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Aufbau Gegenöffentlichkeit

Immer wieder erleben wir, dass und wie Meinungsmache unser Leben bestimmt. Auch das der Franzosen zum Beispiel.

Ihr neuer Präsident ist ein Produkt strategisch geplanter Personalpolitik und der darauf aufbauenden Agitation, die neue sich abzeichnende Parlamentsmehrheit von Macrons neuer Partei ebenso. – Über die Bedeutung der Propaganda für wichtige gesellschaftspolitische Entscheidungen der letzten 30 Jahre beraten wir auf Einladung des NachDenkSeiten-Gesprächskreises Hamburg und anderer Mitveranstalter am Donnerstag, den 22. Juni in Hamburg. – Sie sind herzlich dazu eingeladen. Alles Nähere ergibt sich aus dem Flyer. Bitte geben Sie diesen an Freunde und Bekannte weiter. Albrecht Müller.

Jez, he did! Die Ära der Alternativlosigkeit ist vorbei

Damit haben wohl nur eingefleischte Optimisten gerechnet – nach einer desaströsen Wahl müssen sich die britischen Konservativen einen Koalitionspartner suchen und gehen nicht gestärkt, sondern massiv geschwächt in die Brexit-Verhandlungen. Der große Sieger der Wahl ist Jeremy Corbyn, auch wenn Labour trotz sensationeller 40% nur als zweistärkste Kraft ins Unterhaus einzieht. Setzt man dieses Ergebnis in den passenden Kontext, wird jedoch schnell klar, dass diese Wahl eine Zeitenwende darstellt. Plötzlich zeigt sich, dass es sehr wohl Alternativen zum neoliberalen Einheitsbrei gibt. Wir sollten Corbyn die Hand reichen und uns aus unserer Duldungsstarre befreien. Von Jens Berger.

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Was wir von Jeremy Corbyn lernen können

Der Wahlerfolg von Jeremy Corbyn strahlt weit über Großbritannien hinaus. Unter seiner Führung konnte Labour zehn Punkte gewinnen und damit sensationelle 40% der Wähler für sich begeistern – und damit die kontinentale Sozialdemokratie hinter sich lassen. Da lohnt sich ein Vergleich mit den aktuellen Umfragen und Wahlergebnissen anderer sozialdemokratischer Parteien: SPD: 23%, PSOE (Spanien): 22,6%, SPÖ (Österreich): 26%, PS (Frankreich): 10%, PvdA (Niederlande): 5,7%. Während uns hier die linksliberalen Intellektuellen erzählen, es könnten heute nur noch rechte Wahlsiege verhindert werden, wenn man wirtschaftspolitisch in die Mitte und gegenüber Migranten und Muslimen nach rechts rückt, vollzog Corbyn – von ihnen ganz im Gegensatz zu Macron totgeschwiegen – das Gegenteil. Mit Erfolg. Von Lukas Oberndorfer[*].

50 Jahre Sechstagekrieg – Gespräche mit israelischen Soldaten

Nach dem Sechstagekrieg von 1967 initiierten Avraham Shapira und Amos Oz eines der einflussreichsten israelischen Bücher: „Gespräche mit israelischen Soldaten“. Im Vorwort zur Neuausgabe schreibt Amos Oz, das Buch sei entstanden, als sich das Land in einer Art Siegesrausch befand und die Euphorie keine Grenzen kannte. Aber niemand sprach vom menschlichen Leid und schon gar nicht vom besiegten Feind. Das Buch zeigt diese andere Seite des Krieges und ist gerade in der heutigen Zeit, in der sich die Lage wieder einmal zuspitzt, die israelische Regierung von Hardlinern geführt wird und Donald Trump Frieden mit Waffen schaffen möchte, ein wichtiges Dokument. Von Abraham Melzer[*].

Vortrag und Diskussion in Hamburg am 22. Juni: „Meinungsmache bestimmt unser Leben. Zum Versagen der Medien. Was tun.“

Albrecht Müller

Die Initiative zu dieser Diskussionsveranstaltung geht auf den Gesprächskreis der NachDenkSeiten-LeserInnen für die Region Hamburg zurück. Wir treffen uns um 19:00 Uhr im Rudolf-Steiner-Haus, HH, Mittelweg 11-12. Ich werde mich in meiner Einführung darauf konzentrieren zu beschreiben und zu belegen, welche gravierenden Folgen die Schwächen und das Versagen der herkömmlichen Medien für die politischen Entscheidungen haben – für Krieg und Frieden, für die Altersvorsorge, für den Zusammenhalt in Europa usw.. Albrecht Müller.

Kollektives Medienversagen oder Übertreibung?

Auch der Medienjournalist Stefan Niggemeier liest offenbar die NachDenkSeiten. In einem gestern veröffentlichten Artikel kritisierte er meinen Kommentar zum medialen Desinteresse über die Privatisierung der Autobahnen scharf. Niggemeier will von einem Versagen der Medien nichts wissen und belegt dies dadurch, dass er zahlreiche – zum größten Teil ältere – Artikel herauskramt, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Den zentralen Kritikpunkt meines Kommentars, auf den sich die Aussage vom „kollektiven Medienversagen“ bezieht, wischt er jedoch mit einer Randbemerkung weg. Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild. Von Jens Berger.

