Dieter Reinisch ist promovierter Historiker und Journalist. Er berichtet regelmäßig von der IAEA, der OPEC, den Vereinten Nationen und anderen internationalen Organisationen in Wien und arbeitet als Mittel- und Osteuropa-Korrespondent für internationale Medien. Er nahm an den beiden Verhandlungsrunden zwischen den USA und dem Iran in Genf im Februar 2026 teil.
Gastbeiträge von Dieter Reinisch
Deutschland braucht Energie

Energiesouveränität ist eine Frage der nationalen Handlungsfähigkeit. Für die deutsche Wirtschaft sind eine Diversifizierung der Lieferanten und ein eigenständiges Handeln gegenüber Brüssel dringend notwendig, um die Energiekrise zu überwinden – doch die Politik ignoriert dies. Von Dieter Reinisch.
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„Arroganz politischer Eliten hat Diplomatie zerstört“ – Belarus äußert sich zu Ukraine und kritisiert OSZE scharf

Vom Westen her werden die Russische Föderation und ihr westlicher Nachbar, Belarus, zumeist in einen Topf geworfen. Viele der EU-Sanktionspakete gegen Russland gelten auch für Belarus. Doch ist Belarus kein kriegsführendes Land – eine direkte Involvierung lehnte Präsident Lukaschenko immer klar ab. Von Dieter Reinisch.
Irans Atomprogramm: Das Gezerre um 60-Prozent-angereichertes Uran

In Islamabad könnte es zu einer weiteren Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran kommen. Kommentaren der US-Seite zufolge wird neben der Kontrolle über die Straße von Hormus auch das iranische Nuklearprogramm abermals eine zentrale Rolle spielen. Ob die USA diese Frage überhaupt rechtswirksam verhandeln können, ist unter Experten umstritten, denn sie fällt in den Zuständigkeitsbereich der Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA). Ihr Generaldirektor Rafael Grossi leitete die letzte Verhandlungsrunde vor Beginn des Krieges am 26. Februar in Genf. Doch die Rolle Grossis in der aktuellen Eskalationsspirale ist unrühmlich: Ihm geht es vor allem darum, seine Wahl zum nächsten UN-Generalsekretär in New York nicht zu gefährden. Von Dieter Reinisch.


