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Leserbriefe

Leserbriefe zu „Die totale Meinungsmache ist möglich“

Jens Berger hat in diesem Beitrag das Ergebnis seiner wochenlangen Beobachtungen von deutschen TV-Talkshows mitgeteilt. Ein „wahrer Sturm der Meinungsmache“ sei wahrzunehmen beim durchgängigen Thema der russischen Invasion der Ukraine. Offizielle und inoffizielle ukrainische Vertreter seien als „normale“ Stimmen zu Wort gekommen. Eine Einordnung ihrer Äußerungen sei nicht erfolgt. Stets werde die Rolle der Falken eingenommen. Von den „Talkshow-Meinungsmachern“ sei über „Afghanistan“, „Irak“ oder gar „Serbien“ nichts zu hören gewesen. Als Ergebnis wird festgestellt: „Unsere Talkshows bilden nicht die Debatte ab, sie lenken die Debatte in eine bestimmte Richtung“ und „Es fehlt nicht mehr viel, dann wollen wir alle den „totalen Krieg“ und später fragen sich schlaue Leute, wie das damals möglich war“. Danke für die interessanten Leserbriefe, in denen auch andere Meinungen enthalten sind. Hier nun eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „X ist ein Verbrecher, Y ist ein Verbrecher – führt diese Etikettierung zu etwas?“

Albrecht Müller hinterfragt hier die Bezeichnung des russischen Präsidenten Putin als Verbrecher bzw. Kriegsverbrecher durch seinen US-amerikanischen Amtskollegen Biden und andere. Solche Etikettierungen seien „zum einen weitere Schritte in die unsinnige Personalisierung der kriegerischen Auseinandersetzungen und zum anderen zugleich Elemente der Eskalation“. Notwendig sei, dass Regierungschefs und Präsidenten im Notfall miteinander telefonieren/sprechen könnten, um das Schlimmste zu verhindern. Erinnert wird an die Zeit der beginnenden Entspannungspolitik. Da sei versucht und auch ausdrücklich so formuliert worden, „sich in die Position des Gegenübers oder Gegners zu versetzen“. Danke für die interessanten Zuschriften. Hier sind die Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Von der Brutkastenlüge zur Geburtsklinik-Lüge??“ und „Das Anti-Spiegel-Narrativ zum Angriff auf eine Geburtsklinik ist in sich nicht schlüssig“

In diesem Beitrag wird in Anlehnung an die Brutkastenlüge, die den Golfkrieg von 1990 begründet hatte, gefragt, ob es sich bei dem Beschuss einer Geburtsklinik im ukrainischen Mariupol durch Russland ebenfalls um eine Lüge handeln könnte. Diese These wird vom „Anti-Spiegel“ vertreten. Die Leserschaft der NachDenkSeiten ist um Mithilfe und Recherche gebeten worden. Hier ist eine erste Einschätzung vorgenommen worden. Hierzu haben wir zahlreiche und interessante Zuschriften bekommen. Danke. Die Meinungen unserer Leserschaft gehen weit auseinander. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann. Noch eine …

Leserbriefe zu „Neu. Lisa Fitz jetzt regelmäßig auf den NachDenkSeiten. Bitte weitersagen“

Hier ist auf die Stücke der Kabarettistin Lisa Fitz, die künftig auf den NachDenkSeiten erscheinen werden, aufmerksam gemacht worden. Die hoffentlich lange Serie beginnt mit einem nachträglich vom öffentlich-rechtlichen Sender SWR gelöschten, nun neu bearbeiteten Beitrag. Es werden u.a. Ungereimtheiten um das Impfen und um die Impfpflicht hinterfragt. Wir haben einige E-Mails erhalten. Danke dafür. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Energiepreise und Importstopp-Debatten – es ist ernst, sehr ernst“

