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NachDenkSeiten – Die kritische Website
Titel: Teil 2 der Leserbriefe zu „Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen: Steckt das „Celler Loch“ dahinter?“
Datum: 12. August 2026 um 15:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
Marcus Klöckner hat in diesem Artikel die Reaktionen von Medien und Politik anlässlich einer am Flughafen Leipzig entdeckten Drohne mit Zünder hinterfragt und kommentiert. Richtig sei, dass der Flughafen Leipzig als Umschlagplatz für Rüstungsgüter in die Ukraine gelte. Der Flughafen sei zwar kein Militärflughafen, aber er lässt sich unter kritische Infrastruktur einordnen. Gefragt wird u.a., warum überhaupt bei einem Krieg militärische Güter über zivile Flughäfen transportiert werden. Die Situation zwischen NATO und Russland sei „extrem angespannt“. Seit langem bestehe der Eindruck: „Es genügt ein Funke und die Lage eskaliert“. In einer solchen Situation sei journalistische Verantwortung gefragt. Es könne und dürfe „nicht darum gehen, als erstes Medium auf einen möglichen Täter zu zeigen, sondern darum, mit Distanz und kritischem Verstand zu berichten“. „Reflexhaft auf den Lieblingstäter zu zeigen“, sei kein Journalismus, sondern Politik. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir haben dazu noch weitere interessante Leserbriefe bekommen. Auch dafür bedanken wir uns sehr. Hier folgt nun eine Auswahl. Für Sie zusammengestellt von Christian Reimann.
1. Leserbrief
Warum fragt niemand: wie kann es möglich sein, dass eine mit Munition beladene Transportmaschine auf einem zivilen Flughafen unbewacht !!! herumsteht?
Wenn eine Privatperson Jagdmunition im Küchenschrank aufbewahrt ist das “grob fahrlässig”.
Oder haben auch bei diesem so erschreckendem Detail (“Leipzig ist knapp einer Katastrophe entgangen”) die Medien “halluziniert”?
Erste leise Dementis machen das wahrscheinlich
Cornelia Frey
2. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner, sehr geehrtes Nachdenkseitenteam,
Ein gefundenes Fressen für die Kriegstreiber, es war absolut schmerzhaft sich das „heute journal“ am 5. 8. 2026 mit Marietta Slomka anzusehen. Ein gutes Beispiel meine ich, um die Propaganda der „Lügenpresse“ zu entlarven. Sowohl der Innenminister von Sachsen, Armin Schuster als auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt redeten zwar darüber, dass es unbedingt ein „hybrider“, also von mehreren Quellen ausgehender und „professioneller“ Versuch eines Anschlages gewesen sein müsse. Weder Schuster, noch Dobrindt ließen sich zwar dazu verführen, so sehr Slomka das auch versuchte Russland direkt zu beschuldigen. Allerdings ließen sie in ihrem Gefasel aber keinen Zweifel daran, dass es eine große feindliche Macht gewesen sein müsse, die den Anschlag auszuführen versucht hatte und obwohl nicht spezifisch benannt könne das nur der böse Russe gewesen sein. Nur Slomka konnte der Versuchung nicht widerstehen, Russland beim Namen zu nennen. Sie tat also, was sich die beiden Politiker nicht trauten und nahm ihnen damit die Verantwortung ab. Ein gutes Beispiel dafür meine ich, wie willig sich die Mainstream Medien in den Dienst der offiziellen Regierungs- und Wirtschaftspropaganda stellen. Besonders verwerflich finde ich wenn das die von der Allgemeinheit finanzierten sogenannten Öffentlich rechtlichen Medien tun.
Komisch fand ich es auch, dass niemand nach der Herkunft der Drohne fragte. Eine so kleine, wie diese es offenbar war dürfte kaum in der Lange sein, was immer sie trug, das halbe kilo oder dergleichen Semtex über die Distanz von Russland über Polen bis nach Leipzig zu schaffen. Es muss sich also um eine in der relativen Nähe des Flughafens gestartete handeln. Ein Schelm der da nicht Böses denkt und meint der sogenannte Anschlag könnte sogar von jemandem ausgegangen sein, der nur die öffentliche Meinung beeinflussen wollte, wie das schon bei der Sprengung der Northstream Pipeline zuerst der Fall war.
Jedenfalls finde ich es gut, wenn Leute wie Herr Klöckner die offensichtlichen Propagandaversuche von Politik und Medien in Frage stellen. Herr Klöckner und Nachdenkseien, bleibt dabei.
