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Titel: Leserbriefe zu „Strack-Zimmermann: „Russen aus dem Land werfen“ – Nein, Kriegstreiber raus!“
Datum: 12. September 2026 um 10:00 Uhr
Rubrik: Leserbriefe
Verantwortlich: Redaktion
Marcus Klöckner kommentiert hier die Aussage der FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann in einem Interview mit der Welt, „Russen aus dem Land zu werfen“. Hinterfragt wird u.a., wie es sein könne, dass Äußerungen wie diese von deutschen Politikern ungestraft begangen werden können. Der Grund für die Ungeheuerlichkeiten liege „selbstverständlich nicht darin, dass Russland einen Krieg gegen die Ukraine führt“. Denn die USA würden auch einen Krieg gegen Iran führen. Der Grund für das zweierlei Maß sei offensichtlich der „Feinbildaufbau Russland“. Abschließend wird die Frage, „Welche Zukunft wird dieses Vorhaben bringen?“, gestellt. Abgedruckte Leserbriefe geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Kürzungen aus redaktionellen Gründen bleiben vorbehalten. Wir danken für die zahlreichen und interessanten Leserbriefe, die wir dazu bekommen haben. Es folgt nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.
1. Leserbrief
Liebe Redaktion der NachDenkSeiten
Ich kenne einen der schlimmsten Kriegstreiber in unserem Land. Das ist leider der Bundeskanzler.
Ist das nicht erschreckend.
Liebe Grüße
Christa Schuimer
2. Leserbrief
Guten Tag,
über diese Person mit den genannten Aussagen erübrigt sich jeder Kommentar.
Ebenso über die anderen genannten Kriegstreiber aus Politik und Medien.
Ja, sie tun es wirklich und sie wollen es, die offene Konfrontation mit Russland.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Stöbe
3. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
auf dem Mond wären die gut aufgehoben, denn da können die Kriegstreiber nichts kaputt machen.
Von Philip K. Dick gibt es eine Kurzgeschichte, bei der die letzten Menschen nach einem Atomkrieg auf den Mars fliehen, nur um da Ruinen von Menschen vorzufinden die sich auch selbst zerstört hatten.
Mit freundlichen Grüßen
A.Haack
4. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
Arthur Schopenhauer formulierte:
“Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehörren”.
Nun, der gute Herr Schopenhauer ist schon ein paar Tage tot, aber am Zustand von Dummland hat sich noch nichts geändert.
Ich darf Sie auf eine Sendung von Apolut hinweisen. Hier wird die Drohnenattake mit der North Stream 2 Sprengung verglichen. Obwohl Deutschland mehr für Gas bezahlen darf, kümmert das den Verteter der Firma Black Rock im Kanzleramt nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Lang
5. Leserbrief
Hallo NDS, sehr geehrter Herr Klöckner,
der kleine Spruch von Wolfgang Neuss drängt sich auf: “Warum nicht die Todesstrafe einführen für diejenigen, die sie vorschlagen?”
Der ist beliebig abwandelbar:
Und speziell für’s Frollein Flak-Immerstramm: “Warum nicht das Exil einführen…?”
Mit freundlichen Grüßen
Johannes Bichler
6. Leserbrief
Hallo,
abgrundtiefe Bösartigkeit hat ja Tradition in unserem Land, kurzzeitig verdeckt bricht sich die Verkommenheit, Kriegsgeilheit, Arroganz und eine wieder auflebende Herrenmenschen Mentalität wieder Bahn und wird in den Medien wieder salonfähig gemacht.
Hass ist ihre Hauptspeise, Feindbildaufbau ist der Dessert.
Doch über den im Bericht Genannten thront tatsächlich die eine allumfassende Dummheit ! Diese ganzen Existenzen sind so kläglich gescheitert in ihrem Leben und ihre Umwelt soll das nun ausbaden.
(…)
Grüße
T. Rath
7. Leserbrief
Geschätzte NDS-Redaktion,
Nach meiner Schnapatmung, bei Marie-Agnes kann man sagen: “Schlimmer geht immer”!