Uns haben zahlreiche Zuschriften zu diesem Beitrag von Jens Berger erreicht. Bereits vor den militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine seien die Energiepreise – u.a. Erdgas und Öl – deutlich angestiegen. Die gesamte Volkswirtschaft leide darunter. Ein Importstopp für russische Energielieferungen würde „die Situation schnell komplett außer Kontrolle geraten“ lassen. Es fehle an Tankern und Terminals. Noch wichtiger: Es existiere kein ausreichendes Angebot. Die Folge wäre „ein Selbstmord auf Raten“ für die gesamte Weltwirtschaft. Die Preiseffekte der globalen Märkte seien nicht lokal begrenzbar. Abschließend wird hinterfragt, ob sich die Politik der Verantwortung für eine Weltwirtschaftskrise bewusst sei. Danke für die Leserbriefe. Hier eine Auswahl. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Das Anti-Spiegel-Narrativ zum Angriff auf eine Geburtsklinik ist in sich nicht schlüssig

Das schreibt ein Leser der NachDenkSeiten nach Lektüre des NDS-Beitrags Von der Brutkastenlüge zur Geburtsklinik-Lüge??. Ich hatte die Interpretation des Anti-Spiegel der allgemein verbreiteten Erzählung vom russischen Angriff auf eine Geburtsklinik gegenübergestellt und dabei offengelassen, wer recht hat. Leser der NachDenkSeiten machen darauf aufmerksam, dass die Erzählung des Anti-Spiegel mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stimmt. Den Eindruck, dass sie stimmen könnte, erweckt zu haben, wenn auch mit zwei Fragezeichen versehen, bedaure ich. Der NDS-Leser Wolfgang Szwillus hat ausführlich recherchiert und schickte die gleich folgenden Recherchen mit einem Leserbrief. Danach folgt noch die Untersuchung eines auf Strafrecht spezialisierten Anwalts. Albrecht Müller.

Leserbriefe zu „Über die groteske Engstirnigkeit unseres Führungspersonals“

In diesem Beitrag wird darauf hingewiesen, dass die SPD-Bundesvorsitzenden einen Antrag der SPD Heidelberg zu einem Ausschlussverfahren gegen Gerhard Schröder an die zuständige Schiedskommission weitergeleitet und damit unterstützt hätten. Kurz wird über Schröders Rolle beim Irakkrieg, aber auch bei der Agenda 2010 und dem Jugoslawien-Krieg berichtet. Man solle, trotz aller Vorbehalte, Gerhard Schröder „für den Notfall als Kontaktperson“ erhalten. Das Ausschlussverfahren sei Irrsinn. Wir haben dazu interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Hier sind sie. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Als Die Anstalt (ZDF) noch Die Anstalt war. Anregungen für die heutige Sendung“ und „Abstruse Zeiten. Die Anstalt wirbt für die NATO u.a.m.“

In diesem Beitrag ist auf die vorerst letzte Ausgabe der Anstalt im ZDF aufmerksam gemacht worden. Hingewiesen worden ist dabei auch auf eine ältere Sendung: Die Anstalt – Manipulation durch Medien im Ukrainekonflikt – 23.09.2014 – YouTube vom 23.9.2014. Eine kurze Bewertung der aktuellsten Anstalt ist hier zusammen mit einer ersten Sammlung von Leserbriefen erfolgt. Uns haben noch viele weitere Zuschriften erreicht. Daher folgt nun eine zweite Sammlung. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu „Ukraine-Krieg – Was ist eigentlich das Ziel des Westens?

Jens Berger vertritt hier die These, wonach ein Ende des Ukraine-Krieges „nicht nur nicht in Sicht, sondern wahrscheinlich vom Westen auch gar nicht gewollt“ sei. Jede Verlängerung des Krieges würde das Leid der Zivilbevölkerung vergrößern. Waffenlieferungen würden das Leid noch weiter vermehren. Die Washington Post habe über Pläne der US-Regierung berichtet, „die Ukraine zu einem neuen Afghanistan für Russland zu machen“. Deutschland sei in diese Strategie eingebunden. Abschließend wird u.a. gefordert zu erkennen, dass „der Westen“ nicht homogen sei, Deutschland und Frankreich sich „von den USA und deren Vasallen in Osteuropa emanzipieren“ sowie „auf Russland zugehen und als ehrlicher Makler einen dauerhaften Frieden verhandeln“ müssten. Zahlreiche Leserinnen und Leser haben uns dazu gemailt. Danke. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Leserbriefe zu: Unsere Medien – seit 2014 auf seltsame Weise umgedreht