Alois Albrecht
3. Leserbrief
Könnten wir vielleicht noch klären, was genau passiert ist, bevor es an die Frage geht, ob es Russland war. Verstehe ich das richtig, dass die NATO Bomben nach Leipzig transportiert, um sie dort in Flugzeuge zu verladen. Davon so viele, dass man die extragroßen russischen Transportflugzeuge braucht. Laut Plan sollen diese Ladungen dann wohl in die Ukraine geflogen werden und dort von anderen NATO-Partnern in der Ostukraine auf russischen Soldaten abgeworfen werden, die sich illegal Teile der Ostukraine kontrollieren, wo zuvor illegal ukrainische Extremisten und Paramilitärs die Dörfer bombardiert haben. Wenn der Plan aufgeht, sind dann alle russischen Soldaten in dem Gebiet tot, es kommen auch keine mehr nach (woher auch) und in der Ukraine kann es dann so “friedlich” weitergehen wie zuvor.
Die Aktionäre aller beteiligten Bombenhersteller und Hersteller von Kriegsdrohnen, nicht wenige davon in Deutschland, werden sich mit irgendwelchen ukrainischen Extremisten auf Balkonen mit Sektgläsern fotografieren lassen, weil sie sich freuen, dass ihre Bomben den Frieden gebracht haben und nun nicht mehr gebraucht werden. Zumindest nicht mehr in Europa, aber es gibt ja genug andere Länder die scheinbar befriedet werden müssen und nicht zuletzt scheint dem US-Militär bei was auch immer es gerade im Iran verloren hat der Nachschub ausgegangen zu sein, da gibt es bestimmt Folgeaufträge. Aber zurück zum Flughafen Leipzig. Der Vorfall besteht nun nicht darin, dass sich eine Flugzeugladung voller Bomben am Flughafen befindet, die ausreichend ist, ganze Stadtviertel dem Erdboden gleichzumachen. Der Vorfall besteht stattdessen nur darin, dass ein Kriegsgerät, das augenscheinlich ins und nicht unter das Transportflugzeug sollte, am Boden “gefunden” wurde? Muss das Personal, das diese Flugzeuge belädt und fliegt, eigentlich auch durch den Scanner, die Schuhe ausziehen und alle Wasserflaschen abgeben, die ja sonst laut TSA versteckte Bomben beinhalten könnten?
P.S. Hier ein völlig anderes Video einer Explosion eines Gefahrguttransportes auf einer deutschen Autobahn, was nichts mit dem Vorfall zu tun hat und der Transporter der Bundeswehr (515 363) steht auch nur zufällig dahinter (hoffe ich wirklich): youtube.com/watch?v=7cmwRDa-ako
Mit freundlichen Grüßen
P.S.
4. Leserbrief
Hallo Nachdenkseitenteam,
wie froh bin ich über die meisten heute auf NDS erschienenen Leserbriefe zu dem Thema Drohnen Leipziger Flughafen. Untenstehend finden Sie meine E-Mail vom Mittwoch an Herrn Kiesewetter.
Auf Facebook lese ich oft die Kommentare der Nutzer zu Beiträgen. Z.B.”Die Zeit” ergoß sich mit einem Artikel zu dem Thema, der natürlich impliziert, es wird eine russische Attacke gewesen sein. Total erschreckend finde ich , wie viele Menschen vollkommen überzeugt kommentieren, “der Russe war’s” und “wir” alles so tun müssen, wie es gemacht wird ( Aufrüstung, Abschreckung, Stationierung, Wehrdienst, Ukraine “helfen”, endlich mal Mut zur Tat zeigen, reingehen in den Konflikt usw.).
Danke für Ihre Arbeit
Mit freundlichen Grüßen
D.Dörschmann
Guten Tag Herr Kiesewetter,
legen Sie Beweise offen, ehe sie öffentlichkeitswirksam vermuten, die Drohne am Leipziger Flughafen wäre eine russische Attacke.
Basierend auf Ihren Vermutungen ein Feindbild zu konstruieren, finde ich unerhört, gefährlich, politischer Verantwortung nicht angemessen.
Machen Sie sich stark für Verhandlungen und Friedensgespräche, anstatt mit Ihren offensichtlich haltlosen Vermutungen die Friedensfindung immer mehr zu verbauen.
Überdenken Sie Ihre öffentlichen Äußerungen über Russland!
Russland ist nicht mein Feind, noch nie gewesen und wird es nie sein !
