Beiträge von Redaktion
Leserbriefe zu „Omikron ist die goldene Gelegenheit für einen Exit, doch in Deutschland will man das nicht verstehen“
Omikron habe Europa erobert, doch das sei kein Grund zur Besorgnis, meint Jens Berger in diesem Beitrag. In Deutschland falle der Hospitaliserungsindex „trotz“ massiv steigender Inzidenzen. Diese erfreulichen Zahlen seien nicht trotz, sondern wegen der Omikron-Variante zu vermelden. Auch bekannte Virologen würden Omikron inzwischen „eher als Chance, denn als Bedrohung“ sehen. Selbst Bill Gates habe davon gesprochen, dass Omikron dazu führe, „dass man Covid-19 epidemiologisch wie eine saisonale Grippe behandeln könne“. Von diesen Botschaften sei jedoch in der Bundespolitik nichts angekommen. Während andere europäische Staaten öffneten, werde hierzulande bekundeter Unmut auf der Straße als „Gefährdung für die Gesellschaft“ betrachtet. Danke für die interessanten Zuschriften. Hier eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.
Tesla und Musk – beides sind nicht die Zukunft. Oder doch?

Man stelle sich vor, eine Autofabrik produziert Autos und muss diese Autos nach Fertigstellung verschrotten! Kein Scherz. Diese Geschichte stammt nicht aus einem Fantasieroman über künftige Zeiten großer Unvernunft. Dieser wahre Wahnsinn als Teil unserer geisteskranken Gesellschaft findet hier und heute statt, genauer in Brandenburg in der noch nicht eröffneten, aber schon probelaufenden GIGAFACTORY Tesla. Sie wissen schon, die von US-Investor und Unternehmer Elon Musk. Die der Fabrik zugedachte Erfolgsgeschichte ist indes keine, denn schon der Auftakt ging daneben, vielleicht lag es gar an der Idee des so berühmten und verehrten Herrn Musk. Am falschen Ort, zur falschen Zeit, mit den falschen Mitteln eine Fabrik zu bauen, nur weil er meint, es zu können – als Milliardär. Egal, er macht und er bekommt den deutschen Behördenteppich ausgerollt mit kleinen Hindernissen. Da sage mal einer, das mit dem Geld-regiert-die-Welt stimmt nicht. Von Frank Blenz.
Hinweise des Tages
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Informationen zur russischen militärischen Rüstung u.a. mit Hyperschall-Marschflugkörpern 3M22 “Zirkon“

Zum Beitrag von Reiner Braun über Die strategische Bedeutung von Militärbasen in Zeiten der Konfrontation erreichte uns eine ergänzende und korrigierende Mail von Hartmut Verwiebe. Die Mail enthält einige Links zu Artikeln über den Stand der von Russland betriebenen Entwicklung von Hyperschall-Marschflugkörpern. Verwiebe bestreitet den Erfolg der US-amerikanischen Einkreisungspolitik. Weil seine Informationen wichtig für jene sind, die sich in diesen miesen Zeiten ein Gesamtbild verschaffen wollen, veröffentlichen wir seine Mail. Einige NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser werden diese Informationen schon haben, andere nicht. Albrecht Müller.
Die strategische Bedeutung von Militärbasen in Zeiten der Konfrontation

Auf der Welt gibt es ca. 1.000 ausländische Militärbasen, davon ca. 800 in 80 Ländern unter der Kontrolle der Vereinigten Staaten von Amerika. Großbritannien verwaltet ca. 20, ungefähr die gleiche Anzahl französischer Militärbasen sind weltweit in Funktion, im Wesentlichen in ihren ehemaligen Kolonialgebieten, aber auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Russland verfügt über neun ausländische Militärbasen, davon sechs in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, zwei in Syrien sowie eine in Vietnam. China verfügt bisher über eine Basis in Dschibuti. Weitere Länder mit Militärbasen sind Indien (Seychellen, Malediven und Madagaskar mit Radarstationen), Italien in Dschibuti und die Türkei in der VAE und Irak. Einige der westlichen Militärbasen sind gleichzeitig NATO-Basen. Von Reiner Braun.


