Beiträge von Redaktion
Stellen Sie sich vor, alle Amtsträger würden von Reportern so befragt

Warum genießen die USA eigentlich – zumindest im Westen, der sich der Achtung des Völkerrechts und seiner freien Presse rühmt – Narrenfreiheit? Warum werden US-amerikanische Kriegsverbrechen schulterzuckend weggelächelt, am liebsten noch mit dem Hinweis, diese zu thematisieren, sei „Whataboutism“, angesichts des „russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine“? Ein wesentlicher Grund dafür liegt in dem Versagen der sogenannten Vierten Gewalt. Würden die Journalisten ihrer Aufgabe nachkommen, könnte die Welt anders aussehen, kommentiert die australische Journalistin Caitlin Johnston in ihrem aktuellen Artikel anhand eines eindrucksvollen Beispiels. Übersetzung durch Susanne Hofmann.
April, April
Am Samstag, den 1. April, hatten wir diesen Artikel Katja Kipping wird das Team der NachDenkSeiten verstärken ins Netz gestellt. Die überwiegende Mehrheit der NachDenkSeiten-Leser hat sofort durchschaut, dass es ein Aprilscherz sein muss, einige haben es dann später selbst gemerkt, andere nicht. Es tut uns leid, wenn das bei manchen unserer Leser zu einer Irritation geführt hat. Das war nicht beabsichtigt und schon gar nicht böse gemeint.
Die Reaktion auf diesen Artikel war überwältigend. Alleine auf unserem YouTube-Kanal gibt es bis heute 13 Uhr über 900 Kommentare.
Viele Leser haben sich über den Artikel gefreut und fanden ihn auch aufklärend – typisch für die NachDenkSeiten und das, was sie an diesem Medium schätzen. Sie alle möchten wir gerne bitten, diesen Vorgang, diesen Artikel oder andere Artikel zu nutzen, um für die weitere Verbreitung der NachDenkSeiten zu werben – in Ihrer Familie, in Ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis.
Herzliche Grüße
Die Redaktion der NachDenkSeiten
Stimmen aus Lateinamerika: Das Wiederaufleben der blockfreien „Dritten Welt“

Seit der Geburt der „Dritten Welt“ auf der Konferenz von Bandung (Indonesien 1955), die die Bewegung der Blockfreien Staaten ins Leben rief, entwickelte sich ein langwieriger Prozess der Akkumulation von Kräften, Willen, Bewusstsein und Politiken, der die Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas dazu veranlasste, die Achtung ihrer Souveränität, Unabhängigkeit und Autonomie stärker einzufordern. Unter den neuen Bedingungen der globalen Entwicklung werden die USA und die alten europäischen Kolonialmächte nun herausgefordert wie fast nie zuvor. Von Juan José Paz y Miño Cepeda.
Hinweise der Woche
Am Wochenende präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die lesenswertesten Beiträge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages für Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werktägliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)
Leserbriefe zu „Krieg um eine neue Weltordnung?“
Vor dem Hintergrund einer vom European Council on Foreign Affairs veröffentlichten „Umfragestudie mit dem vielsagenden Titel“: „United West, divided from the Rest“ („Der Westen vereinigt, aber vom Rest getrennt“) diskutiert Alexander Neu hier über das Entstehen einer neuen Weltordnung. Der Wandel zur multipolaren Ordnung sei nicht mehr abwendbar. Jedoch statt den Epochenbruch zu akzeptieren, diesen konstruktiv und kooperativ zu begleiten, werde „auf Konfrontation mit ungewissem Ausgang – inklusive der Gefahr eines Nuklearkrieges – gesetzt“. Für die interessanten E-Mails bedanken wir uns. Hier ist eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