Doris Dörschmann
5. Leserbrief
Moin,
“„Hybrid“, das klingt immer gut. Was weiß die Oma, die gerade nochmal in die Nachrichten schaut, schon, was darunter zu verstehen ist?” Neue Schlagworte braucht das Land, damit auch die alte Kriegsgeneration, die womöglich noch unter uns weilt, so tief verwirrt wird, auf daß sie die dadurch entstehende Verständnislücke und die Reaktionen unserer Politiker/Medien darauf als Fürsorge fehlinterpretierten. “Hybrid” kann alles & nichts bedeuten, doch so viel mindestens: “Wir wööördän von määähr als aaainer Saaaite aaangegriffän!”…ohne daß wir es merkten, natürlich. Mit derart diffusen Anschuldigungen ohne konkrete Hände & Füße kann man wunderbar eine Dauerbedrohung inszenieren. Was förmlich aus den Zeilen hinaus gluckert, das ist der Geist eines Angriffes unter falscher Flagge wie einst vor dem 2. Weltkrieg beim polnischen Sender Gleiwitz — doch auch hier wird “den Russen” eine grenzenlose Dummheit unterstellt, die sie einfach nicht haben. Sie sind weder sabbernde, kriegsgeile Barbaren, noch dumm genug, um den westlichen Provokationen sprichwörtlich Munition zu liefern. Ich weiß nicht, wie es anderen Menschen in diesem Land und auf diesem Planeten ergeht, aber ich bin der ständigen Fingerzeige auf Rußland als mutmaßlicher Täter überdrüssig. Können wir nicht endlich Jens Spahn in den Bau stecken? Und Friedrich Merz ob seiner grundgesetzwidrigen Kriegsbeteiligungen gleich mit? So nebenbei schaffen wir dann auch noch die Weisungsbefugnis der Justizminister an die Staatsanwälte ab. Anstatt zu krakeelen und Anderen Mißverhalten vorzuwerfen, sollten wir erstmal vor der eigenen Haustüre kehren. Was mir auch gehörig auf den Zeiger geht, das sind die ständigen Solidaritätsbekundungen mit ukrainischen Bürgern. Auch in meiner Stadt engagieren sich Menschen ehrenamtlich — was prinzipiell positiv zu bewerten ist –, um zumindest ein bißchen das Kriegsleid vor allem ukrainischer Kinder zu lindern. Kommt man solchen Leuten aber mit dem Argument, der Ukraine doch den Stecker mit Waffen & Geld zu ziehen, woraufhin der Krieg nach spätestens 2 Wochen vorbei sein würde, wird man wie ein Fremdkörper gemieden oder angefeindet. Dieses krankhafte Bedürfnis, sein schlechtes Gewissen reinzuwaschen, wußten schon Ägypter, Römer und die katholische Kirche für sich zu nutzen. Kriegsbefürwortung auf der einen Seite und Leidminderung durch jenen selbst verursachten Krieg auf der anderen Seite sind für mich hochpathogene Erscheinungen. Noch ein Wort zu Drohnen an Flughäfen: Was dem geneigten Leser nicht mitgeteilt wird, ist, daß ein führender Drohnenhersteller die Sperrzonen in ihrer Software aufgehoben hat, damit ihre Drohnen schon rein technisch gar nicht in die Nähe von Flughäfen fliegen konnten. Die Begründung ist etwas fadenscheinig: jeder Drohnennutzer soll eigenverantwortlich mit dem Fluggerät umgehen und sich vorher informieren, wo er fliegen darf und wo nicht. Es liegt auf der Hand, daß nicht jeder Mensch, der eine solche Drohne fliegt, den geistigen Horizont hat, sich von solchen “kritischen” Gebieten fernzuhalten — oder sogar dachten: “Mit meinem Fluggerät ist doch ein Flughafen wie gemacht dafür!” Voilà — es häuften sich die Drohnenvorfälle an Flughäfen nebst Stillegung, und man hatte einen wunderschönen Vorwand, Rußland zu bezichtigen. Auch hier: Cui bono? Warum tut ein Drohnenhersteller inmitten von Kriegsgeheul so etwas? Ich glaube nicht an Zufälle: das wurde bewußt so provoziert, weil sie wußten, daß es immer wieder Menschen geben wird, die sich nicht um solche wichtigen “Details” schert. “Jeder, der sich mit dem Krieg in der Ukraine auseinandersetzt, weiß: Viele Interessen fließen dort ein.” Welche wären das genau? Ich sehe nur zwei: Geld und Unterwerfung unter US-Interessen. “In einer solchen Situation ist journalistische Verantwortung gefragt.” Jetzt wäre mir doch fast der Kaffee entglitten. Wenn selbst ernannte Qualitätsjournalisten ihren Job so machten, wie es angedacht ist, dann hätten wir schon seit Jahren eine Corona-Untersuchungskommission, viele, viele Politiker in Untersuchungshaft sowie schon längst eingestellte oder eingeschränkte “Unterstützung” für die Ukraine. Nennen wir das Kind beim Namen: die Menschen werden gezielt verblödet, und diese perfide Strategie funktioniert auch noch. Da stellt man sich ernsthaft die Frage, ob diese Menschheit noch zu retten ist. Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
Leserbrief 6
Moin,
auf das Celler Loch weist m. E. nur die kriminelle Energie hin. Ich vermute dagegen, daß Peter Urbach ein neues Geschäftsfeld – Drohnen – neben Bombenlieferungen aufgemacht hat. Die Todesmeldungen waren nur Tarnung.
Oder waren es die V-Männer Thomas Richter alias Corelli, Ulrich Schmücker, Klaus Steinmetz, Volker Weingraber, die sich als agent provocateur hervorgetan haben?
MfG
Helmut Specht
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