Albrecht Müller hinterfragt hier die Rolle deutscher Medien in der Berichterstattung über den Gesamtkomplex Ukraine/Russland/NATO/USA. Viele Mitmenschen würden ihnen „unhinterfragt glauben“. Hingewiesen und empfohlen werden zwei Dokumentationen – ein Video mit Ausschnitten aus Monitorsendungen aus dem Jahr 2014 und ein Artikel der Süddeutschen Zeitung von 2019 über die Hintergründe der Wahl des jetzigen Präsidenten der Ukraine, Selenski. Offensichtlich sei viel Medien- und PR-Arbeit geleistet worden, da „die Mehrheit unserer Medien nur wenige Jahre später völlig anders ausgerichtet“ sei. Danke für die interessanten Zuschriften. Es folgt eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Abstruse Zeiten. Die Anstalt wirbt für die NATO u.a.m.

Abstruse Zeiten. Die Anstalt wirbt für die NATO u.a.m.

Es war noch schlimmer als erwartet. Gestern Abend in der Anstalt des ZDF: Das übliche volle Programm. Abschreckung als Beitrag zum Frieden. Reduzierung des Konflikts auf die Person Putin. Putin ist durchgeknallt. Die Anstalt macht sich zum Büttel des Regime Change usw. NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben es nicht anders erwartet und sind dennoch enttäuscht. Hier eine Sammlung der mal wieder anregenden Leserbriefe. Albrecht Müller.

Leserbriefe und Tipps zum Artikel „NachDenkSeiten-Service: Wie Sie RT und SNA noch erreichen können“

Gestern haben wir für unsere Leser einige Tipps zusammengestellt, wie man die russischen Staatsmedien RT und SNA trotz EU-Sperre aufrufen kann. Wir hatten unsere Leser gebeten, diese Tipps zu ergänzen. Dazu erreichten uns über einhundert Zuschriften. Danke dafür! Da viele Tipps den gleichen Inhalt hatten, haben wir ein wenig gefiltert und freuen uns, sie Ihnen heute zu präsentieren. Von leicht verständlichen Tipps für Anfänger bis Pro-Tipps für IT-Interessierte ist alles dabei. Zusammengestellt von Jens Berger.

Leserbriefe zu „Kriegs-Propaganda und RT-Verbot — Allein mit den deutschen Meinungsmachern“

Tobias Riegel kritisiert in diesem Beitrag das Verbot der Verbreitung der russischen Staatsmedien RT und Sputnik in der EU. Ein Verbot sei „immer auch ein Zeichen der Unsicherheit bezüglich der eigenen Position“. Das RT-Verbot widerspreche nicht nur „den Phrasen von EU-Politikern von der Pressefreiheit“, sondern auch Artikel 11 der Grundrechtecharta der Europäischen Union (GrCh). Durch die Zensur seien die EU-Bürger „zunehmend auf die Produkte heimischer Meinungsmacher zurückgeworfen“. Betont wird auch, dass prinzipiell allen Medien mit Skepsis begegnet werden solle. Danke für die interessanten E-Mails. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.

Wir bemühen uns. Und unsere Leserinnen und Leser übrigens auch. Sehr sogar

Wir bemühen uns. Und unsere Leserinnen und Leser übrigens auch. Sehr sogar. In diesen Kriegszeiten wie auch in Coronazeiten ist es nicht einfach, eine Berichterstattung und Kommentierung durchzuhalten, die sachlich, differenziert, abwägend und damit für Leserinnen und Leser hilfreich ist. Wir versuchen das. Wir bemühen uns. Aber dieser Anmerkung ist etwas Wichtiges hinzuzufügen: Wir, die NachDenkSeiten, haben großartige Leserinnen und Leser. Wenn Sie gelegentlich die Leserbriefzusammenstellungen lesen, dann werden Sie das sicher auch schon festgestellt haben. Die meisten Leser sind gut informiert. Sie tragen regelmäßig mit ergänzenden Informationen und nicht nur mit Kommentaren zum aufklärenden Gesamtergebnis der NachDenkSeiten-Arbeit bei. Einer unserer Leser hat uns auf die positive Rolle der Leserbriefe aufmerksam gemacht und seinen Eindruck vorgestern in einer Mail zusammengefasst. Wir beginnen diese neue Leserbriefzusammenstellung mit dieser Mail von H.W.