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Titel: Auch Schauspieler Hübchen hat erkannt: Ohne Manipulation läuft nichts in dieser Welt

Datum: 29. November 2022 um 10:50 Uhr
Rubrik: Audio-Podcast, Aufbau Gegenöffentlichkeit, Strategien der Meinungsmache
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Leser der NachDenkSeiten haben uns auf die Notiz mit einer Äußerung von Henry Hübchen aufmerksam gemacht. Er gehört offensichtlich nicht zu der großen Mehrheit von Menschen, die trotz aller erkennbaren Manipulationen immer noch der Meinung sind, sie könnten glauben, was im Fernsehen und in der Presse verbreitet wird. Auch Sie, liebe Leser, werden in Ihrem Bekanntenkreis vermutlich oft den Spruch hören: „Das habe ich doch im Fernsehen gesehen“ oder „…. letzthin in der Zeitung gelesen“. Wenn dann jemand wie Hübchen seinen „inneren Kompass“ mit „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ beschreibt, dann ist das ein bemerkenswertes positives Zeichen. Denn wir sind ansonsten umstellt von Manipulationen. Albrecht Müller.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Es ist nicht nur so, dass wir für unsere Konsumentscheidungen unentwegt von Werbung umflutet werden. Auch beim Versuch, gesellschaftliche und politische Zusammenhänge und Entscheidungen einzuordnen und zu verstehen, werden wir ständig von Manipulationsversuchen bedrängt. Aktuell zum Beispiel wird uns in der Debatte um das neue Einbürgerungsrecht erzählt, wir hätten einen „Fachkräftemangel“ und müssten schon deshalb die Einbürgerung neu regeln. Was ist Fachkräftemangel? Ist das eine objektiv feststellbare Anzahl? Ist die Anzahl unabhängig vom gezahlten Lohn? Welche Folgen hat das neue Einbürgerungsrecht für andere, für ärmere Völker, denen wir rücksichtslos ihre gut ausgebildeten jungen Leute wegnehmen? Das wären beispielsweise Fragen, die man im Sinne von Henry Hübchens „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ stellen müsste.

Oder ein anderes Beispiel: Wer die Absicht der Bundesregierung und der Bundestagsmehrheit, das Sterben von vielen Millionen Menschen in der Ukraine anfangs der Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts neu einzuordnen und als Genozid zu bewerten, beurteilen will, darf nicht einfach glauben, was zum Schlagwort Holodomor gerade wie hier erzählt wird. Da ist es gut, zu hinterfragen und die Manipulationsabsicht zu erkennen. Das tun die NachDenkSeiten. Siehe zum Beispiel hier: Der Holodomor war eine katastrophale Hungersnot – aber kein Genozid (nachdenkseiten.de)

Das war ein aktuelles Beispiel von inzwischen tausenden Versuchen aufzuklären. Seit 19 Jahren bieten wir Anschauungsmaterial dafür, wie Menschen in dieser Welt manipuliert werden.

Am 30. November 2003 gingen die NachDenkSeiten an den Start. In der Rubrik „Warum NachDenkSeiten“ finden Sie die folgende Anmerkung zum Ziel unseres Projektes:

NachDenkSeiten sollen eine gebündelte Informationsquelle für jene Bürgerinnen und Bürger sein, die am Mainstream der öffentlichen Meinungsmacher zweifeln und gegen die gängigen Parolen Einspruch anmelden.

Ausgangspunkt und Anlass für das Projekt war – wie viele Leserinnen und Leser wissen – die Gründung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im Oktober 2000. Die Arbeitgeber der Metall- und Elektroindustrie gaben nach der Gründung jährlich 10 Millionen für Meinungsmache im Sinne von Wirtschaft und Arbeitgeberverbänden aus. Eine Analyse des Projektes siehe hier. Die Idee, mit den NachDenkSeiten ein Gegengewicht aufzubauen, hatte ich im Januar 2001. Vorbereitung und Partnersuche dauerten dann fast 3 Jahre. Der erste Artikel galt der INSM: 30. November 2003 um 17:27 INSM verbreitert die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Arbeit an den NachDenkSeiten war immer auch verbunden mit anderer publizistischer Tätigkeit. Im Jahr nach der Gründung, also in 2004, erschien „Die Reformlüge. 40 Denkfehler, Mythen und Legenden, mit denen Politik und Wirtschaft Deutschland ruinieren“. Das war insgesamt eine einschlägige Antwort auf die Gründung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und ihre Absicht, das Hinterfragen und die kritische Analyse des Geschehens durch Meinungsmache zu ersetzen und zu überlagern.

Das letzte Buch war dann dieses hier:

Darauf hat sich Henry Hübchen offensichtlich bezogen. Dass er die Quelle seiner Empfehlung nicht nennt, ist unerheblich. Wir, die Gruppe der kritischen Begleiter des Geschehens, sind froh und glücklich über jeden, der aus der großen Schar der „Gläubigen“ ausbricht.

Anhang:

Die Mails von Leserinnen und Lesern, die auf die Notiz zur Aussage von Henry Hübchen aufmerksam gemacht haben. Übrigens vielen Dank dafür.

Guten Morgen, Nachdenkseiten-Redaktion,
in der heutigen Ausgabe der Lippischen Landeszeitung fand ich, was (auch) Henry Hübchen weiterhilft. Eine kleine Aufmunterung zum Wochenbeginn vielleicht auch für Sie!
Die Seite der Landeszeitung im Anhang.
Beste Grüße
Lilli Mund

Sehr geehrter Herr Müller, sehr geehrte NDS-Redaktion,
im Mantelteil unseres heutigen Käseblatts “Anzeiger für Harlingerland” gibt’s beiliegenden DPA-Splitter (siehe Anhang), wo ein Hübchen (ein entzückendes Diminutiv!) Albrecht Müller zitiert und sich damit dekoriert, ohne dies als fremde Feder kenntlich zu machen. Nun ja, vielleicht hat der DPA-Filter den Herrn Müller ja auch schon frühzeitig ausgesondert …
Beste Grüße
Jürgen Lohs


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