ausgegangen, also der direkten Abstammung des Virus von wilden Tieren. Ich rechne es Christian Drosten hoch an, dass er des öfteren auf die massiven Eingriffe des Menschen in die Natur hingewiesen und auch unseren hohen Fleischkonsum in Frage gestellt hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand aus der Querdenkerszene im Zusammenhang mit Corona Partei für die Tiere und die Natur ergriffen hätte.
Mit der Labor-These würde die Schuld nur bei relativ wenigen Menschen in den USA und China zu suchen sein. Wir selbst könnten bedenkenlos weitermachen mit der Massentierhaltung und der Ausbeutung der Natur. Nun sind wir aber zunächst von einer Zoonose ausgegangen und haben trotzdem weitergemacht mit der Massentierhaltung und der Ausbeutung der Natur. Das ist aus meiner Sicht traurig und tragisch und gehört für mich auch zu einer Aufarbeitung von Corona dazu.
Wenn Pythagoras recht hat mit seiner Theorie “Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück”, dann könnte das nächste Virus noch tödlicher sein.
Letztendlich ist es Ausbeutung von Natur und Tieren, die wieder auf den Menschen zurückfällt, in Form von Pandemien oder dem Klimawandel. Dass das einige Menschen nicht wahrhaben wollen ist verständlich, denn wer will schon gern lieb gewonnene Gewohnheiten ändern oder auf sein Schnitzel verzichten. Zuletzt hat das natürlich auch mit dem Kapitalismus zu tun, denn es gibt eine riesige Fleischindustrie und die Energiekonzerne, die ihr Geld mit fossilen Energien verdienen, sind die mächtigsten der Welt.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Böhm
9. Leserbrief
Hallo Herr Riegel,
danke für Ihren ausgewogenen Artikel über Fauci und Corona-Aufarbeitung.
Eine kritische Anmerkung hätte ich allerdings. Sie schreiben:
„Eine neue Debatte zur Corona-Politik, die diesen Namen auch verdient, würde man sich auch in Deutschland wünschen. Das wäre übrigens (neben vielen anderen wichtigen Punkten) mal ein tatsächlich wirkungsvolles Element im vielbeschworenen „Kampf gegen Rechts“: Im Artikel “Wahlmotiv: Corona” hatte ich beschrieben, wie die Verweigerung einer Aufarbeitung von Lockdowns, Schulschließungen, maskierten Kindern, einsam verstorbenen Alten, Hetzkampagnen gegen Andersdenkende und so weiter und so fort einen „Booster für die AfD“ darstellt.“
„Kampf gegen Rechts“ erscheint auch hier klar als Kampf gegen die AfD.
Was ist „Rechts“ in Deutschland? Klar: die AfD.
Das sollte endlich hinterfragt werden:
Wenn man nun unter a) feststellt, welche und wieviele Elemente bei der AfD als rechts zu bezeichnen sind und welche Elemente dagegen vollkommen legitim sind (und z.B. mit Forderungen des BSW übereinstimmen)
und wenn man unter b) die rechten Elemente anderer Parteien auf die Waagschale legt:
Kann man dann wirklich immer noch so scharf trennen zwischen der „rechten AfD“ und den „demokratischen Altparteien“?
Nein, ich finde nicht. Und man sollte damit aufhören, der AfD immerzu so nebenher die rechte Keule überzuziehen und so (beabsichtigt oder unabsichtlich) von den antidemokratischen Schweinereien der anderen Parteien abzulenken.
Die AfD ist ein Ärgernis, weil sie genau dafür von den andern missbraucht wird. Die „Guten“ jagen sie wie einen Popanz, wie eine teuflische Strohpuppe durchs Dorf, um sie dann feierlich auf dem Marktplatz zu verbrennen. (Oder sie organisieren eine deutschlandweite Riesendemo gegen „Rechts“.) Anschließend können sie mit gefühlt gutem Gewissen im Parlament für Kriegskredite und Sozialabbau stimmen.
Die Wut vieler Bürger über die schlechte Politik der Altparteien kann man bestens umlenken auf diese eine Partei. Wenn es sie nicht schon gäbe, hätte sie der Geheimdienst längst selber gegründet.
— Wer weiß … !?!
Mit freundlichem Gruß
Bernhard Meyer
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