Beiträge von Redaktion
„The Man who saved the World“ – oder: Die geraubte Würde des Stanislaw Petrow

Der Film, den der dänische Regisseur Peter Anthony über den russischen Oberstleutnant erstellte, ist nichts weniger als ein Skandal, der als solcher allerdings niemals erkannt wurde. Nun hat ein deutscher Journalist ihn endlich aufgedeckt. Von Leo Ensel.
Gas für den Winter oder Bundeskanzler Olaf Scholz?

Diese Frage stellt Willy Wimmer mit Recht. Siehe unten seinen neuen Text. – Wir hören in diesen Tagen auf allen Kanälen, dass der Bundeskanzler sich Sorgen um soziale Verwerfungen macht, viele Menschen könnten eine um 100 € oder noch mehr erhöhte Energierechnung nicht bezahlen. Mit dieser Einschätzung hat er recht. Aber was tut er? Warum tut er nicht das Naheliegende, nämlich das Verhältnis zu Russland zu entspannen und sich zu verständigen und damit auch den totalen Stopp von Gaslieferungen aus Russland zu vermeiden? Scholz tut das vermutlich nicht, weil die USA ihm das nicht erlauben. Ähnliches muss man bei unserem Bundespräsidenten unterstellen, der laut neuesten Meldungen davor warnt, die Ukraine an den Verhandlungstisch mit Russland zu drängen. Albrecht Müller.
Corona-Politik – Vorauseilender Gehorsam in der Filmbranche

Abstandsgebote, Maskenpflicht und 2/3G-Regeln gelten seit April eigentlich nur noch in medizinischen Einrichtungen und im öffentlichen Nah- wie Fernverkehr. Doch die Filmbranche setzt sich darüber hinweg. Dort herrscht vorauseilender Gehorsam, sagt die Schauspielerin Senta Auth, die in den letzten zwei Jahren viel erlebt hat. Fernsehzuschauer dürften sie aus der Serie «Dahoam is Dahoam» des Bayerischen Rundfunks kennen. Auth spielt darin Veronika «Vroni» Brunner, eine potente Frau, die von Anfang an zu den Hauptfiguren gehört. Die Arbeit am Set bereitete ihr lange Zeit große Freude – bis die Corona-Politik begann. Von Eugen Zentner.
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Leserbriefe zu „Es pressiert …“
Michael Fitz erklärt eingangs den Titel dieses Beitrages, der auf eine Redewendung in Bayern zurückzuführen sei und etwas bezeichne, das dringend und schnell gehen müsse. So sei auch die Situation im Ukraine-Krieg. Während Russlands Präsident Fakten schaffe und „sein primäres Kriegsziel, nämlich die vollständige Besetzung des Donbass und einen Land-Zugang zur Krim zu schaffen“, erreiche, schließe sich das Fenster für Verhandlungen. Während „selbst die Falken in Washington, insbesondere im Pentagon“ wüssten, dass der Krieg für die Ukraine nicht zu gewinnen sei, sei diese Erkenntnis in Berlin noch nicht angekommen. Möglichkeiten und Kanäle würden nicht genutzt. Stattdessen fallen derzeitige Amtsträger und ihre Generation mit einem „verqueren Geschichtsverständnis“ auf, wenn sie „Putin in eine Reihe mit Hitler“ stellen würden. Danke für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. Zusammengestellt von Christian Reimann.


