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Vor zehn Jahren brannte das Gewerkschaftshaus von Odessa – Es war eines der Startsignale für einen blutigen Bürgerkrieg

Vor zehn Jahren brannte das Gewerkschaftshaus von Odessa – Es war eines der Startsignale für einen blutigen Bürgerkrieg

Am 2. Mai 2014 starben 42 Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa. Ein nationalistischer Mob hatte das Gebäude mit Molotow-Cocktails und Schlägertrupps angegriffen. Der Angriff wurde von der Regierung in Kiew wohlwollend kommentiert, wenn nicht sogar organisiert, denn der ukrainische Sicherheitschef Andrej Parubi besuchte am 30. April 2014 Pro-Maidan-Kräfte, die im Gebiet Odessa Straßen kontrollierten. Von einer zielgerichteten Aktion zur Einschüchterung von Regierungskritikern wollte man in den großen deutschen Medien 2014 nichts wissen. Der Brand sei eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ gewesen, meinten damals die ukrainischen Medien. Eigene Recherchen gaben die großen deutschen Medien nicht in Auftrag. Aus Moskau berichtet Ulrich Heyden.

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Hinweise des Tages

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Videohinweise am Mittwoch

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Leserbriefe zu „Bei Maischberger: Pistorius beendet mal eben die „Friedenszeit““

In diesem Beitrag kommentiert Tobias Riegel den Auftritt und die Äußerungen von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in der Talkshow von Sandra Maischberger. Er habe u.a. unwidersprochen verkündet, dass die Friedenszeit nun vorbei sei. Zumindest sprachlich könne die militaristische „Zeitenwende“ damit als vollzogen bezeichnet werden. Diese Bundesregierung werde einen diplomatischen Trümmerhaufen hinterlassen. Wir haben dazu interessante Leserbriefe bekommen und bedanken uns dafür. Es folgt nun eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.