Jetzt merkt man ganz offensichtlich, wie den USA-Deutschen-Eliten die Mauer fehlt und schon immer fehlte.
Der Vorbereiter des Mauerabriss Wiily Brandt wurde dafür ja auch schnell bestraft, mittels üblicher Geheimdienste-Hilfe abserviert.
Jetzt kommt die neue Mauer wieder , in die Köpfte der Menschen gebaut.
Und wie man deutlich sieht, ist das US-Kapital dank seiner deutschen Marionetten der größte Profiteur!
Der ehemalige Exportweltmeister Deutschland ist nun als lästiger Konkurrent ausgeschaltet, als Folge einer De-Industrialisierung wegen zu hoher
Energiepreise (das billige russ. Gas gibt es nicht mehr), erpresserischen US-Zöllen usw.
Beispiel: unser Vorzeige-Unternehmen Volkswagen muss 4 Werke schließen!!
Gruß
Norbert Arbeiter
8. Leserbrief
Geehrtes NDS – Team, lieber Herr Klöckner,
Sie sprechen das aus, was ist unerträglich ist, danke.
Wer mit etwas Verstand wählt kann unmöglich FDP, CDU, und natürlich zuvorderst nicht die Grünen wählen, denn da sitzen diese Kriegstreiber in Massen und vergiften ihre Parteien. Armer Kubicki ..oder wer erinnert sich noch an die Tränen einer Petra Kelly?
Vernünftige Leute können eigentlich nur noch AfD oder BSW wählen, denn ohne Frieden ist Alles nichts, es werden auch die persönliche Freiheit und das Recht zertrümmert, es hat schon angefangen, seht ihr das nicht?
Mir scheint Sarah Wagenknecht hat das genau erkannt und steht nun auf einmal ganz vorne auf der Abschussliste dieser Kriegspropagandisten in den Medien und genannten Parteien….zusammen mit Alice Weidel.
Statt Slava Ucrania rufe ich lieber Paz!
mit freundl. Grüßen : Kählig Bruno
Hallo verehrtes NDS- Team,
ich habe diesen Artikel in Tichy’s Einblick gelesen.
aus dem klar hervorgeht ,daß so done eine Art FDP-Organisation ist um Bürger wegen angeblicher Politikerbeleidigungen vor den Richter zu zerren. Habeck, Merz und zahlreiche andere Politiker nutzen bekannterweise dieses Unternehmen, um Jagt auf Bürger machen zu lassen. Daß es aber gerade die angeblich Liberalen sind, die dahinter stecken war mir neu. Also trotz Kubicki, FDP nur noch abwählbar, mindestens für mich.
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Ich finde, diese Tatsachen sollten der Öffentlichkeit unbedingt bekannt gemacht werden, deshalb schreibe ich Ihnen.
mit freundlichen Grüßen: Kählig Bruno
9. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
auf die Schlussfrage des Kommentars – welche Zukunft das Vorhaben bringen wird – steht die Antwort bereits in den Geschichtsbüchern.
Denn der Krieg, der jetzt geplant wird, wäre kein erster, sondern ein erneuter Versuch. Napoleon zog 1812 mit 600.000 Mann gegen Russland. Großbritannien und Frankreich landeten 1854 auf der Krim. Britische, französische, amerikanische und japanische Truppen standen 1918 in Archangelsk und Wladiwostok. Und 1941 ging es Hitler ausdrücklich um die Kornkammern der Ukraine und das Erdöl des Kaukasus – der Zugriff auf die Bodenschätze Russlands stand schwarz auf weiß in den Wirtschaftsplänen des OKW.
Überhaupt lohnt ein Blick in die weniger gelesenen Kapitel jenes Krieges: GMs Opel-Werke und Ford Köln lieferten die Lastwagen der Wehrmacht. Die Lochkartenmaschinen von IBMs deutscher Tochter Dehomag organisierten die Erfassung und Deportation der jüdischen Bevölkerung – dokumentiert bei Edwin Black. US-Ölkonzerne belieferten das Reich über Spanien und die Schweiz bis in das Jahr 1941 hinein – dokumentiert bei Charles Higham. Die Basler Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, während des Krieges von einem Amerikaner geleitet, war Umschlagplatz für nazideutsches Raubgold – dokumentiert bei Adam LeBor. Die Fakten stehen in den Akten. Wer daraus welche Absicht ableitet – darüber darf man streiten. Dass es Profiteure gab, nicht.
