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Menschen fordern das Ende des Ausverkaufs von Peru

Menschen fordern das Ende des Ausverkaufs von Peru

Lateinamerika befindet sich im Aufbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte des Kontinents werden die sieben bevölkerungsreichsten Länder der Region von linksgerichteten Regierungen regiert (Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru, Venezuela). Die Lage in der Region ist dennoch alles andere als beruhigt. Die Kontrahenten, die Feinde aktueller linker Regierungen, fürchten um ihre Pfründe, um ihren Einfluss und ihre Macht. Sie laufen zu Hochform auf und torpedieren Reformbemühungen und das Engagement progressiver Kräfte für gerechtere Gesellschaften bis hin zur Wahrung und echten Umsetzung der berechtigten Interessen der indigenen Bevölkerung. Beispiel Peru, der Zeitzeuge Frank M. (Name geändert, der Redaktion bekannt), welcher bis vor ein paar Tagen in Südamerika beruflich tätig war, schilderte den NachDenkSeiten seine Erlebnisse und Eindrücke während der Unruhen in dem Andenland und formulierte eine Einschätzung der Situation der Menschen sowie mögliche wie nötige progressive Entwicklungsschritte Perus. Von Frank Blenz.

Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.

Matt Kennard: Imperialismus und Medien „If journalism was done properly“

Matt Kennard: Imperialismus und Medien „If journalism was done properly“

Investigativjournalist Matt Kennard über seine Arbeit für die Financial Times, die Mainstreammedien und ‚Zensur durch Ausblendung‘. Er schrieb für den Guardian, die New York Times und war Direktor des britischen Zentrums für Investigativjournalismus, bevor er DeclassifiedUK.org gründete. „Man kann über Skandale berichten, Dinge wie Watergate. Man kann sich großer Stories annehmen, aber nicht dem System. Man offenbart nicht, wie das System funktioniert. Man befasst sich mit der Oberfläche und WikiLeaks hat das Gegenteil getan“, erklärte der Brite bei der Julian Assange und WikiLeaks gewidmeten Veranstaltung „NoisyLeaks“ in Berlin. Dominik Wetzel hat Kennards Vortrag und die Fragen des Publikums für die NachDenkSeiten transkribiert.

Zu Ihrer Information: Die NachDenkSeiten haben den finanziellen Neustart gemeistert

Es war ja bis zuletzt unsicher, ob es gelingen würde, ab dem 1. Januar 2023 die notwendigen finanziellen Mittel zusammenzubekommen, ohne unseren Unterstützern Steuerbescheinigungen ausstellen zu können.

Es ist gelungen. Soweit man nach den ersten zehn Tagen des Jahres sehen und auf den weiteren Verlauf schließen kann, können wir auch künftig den eingegangenen arbeitsrechtlichen und sonstigen Verpflichtungen gerecht werden. Umgangssprachlich ausgedrückt: Es ist uns ein Stein vom Herzen gefallen. Danke allen Leserinnen und Lesern, die dabei geholfen haben.

Die NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser haben großartig reagiert. Die meisten sind der Anregung gefolgt, die Förderung im alten Jahr zu beenden und auf das neue Jahr zu konzentrieren. Viele haben in Mails ihre Bereitschaft bekundet, die NachDenkSeiten-Arbeit weiter zu fördern; einige haben angekündigt, den Einsatz sogar zu erhöhen.

Herzlichen Dank für die bekundete Solidarität.

Herausgeber und Vorstand des Fördervereins IQM e.V. der NachDenkSeiten
Albrecht Müller, Lars Bauer, Jens Berger

P.S.: Wenn Sie die weitere Arbeit der Nachdenkseiten unterstützen wollen, dann bitte hier.

Hinweise des Tages

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM/AT)

Wellenreiter. Von Andrea Zipko

Wellenreiter. Von Andrea Zipko

Das berühmte Sozialexperiment „Die Welle“ sollte veranschaulichen, wie schnell Menschen sich manipulieren und vereinnahmen lassen; wie sie sich freiwillig fügen und Anordnungen einer Autorität kritiklos akzeptieren und befolgen.