Daniela Dahn

Daniela Dahn

Daniela Dahn, geboren 1949, studierte in Leipzig Journalistik und arbeitete anschließend als Fernsehjournalistin. Nach ihrer freiwilligen Kündigung 1981 arbeitete sie als freie Autorin. 1989 war sie Mitbegründerin der DDR-Oppositionsgruppe “Demokratischer Aufbruch”. Dahn hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Mitglied der Schriftstellervereinigung PEN und gehört dem Beirat der Humanistischen Union an. Von 2006 bis 2011 war sie Mitherausgeberin des “Freitag” und sie ist seit 2014 Mitherausgeberin von “Ossietzky”. Dahn ist u.a. Trägerin des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises, der Louise-Schroeder-Medaille und des Ludwig-Börne-Preises. Dahn veröffentlichte mehrere Bücher vornehmlich zu den Themen Ostdeutschland und DDR. Zuletzt erschien von ihr “Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – eine Abrechnung”.

Gastbeiträge von Daniela Dahn

Ein Wegbereiter des Holocaust als Chef des Kanzleramtes

Ein Wegbereiter des Holocaust als Chef des Kanzleramtes

Die NachDenkSeiten hatten sich bereits in den letzten Wochen kritisch mit der Geschichte der CDU auseinandergesetzt. Albrecht Müller und Oskar Lafontaine beschäftigten sich dabei mit der Propaganda und der Lebenslüge der CDU. Ins gleiche Horn stößt die Schriftstellerin und Journalistin Daniela Dahn, die den NachDenkSeiten einen gut zum Thema passenden Auszug aus ihrem aktuellen Buch „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“ zur Verfügung gestellt hat.

Wie staatsnah ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk? Die Berichterstattung verfehlt ihren verfassungsmäßigen Auftrag – Beispiel Venezuela. Von Daniela Dahn.

Die Moderation des sogenannten Kanzler-Duells hat demonstriert, dass sich die Fragen und Themen von ARD und ZDF den Privatsendern vollkommen angepasst haben. Da gibt es zweifellos Ausnahmen, besonders auf 3sat, Arte und Phoenix zu später Stunde. Aber die Nachrichten- und Informationssendungen – Kerngeschäft jeden Senders- müssen sich schon fragen lassen, wie öffentlich und rechtlich sie eigentlich sind.

Daniela Dahn im Freitag zum Zustand der Pressefreiheit

Die großmäulige Verteidigung der Pressefreiheit gegenüber den islamischen Protesten gegen die Mohammed-Karikaturen habe etwas Bizarres. Nicht das Tabu des islamischen Bilderverbots sei das eigentliche Problem für die bürgerliche Errungenschaft der Pressefreiheit, sondern die Selbstgleichschaltung der Presse, der eine Selbstgleichschaltung der Leser folge.