Redaktion

Beiträge von Redaktion

20-Jahr-Feier der NachDenkSeiten schon ausgebucht

Vor zwei Tagen hatten wir die Feier unseres Jubiläums mit Sahra Wagenknecht als Festrednerin angekündigt. Inzwischen sind so viele Anmeldungen eingegangen, dass wir keine mehr annehmen können. Das tut uns ausgesprochen leid. Aber wir hatten das so nicht erwartet und es gibt in der näheren Umgebung auch keine Halle, die wesentlich größer ist.

So müssen wir Freundinnen und Freunde der NachDenkSeiten, die an der Festveranstaltung nicht teilnehmen können, damit vertrösten, dass die Rede und alles andere aufgenommen wird und ins Netz gestellt wird.

Wir wissen, dass diese Notlösung das persönliche Gespräch, das bei einer solchen Veranstaltung zwischen Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten und der Redaktion sowie allen anderen möglich ist, nicht ersetzt. Deshalb müssen wir wohl für die Zukunft lernen, dass wir immer wieder Möglichkeiten für den Gedankenaustausch schaffen. D. h. konkret auch, dass wir die sogenannten Pleisweiler Gespräche mit weiteren interessanten Personen weiterführen.

Karin Leukefeld über Schreibverbot im nd: „Vom ursprünglichen Selbstverständnis des Journalismus komplett entfremdet“

Karin Leukefeld über Schreibverbot im nd: „Vom ursprünglichen Selbstverständnis des Journalismus komplett entfremdet“

Die Zeitung nd – ehemals Neues Deutschland – hat der langjährigen Nahost-Korrespondentin Karin Leukefeld die Zusammenarbeit aufgekündigt. Der Vorgang erinnert angesichts der Begründungen nicht nur an das derzeitige Phänomen der „Cancel Culture“, sondern auch an den Stalinismus, von dem sich das nd noch als Neues Deutschland nach dem Untergang von DDR und SED distanziert und verabschiedet hat. Mit Karin Leukefeld hat Tilo Gräser über den Vorgang gesprochen.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Vom späten Coronatod einer Autorenlaufbahn

Ich habe einen Roman geschrieben. So weit, so unspektakulär, zumal es sich um den vierten Band meiner aktuellen, in bescheidenem Ausmaß durchaus erfolgreichen Krimireihe handelt, sowie um mein elftes Buch insgesamt, alle veröffentlicht bei einem mittelgroßen, namhaften Kölner Verlag. Und doch ist dieses Mal alles anders. Der Roman wird nicht erscheinen, zumindest nicht bei diesem Verlag, der ihn wegen seines offensichtlich brisanten Inhalts nach Manuskriptabgabe abgelehnt hat. Von Sonja Silberhorn.

Hinweise des Tages

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)

Leserbriefe zu „„Gefährdung des Schulfriedens“ – CDU-Bildungssenatorin verbietet das Tragen von Palästinenser-Tüchern an allen Berliner Schulen“

In diesem Beitrag weist Florian Warweg auf ein Schreiben der Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch mit dem Titel „Umgang mit Störungen des Schulfriedens im Zusammenhang mit dem Terrorangriff auf Israel“ hin. Verkündet wird dort, „dass auch ´Symbole, Gesten und Meinungsäußerungen´, die ´die Grenze zur Strafbarkeit noch nicht erreichen, untersagt“ seien, darunter das Tragen von Palästinensertüchern sowie Stickern mit „Free Palestine“. Lehrer würden „zudem aufgerufen, ´im Verdachtsfall´ ihre Schüler ´unmittelbar´ bei der Polizei zu denunzieren“. Es sei nicht schwer vorauszusehen, dass sie damit genau das Gegenteil von der Beibehaltung des Schulfriedens erreichen werde. Wir haben hierzu zahlreiche und interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Hier nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.