Immer ging es um dasselbe Ziel, das seit über 200 Jahren nie erreicht wurde: den uneingeschränkten Zugriff auf Rohstoffe, Ackerland und Öl jenseits der russischen Grenze. Dass diesmal ein stellvertretender Krieg vorbereitet wird, ändert nichts am Ziel – es ändert nur die Rechnung, wer die Toten liefert.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann und ihresgleichen stehen also nicht am Anfang einer neuen Entwicklung. Sie stehen am Ende einer alten – und zudem noch auf der falschen Seite.
(…)
Mit freundlichen Grüßen
Martin Blasczyk
10. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
Die Problematik, über die im Beitrag berichtet wird, ist durchaus vielseitig:
Doppelmoral: Russen raus, aber solche die des Genozids verdächtigt werden genießen den Schutz der Staatsraison. Russen raus, aber solche die seit 250 Jahren Krieg führen unter stetiger Ausbreitung ihres Territoriums und Einflussgebiets sind unsere besten Freunde.
Russen raus, aber Frau Baerbock war sozusagen die erste die einem neuen Machthaber der bis dahin gesucht wurde mit einer Belohnung von Millionen Dollar ihre Aufwachtung machte.
Die FDP steht für Liberalismus, dessen Prinzipien da lauten: Rechtsstaatlichkeit, schützt Bürger vor Willkür und staatlicher Macht
Individuelle Freiheit: der Staat schreibt seinen Bürgern nicht vor wie sie zu leben und zu denken haben, Schutz der Grundrechte unter anderem Meinungsfreiheit. Wie sich das deckungsgleich machen lässt mit den Kommunikationen der letzten Jahre von Frau Strack-Zimmermann ist eine Herausforderung für Hochbegabte.
Was sind Kriegstreiber eigentlich? Das sind Menschen die ohne Rücksicht auf Verluste ihren strategischen Eigeninteressen nachgehen: Geld, Macht Territorium, Sicherung von Rohstoffen und Märkten, Ablenkung von Innenpolitik und wirtschaftlicher Schwäche. Den Bürgern wird die Rolle von Opfern oder zumindest Statisten zugedacht.
Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens
11. Leserbrief
Autor Klöckner hat nur wenige Zeilen geschrieben und zum nicht sonderlich guten Schluss gefragt:
“WELCHE ZUKUNFT WIRD DIESES VORHABEN BRINGEN?”
Er wird nicht böse sein, dass ein URALTpauker sich fragt: Welches Vorhaben denn? Es hat sich geschwind Klöckners heißer Wunsch aufgedrängt: Die Kriegstreiber müssen rausgeworfen werden! Anfang August ergab eine Forsa-Umfrage dies: 16% würden auf jeden Fall zur Waffe greifen und 22% wahrscheinlich. Aber: 59% wären nicht bereit – ein Lobeslied auf die Frauen: 72% sagen NEIN! Klöckner wird das sicher wissen und meine Exegese sagt mir daher: Es geht um den Feindbildaufbau Russland. Dieses Vorhaben macht den Kriegstreibern doch einige Mühe. Die im Artikel genannten und auch noch “gewählten” Parlamentarier werden sicher zunehmend verzweifelt Einblick in das Schlachtfeld Ukraine nehmen. Ihre Russophobie speien sie gerade auch mir ohn’ Unterlass ins Gesichtsfeld: Die russischen Drohnen drohen in Leipzig! Deutschland wache auf! Deutschland wehre dich!
