Albrecht Müller (* 16. Mai 1938 in Heidelberg) ist ein deutscher Volkswirt, Publizist und ehemaliger Politiker (SPD).
Müller war Planungschef im Bundeskanzleramt unter den Bundeskanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt. Weiter war er von 1987 bis 1994 für die SPD Mitglied des Deutschen Bundestages und ist seit 2003 als Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten tätig.
Beiträge von Albrecht Müller
Die Russen waren’s. Sie sind auch am Brexit schuld

Die Rheinpfalz bringt heute an exponierter Stelle, rechts oben auf der ersten Seite, eine kurze Meldung auf der Basis eines afp-Beitrags. Siehe oben. In der Einleitung heißt es fett gedruckt: „Der britische Premierminister Andy Burnham hat eine Einmischung Russlands in das Brexit–Votum von 2016 bestätigt und vor den Folgen russischer Einflussnahme auch auf die Politik in Deutschland gewarnt.“ Albrecht Müller.
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Wir müssten den Putin-Freund Schröder erfinden, wenn wir ihn nicht schon hätten

Schröder war in Moskau und hat sich mit dem Präsidenten Russlands, mit Putin, getroffen. Das löste in deutschen Medien böse Kommentare aus, positive muss man mit der Lupe suchen. Das zeigt, wie irre, ja, wie bekloppt die deutschen Meinungsmacher sind. Es läge ja nahe, den guten persönlichen Kontakt des früheren Bundeskanzlers zum Präsidenten eines anderen großen Landes gut zu finden. Albrecht Müller.
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Alle Jahre wieder der Auftritt der Nachrichtendienste zur Förderung des Russenhasses

Gestern wurde mal wieder Stimmung gegen Russland gemacht. Die „Tagesschau” berichtete, wie die Chefs der Nachrichtendienste die Sicherheitslage einschätzen. Eine solche Sendung kommt ohne Belege aus. Was hier geschieht, steht voll in der Tradition der in Deutschland üblichen Förderung des Russenhasses. Ohne Sinn und Verstand. Albrecht Müller.
An den Parolen der SPD kann man ihren Niedergang ablesen

Bei den letzten Umfragen erreicht die SPD zwischen 11 und 14,5 Prozent. Siehe hier. Bei der letzten Bundestagswahl erreichte sie mit 16,4 Prozent auch nicht viel mehr. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie 1972 mit 45,8 Prozent. Das ist dreimal so viel, wie bei der letzten Wahl beziehungsweise bei den aktuellen Umfragen gemessen. Man könnte den gravierenden Unterschied – heute ein Drittel dessen, was in ihrer besten Zeit erreicht worden ist – vielleicht mit den Personen erklären, die die SPD repräsentierten. Man könnte den Unterschied aber auch mit den jeweils gängigen Parolen erklären. Albrecht Müller.
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Putin schießt Bücher aus den Regalen – ja, so san‘s die Russen

Um die Russen und Russland weiter und verstärkt in schlechtem Licht erscheinen zu lassen, hat die Tagesschau/ARD jetzt von ganz Schlimmem berichtet: Russland zerstöre den ukrainischen Büchermarkt, meldete der ARD-Mann Kellermann aus Kiew: Raketen gegen Worte: Wie Russland den ukrainischen Buchmarkt zerstört. Dass man einen Büchermarkt mit Raketen zerstören kann und wie das geht, wussten wir bisher nicht. Kellermann ist ein richtiger Entdecker, ein Innovator sozusagen. – Tatsächlich scheint es an der Zeit, dass sich die Spitzen der ARD mal um die Qualität ihrer Korrespondenten kümmern. Wir Gebührenzahler wollen jedenfalls nicht für blöde Propaganda zahlen.