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Wie alles anfing – Zum Verhältnis von 2. Juni 1967 und Deutschem Herbst 1977

Heute vor 50 Jahren starb der Student Benno Ohnesorg durch die Kugel eines Polizisten. Aus Anlass des 40. Jahrestages dieses Mordes entstand der folgende Text. Er stammt also aus dem Jahr 2007. Er erschien damals in einer „Jubiläumsausgabe“ der Gießener Alternativzeitung „Elephantenklo“, die zwanzig Jahre zuvor ihr Erscheinen eingestellt hatte. Der Text scheint mir nach wie vor aktuell und die in ihm getroffenen Aussagen stimmen im Wesentlichen auch zehn Jahre später. Von Götz Eisenberg[*].

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Wir gratulieren Konstantin Wecker zum Geburtstag.

Konstantin Wecker wird heute 70 Jahre alt. Wir wünschen ihm das Allerbeste und noch viele produktive Jahre, in denen er uns weiter mit großartigen Texten und Melodien beschenken wird. Dass Konstantin Wecker auch ein sehr politischer Liedermacher ist, müssen wir eigentlich nicht belegen. Wir wissen es und schätzen es sehr. Dennoch nehmen wir seinen 70. Geburtstag zum Anlass, eine kleine Auswahl seiner politischen Lieder zu verlinken. Sie sind sehr aktuell.

Konstantin Wecker: “Sage Nein!”

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Konstantin Wecker “Was keiner wagt” (Die Vertonung eines Gedichts von Lothar Zenetti)

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Konstantin Wecker: “Empört Euch!”

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Reinhard Mey, Hannes Wader, Konstantin Wecker: “Es ist an der Zeit”

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Albrecht Müller und das Team der NachDenkSeiten.

„Der Verlust des kritischen Denkens und warum wir es wieder brauchen“ – Der Text eines Vortrags zur Diskussion in Heidelberg.

Hier ist die schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 23. Mai in Heidelberg gehalten habe. Das Thema, die Abwesenheit von kritischem Denken auch bei gut ausgebildeten Mitmenschen, bewegt viele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten. Im Folgenden finden Sie eine Word Datei und hier auch eine PDF-Datei mit dem Text. In den nächsten Tagen folgt auch noch das dazugehörige Video. Albrecht Müller.

Dieter Hildebrandt – eine kleine Hommage zu seinem Geburtstag

Am 23. Mai wäre Dieter Hildebrandt 90 Jahre geworden. Der WDR1 hat aus diesem Anlass einen kurzen Rückblick gebracht. Wenn Sie mehr von ihm sehen und hören wollen, dann hier eine kleine Auswahl:

und hier gemeinsam mit einem Anderen, der ebenfalls fehlt, Roger Willemsen. Auch in der Rubrik „Kabarett“ bei den NachDenkSeiten finden Sie die eine oder andere Perle. Albrecht Müller

Reichtum und Eliten. Wer ist für die ungerechte Einkommens- und Vermögenskonzentration verantwortlich?

Das ist das Thema des nächsten Pleisweiler Gesprächs am 30. Juli – diesmal mit Prof. i. R. Dr. Michael Hartmann. Er ist „der Experte“ für das Thema. Und es ist ein spannendes Thema. Die skizzierte Entwicklung ist von großer gesellschaftlicher und auch von großer politischer Bedeutung: Denn wer über viel Geld und oft damit verbundene publizistische Macht verfügt, kann die politischen Entscheidungen wesentlich bestimmen. Demokratie war dann mal. Wir wollen mit Michael Hartmann auch besprechen, was zu tun wäre. – Sie sind herzlich eingeladen. Genaue Angaben zu Ort, Erreichbarkeit usw. finden Sie weiter unten in der Einladung. Diese ist hier auch noch als PDF verfügbar. Nutzen Sie diese bitte zum Weitergeben der Einladung. Albrecht Müller.

„Der Verlust des kritischen Denkens und warum wir es wieder brauchen“ – Das ist das Thema einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in Heidelberg

Albrecht Müller

Am Dienstag, dem 23. Mai 2017 um 19:30 Uhr, werde ich zu dem genannten Thema auf Einladung des Heidelberger Villigster-Kreises referieren. Der Ort: Foyer der Friedrich-Ebert Gedenkstätte, Untere Str. 27, 69117 Heidelberg. – Was wir heute erleben, die Durchsetzung des neoliberalen Denkens und der Bereitschaft zur weltweiten militärischen Intervention, hat viel damit zu tun, dass bis weit hinein ins fortschrittlich geprägte Bürgertum kritisches Denken und Hinterfragen verloren gegangen ist. Es bleibt ausdrücklich anzumerken:

Auch wenn Sie nicht zum Kreis der Freunde und Stipendiaten des Evangelischen Studienwerks Villigst e.V. gehören, sind Sie herzlich eingeladen.