Der Flughafen Leipzig ist in Europa ein zentraler Knotenpunkt für Schwerlasttransporte in die Ukraine. Es ist müßig zu fragen, wie viele Ukrainer dort arbeiten. Gar nicht müßig ist es, sich zu fragen, was in den Köpfen der Herren Dobrindt und Pistorius vorgeht, wenn sie unsereinem verwehren wollen, sich deswegen Gedanken zu machen. Ein kleines Wörtchen noch dazu: Welcher Terroristenidiot platziert denn eine Drohen zu der Antonow, wenn sie noch gar nicht beladen ist. Unser Kriegsminister sollte darüber nachdenken: Cui bono? Nicht Russland würde davon profitieren, sondern die Ukraine kassiert den Erfolg per false flag:
Der böse Russe war’s!
Der EX-Bundesverkehrsminister trommelt pausenlos gegen Russland. Und wie er das tut, das lässt den Exegeten doch an der Kognition dieses Mandatsträgers zweifeln – man erinnere sich: PKW-MAUT-Affäre.
Merkel hat es ja verlautbart und Hollande dazu: Wir haben die Minsk-Verträge mit voller Absicht verraten und die Ukraine kriegsfähig gemacht. Rund 18000 Russen und Russischsprachige haben die Bandera-Killer getötet, bis der böse Russe eingeschritten ist. Nun könnten es schon Millionen sein! Und der Ukrainer werden es immer weniger. Es wird nicht mehr lange gehen, das wage ich zu sagen! Es bildet sich eine neue geopolitische Ordnung und jene, die das ominöse Vorhaben “Feindaufbau Russland” zur Zeit vorantreiben, werden im Nichts verschwinden. Der Hobby-Pilot Merz muss hoffen, dass er in gods own country ein Asyl findet.
Anhängsel: Wenn die Zeit gekommen ist, werden einige Journalisten-Netzwerke und Info-Konzerne verschwinden. Edelfedern wie Klöckner sollen ein ordentliches Auskommen haben und die NDS werden nicht mehr bedroht, sondern gedeihen.
Dieter Münch
12. Leserbrief
Sehr geehrter Herr Klöckner,
Sie haben uns Lesern der NDS da ja eine schöne Galerie von geistigen Tieffliegern präsentiert.
Die fliegen noch tiefer als die gefährlichen Drohnen in Leipzig.
Eine Strack-Zimmermann, die sich verbal auf dem Niveau von ukrainischen Politikern bewegt.
Ich denke dabei in diverse Äußerungen von ukrainischen Botschaftern oder auch von dem
ukrainischen Staatspräsidenten selbst. Dann nennen Sie den Kriegshetzer Kiesewetter, der am liebsten in Russland noch heute einmarschieren würde. Er war doch Militär. Warum zieht er seine Uniform nicht wieder an, um auf dem Feld der Ehre zu sterben? Ein Wadephul, der das Russische Haus in Berlin wegen Agententätigkeit schließen will, aber lt. Tagesschau bedauert, dass Russland im Gegenzug die Goethe-Institute schließen will.
Der Mann scheut sich nicht zu sagen: “Das Goethe-Institut macht sich jeden Tag um gedeihliche Kulturbeziehungen und gesellschaftlichen Austausch zwischen Russland und Deutschland verdient – und das seit Russlands Invasionskrieg in der Ukraine unter schwierigsten Bedingungen”. Weiter sagte er lt. TS noch: “Vor diesem Hintergrund ist die nun angekündigte Maßnahme der Russischen Föderation sehr bedauerlich, denn sie schadet unseren Beziehungen weiter.” Hat der Mann eigentlich ein Hirn im Kopf. Wer bricht denn die Beziehungen ab? Ja, diese Formulierung von ist auch primitiv, beschreibt es aber zutreffend.
Zu guter Letzt nennen Sie auch noch unseren alles überstrahlenden Kanzler, der Russland für alles bezahlen lassen will.
Was soll man denn dazu noch sagen? Vielleicht hätten Sie noch unsere Medien aufführen sollen, die ja so objektiv und neutral jeden Tag berichten. Auf diesen Seiten darf z.B. ein Sönke Neitzel unhinterfragt sein Gift verspritzen. Gegenmeinungen werden auf diesem Portal nicht gesendet. Aber diese deutschen Politiker sind nicht allein. Leider haben sich andere europäische Regierungen auf das gleiche Niveau eingestellt. Man könnte das Gerede dieser Herrschafften einfach abtun, aber sie haben leider großen Einfluss auf das Politikgeschehen.
Ulrich Kleinecke
13. Leserbrief
Moin,
eine gute Idee, aber ich weiß, glaube ich, etwas Besseres. Wie wäre es mit…
…standrechtlich erschießen? — Nein, zu archaisch, zu reaktionär. Dann wären wir auch nicht besser als die, die von uns fordern, uns gegenseitig umzubringen.
…eintüten & in den Knast stecken? — Natürlich wird ihnen noch vorher ein fairer Prozeß gemacht, der ihnen zweifelsfrei nachweist, daß sie gegen mehrere Gesetze verstoßen haben, unter anderem gegen das Friedensgebotes des deutschen Grundgesetzes, der verbotenen Vorbereitung eines (Angriffs-)Krieges und noch mindestens dem Schüren von Fremdenhaß, genauer: Russenhaß. Zuvor müßte man aber adhoc noch die Weisungsbefugnis der Justizminister aus dem Gesetzestext streichen, sonst wird das nichts.
Rauswerfen alleine bringt wenig. Wie war das mit dem Exil-Iraner? Ein Leben in Luxus & Wohlstand, nur, weil man den “Richtigen” dient? Das ist ein perveres System, das übrigens auch seine Kinder frißt, siehe Saddam Hussein: einst treuer Erfüllungsgehilfe, am Ende durch die Hand umgekommen, die er gebissen hat. Selbst im Ausland können sie noch hetzen, gegen Russen in Deutschland. Sie könnten sich sogar dahingehend organisieren, gezielte Anschläge auszuüben, die sie dann dem “böhsen™ Russen” in die Schuhe zu schieben versuchen. Nein — Kriegstreiber sind gefährlich, sie gehören nach allen Regeln der Justiz Prozesse gemacht und wegzusperren, bei besonders schweren Fällen ist eine Sicherheitsverwahrung angezeigt.
Bevor man “Russen raus!” gegröhlt hat, wollte man ukrainische, “wehrfähige” Männer zurück in den Fleischwolf schicken. Mir tun Beide leid: sowohl die Ukrainer als auch die Russen, die außerhalb ihrer Länder nur Eines zu tun versuchen: überleben, und das in einer möglichst würdevollen Variante. Neben dem Friedensgebot wurde bereits das Asylrecht, auch Bestandteil des Grundgesetzes und Lehre aus dem 2. Weltkrieg, bis zur Unkenntlichkeit geschliffen. Es werden keine Menschen mehr behandelt, die um ihr Leben fürchten, sondern politische Objekte. Wenn es in den Kram paßt, dann schickt man sehenden Auges auch Menschen in den Tod. Das ist wahrhaft barbarisch.
Während Rußland ständig angegangen wird, weil es seine Ethnien auch mit militärischer Gewalt gegen Aggressionen von außen verteidigt, schweigt man bei den Palästinensern, obwohl sie, größtenteils unbewaffnet, zuhauf sterben — als Zivilisten, viele davon Kinder, abgeschlachtet von einer der am besten ausgerüsteten Armeen der Welt. Wo ist sie da, die hehre Moral?
Bevor also auch nur ein einziges negatives Wort in Richtung Rußland gerichtet wird, sollten wir uns an die eigene Nase packen und vor allem das Entsenden von Geld sowie Kriegsgeräte in Kriegs- & Krisengebiete, wie es das Grundgesetz vorsieht, endlich einstellen. Dann wäre aber leider nichts mehr mit den Rüstungsprofiten. Oh, jetzt habe ich aber großes Mitleid…
Danke, Herr Klöckner, für diesen wichtigen Beitrag. Bitte verfallen Sie nicht in just diesen negativen Gedankenstrudel, den die Kriegstreiber bei uns hervorrufen wollen.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schauberger
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